Signalgeber für eine zweite Rasenfläche?

  • Hallo BE,


    Ich habe noch einen kleinen Restbestand an Platinen und werde Anfang der kommenden Woche ein paar Geräte fertigstellen. Du hast eine PN erhalten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Raimund

  • Hallo Raimund,


    Die Box kam super schnell an (danke dafür) und hat einen super wertigen Eindruck gemacht!


    Wir haben gestern einen Test gemacht: 3x3 Meter aus Kabel, und den Trans Timer daran angeschlossen: Unsere Mählanie hat tatsächlich angefangen zu mähen. Super!!! Demnächst werden wir das Kabel richtig verlegen und die Box fix installieren.


    Ich kann somit bestätigen das der TransTimer auch mit dem LandXcape 600 von Hornbach (349€) kompatibel ist.


    Ich bin beeindruckt und finde es toll das Du dein Fachwissen und Fähigkeiten so mit uns teilst! Vielen Dank!!

  • ‚Ich kann somit bestätigen das der TransTimer auch mit dem LandXcape 600 von Hornbach (349€) kompatibel ist.‘


    Prima,


    ich sammele aktuell alle feedbacks bzgl. kompatiblen Modellen und werde demnächst eine Liste in einem separaten thread posten, sonst geht die Info hier in dem schon 2017 gestarteten thread unter.

  • Hallo zusammen,


    den angekündigten neuen Thread mit aktueller FAQ, den links zu Schaltbild, firmware und Bedienungsanleitung (downloadbar) findet ihr jetzt
    in diesem Forum-Abschnitt.


    Dort sind alle wesentlichen Informationen dann in einem posting zusammengefasst.

    Außerdem die Übersicht über einige Modelle, die mit dem TransTimer laufen (auf Basis der diversen feedbacks, die ich bei Käufern des TransTimers angefragt hatte).


    Viel Spaß beim Lesen.

  • Hallo zusammen,

    ich bin erst heute auf diese Seite gestoßen und habe mit dem Signalgeber (TransTimer) von Raimund eigentlich genau das gefunden, was ich schon einige Zeit gesucht habe. Ich hoffe, dass ich demnächst berücksichtigt werden kann ...
    Da es sich auf den letzten Seiten dieses Threads fast ausschließlich um Bestellungen oder Erfahrungsberichte zur konkreten Lösung von Raimund gedreht hat, finde ich die Entscheidung gut, diese Dinge in einem eigenen Forum-Abschnitt fortzuführen.

    Das bringt die Möglichkeit mit sich, an dieser Stelle vielleicht noch einmal das weitere Potential der Lösungen von Raimund und Ede_Wolf zu diskutieren.
    Fasziniert von der Genialität und Einfachheit des Impuls-Konzeptes, zu erkennen, ob sich der Bot innerhalb oder außerhalb dier Induktionsschleife befindet, hatte ich auch selbst bereits schon einmal darüber nachgedacht, etwas Eigenes zu bauen, zumal eine einfache Version ohne Timer usw. mit den Technologien aus den 70er Jahren durchaus möglich wäre (z.B. NE555

    ...).
    Nun gut, um den NE555 gehts dabei nicht. Das war nur ein kurzer nostalgischer Ausflug, der andeuten sollte, dass es im Prinzip auch ganz anders gehen könnte.

    Zur Sache: Beide gezeigten programmierbaren Lösungen zeigen ja sehr schön, dass man mit einem geeigneten Micro Controller so etwas wie Schleifentest, Batteriespannungskontrolle, maximale Roboter-Laufzeit usw. recht komfortabel checken bzw. einstellen kann. Damit macht der Signalgeber genau das, was er tun soll und berücksichtigt im praktischen Betrieb noch ein paar Rahmenbedingungen, was ja letztendlich sogar zu etwas wie einer Serienreife und recht ordentlichen Praxistauglichkeit geführt hat. Das ist eine tolle Sache, wobei man sich wirklich fragen muss, warum die Hersteller nicht etwas Vergleichbares anbieten bzw. warum die "Ladestationen" so verhältnismäßig teuer sind ...

