Tastatur Husqvarna 220 AC

  • Meine Tastatur hängt, d.h. sie funktioniert nicht mehr. Vor 2 Wochen habe ich einen neuen Akku und eine neue Batterie eingebaut und der Mäher lief einwandfrei. Vor 2 Tagen wollte ich ihn anhalten und an die Ladestation heimschickem, aber die Tastatur war tot. Sie ging wieder kurz, hing aber sofort wieder.
    Heute hatte ich ein Band der Tastatur herausgezogen und wieder eingesteckt, der Mäher lief zweimal, dann stand er und wiederum ging nichts zu programmieren.
    Wer weiß einen Rat ?

  • Der Rat lautet: Neue Tastatur ;)



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    AKTUELL: 5x Automower 450x, 1x Automower 435 AWD, 3x Roomba i7+
    COMING SOON: ein weiterer Automower 435 AWD ist bestellt

  • Thema verschoben..............

    Mit freundlichen Grüßen Schelm1
    3x Robomow RS 630 + 3x Husqvarna Automower 450 X & 1x Automower 330X für 11.500m² / 2x Vorwerk VR200 / VR300 Neato D7 + D5 + BotVac D85 (AD) + Connected (AD) / 2x IRobot Roomba 980 /EVO M678 + Braava 380/ Scooba 450 / iRobot Looj 330 / Hunter Bewässerungsanlage :thumbsup: / Miele RX2 (AD) , Xiaomi Mi Gen. 1 / Roborock S50 / Samsung Navibot 8895 und 8981 :rolleyes5: / ILIFE A4 :frown2: ----- Smart Home: eQ-3 Homematic IP + CCU3 , Fritzbox-Homematic , Lupusec XT2 und XT3 , Nuki Smart Lock 2.0, Philips Hue , Osram Lightify / ---> Tipps zum Robomow RS / MS / RC / MC <--- / Rechtshinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr und stellen nur meine Meinung dar. Beachte ---> § 3 <---

  • Der Rat lautet: Neue Tastatur ;)



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    Häufiger Fehler: Eine Taste bleibt hängen: damit bleibt dieser Kontakt dauerhaft geschlossen und bringt das Programm durcheinander. Prüf daher mal, ob alle Tasten das hörbare Klick-Klick beim Drücken und Loslassen zeigen.


    LOUIS XIV

  • Hast Du auch mal geprüft, ob nicht der Microschalter defekt ist? Bei geöffnetem Schiebedeckel sollte der Schalter offen sein; wenn er das nicht macht, so kann man nichts per Tastatatur eingeben. Sicherster Test: Das Anschlusskabel des Schalters in der geöffneten Bedien-/Anzeigeeinhait abziehen. Allenfalls kannst Du auch testen, ob das Schaltknöpfchen voll aus dem Schaltergehäuse heraussteht oder klemmt.


    Falls zwischenhinein die Tastatur funktioniert, kannst Du auch dort im Werkstattmenu den Microschalter ausser Betrieb setzen. Dort unter Sondereinstellungen kannst Du die Stoptaste deaktivieren, indem Du die Option STOP-Taste aus aktivierst. Dann kann der Automower mit der Zifferntaste 0 anstelle der STOP-Taste gestartet und angehalten werden. Die Funktion wird automatisch deaktiviert, wenn der Mäher per Hauptschalter aus- und eingestellt wird.


    LOUIS XIV

    Edited once, last by LOUIS XIV ().

  • Hallo!
    Bin froh, dass ich das Forum gefunden habe, denn ich habe das selbe Problem wie Herbert. Vor ca. 4 Wochen den Akku in meinem 10 Jahre alten 220AC getauscht, seit 1 Woche das Problem: Er regiert nicht auf Eingaben über die Tastatur. Gerät bis zum Display zerlegt, wieder zusammengebaut, dann ging er wieder (das heißt, er reagierte auf alle Tasten immer prompt), aber nach ca. 2 Stunden wieder das selbe. Nun geht er wenn er neu startet in diese Service-Anzeige, die kommt, wenn man die Ziffer "0" länger drückt.
    Da ich irgendwo gelesen habe, dass es zu Störungen kommen kann, wenn der Akku falsch eingebaut wurde (und mein Ersatzakku diesen "this side down"-Aufkleber nicht hatte), habe ich wieder den alten Akku eingebaut, aber auch damit das selbe Problem.
    Schaut wirklich nach Problem in der Tastatur aus, aber was mich noch zweifeln lässt, ist der zeitliche Zusammenhang mit Akku-Tausch und die Tatsache, dass die Tastatur immer mal wieder funktioniert und dann nicht mehr.
    Ideen?
    Weiß jemand, ob man die durchmessen kann?


