R70Li - Nebenfläche vermeidbar ?

  • Hallo zusammen,


    ich habe seit kurzem nun einen R70Li und bin mitten in der Planung. Dabei habe ich ein Problem, zu dem ich bisher keine Lösung/Antwort gefunden habe. Und zwar habe ich zwei Rasenflächen, die über einen 1m breiten und ca. 8m langen Waschbetonplattenweg, der seitlich nicht überfahren werden kann, miteinander verbunden sind. Die auf dem Foto untere Rasenfläche ist die Hauptfläche mit der LS. Die obere Rasenfläche könnte ich zwar als Nebenfläche definieren und die Begrenzungskabel dazu einfach seitlich am Weg verlegen, doch dann müßte ich den Robbi ja immer mit der Hand hin und her tragen und manuell mähen lassen. Wesentlich besser wäre es deshalb, wenn der Robbi diese Rasenfläche über Fernstartpunkt(e) und schmaler Korridor auch selbständig erreichen könnte. Meine Frage ist: Geht das und falls ja, wie wären denn dann die Abstände der Kabel zueinander unter dem Weg? Oder würden notfalls auch noch Rasenkanten neben dem Weg helfen?


    Im voraus schon mal besten Dank für Euere Hilfe.

  • Hallo WPZ,
    die einzige Möglichkeit sehe ich darin die beiden Begrenzungskabel in einem Abstand von 60 cm zu legen und das Leitkabel genau dazwischen (also 30/30)
    Vorsichtshalber würde ich am Ein/Ausgang (rechts und links ) eine kleine Schlaufe zu legen . So kann er nicht zufällig rein sondern wird nur durch Fernstart hinein geleitet ! Der Korridor muss dann aber immer auf klein gestellt werden !
    Oberirdisch legen und ausprobieren!



    Sent from my iPhone6 using Tapatalk

    Gruß aus Moers:tsü:
    Mowing Home :
    GARDENA smart Sileno+
    (MAIN7.02.00 HMI6.06.00 SUB6.00.00)
    Husqvarna 315X

    GARDENA smart Sileno City
    Husqvarna 305 Gardena R40Li {in Rente}
    Baujahr 2011: (MSW 02.01.00 v. 5.9.2011) {in Rente}
    {Wolf Robo Scooter300, Bosch Indego 1000 in Rente }
    ‹Watering
    GARDENA 24V via.smart Irrigation Control / smart Sensor
    Hausautomation:
    Home: Fibaro/Fritz Dect via.homee /Amazon Echo ;
    Light: Philips via Apple HomeKit ;
    Security: ABUS, Netatmo via. homee/smart system , Arlo;
    Entertainment : Sonos via.Amazon Echo, Panasonic smart TV;

  • Vielen Dank für die schnellen und vor allem ermutigenden Antworten! Nur das eine habe ich offen gestanden noch nicht ganz verstanden: Was genau bedeutet "eine kleine Schlaufe legen"? An beiden Seiten jeweils an den Enden des Wegstücks, ok, soweit verstanden. Aber wie genau muss so eine Schlaufe aussehen? So wie auf dem zweiten Foto des genannten Threads zu sehen? Nach innen zum Leitkabel hin? Und wie groß sollte diese sein? Gibt es da einen Mindestdurchmesser? Und diese Schlaufen bewirken dann, dass der Robbi nicht in den Weg einfährt, wenn er gerade beim Mähen einer der beiden Rasenflächen ist? Das ist ja dann genau die Lösung für mein Problem.


    Freu mich schon, wenn ich jetzt dann bald loslegen kann.


    Viele Grüße aus dem Frankenland.

  • Die Schlaufe soll genau das bewirken, was du schreibst. Du musst allerdings damit rechnen dass er es trotzdem mal da reinschafft und sich evt festfährt-


    Eine wirklich saubere Lösung erhältst du nur mittels umschaltbarer Schlaufen. d.h sobald der Mäher in der Nebenfläche ist, schliesst du die das Drahtstück das quer in der Passage liegt in Reihe zur ganzen Nebenschlaufe. wenn der Mäher heim will, stellt der Mähermotor ab das kann man detektieren und dann die Passage wieder befahrbar schalten. Auf der anderen Seite das gleiche. Dazu gibt es schon viele Threads und Bauanleitungen.