    Aber worauf möchte ich jetzt eigentlich hinaus? Ich habe den Eindruck, dass man aus dem Signalgeber noch etwas mehr herausholen könnte, und sei es nur experimentell. Die einfachste Zusatzoption wäre dabei, über mehrere MOSFET's mehrere Schleifen steuern zu können. Über ein geschicktes Schleifen-Layout wäre es somit möglich, den Roboter in verschiedenen Arealen mähen zu lassen. Der Wechsel von einem Areal zum anderen könnte über eine gewisse Überlappung realisiert werden. Größte Herausforderung dabei, festzustellen, wo sich der Bot gerade befindet ...
    Ein spezieller Fall dabei wäre, dass der Bot bei weitgehend erschöpftem Akku "auf dem Weg zur vermeintlichen Ladestation" der Schleife folgt. Dabei könnte er einen Sensor (der z.B. auf einen Magneten am Bot reagiert) überfahren. In diesem Moment schaltet der Signalgenber auf eine 2. Schleife um, fängt damit den Bot ein und leitet ihn innerhalb einer bestimmten Zeitspanne in einen Abstell-Bereich, wo dann die Schleife komplett abgeschaltet wird, sodass der Bot dort gezielt stehen bleibt (z.B. in einem Bereich, der nicht ganz so gut von der Straße eingesehen werden kann o.ä.)

    Ein anderes Szenario, das mir gefallen würde, wäre die Idee, basierend auf der Lösung von Ede_Wolf, dem Bot über ein mobiles Induktionsfeld (also Signalgeber an Bord des Bots) vorzugaukeln, das er sich innerhalb der Schleife befindet, um einen gewissen Bereich, der nicht durch eine Schleife eingegernzt ist, zu überwinden.
    Hierbei geht es hauptsächlich darum, beispielsweise einen Weg oder eine Betonfläche autonom zu überwinden, um auf der anderen Seite wieder von einer Schleife "eingefangen" zu werden.
    Bei mir zu Hause würde das z.B. bedeuten, dass für den Bot nach z.B 45 min auf der 2. Fläche die Induktionschleife abgeschaltet wird und etwa gleichzeitig
    seine eigene mobile Induktionsschleife eingeschaltet wird. Damit könnte der Bot sein Areal verlassen und mehr oder weniger im "Kollisionsmodus" die etwa 10 Meter entfernte Hauptfläche mit eigener Ladestation erreichen.

    Dabei gibt es allerdings einige Probleme zu berücksichtigen, die mitunter auch sehr individuellen Charakter haben können. Ein technisch lösbares Problem wäre der auf dem Bot installierte mobile Signalgeber. Einerseits wäre es sinnvoll, diesen an die Stromversorgung des Bots anzuschließen, andererseits muss überlegt werden, ob es ausreicht, einen eigenen Induktionsempfänger zu bauen, der, wenn kein externes Signal mehr empfangen wird, den eigenen Sender aktiviert.
    Im Falle, dass Schleife 2 abgeschaltet wird, würde der Bot dann im FreeRun bzw. Kollisionsmodus losrennen und wenn er über die Betonfläche die Hauptschleife mit Ladestation gefunden hat, würde der mobile Signalgeber wieder abgeschaltet werden, weil wieder ein Signal empfangen wird. Der Induktionsempfänger muss dabei auch das eigene emfangene Signal ignorieren. In der Praxis wird das nicht ganz so einfach sein.
    Hinzu kommt, und das ist viel entscheidender: Ist der Bot erst einmal im FreeRun oder Kollisionsmodus unterwegs, muss 100% sicher gestellt sein, dass er beispielsweise nicht auf die Straße fahren kann. Das wäre bei mir ein Problem, wenn er seine Hauptrichtung nicht einhält und einen ungünstigen Richtungswechsel vornimmt.
    Ein zweites Problem wäre, dass man die Schleife 2 nicht einfach irgendwann abschalten kann. Dann besteht die Gefahr, dass der Bot in einer unkontrollieren Richtung an einer unkontollierten Stelle versucht, das Areal zu verlassen. Die Schneise in der Blumenrabatte wäre dabei ein noch eher kleines Problem ...
    Aber hier würde das oben beschriebene Konzept von mehreren Schleifen vielleicht geeignet sein, den Bot in eine bestimmte Vorzugs-Richtung zu lenken, bevor man ihn ein gewisses Stück autonom fahren lässt (hat etwas vom mobilen holografischen Emitter des MHN vom Raumschiff Voyager) ...

