Ruinierte Randstreifen - warum?

  • Wir haben seit ca. 2 Jahren einen R 40 Li am Start und eigentlich bin ich mit unserem "Schaf" auch ganz zufrieden. Nur hat sich leider unsere Wiese nicht in ganzer Fläche so begeistert gezeigt: an einigen Rändern, besonders am Zaun, ist das Gras regelrecht ausgerottet.


    Ich hatte bei der Erstverlegung des Begrenzungskabels am Zaun keinen Abstand gelassen, weil der Mäher ja auch mechanisch stoppt. Überwiegend scheint das auch kein Problem zu sein - außer eben auf ca. 12m Länge, wo inzwischen kaum noch etwas wächst. Es handelt sich dabei durchaus nicht (nur) um enge Ecken mit ewigen Rangiermanövern, sondern tatsächlich um einen nahezu geraden Zaunverlauf ohne weitere Störungen.


    Kann das wirklich daran liegen? Dagegen spricht, dass es zum anderen Nachbarn diese Probleme nicht gibt. Hat jemand vergleichbare Erfahrungen gemacht? Der Herbst wäre ja dann eine gute Zeit zur Korrektur mit Umverlegung und Neuansaat.


    Danke schon jetzt für Tipps & Hinweise!


    Beste Grüße (ohne grünen Daumen)
    Falk M.

  • Ganz so extrem ist es bei uns nicht aber ebenfalls an einer Seite auf mehreren Metern ist der Rasen dünner/schwächer. Was wächst denn auf der anderen Seite des Zauns? Kann es sein dass da etwas dem Rasen das Trinkwasser klaut und er eher deshalb stirbt? Ich habe bei uns nämlich inzwischen die Grenzhecke im Verdacht.


    Gruß
    Jochen

    Roomba 581 (seit 08/2012, Akkuwechsel in 03/2015, 2. Akkuwechsel in 12/2017)
    Roomba 650 (seit 06/2017)
    R40Li (seit 03/2016)

  • Ich kann das mit dem Wasserdiebstahlt auch bestätigen bei uns sind immer an 3-4 Stellen der Rasen vertrocknet da die Lorbeerhecke und Büsche vom Nachbarn dem Rasen alles entziehen. Ich kämpfe schon die 2. Saison damit es wurde schon min. 4mal neuer Rasen dort angelegt, Wochenlang ausgegrenzt damit der R70 nicht drauf fährt. Das hält dann 6 Wochen und dann geht der Rasen wieder ein.

  • bei mir sidn dieses Jahr Katalpa, Birnbaum, Weigela und Forsythye zusammen gewachsen und haben ein schönes 24/7 Schattendach gebildet. das hat der Rasen nicht goutiert. Er sieht schitter und ausgedünnt aus. Ohne das lenkbare Heckrad wären da sicher Erd-Löcher drin, vor allem weil Saphira ja an der Baumscheiber der Katalpa auch wenden muss. das kommt mir manchmal vor wie beim Flippern.

  • Photos erleichtern das Spekulieren ... ! :wink5:


    Gruß,


    Joachim.


    Stimmt, liefere ich nach - aber viel wird man da vermutlich auch nicht sehen können.


    Der Hinweis mit Wasser- und Lichtdiebstahl ist ganz gut. Über dem betroffenen Abschnitt hat sich eine Walnuss breit gemacht, die Hecke selbst ist allerdings eher unverdächtig, die steht dort schon "ewig", d.h. über 20 Jahre. Allerdings ebenfalls verschattend (Ost-West-Verlauf, d.h. der Ex-Rasen ist an der Nordseite der Hecke).

  • Vermutlich ist der Rasen jetzt kürzer als früher, wo du mit der Hand gemäht hast. Vor allem im Durchschnitt, weil er eben immer kurz ist und nicht zwischendurch 3 cm wachsen darf. Da wo wenig Licht hin kommt, braucht der Rasen längere Halme, um noch genug davon einsammeln zu können. Photosynthese und so. Lichtmangel wirkt sich also bei kurzem Rasen eher aus, irgendwann geht es nicht mehr.

    Husqvarna Automower 310

    Husqvarna Automower 330X

    Neato Botvac connected

    AEG RX9

  • Also Walnuss ist bei mir ein Rasenmörder! Gesät, bewässert, Vögel mit Netzen abgehalten - hat alles nix geholfen.
    Ich habe dann den Baum ausgedünnt.

    Grüße
    Tom


    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.

  • IMHO fehl thie rmal ne Powerdüngung, das arme Gras ist ja völlig ausgehungert

  • IMHO fehl thie rmal ne Powerdüngung, das arme Gras ist ja völlig ausgehungert


    Die Einschätzung teile ich - aber gedüngt wird eigentlich regelmäßig, allerdings erst seit etwas über 2 Jahren. Wenn man von diesem Wiesenteil das Unkraut abzieht, bleibt jedoch wirklich nicht viel.

  • @ fidatex


    An dieser Stelle möchte ich nochmal öffentlich meinen tiefen Respekt vor Deiner dokumentarischen Arbeit bekunden. Es ist ein wahrlich recht umfassendes Werk geworden.


    Heute ist mir aufgefallen, dass Dir mein Ränder-Problem aber auch nicht ganz fremd ist: Dein Foto rechts auf Seite 108 bildet das Problem ganz gut ab. Was war die Ursache?

  • Danke, danke


    Siehe 4 Seiten später, sind Bilder von der Neuanlage, als ich verfallene Schwellen mit Grantisteinen ersetzte. Ist also eine Neuansaat wegen Graben buddeln für Fundament der Granitsteine. Seit da top grün. Das Fundament der Granitsteine verhindert überwachsen durch Gras wie auch flaches unterwurzeln des Grases von den Pflanzen im Randstein. Selbst die wuchernden Hypericum kommen da nicht unten durch. Obenauf wird das sich ausbreitende Efeu durch das überfahren der Kante durch Saphira immer schön kurz gehalten. Das Gulli z Bsp ist schön überdeckt (unsichtbar) aber Efeu ist nicht in der Wiese. Muss da mal noch nachher Bilder reintun.