    Viele Grüße
    John

  • 1. Möglichkeit: Der Microschalter (betätigt durch rote Stoptaste) ist defekt. Du kannst ihn im Werkstattmenu deaktivieren und so herausfinden ob er daran schuld ist. Siehe Beitrag #6.


    2. Möglichkeit: "gedrückt bleibende Taste" der Tastatur (Beitrag #4). Meistens ist es dann bei ünmöglicher Eingabe auch nicht mehr möglich, mit dem Hauptschalter das Gerät auszuschalten. Prüf in diesem Fall alle Tasten auf das Klick-Klick beim Drücken und Loslassen. Wenn er bei Neustart wie von Dir berichtet gleich in die Service-Anzeige wechselt könnte das ein Hinweis sein, dass die "0" gedrückt bleibt. Wenn Du es genauer wissen möchtest kannst Du am Aufnahmestecker für das Flachbandkabel der Tastatur alle Widerstände der Tasten ausmessen: er sollte unendlich sein, eine gedrückte Taste so um die 200 Ohm. Im Anhang noch das Schema der Tastenzuordnung zu den Anschlüsses am Flachkabel (aus einem Beitrag im franz. Roboterforum). Vielleicht ist auch noch der folgende Beitrag für Dich nützlich:


    http://www.roboter-forum.com/s…atur-mehr-m%F6glich-220AC


    Zur Frage des Fehleinbaus der Batterie ist zu sagen, dass dies lediglich zu einer Störung des hinteren Schleifensensors führt. Um das zu vermeiden, musst Du darauf achten, dass die Ausbuchtung auf der flachen Seite des Batteriepakets (wohl der Temperatursensor) beim Einbau an dieselbe Stelle zu liegen kommt.




    LOUIS XIV

  • Hallo Louis,
    Zwischenstand: Super Antwort, genau das hat mich weitergebracht. Gestern noch nicht, da ging der Mäher, heute Abend war die Tastatur wieder ohne Reaktion. Dann zerlegt, Microschalter ist es definitiv nicht, durchgemessen, alles gut. Dann die Tastatur durchgemessen, auf den ersten Blick auch gut, unendlich Ohm, bei gedrückter Taste dann runter auf 30 Ohm, aber schon beim leichten "Drüberstreicheln" über die Taste Null schon eine Messung weniger als unendlich. Jetzt hab das Plastik mit Tastatur in den Backofen gelegt, vielleicht trocknet ja noch was bei 50 Grad?
    Vielen Dank schon mal, ich berichte dann später wieder.


    Viele Grüße
    John


    Nachtrag: Nach 20 Minuten bei 55 Grad im Backofen wieder zusammengebaut, bis jetzt funktioniert alles wie gewünscht. Schön wäre es, wenn es so bleiben würde!

    Edited once, last by John Kay ().

  • Hallo John,


    Deine Beobachtung mit dem "Drüberstreicheln" ist schon sehr interessant und wird uns vielleicht künftig eine gezieltere Hilfe ermöglichen. Also langsam komme ich zur Überzeugung, dass es nicht immer eine klemmende Taste ist, sondern möglicherweise Kondensat zwischen den 3 Folien der Tastatur, leitfähig gemacht durch Korrosionsprodukte oder Handschweiss von der Montage. Fragen:


    a) Passiert das durchleiten nur bei der Taste 0 oder dann auch bei anderen. Wie gross war dann etwa der gemessene Widerstand? Stabil oder driftend?
    b) Hast Du in Deinem Fall auch beobachtet, dass beim Ausfall der Tastatur der Mäher nicht mehr mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden kann, resp. das Verlöschen des Displays erst viel später (nach Stunden) erfolgt?


    50°C ist schon recht für den Trocknungsversuch, aber bitte mindestens 12 h!


    LOUIS XIV

    Edited once, last by LOUIS XIV ().

  • Hallo!
    Jetzt habe ich meinen Nachtrag oben eingefügt, bevor ich Deinen Beitrag von 20:49 Uhr gelesen habe. Vielen Dank für Deinen Beitrag, hier meine Antwort:
    zu a: Der Widerstand ist driftend, ob das bei anderen Tasten passiert, habe ich nicht mehr gemessen.
    zu b: Ja, der Mäher lässt sich nicht mehr ausschalten und startet erst nach mehreren Stunden wieder.
    Wenn die halbe Stunde Trocknung nicht gereicht haben sollte, dann versuche ich es morgen länger, aber bis jetzt funktioniert alles. Mir ist aufgefallen, dass die Tastatur etwas schief aufgeklebt ist, zwar so, dass es noch im Rahmen ist, aber beim Loch für den Taster wurde die Folie der Tastatur etwas verletzt, hier ein Bild, könnte schon sein, dass dadurch Feuchtigkeit eingedrungen ist und sich Kondensat mit Abrieb gebildet hat.