    Ja, wie gesagt. Ist ein Stück weit vielleicht nur experimentell und damit nicht für jedermann geeignet (insbesondere in Hinblick auf die Gefahr, dass R2D2 einen Ausflug auf die Straße macht und unter den Rädern eines LKW endet oder einen Motorrad-Fahrer aus dem Sattel hebelt) - aber trotzdem vielleicht mal interessant ...

    In diesem Sinne
    viel Spaß beim drüber Nachdenken
    holger.b

  • Hallo in die Runde,


    ich schaue seit einem Jahr immer mal wieder hier vorbei. Ausgangspunkt war die Anforderung das elektrische Schaaf auf einer getrennten Rasenfläche grasen zu lassen.


    Danke an dieser Stelle an alle, die hier die Vorarbeit, insbesondere bzgl. des notwendigen Schleifensignals geleistet haben. Die Entwicklung und das Ergebnis des Projektes ist schon beachtenswert. Manchal frage ich mich, wieso die Hersteller der Produkte da nicht so innovativ sind. Der Markt dafür ist definitiv da.


    Ich will hier kurz nur meinen Lösungsweg skizzieren. Auslöser für meinen Bericht ist eigentlich, dass im vorigen Post der gute alte NE555 angesprochen wurde.


    Als ich anfing mich in das Thema einzulesen, stellte sich die grundlegende Frage, wenn man nur das Schleifensignal betrachtet, wofür eine programmierbare Steuerung für ein statisches Problem. Das Schleifensignal ist fest, da gibt es keine notwendige Variation.


    Also kam mir der Gedanke bzgl. des NE555. Kurz und knapp. Kleinen PWM Bausatz mit NE555 bei ebay für 5€ bestellt, dann ein Trimmpoti um auf die richitigen Pulsweiten zu kommen. Mit dem Signal wird dann eine Mosfet Stufe angesteuert, die dann über einen Widerstand in die Schleife einspeist. Dürfte alles zusammen keine 10€ gekostet haben. Das Signal habe ich mit dem Oszi eingestellt. Ich war erstaunt, welche Toleranzen im Signal das Schaaf akzeptiert. Habe dann auch schnell aufgehört, das Signal zu optimieren.


    Das Ganze wird über ein kleines 9V Netzteil versorgt. Stromaufnahme liegt bei um die 20mA eff. Die Schaltung ist nur ca. 5x2cm groß, passt also in eine kleine Verteilerdose. Das Netzteil hängt an einer Wlan Steckdose, an der im Winter die Weihnachtsbeleuchtung hängt;). Die Wlan Steckdose hat eine Timerfunktion. So kann ich die Laufzeit per Handy oder dem OpenHab Tablet vorwählen.


    Bisschen Oldschool, läuft aber sehr rund, macht was es soll und hat noch einen akzeptablen WAF.:)


    Ist natürlich Galaxien von den Möglichkeiten entfernt, die im vorigen Post skizziert wurden.


    So allen ein schönes Wochenende daheim zu Hause!

    Bleibt gesund!


    Herbert S. aus S.

