Signalgeber für eine zweite Rasenfläche?

  • Hallo BE,


    Ich habe noch einen kleinen Restbestand an Platinen und werde Anfang der kommenden Woche ein paar Geräte fertigstellen. Du hast eine PN erhalten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Raimund

  • Hallo Raimund,


    Die Box kam super schnell an (danke dafür) und hat einen super wertigen Eindruck gemacht!


    Wir haben gestern einen Test gemacht: 3x3 Meter aus Kabel, und den Trans Timer daran angeschlossen: Unsere Mählanie hat tatsächlich angefangen zu mähen. Super!!! Demnächst werden wir das Kabel richtig verlegen und die Box fix installieren.


    Ich kann somit bestätigen das der TransTimer auch mit dem LandXcape 600 von Hornbach (349€) kompatibel ist.


    Ich bin beeindruckt und finde es toll das Du dein Fachwissen und Fähigkeiten so mit uns teilst! Vielen Dank!!

  • ‚Ich kann somit bestätigen das der TransTimer auch mit dem LandXcape 600 von Hornbach (349€) kompatibel ist.‘


    Prima,


    ich sammele aktuell alle feedbacks bzgl. kompatiblen Modellen und werde demnächst eine Liste in einem separaten thread posten, sonst geht die Info hier in dem schon 2017 gestarteten thread unter.

  • Hallo zusammen,


    den angekündigten neuen Thread mit aktueller FAQ, den links zu Schaltbild, firmware und Bedienungsanleitung (downloadbar) findet ihr jetzt
    in diesem Forum-Abschnitt.


    Dort sind alle wesentlichen Informationen dann in einem posting zusammengefasst.

    Außerdem die Übersicht über einige Modelle, die mit dem TransTimer laufen (auf Basis der diversen feedbacks, die ich bei Käufern des TransTimers angefragt hatte).


    Viel Spaß beim Lesen.

  • Hallo zusammen,

    ich bin erst heute auf diese Seite gestoßen und habe mit dem Signalgeber (TransTimer) von Raimund eigentlich genau das gefunden, was ich schon einige Zeit gesucht habe. Ich hoffe, dass ich demnächst berücksichtigt werden kann ...
    Da es sich auf den letzten Seiten dieses Threads fast ausschließlich um Bestellungen oder Erfahrungsberichte zur konkreten Lösung von Raimund gedreht hat, finde ich die Entscheidung gut, diese Dinge in einem eigenen Forum-Abschnitt fortzuführen.

    Das bringt die Möglichkeit mit sich, an dieser Stelle vielleicht noch einmal das weitere Potential der Lösungen von Raimund und Ede_Wolf zu diskutieren.
    Fasziniert von der Genialität und Einfachheit des Impuls-Konzeptes, zu erkennen, ob sich der Bot innerhalb oder außerhalb dier Induktionsschleife befindet, hatte ich auch selbst bereits schon einmal darüber nachgedacht, etwas Eigenes zu bauen, zumal eine einfache Version ohne Timer usw. mit den Technologien aus den 70er Jahren durchaus möglich wäre (z.B. NE555

    ...).
    Nun gut, um den NE555 gehts dabei nicht. Das war nur ein kurzer nostalgischer Ausflug, der andeuten sollte, dass es im Prinzip auch ganz anders gehen könnte.

    Zur Sache: Beide gezeigten programmierbaren Lösungen zeigen ja sehr schön, dass man mit einem geeigneten Micro Controller so etwas wie Schleifentest, Batteriespannungskontrolle, maximale Roboter-Laufzeit usw. recht komfortabel checken bzw. einstellen kann. Damit macht der Signalgeber genau das, was er tun soll und berücksichtigt im praktischen Betrieb noch ein paar Rahmenbedingungen, was ja letztendlich sogar zu etwas wie einer Serienreife und recht ordentlichen Praxistauglichkeit geführt hat. Das ist eine tolle Sache, wobei man sich wirklich fragen muss, warum die Hersteller nicht etwas Vergleichbares anbieten bzw. warum die "Ladestationen" so verhältnismäßig teuer sind ...

