Abgrenzungstreifen für Saugroboter mit Absturzsensoren Test

  • Review: Abgrenzungstreifen für Saugroboter mit Absturzsensoren


    Bei den Abgrenzungsstreifen für Saugroboter handelt es sich um vier, ca. 45cm lange und 4cm breite Streifen aus einem schwarzen, Teppich-ähnlichen Material.


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    Die Theorie


    Diese schwarzen Streifen sollen, einmal mit den mitgelieferten Klebestreifen, am Boden befestigt, den Saugroboter (im Testfall einen Roomba) davon abhalten, über den Streifen hinüber zu fahren. Sie dienen im Falle eines Roombas also als Batterieloser Ersatz für eine Virtual Wall.


    Die Abgrenzungstreifen nutzen die Absturz-Sensoren der Saugroboter und gaukeln ihnen durch ihre matte, schwarze Oberfläche einen Abgrund vor, vor dem jeder gute Staubsauger-Roboter einen gehörigen Respekt hat.


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    Die Praxis


    Ich muss gestehen, ich war erst etwas skeptisch was diese "Teppich-Streifen" anbelangt. Ich hatte zuvor bereits ähnliches Versucht indem ich mir einen Streifen schwarzen Velour-Teppich aus dem Baumarkt besorgt hatte. Leider haben meine Roombas diesen gänzlich ignoriert und sind mit Wonne über diese drüber gefahren.


    Ganz anders schaut das mit den extra dafür gefertigten Abgrenzungstreifen aus. Der Roomba fährt schnurstracks auf den Streifen zu und zieht sofort die Notbremse wenn er mit dem Bumper über den Streifen kommt. Wie bei jedem "normalen" Abgrund auch sucht sich der Roomba dann einfach einen weniger gefährlichen Weg um seine Saugarbeit fortzusetzen. Dies funktioniert in der Praxis sehrt gut, zumindest solgange man die Streifen einigermaßen sauber hält. Lässt man die Streifen dreckig werden, sieht der Roboter irgendwann diesen Dreck und merkt, dass da garkein Abrund ist. Die Streifen verlieren damit also ihren ganzen Zweck.


    Glücklicherweise lassen sich die Streifen leicht saubermachen. Man muss dazu allerdings einen alternativen Staubsauger bemühen, da die Roboter die Streifen ja nicht überfahren.


    Echte sorgen bereiten bei der Nutzung der Abgrenzungsstreifen eigentlich nur die mitgelieferten Klebestreifen. Diese sind ein schlechter Witz - nach zwei Tagen haben sie die Streifen vom Boden gelöst und wurden vom Roomba in der Gegend umhergeschoben. Glücklicherweise lässt sich hier leicht abhilfe schaffen. Jeh nach Untergrund, auf dem die Streifen befestigt werden sollen, klebt man einfach zwei Tesa-Powerstrips (auf festem Untergrund), oder einen langen Streifen Teppich-Klebeband (auf soften Untergrund wie Teppich, oder Kratzbäumen) unter die Abgrenzungstreifen und sie halten wie sie sollen.

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    Fazit


    Wenn man sich nicht davor schäut zwei von den schwarzen Streifen in seinem Türrahmen zu legen, sind die Abgrenzungsstreifen eine echte alternative zu Virtual-Walls. Man muss sie nicht extra anschalten, und sie brauchen keinen Strom. Allerdings muss man sie manuell sauber halten, da sie sonst ihre Wirksamkeit verlieren.


    Vielen dank an MyRobotCenter für die Bereitstellung der Testmuster.

  • Da die vom Teppichmuster aussehen wie meine Schmutzmatten im Auto, habe ich eine Schmutzmatte mal ausprobiert, voila, funktioniert auch.


    Gruß


    Momme

  • Sau cooler Tipp mommfried! muss ich auch gleich daheim testen! Sonst gibt es ja mittlerweile auch genug Roboter die mit eigener navigation laufen.