  • Hallo,


    ganz großes Lob an Raimund! :thumbup: Hab den Transtimer am Donnerstagabend bestellt und heute war er da. Das Gerät ist wirklich qualitativ hochwertig gebaut und macht auch optisch einen guten Eindruck. Habe natürlich sofort die Installation vorgenommen und der M500 läuft tadellos :)


    Super Produkt und super Service!

    VG

    Möllo

    Files

    VG

    Möllo


    R2Mäh2: Worx Landroid M500 WR141E, seit 04/2020,  FW 3.08, 

    ca. 400 qm, 50 qm separat mit TransTimer 

  • Hallo zusammen,


    hab Ihr Erfahrung wegen Anbringen des TransTimers im Aussenbereich? Wie schützt Ihr das Gerät gegen Regen und Feuchtigkeit? Würde das Teil gerne ans Hochbeet montieren, aber hab die Befürchtung, das Regen ins Gehöuse kommt etc. Habt Ihr da eine Idee?

  • Hallo,

    das Gehäuse ist zwar spritzwassergeschützt, aber sollte keinem direkten Regen dauerhaft ausgesetzt werden.


    Alternative1: Den TransTimer in ein wasserdichtes Außengehäuse montieren; z.B. einen passenden Sicherungskasten mit transparentem Deckel. Muss aber für Außeninstallation geeignet sein, also z.B. IP66 o.ä. erfüllen; z.B. dieser müsste passen; aber bitte genau ausmessen, ob die Innenmaße zur Aufnahme des TransTimers passen. Sicher gibt es noch weitere Alternativen (mal bei Reichelt, Völkner, Conrad etc. suchen).


    Alternative2: Gehäuse in eine wasserdichte transparente Folie einpacken, so, dass die Bedienknöpfe noch durch die Folie bedienbar bleiben (also Einschaltknopf und Bedientaster); Kabel (Strom und BK) dann nach unten aus der Folie rausführen und an der Austrittsstelle stramm mit Panzerband umwickeln, so dass keine Insekten etc. reinkönnen.


    Alternative3: Gehäuse öffnen (4 Deckelschrauben) und alle nach außen führenden Gehäuse-Öffnungen mit Silikon abdichten - das wird aber nicht 100% gelingen, da man schlecht an die Unterseiten kommt. Den Bedienknopf oben aber zusätzlich mit einer Folie oder ähnlich abdichten, da der sonst bei ständigem Wasserkontakt irgendwann korrodiert


    Alternative4: Gehäuse komplett mit Gießharz ausgießen; dabei aber aufpassen, dass die BK-Klemmen, die durch einen Federmechanismus betätigt werden, nicht durch das Gießharz verkleben; ggf. von innen die 2 BK-Löcher mit Silikon (Kaugummi geht wahrscheinlich auch) so abdichten, dass das Gießharz beim Befüllen nicht nach außen laufen kann; gilt ggf. auch für Netztstecker-Anschluss und Stromschalter


    Alternative 1 halte ich persönlich für die beste, da im Fehlerfall der TransTimer reparierbar bleibt, obwohl ich davon ausgehe, dass der TT bei sachgemäßer Behandlung Jahre überleben wird. Mein erster Prototyp sitzt seit 2017 Sommer wie Winter an der Ostseite meines Gartenhauses, schlagwettergeschützt, aber im Originalgehäuse und ohne weitere Abdichtmaßnahmen, aber - kein direkter Regeneinfluss.


    Hoffe, das hilft etwas weiter.


    Grüße

    Raimund

  • Danke, hilft weiter. Heute Das Gerät installiert und läuft super... 👍 bin sehr zufrieden! nur den Kantenschnitt bekommt man leider nicht manuell ausgelöst, oder?

  • Hi,


    freut mich, dass alles gut geklappt hat.
    Ein kleines feedback hier wäre schön.


    Kantenschnitt geht mit einem kleinen Trick:
    1. Dein Landi muss noch gut aufgeladen sein

    2. den Bot nahe an das BK positionieren und "Home" & "OK" drücken


    Dann beginnt er mit einem "Zwangskantenschnitt".
    Werde demnächst die FAQ etwas erweitern, da die Themen "Kantenschnitt mit dem TransTimer" und auch "TransTimer wetterfest machen" immer wieder nachgefragt werden.