  • Ich habe mal das "Schlaufenlegen" so eingezeichnet, wie ich mir vorstelle, dass es von Euch gemeint war. Rot ist das Suchkabel und weiß sind die Begrenzungskabel. Könntet Ihr Euch das mal bitte ansehen und notfalls korrigieren?
    Danke schon mal.


    Viele Grüße
    wpz

    Files

  • Ich denke das kommt als Arbeitmodell hin. Ausprobieren und 3 Wochen Probefahren. Wenn sich der Mäher da nie verhängt, wäre es super wenn due die genauen Abmessungen einzeichnen könntest und ich das dann mit Foto in mein Paper, unter Quellenangabe, aufnehmen dürfte. Du wirst nicht der letzte sein, mit diesem Anliegen.


    Ich frage mich noch, ob du den Korridor nach den Schlaufen breiter machen solltest, damit, wenn er sich doch da rein verfährt, nicht komplett zu Tode dreht. Tom : oder ist es besser wenn er sich da mal kurz zu Tode dreht, weil er dann von selber abstellt?


    Ein Hinweis noch zum weissen Draht im rasen rechts gezeichnet. Für nacharbeitsfreien Randmähbetrieb, diesen Draht 1m vor die Wachbetonsteinkante legen.

  • Also rein theoretisch, wenn ich mir das so angucke könnte man das Begrenzungskabel auch in einem Abstand von 90 cm legen ! Hätte den Vorteil der Korridor könnte auf Mittel eingestellt werden !
    Würde aber auch auf den Platten rum fahren !
    Klar wenn das Kabel auf 60 cm liegt und er kommt doch zufällig rein , hängt er fest !



    Sent from my iPhone6 using Tapatalk

    Gruß aus Moers:tsü:
    Mowing Home :
    GARDENA smart Sileno+
    (MAIN7.02.00 HMI6.06.00 SUB6.00.00)
    Husqvarna 315X

    GARDENA smart Sileno City
    Husqvarna 305 Gardena R40Li {in Rente}
    Baujahr 2011: (MSW 02.01.00 v. 5.9.2011) {in Rente}
    {Wolf Robo Scooter300, Bosch Indego 1000 in Rente }
    ‹Watering
    GARDENA 24V via.smart Irrigation Control / smart Sensor
    Hausautomation:
    Home: Fibaro/Fritz Dect via.homee /Amazon Echo ;
    Light: Philips via Apple HomeKit ;
    Security: ABUS, Netatmo via. homee/smart system , Arlo;
    Entertainment : Sonos via.Amazon Echo, Panasonic smart TV;

  • Die Idee, den Korridor nach den Schlaufen wieder zu verbreitern gefällt mir, weil dadurch könnte ich die Begrenzungskabel ja unter den Rand der Wegplatten "schieben" und müßte so nicht so viele Paltten abheben. Dass ich dann den Korridor allerdings auf "schmal" einstellen müsste, würde ich ich für diese Erleichterung in Kauf nehmen. Wo ich jetzt noch meine Fragezeichen habe, ist: Wie groß wäre denn der geeignetste Innenabstand zwischen der rechten und linken Schlaufe? Ich denke, wenn ich ihn zu groß mache, fährt der Robbi im Mähmodus wohl in den Weg ein. Könnte ich das dadurch vllt. ausschließen, wenn ich den Innenabstand auf z. Bsp. 10 cm oder gar noch enger machen würde (mit dem Suchkabel dazwischen). Während der Ausfahrten zu den Fernstartpunkten für die Nebenfläche und die Heimfahrten ist, wenn ich alles richtig verstanden habe, ja doch nur das Suchkabel bei der Einstellung "schmaler Korridor" von Bedeutung?


    Ist alles schon eine Wissenschaft für sich, aber Dank Euerer Unterstützung kommt immer mehr Licht in mein Dunkel. Vielen Dank dafür.


    Und ja, wenn mal alles so funktioniert, wie wir es gerade theoretisieren, mache ich gerne eine genaue Skizze mit den endgültigen Werten, die dann gerne in die Infosammlung aufgenommen werden kann.