    Aber worauf möchte ich jetzt eigentlich hinaus? Ich habe den Eindruck, dass man aus dem Signalgeber noch etwas mehr herausholen könnte, und sei es nur experimentell. Die einfachste Zusatzoption wäre dabei, über mehrere MOSFET's mehrere Schleifen steuern zu können. Über ein geschicktes Schleifen-Layout wäre es somit möglich, den Roboter in verschiedenen Arealen mähen zu lassen. Der Wechsel von einem Areal zum anderen könnte über eine gewisse Überlappung realisiert werden. Größte Herausforderung dabei, festzustellen, wo sich der Bot gerade befindet ...
    Ein spezieller Fall dabei wäre, dass der Bot bei weitgehend erschöpftem Akku "auf dem Weg zur vermeintlichen Ladestation" der Schleife folgt. Dabei könnte er einen Sensor (der z.B. auf einen Magneten am Bot reagiert) überfahren. In diesem Moment schaltet der Signalgenber auf eine 2. Schleife um, fängt damit den Bot ein und leitet ihn innerhalb einer bestimmten Zeitspanne in einen Abstell-Bereich, wo dann die Schleife komplett abgeschaltet wird, sodass der Bot dort gezielt stehen bleibt (z.B. in einem Bereich, der nicht ganz so gut von der Straße eingesehen werden kann o.ä.)

    Ein anderes Szenario, das mir gefallen würde, wäre die Idee, basierend auf der Lösung von Ede_Wolf, dem Bot über ein mobiles Induktionsfeld (also Signalgeber an Bord des Bots) vorzugaukeln, das er sich innerhalb der Schleife befindet, um einen gewissen Bereich, der nicht durch eine Schleife eingegernzt ist, zu überwinden.
    Hierbei geht es hauptsächlich darum, beispielsweise einen Weg oder eine Betonfläche autonom zu überwinden, um auf der anderen Seite wieder von einer Schleife "eingefangen" zu werden.
    Bei mir zu Hause würde das z.B. bedeuten, dass für den Bot nach z.B 45 min auf der 2. Fläche die Induktionschleife abgeschaltet wird und etwa gleichzeitig
    seine eigene mobile Induktionsschleife eingeschaltet wird. Damit könnte der Bot sein Areal verlassen und mehr oder weniger im "Kollisionsmodus" die etwa 10 Meter entfernte Hauptfläche mit eigener Ladestation erreichen.

    Dabei gibt es allerdings einige Probleme zu berücksichtigen, die mitunter auch sehr individuellen Charakter haben können. Ein technisch lösbares Problem wäre der auf dem Bot installierte mobile Signalgeber. Einerseits wäre es sinnvoll, diesen an die Stromversorgung des Bots anzuschließen, andererseits muss überlegt werden, ob es ausreicht, einen eigenen Induktionsempfänger zu bauen, der, wenn kein externes Signal mehr empfangen wird, den eigenen Sender aktiviert.
    Im Falle, dass Schleife 2 abgeschaltet wird, würde der Bot dann im FreeRun bzw. Kollisionsmodus losrennen und wenn er über die Betonfläche die Hauptschleife mit Ladestation gefunden hat, würde der mobile Signalgeber wieder abgeschaltet werden, weil wieder ein Signal empfangen wird. Der Induktionsempfänger muss dabei auch das eigene emfangene Signal ignorieren. In der Praxis wird das nicht ganz so einfach sein.
    Hinzu kommt, und das ist viel entscheidender: Ist der Bot erst einmal im FreeRun oder Kollisionsmodus unterwegs, muss 100% sicher gestellt sein, dass er beispielsweise nicht auf die Straße fahren kann. Das wäre bei mir ein Problem, wenn er seine Hauptrichtung nicht einhält und einen ungünstigen Richtungswechsel vornimmt.
    Ein zweites Problem wäre, dass man die Schleife 2 nicht einfach irgendwann abschalten kann. Dann besteht die Gefahr, dass der Bot in einer unkontrollieren Richtung an einer unkontollierten Stelle versucht, das Areal zu verlassen. Die Schneise in der Blumenrabatte wäre dabei ein noch eher kleines Problem ...
    Aber hier würde das oben beschriebene Konzept von mehreren Schleifen vielleicht geeignet sein, den Bot in eine bestimmte Vorzugs-Richtung zu lenken, bevor man ihn ein gewisses Stück autonom fahren lässt (hat etwas vom mobilen holografischen Emitter des MHN vom Raumschiff Voyager) ...

    Ja, wie gesagt. Ist ein Stück weit vielleicht nur experimentell und damit nicht für jedermann geeignet (insbesondere in Hinblick auf die Gefahr, dass R2D2 einen Ausflug auf die Straße macht und unter den Rädern eines LKW endet oder einen Motorrad-Fahrer aus dem Sattel hebelt) - aber trotzdem vielleicht mal interessant ...

    In diesem Sinne
    viel Spaß beim drüber Nachdenken
    holger.b