    Viel Spaß weiterhin mit dem Landi und Gut Mäh.

    Grüße

    Raimund

  • Hallo Feunde,


    da ich seitlich meiner Einfahrt ein kleines Stück Rasen habe bin ich nach dem Studium der entsprechenden Beiträge hier im Forum auf den TransTimer 3.0 gestoßen. Ich hatte Glück sowohl rpt007 sowohl DHL arbeiteten in dieser schweren Zeit hervorragend und schon nach wenigen Tagen konnte ich meinen TT in Empfang nehmen. Ich war in der Zwischenzeit auch nicht faul und habe das Begrenzungskabel verlegt. Gestern kam das Gerät bei mir an (Bestellung vom 29.04.2020!). 230 V und BK angeschlossen und ab ging die Luzi.

    Nun kann ich auch einen "mühelos gepflegten Rasen" an der Einfahrt mein Eigen nennen!

    Ich danke rpt007 für seine schnelle Lieferung und die promten Antworten auf meine per PN gestellten Fragen.





    073.jpg

    kleine Rasenfläche neben Einfahrt


    075.jpg

    der Anschluß in meiner Garage


    074.jpg

    der TransTimer 3.0 mit Netzteil bei der Arbeit

    (die eingestellte Zeit läuft abwärts)

    Gruß Nauke


    Landroid M500 WR141E

    Firmenware 3.08

    Inbetriebnahme 20.03.2020

    Poolroboter Dolphin E20

    seit 07/2016


    Check your Smiley! :)

  • Hallo rbt007, ich habe gerade eine Mail geschickt und mein Problem beschrieben, wäre dein Signalgeber für mein mähschaf geeignet?

    Danke für deine Antwort

  • Omasilvi,


    ein Forum lebt von Fragen und Antworten. Uns (mich!) würde Dein Problem auch interessieren! Eventuel hättest Du dann schon eine Antwort. Meiner Meinung nach gehören nur (wie es der Name schon sagt) persönliche Dinge in eine PN bez. Mail.

    Gruß Nauke


    Landroid M500 WR141E

    Firmenware 3.08

    Inbetriebnahme 20.03.2020

    Poolroboter Dolphin E20

    seit 07/2016


    Check your Smiley! :)

  • Nauke:
    du hast natürlich recht; in dem Fall ging es aber "nur" um die Nachfrage, ob der TransTimer mit einem LandScape 790 kompatibel zusammenarbeitet, was ich positiv bestätigen kann. Inzwischen haben 4 Leute den TT mit einem LandScape am Start.


    An alle:
    Aktuell sind nur noch 2 Geräte verfügbar; Material für weitere Fertiggeräte ist im Zulauf. Wegen Corona sind aber immer wieder Verzögerungen und verspätete Lieferungen drin; daher gebe ich keine Prognose ab, wann ich nach Verkauf der letzten TTs wieder liefern kann.


    Inzwischen arbeite ich, wie in der FAQ auf Seite 1 angekündigt, an einer verbesserten Software-Version, welche es ermöglichen wird, den TransTimer nach wie vor manuell, aber nach Umschaltung auch mit einem Hausautomatiksystem automatisch starten zu lassen. Allerdings: ich habe mich entschlossen, KEINE WLAN-Version als solche zu bauen, da ich für die Inbetriebnahme keinen face2face-Support anbieten kann. Und man weiß meist nicht, woran es liegt, dass sich ein Gerät nicht ins WLAN einbinden lässt - zuviele Parameter, die schief gehen können. Für Techniker meist trivial lösbar; für totale Laien oder mit Halbwissen ausgestattete Laien nicht ratsam, wenn kein versierter Experte verfügbar ist.