    Viele Grüße
    wpz

  • Kannst die "Schlaufen" getrost weglassen. Bei mir fährt er durch den eingezeichneten Korridor auch wenn er mäht. der Zufall will es eben so. Da kannst nix machen und du willst doch nachdem er sich in den Korridor verirrt hat nicht nur noch Waschbeton mähen bis die Batterie alle ist wobei das dann auch noch ungesund für das Hinterrad ist. Wenn du den Korridor komplett sperren willst hilft nur die hier schon oft angesprochene "Korridorschaltung" mit externer Steuerung.

    Gardena R70li

  • Kannst die "Schlaufen" getrost weglassen. Bei mir fährt er durch den eingezeichneten Korridor auch wenn er mäht. der Zufall will es eben so. Da kannst nix machen


    Ich würde auch damit rechnen, dass der Mäher es immer wieder mal (sporadisch alle paar Wochen oder Monate) zufälligerweise genau zwischen den Schlaufen durch schafft und dann keine Chance hat, ebenso zufällig wieder aus dem Betongarten heraus zu finden.

    Gardena R40Li + Gleitplatte + Gardena-Garage,
    Vorwerk Kobold VR200

  • 1. Für die Nebenflächen Lösung könnte man das Problem lösen, dass man nur eine Engstelle hat. Dann wäre er , falls er tatsächlich trifft, dann einfach in der falschen Fläche war aber nix macht. Für die Rampenlösung würde das heissen: zwei Trichter auf beiden Seiten, dann trifft er die Engstelle wohl nie ganz gerade und findet auf beiden Seiten heraus.


    2. Es wäre echt mal zu probieren und auszumessen wie nahe man mit den Begrenzungskabeln an den Suchdraht schön parallel ranfahren kann, bis er nicht mehr durchkommt

  • Vielen Dank für Euere Unterstützung. Wenn ich es richtig sehe, hilft hier nur Ausprobieren, da die Meinungen doch etwas auseinander gehen. Das werde ich nun in der nächsten Zeit tun und Euch dann abschließend von meinen Erfahrungen berichten. Dabei werde ich mich zunächst aber nur auf die Einfahrt in den Weg konzentrieren und erst später dann die da gewonnen Erfahrungen auch am anderen Ende anwenden. Wenn es darauf hinausläuft, dass der Robbi sich nur selten in den Weg verirren sollte, würde ich dann diese Lösung trotzdem dem Hin- und Hertragen vorziehen.


    Bis dann erst mal und viele Grüße
    wpz

  • Hallo zusammen,


    ich möchte mich hier noch einmal kurz melden, denn ich denke, ich habe das Problem inzwischen gelöst. Allerdings funktioniert diese Lösung nur, soviel schon mal vorweg, wenn die Korridorbreite auf schmal steht. Aber der Reihe nach. Eine wichtige Beobachtung war dabei, dass der Robbie im Mähbetrieb immer nur geradeaus fährt, dass er aber andererseits durchaus in der Lage ist, einem kurvigen Suchkabel zu folgen !!! Diese Erkenntnis war dann der Schlüssel zur Lösung!


    Also führte ich die beiden Begrenzungskabel an der Stelle, an der die "Einfahrt" in das Weggrundstück zu der anderen Rasenfläche beginnt bis auf einem Abstand von jeweils ca. 5-6cm zum Suchkabel zusammen Diesen Mindestdurchlass braucht der Robbie, sonst fährt er bei der Ausfahrt nicht dem Suchkabel entlang in den Weg hinein. Und dann habe ich einfach mit dem Suchkabel eine kleine Kurve gelegt. Hier muss der Abstand von den Begrenzungskabeln dann wieder etwas vergrößert werden, da der Robbi immer nur mit einer kleinen Verzögerung die Richtungsänderung bemerkt und dabei dann aber nicht von einem Begrenzungskabel aufgehalten werden darf. Hier hilft nur ausprobieren, ab wann der Robbi um die Kurve kommt - denn das ist abhängig davon, wie eng man die Kurve gestaltet. Allerdings sollte die Kurvenbildung des Suchkabels relativ schnell beginnen, denn im Mähbetrieb fährt der Robbi ja erst einmal so weit über das Konstrukt, bis er auf das erste Begrenzungskabel trifft. Dann stößt er wie immer ca. eine Robbilänge zurück und dreht sich in irgendeine Richtung ehe er wieder anfährt. Und dabei ist dann wichtig, dass er nach dem kurzen Zurückfahren wieder im eigentlichen Mähbereich steht (!), denn sonst käme er wegen der Begrenzungskabel ja nicht mehr in diesen zurück.