    Viele Grüße,
    Johann


    roboter-forum.com/core/index.php?attachment/42801/

  • Hi John,


    zu a) Wenn der Widerstand R driftet, kann das folgendes bedeuten:


    1) R abnehmend: Die Fläche der Flüssigkeit zwischen 2 Folien nimmt zu, folglich der Widerstand ab.
    2) R zunehmend: Hinweis auf Elektrolyt (ionisch leitend). Wegen Messung mit Gleichspannung führt das mit zunehmender Zeit zu Polarisation an den "Elektroden" = die beiden Metallteile, die durch den Elektrolyt überbrückt werden.


    zu b): Dieses Phänomen (inaktiver Hauptschalter) zusammen mit Tastatureingabeproblemen weist offenbar mit 99 % Wahrscheinlichkeit auf eine defekte Tastatur hin. Genau so waren auch meine eigenen Erfahrungen mit meinem 230ACX.


    Bisher habe ich eigentlich immer nur die "klemmende Taste" als Ursache gekannt (basierend auf verschiedenen Beiträgen im franz. Roboter-Forum). Die Möglichkeit von ionenleitendem Kondensat scheint nun eine neue mögliche Erklärung zu werden, die wohl häufiger als gedacht vorkommt.


    Ich frage mich aber, ob in diesem Fall ein Austrocknen wirklich den Fehler dauerhaft beheben kann, denn die Salze im kritischen Folienspalt bleiben ja erhalten. Beim erneuten Eindringen von Feuchtigkeit kann sich dann wieder die leitende Flüssigkeit bilden. Die Originaltastatur scheint nach diversen Posts nicht wirklich feuchtigkeitsdicht zu sein. Hingegen soll die neuerdings angebotene alternative graue Tastatur (siehe Bild) nicht nur spritzwassergeschützt, sondern auch wasserdicht sein. Da ich an meinem neuen 230 schon nach 18 Monaten die Tastatur wegen der hier beschriebenen Symptome ersetzen musste, habe ich mir kürzlich eine solche an Lager gelegt.


    LOUIS XIV

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    Edited 3 times, last by LOUIS XIV ().

  • Hallo Zusammen, das Ergebnis vorneweg: Es funktioniert wieder!


    Nach dem "Trocknungsvorgang" letzte Woche war der Fehler relativ gut reproduzierbar, wie Louis der Vierzehnte schon feststellte, war die Tastatur nicht mehr ganz in Ordnung. Ich kann mich noch gut an die Funktionsweise einer solchen Tastatur erinnern, da ich früher als Kind mal einen Taschenrechner mit solchen "Klick"-Tasten zerlegt und wieder zusammengebaut hatte. Da kann doch nicht viel kaputt gehen - das spornte mich an.
    Also Mäher wieder zerlegt und die Tastatur durchgemessen - die Taste Null tatsächlich bei 550 Ohm, wenn man sie drückt dann runter auf 40 Ohm. Also wirklich was zwischen Taste und Leitung drin - wie rausbekommen (ohne Aufschneiden)?
    Der Nachbar - ein gelernter Schwachstromelektriker und Hobby-Bastler fand die Lösung: mit Strom. 9V Batterie ran, Birnchen als Verbraucher rein (wir wollen ja nicht gleich die Folie bei einem Kurzschluss schmelzen) und dann einige Male mit der Taste 0 die Birne an und ausgemacht. Und tatsächlich, bei der nächsten Widerstandsmessung war die Taste völlig unauffällig. Was auch immer da drin war, Elektrolyt oder Kondensat, weg!
    Natürlich kann es sein, dass es bald wieder losgeht, aber soweit bin ich wieder völlig zufrieden!
    Super Mäher, auch gut zum selber Rumschrauben, super Forum hier, nochmals vielen Dank!


    Grüße
    John

  • Vielen Dank für Deinen Bericht, John. Wahrscheinlich ist das Drücken der Taste "0" nicht einmal entscheidend / nötig gewesen. So wie es für mich aussieht, hast Du durch das Anschliessen der Batterie wahrscheinlich störende Ionen im Kondensat "wegelekrolysiert" und so den Offen-Widerstand der Taste 0 deutlich aber genug erhöht.