    Die Fragen, die ich zum "trivialen" TransTimer immer wieder (trotz FAQ) erhalte, schrecken mich davor ab, eine anspruchsvollere WLAN-Variante zu bauen bzw. zu verkaufen. Ich bitte um Verständnis.

    Daher werde ich nur eine Variante anbieten, die automatisch startet, sobald das Gerät mit Strom versorgt wird. Für die Schaltung der Versorgungsspannung muss man vor Ort selbst sorgen (Relais, sonoff, shelly etc.).

    Diese Variante habe ich bislang in Einzelfällen als TT4.0 gebaut; mein Ziel ist es aber, nur einen TT-Typ zu bauen, der sowohl als TT3 oder als TT4 eingesetzt werden kann. Die Anpassung erfolgt dann vom Benutzer vor Ort, möglichst einfach und flexibel umschaltbar von manuellem auf automatischen Betrieb und zurück. Die Countdown-Zeit soll auch im Automatikbetriebindividuell einstellbar sein.


    Die neue Software-Version wird zusammenfassend folgende Neuerungen erhalten:
    - Einstellbare Laufzeit bis zu 2h:30min (Anzeige: 02:30) in 15min-Schritten per Bedientaster

    - Erkennung von Kabelunterbrechung (beim Einschalten wird eine Fehlermeldung ausgegeben)

    - Manuelles Starten (wie heute beim TransTimer 3.0) per längerem Tasterdruck

    - Automatisches Starten nachdem der TransTimer eingeschaltet wurde (dies kann ein vorgeschaltetes Relais machen, welches von einer App oder per Hausautomatik gesteuert wird); dazu muss natürlich der TT-Einschaltknopf auf EIN stehen.

    - nach Einschalten des TTs innerhalb der ersten 5sec kann mit Doppelclick auf den Bedientaster ein Umschalten von manuellem auf Automatik-Betrieb und vice versa erfolgen.

    - Automatische Zeitumstellung, wenn 99min überschritten werden, von mm:ss auf hh:mm (Display hat nur 4 Stellen)


    Aktuell befindet sich die Software noch im Beta-Test-Stadium. Nach erfolgreichen Tests informiere ich wieder über den Stand und mache mir auch Gedanken, wie heutige TT3-Benutzer ein upgrade machen können, wenn Bedarf (z.B. Erhöhung der Countdown-Zeit) besteht.

  • Hallo in die Runde,


    mein Nachbar hat sich auch so einen Landroid zugelegt und wollte auch einen 2. Signalgeber für seine Flächen. So habe ich ihm am WE so ein Teil mal auf Lochraster zusammengenagelt aus Teilen, die ich da hatte.
    Ich hatte mich dabei auf die Angaben zum Impulsverlauf hier aus dem Forum bezogen.
    Funktioniert.
    Vielen Dank dafür!

    Ich habe die Bedienung als auch die Anzeige anders aufgebaut, eine Einkopfbedienung würde m.E. nur verwirren. Daher 4 Taster (zwei zum Einstellen der Zeit -> + und -, Speichern der eingegebenen Zeit und Abrufen der gespeicherten Zeit und 2 Taster für Start und Stop + Schleifentest.

    Zur Anzeige der Betriebszustände habe ich ein China 2x16 Display verwendet.

    Befeuert wird das Ganze mit 12V; bis 24 Volt sind mit dem China Schaltregler zur Stromversorgung wohl möglich.

    Das Gerödel habe ich dann in eine vergleichsweise riesige Kiste versenkt -> Gehäuse sind zunehmend ein Problem, da ich zur Erstellung von 3D Modellen offenbar zu blöd bin ;-)


    IMG_5402_1.JPG

  • ...

    Ja, wie gesagt. Ist ein Stück weit vielleicht nur experimentell und damit nicht für jedermann geeignet (insbesondere in Hinblick auf die Gefahr, dass R2D2 ...- aber trotzdem vielleicht mal interessant ...

    In diesem Sinne
    viel Spaß beim drüber Nachdenken
    holger.b

    Coole Idee, ja!

