minimale Sackgassenbreite für Automower 230ACX???

  • Hallo Euch.

    Ich plane gerade meinen Gartengestaltung etwas neu und es geht um das zukünftige Einsatzgebiet meines Automower 230ACX.

    An einer Stelle plane ich eine Art „Sackgasse“ für ihn zu machen. Etwa 3m breit und 10m lang.

    Nun die Frage: Schafft er das? Findet er dort oft genug rein?

    Wenn die Antwort oben „ja“ ist. Was ist die minimale Breite von so einer Sackgasse? Sind es diese 3m oder würde er auch gut mit 2m klarkomen?

    Danke Euch,

    schönen Gruß, Georg

  • Ich glaube nicht, dass es auf Deine Frage eine eindeutige Antwort gibt. Daher wohl auch bis heute keine Antwort.


    Ich ging seinerzeit bei der Planung von einer minimal zulässigen Breite von einem schmalen Korridor von 1,4 m aus, und das kann wohl als Anhaltswert gelten. Man beachte, dass dieser Wert für den Abstand des Begrenzungsdrahts gilt. Je nach Situation kommt wegen der Überfahrstrecke noch einiges hinzu. Z.B. zwischen Mauern sind es nach Empfehlung von Husqvarna beidseitig ganze 35 cm. Für genauere Werte siehe hier den Beitrag "Überfahrstecken 305C":

    https://robomaeher.de/blog/aut…ideo-und-voraussetzungen/

    Aber es ist zu berücksichtigen, dass eben verschiedene Einflussgrössen einerseits die Häufigkeit des Einfahrens in den Korridor und andererseits das Durchfahren auf die andere Seite beinflussen. Insbesondere:


    - Das Verhältnis von Länge zu Breite

    - Die eingestellte Gartenform (offen, normal, komplex)

    - Das Verhältnis von Breite (an der Einfahröffnung) zur Grösse (die Breiten) der zu verlassenden Fläche.

    - Mir ist auch aufgefallen, dass ein einseitig an einem Rechteck abgehender Korridor je nach Drehrichtung beim Wenden am Begrenzungsdraht leichter oder nur selten befahren wird. Nach meinen Beobachtungen dreht der Mäher beim Erreichen der Begrenzungsdrahts weitaus häufiger linksherum (gegen den Uhrzeigersinn) als rechtsherum.


    Facit: Lange Korridore so breit wie eben möglich machen und probieren (das heisst Begrenzungskabel nicht gleich eingraben), ob das im bestimmten Fall akzeptable Ergebnisse gibt. Bei einer engen Sackgasse am Ende einer Fläche kann man auch den Mäher immer (oder häufig) dort starten lassen, wenn diese Sackgasse sonst zu wenig gemäht wird. Dazu dorthin ein Leitkabel ziehen.


    Bei den neuen Mähern der 3-er Serie mit GPS wird mittels einer Kartografie der Fläche versucht, die Mähdauer/Flächeneinheit zu egalisieren und damit das Problem von Korridoren und Sackgassen wohl wenigstens teilweise verringert.


    LOUIS XIV

    NB: Ich bin soeben noch auf die folgende, früher ablegte Seite gestossen, die Dir auch nützlich sein könnte:

    http://www.razyboard.com/syste…imo-197397-3340139-0.html

    AM 230ACX, v2.80, Jg. 2013. Seit 3/2015, 350m2, auto

    AM 220AC, v2.80, Jg. 2013. Seit 3/2019, 150 m2, auto

  • Ok, super. Das reicht mir schon. Mit den 3m bin ich ja schon etwas breiter unterwegs als die 1,4m.


    Weiß jmd. von euch ob ich eine oder zwei von den Leitlinien legen kann?

  • Der 220 hat Anschluss für ein, der 230 für zwei Leitkabel ("Guide", abgekürzt G). In Ausfahrtrichtung gesehen, fährt der Mäher immer rechts vom Leitkabel ("Korridor") - auch bei der Rückfahrt. Der minimale Abstand von G zum Begrenzungskabel muss 30 cm betragen, für einen breiteren Korridor entsprechend mehr.


    LOUIS XIV

    AM 230ACX, v2.80, Jg. 2013. Seit 3/2015, 350m2, auto

    AM 220AC, v2.80, Jg. 2013. Seit 3/2019, 150 m2, auto

  • Meiner fährt auch durch einen etwa 1 m breiten Korridor zu seiner Ladestation. Ohne Führungsdraht. Der Korridor ist allerdings nur etwa 2,50 m lang. Die Ladestation ist die neuere Type, aber mit der Alten gings auch, nur nicht ganz so gut. Einfach ausprobieren was geht. Meine Drähte liegen etwa 10 cm tief im Boden, damit beim Rasenlüften nichts damit passiert.