360 S6 reinigt keine dunklen Untergründe

  • Hallo,


    als neuer Nutzer eines 360 S6 bin ich gleich auf einige Unzulänglichkeiten des Roboters gestoßen:

    • Der Roboter kann keine dunkle Untergünde reinigen. Offensichtlich hat er Fehler bei der Erkennung mit dem Absturzsensor und "befürchtet" einen Abgrund ;-)
      Leider wird damit auch der Bereich hinter der dunklen Schumutzmatte komplett ausgelassen, siehe angehängter Screenshot.
    • Größere Räume werden nicht in der gesamten Länge gereinigt, sondern der Raum wird in mehrere Abschnitte (ca. 4 x 2 m) unterteilt, die getrennt abgearbeitet werden. Dadurch steigt die benötigte Reinigungszeit und damit auch der Akkuverbrauch. Konkret schafft der Roboter daher keine komplette Reinigung und muss zum Aufladen ins Dock.
    • Der Wassertank ist so superklein, dass er lediglich vielleicht ca. 20 m² wischen (bzw. eher benetzen) kann.

    Hat jemand hier schon ähnliche Erfahrungen und vielleicht schon mal den Support kontaktiert?

  • RoDiRob

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  • Ich habe meinen auch erst seit 1 Woche

    zu Punkt 2 kann ich nur sagen dass ich etwa 90m² habe und er ist locker noch bei 60 % Akku gewesen. Das mit dem 2 mal aufteilen eines Raumes habe ich auch gesehen er muss dadurch viel öfter wenden und macht so auch sehr kurze linien

  • Herzlich Willkommen im Forum, RoDiRob!


    Zu 1: Das ist bei der Mehrheit der Roboter so, da sie Untergründe bzw. Abgründe per Infrarot erkennen müssen. Das läuft im Regelfall recht zuverlässig, birgt aber Potential zur Verbesserung.


    Zu 2: Die Aufteilung in verschiedene Quadranten ist ein typisches Vorgehen beim planvollen Reinigen von Räumen. Xiaomis oder Neatos Alternativen machen dies auch nicht anders.


    Zu 3: Der Wassertank ist recht klein. Ein unbeaufsichtigtes Wischen auf größeren Flächen ist für solche Kombimodelle einfach nicht vorgesehen. Selbst reine Wischroboter schaffen in der Regel auch nur Flächen in ähnlicher oder vergleichbarer Größenordnung.

  • Hallo Henne78,


    danke für Deine Infos. Der 360 S6 ist erst seit kurzer Zeit im Einsatz und ich kann nur Vergleiche zum DEEBOT OZMO 930 ziehen, der ein paar Wochen bei uns gewerkelt hat.


    1. Mit der dunklen Schmutzmatte hatte der OZMO überhaupt keine Schwierigkeiten. Er hatte diese direkt als "Teppich" erkannt und die Saugleistung erhöht, bzw. den Wischmodus unterbrochen. Ansonsten sind in der ganzen Altbau-Wohnung nur Holzfußböden (Dielen, Parkett,.. ) verlegt.


    2. Der OZMO konnte auch den Reinigungsplan besser organisieren, da er zwei zusammenhängende Räume komplett in einem Rutsch der Länge nach (ca. 15 m!) durchfahren konnte - und zwar mit einer erstaunlichen Genauigkeit. Leider hat er aber dieses System nur per Zufall genutzt.
    Der 360 S6 hat diese beiden Räume in insgesamt 4 Etappen gereinigt, und zwar leider auch nicht zusammenhängend, da er zwischendurch erst mal in die Küche gefahren ist, dann einen weiterer Abschnitt reinigte, danach einen Ausflug in den Flur machte, um dann endlich auch den letzten Bereich zu säubern. Das macht nicht wirklich Sinn, verbraucht deutlich mehr Zeit - und damit auch Akkuladung!


    3. Auch in diesem Punkt ist der OZMO im Vorteil, da man hier von einem "echten" Wassertank sprechen kann. Für unsere rel. großen Räume muss ich beim 360 S6 mehrfach nachtanken ;-). Da er auch keine Zimmer-, oder besser Bereichsaufteilung, kennt, kann man nur mit der "Gummiband-Methode" ein genügend kleines Rechteck zum Wischen markieren.


    Leider hat der OZMO aber in so vielen Punkten wegen seiner Kartenproblematik (trotz V 1.9.9) komplett versagt, dass er im Endeffekt in unserer Wohnung nicht genutzt werden kann. Der 360 S6 regelt das besser, da die Karten immer wieder neu erstellt werden. Weil er auch geringfügig niedriger ist, brauchen wir (bis auf die dunkle Schmutzmatte) auch keine No-Go-Zonen. Der OZMO hatte sich nämlich unter Couch, Hocker und Wandschrank mehrfach festgefahren. Auch die (trotz Anpassung) für Altbauten typischen hohen Türschwellen meistert der 360 S6 besser. Dem OZMO mussten wir meist dabei helfen, was ihn leider schnell aus dem Konzept gebracht hatte. So hat er dann z.B. nach der Reinigung eines halben Zimmers behauptet, dass er mit der Arbeit fertig sei... :-(


    Also, zusammengefasst darf der 360 S6 noch bleiben und wir werden mal beobachten, wie sich das so weiter entwickelt. Ich bin ja noch in guter Hoffnung, dass es Firmware-Updates geben wird, die hoffentlich auch die Renigungsstrategie und die Erkennung von dunklen Untergründen verbessern.

  • Es wird für den 930 ein Update geben, das die Neuerungen des D900 auch für den 930 bringt. Dauert aber wohl noch ein wenig.

  • ...den 360 S6 haben wir behalten - und ich kann sagen, dass er deutlich weniger Probleme als der Deeboot OZMO 930 macht. Man muss sich zwar damit anfreunden, dass man keine einzelnen Räume (wie beim OZMO) gezielt auswählen kann, aber die "Gummiband" Methode der Bereichsauswahl reicht vollkommen. Bei größeren Räumen ist es oft sogar einfacher, nur jeweils einen Teil-Bereich auszuwählen, damit man dort störende Gegenstände kurz wegstellen kann.

    Dass die Schmutzmatte und der dahinterliegende Bereich mit dem Roboter gar nicht angefahren werden kann, ist zwar schade aber auch kein Drama. Da muss man dann halt mit dem "normalen" Staubsauger ran ;-). Ich hatte mal testweise die Absturz-Sensoren abgeklebt, aber ohne diese funktionierte der Roboter leider gar nicht.

  • Prima. Wenn der S6 zu eurem Haushalt und Anspruch an einen Roboter passt, ist doch alles ok.