    Nach dieser künstlichen Verengung können die Begrenzungskabel dann in einem großzügigen Abstand zum Suchkabel zur anderen Rasenfläche geführt werden, an deren Einfahrt dann nur dasselbe Konstrukt wieder aufgebaut werden muss, damit er beim Mähen dieser Fläche auch wieder nicht in den Verbindungsweg reinfahren kann.


    Hier hilft wirklich nur viel testen. Zig-mal habe ich den Robbi in allen Winkeln vor die "verbotene Einfahrt" gestellt und losmähen lassen (Modus. Man. und Start) und im "Fehlerfall" mein Konstrukt mit den Drähten wieder korrigiert. Diese hatte ich während dieser Phase mit Klebebändern auf den Steinplatten fixiert und als dann alles passte die markanten Entfernungen abgemessen und notiert und dann wie auf dem Foto zu sehen unter der Steinplatte verlegt. Natürlich darf man auch das Testen der Aus- und Heimfahrten zur und von der entfernten Rasenfläche nicht vergessen!


    Seit ca. 1 Monat bedient der Robbi nun beide nicht zusammenhängende Rasenflächen ohne dass ich ihn hin- und hertragen muss. Für die 2. Rasenflächenfläche habe ich einen Fernstartpunkt definiert und entsprechend der Flächenanteile die Verteilung bei mir auf "mittel" eingestellt. Da er sich nach ca. 1 Monat mit 3 Mähtagen/Woche à 6 Stunden bisher noch kein einziges Mal verfahren hat, denke ich, dass ich diese Lösung als brauchbar präsentieren kann. Und sollte er sich wider Erwarten doch einmal verfahren, weil ich vllt. doch nicht alle Eventualitäten ausprobiert habe, dann wird es, wie es sich abzeichnet, wohl nicht sehr oft vorkommen - und dann müsste man ihn halt doch einmal mit der Hand zur Ladestation tragen.


    Ich hoffe, ich konnte Euch meine Lösung einigermaßen verständlich beschreiben und bedanke mich nochmals recht herzlich bei allen, die michin diesem Thread unterstützt haben.


    Viele Grüße

  • Genial!


    darf ich diese Beschreibung natürlich mit Quellenangabe ins ERFAdok übernehmen? evt noch mit ein paar weiteren Bildern dazu?

  • Hallo fidatex,


    selbstverständlich kannst Du diese Anleitung gerne in das Dokument übernehmen. Leider ist das das einzige Bild von der "Endlösung". Die verschiedenen Tüftelbilder, die ich noch hätte, mit den auf den Steinplatten fixierten Kabeln dürften nur verwirren, weil sie so ja nicht funktionierten. Aber ich denke, das Prinzip "schmale Einfahrt und dann rum um die Kurve" wird auf dem Bild schon ganz deutlich.


    Viele Grüße

  • Eine so ausgefeilte Lösung ist glaube ich noch nicht dargestellt worden. Dass der R70 da noch durchfährt, hätte ich nicht vermutet. Gratulation zu dieser Forschungsarbeit :thumbsup::thumbsup:!

    Husqvarna 305 mit Robonect-Modul, Gleitteller und schwenkbarem Heckrad
    Indego 1000 connect

  • Ich habe mal das "Schlaufenlegen" so eingezeichnet, wie ich mir vorstelle, dass es von Euch gemeint war. Rot ist das Suchkabel und weiß sind die Begrenzungskabel. Könntet Ihr Euch das mal bitte ansehen und notfalls korrigieren?
    Danke schon mal.


    Viele Grüße
    wpz


    Wie gross ist jeweils der Abstand vom Suchkabel nach links und rechts zum Begrenzungskabel ?

  • steht alles im ERFAdoc, inkl. Berechnungsbeispiel, werd das jetzt echt nicht wiederholen!