    Aus Deinem Bericht (alle Tasten durchgemessen) schliesse ich, dass Du offenbar nur bei der "0" diesen "Shunt" von 550 Ohm hattest. Der hat offenbar ausgereicht, um bei Neustart gleich ins Wartungsmenu zu wechseln.


    Ich bin gespannt, wie lange nun diese Reparatur anhält. Falls Du bald doch zum Ersatz der Tastatur schreiten musst, wäre es schön, auch das zu erfahren.


    LOUIS XIV

  • Hallo,

    die Reparatur hielt nur ein paar Wochen, dann ging es wieder los. Habe dann die Tastatur aufgeschnitten und die Taste "0" "seziert". Nichts gesehen, Tesa drüber und schon gings wieder 4 Wochen gut. Nun wieder nix mehr, wieder aufgemacht und Schmodder unter der Taste 0 entdeckt. Ich denke, das Problem ist, dass zwei Leiterbahnen übereinander mit einer Kunststoff-Zwischenschicht aufgebracht sind und diese Schicht sich nun im Laufe der Jahre und der Hitze (ja mein Hugo steht auf der Südseite ohne Beschattung) einfach nicht mehr genug isoliert hat. (was auch den Widerstand erklärt).
    Also: neue Tastatur bestellt.

  • John, besten Dank auch für diese erneute Rückmeldung. "Schmodder" hast Du also gefunden. Das ist leider ein nicht genau definierter Begriff, so nehme ich an, es handelt sich um eine Art Ablagerung.


    Wenn das Zeug irgendwie nach Oxiden oder Salzen aussieht, würde das einmal mehr für Korrosionsprodukte sprechen, die mit eingedrungener Feuchtigkeit zur elektrolytisch leitenden Lösung (oder Schmiere) führen. Das Abtrocknen bei Hitze und mit der Zeit führt dann wieder zum Anstieg des Widerstands der "Brücke" und zum Funktionieren der Tastatur.


    Dass zwei übereinander aufgebrachte Leiterbahnen mit Kunststoffzwischenschicht alterungsbedingt zum Durchleiten führen halte ich für eher unwahrscheinlich, auch weil eben dieser Kontakt dann reversibel mit der Zeit wieder verschwindet.


    Aber diese Deine wohl letzte Meldung zeigt doch, dass nur ein Austausch der Tastatur zu einer längerfristigen Lösung des Problems führt. Nachdem an meinem 230 die Tastatur bereits während der Garantiezeit ausgetauscht werden musste und in Anbetracht der häufigen Meldungen dieses Fehlers im D wie F-Forum schliesse ich, dass Tastaturen Verbrauchsmaterial sind. Ich habe mir eine an Lager gelegt.


    LOUIS XIV

  • Hallo,


    ich versuche derzeit einen geschenkten, defekten Automover 220 AC zu reparieren.

    Im Moment möchte ich die Durchgangswiderstände der Tastatur zu messen.

    Die Skizze mit der Zuordnung der Tasten zum Flexprintkontakt habe ich kopiert.

    Jetzt fehlt mir noch die Kontaktstelle gegen die ich die einzelnen Widerstände messen kann!

    Wer kann mir helfen?


    Danke schonmal!

    Eddy

  • Halle,


    jetzt habe ich die Skizze verstanden!

    Die obige Frage hat sich somit erledigt!


    Gruß:

    Eddy

  • Hallo,

    bei meinem 3 Jahre alten Automower 220 AC war die

    Tastatur außer Funktion gegangen.

    Die Überprüfung ergab 2 St. Kontakte auf Dauerstrom.

    Problem:

    Die Kontakte werden mittels Federblättchen auseinander gehalten.

    Altersbedingt bzw. häufiges Drücken lassen die Federblättchen ermüden, so

    dass sich die Kontakte ständig berühren, ein Programmieren ist

    nicht mehr möglich


    Abhilfe, ohne Neukauf:

    Rückseitig mittels Konstoffröhrchens (größer als Mittelkontakt) das Federblättchen eindrücken,

    damit sich wieder die "Vorspannung" einstellt.

    Bei der anschließenden Druckkontrolle muss ein Knacken zu hören sein bzw.

    die externe Stromdurchgangskontrolle muss die einwandfreie Funktion anzeigen.


    Frumi

  • Hallo,

    vielen Dank für den Tip.

    Die Durchgangsprüfung an der Tastatur ergab keinen Fehler, trotzdem hatte die Tastatur keine Funktion!

    Heute habe ich eine neue Tastatur eingebaut. Mit vollem Erfolg, alles funktioniert wieder!


    Eddy