    Ich hatte während der Konzeption meines Signalgebers schon darüber schon nachgedacht, an Stelle des Arduino einen ESP8266 oder ESP32s einzusetzen und über das heimische WLan den Landroid mit dem Zusatz-Signalgeber kommunizieren zu lassen / die Bedienung des Signalgebers ins Web zu verlagern (anstatt mit Tasten die Zeit mit dem Handy einstellen...).

    Es gibt ja eine App zu den Landroids, also wird da wohl auch eine API dazu existieren.
    Das erfordert aber etwas Arbeit, die Kommunikation Landroid <-> App zu "belauschen".

    War mir für "auf die Schnelle" aber im Moment zu viel; das Gerät gehört mir ja auch nicht und keine Ahnung, ob überhaupt erwünscht.

    Grundsätzlich ist da aber sicher allerhand möglich.

    Interessanter Gedanke in jedem Fall...


    Gruß


    Elux

  • Technische Überlegungen finde ich immer spannend - aber: auch Grundlagenforschung sollte dem Menschen immer irgendwann einen Nutzen bringen und nicht nur ob technischer Machbarkeit durchgeführt werden.


    holger.b und Elux011 :

    Alle eure Überlegungen in Ehren, hilft aber alles nichts, den Landi per Muskelkraft in seine 2. oder 3. Mähzone zu tragen. Als technische Machbarkeitsstudie habe ich mit ESP32 vor einiger Zeit mal einen TransTimer TT6.x gebaut. Aber dann als nicht zweckmäßig und vor allem nicht geeignet für jemanden ohne fundierte technische Vorkenntnisse (Halbwissen ist hier sogar eher schädlich ...) wieder verworfen. So simpel ist für technische Laien die Einbindung in ein (oft unzureichendes) WLAN etc. nicht. UND: es macht zudem einfach keinen praktischen Sinn, da der Landi sich nicht per 2,4 oder 5,0 GHz in die entfernte Mähzone beamen lässt. Dazu braucht man dann tatsächlich jemanden vom Format R2D2 oder Scotty ;-)


    Ist eine Domäne für jemand, der Spaß am Basteln hat, das entsprechende Knowhow mitbringt und WLAN-basiertes Microcontrolling programmieren will und kann. Aber es ist nichts als Produkt, was für akzeptables Geld und möglichst selbsterklärend verkauft werden kann.


    Deshalb bleibe ich bei meinem TransTimer, der eher simpel und von Leuten ohne technische Vorkenntnisse bedient werden kann. Firmware TT5.0 ist inzwischen bereits hart an der Grenze zwischen Einfachheit und technischer Spielerei, weshalb TT5.0; Posting #70 imho das Ende meiner Signalgeber-Entwicklung darstellt.

  • Hallo Raimund,

    du bringst es auf den Punkt. Mit dem Ziel, am Ende etwas in der Hand zu haben, was wirklich funktioniert und damit auch geeignet ist, in kleiner Serie gebaut und verkauft zu werden, darf man sich nicht verzetteln. Mit der neuen Firmware ist hier wahrscheinlich tatsächlich auch ein Punkt erreicht, an dem es eigentlich nicht mehr viel zu verbessern gibt. Ich kann nur nochmals bestätigen, dass mir Deine Lösung sowohl vom Ansatz bis hin zur Umsetzung sehr gut gefällt und sich auch bestens bei mir bewährt hat. Das Konzept in Richtung Minimalismus, möglichst niedrigen Preis oder in die andere Richtung mit Sonderfunktionen wie App-Steuerung usw. zu verbiegen, würde ich auch nicht unbedingt als nötigen Schritt sehen.

    Über die reine Anwendung hinaus ist es in dieser Gesellschaft aber trotzdem interessant, sich ggf. über weitergehende Ideen auszutauschen. Mir gefällt das, zu sehen, worüber der ein oder andere so nachdenkt ;-) ...

    Beste Grüße,
    holger.b