Bosch BCR1ACP2 (Roxxter) vs. Ecovacs Deebot Ozmo930 vs. Xiaomi Roborock S55

  • So, ich poste es mal hier kurz da ich noch den direkten Vergleich habe.

    Roxxter vs. Deebot Ozmo 930


    1. Einrichtung/WLAN


    Beim Ozmo wie bei vielen hier ein Graus. Tipps berücksichtig (FritzBox Einstellungen etc.). Mit meim Samsung S7 keine Chance. X-mal neu gestartet (Smartphone/Fritzbox/Deebot). Nix ! Dann zum Tablet gegriffen und es funktionierte auf Anhieb.

    Vorteil:Roxxter


    2. Alexa-Skill:

    Einrichtung bei beiden problemlos und funktionieren sehr gut. Auffällig: Der Deebot reagiert quasi sofort. Noch während Alexa redet/bestätigt führt der Deebot schon die Befehle aus. Der Roxxter reagierte da viel träger.

    Leichter Vorteil Deebot. Werte es aber als Gleichstand.


    3. Erste Kartographierung:

    Der Deebot legte los und zog konsequent seine Bahnen. Wirkte alles planvoll. Der Roxxter wirkte da öfters etwas orientierungsloser. Der Deebot stieß dafür öfter an Hindernisse. Aber durchaus sanft. Er schien sie gut zu erfassen da er sich durchaus rantastete aber die Genauigkeit auf den letzten Millimetern fehlte einfach manchmal. Schneller als der Roxxter war er bei der Erstellung (gefühlt). Die Darstellung der Karte ist beim Roxxter einfach "schöner" und klarer. Allerdings sind beim Deebot mehr Deteils zu erkennen (Tischbeine z.B.). Natürlich auch die Teooicherkennung die der Deebot hat und auch gut in der Karte einzeichnet.

    Nicht ganz so nett ist beim Deboot dass man die Räume nicht benennen kann und er diese selbst in Bereiche mit Buchstaben einteilt. Der Deebot hat auch Bereiche eingezeichnet die eigentlich außerhalb ser Wohnung liegen. War aber auch nur ein erster "schneller" Lauf.

    Aufgrund der Schnelligkeit und der etwas größeren Detailtreue in der Karte welche für mich sehr hilfreich ist "No Go-Zonen" festzulegen

    Vorteil: Deebot


    4. Teppiche:

    Was der Roxxter nicht oder mit größter Mühe gerade so schaffte ist für den Deebot nicht im Ansatz ein Problem. Teppich ? Was ist das ! Fährt absolut problemlos über die Teppichkanten ohne auch nur die Bahn zu verziehen oder sich gestört zu fühlen. Erkennt diesen, erhöht die Saugkraft und saugt brav die Teppiche. Selbst den eigentlich Roboter untauglichen flauschigen Badvorleger erklimmte er (Hatte vergessen den wegzulegen). Da diese aber sehr leicht sind hat er diese beim runterfahren in eine Nische (unter einem Schrank) und beschränktem Platz zum sauberen wenden, beim wiederauffahren ver- bzw weg geschoben. "Rammelte" aber dennoch relativ unbeeindruckt drüber als wenn ihn nix bremsen könnte.

    Klarer Vorteil: Deebot


    5. Lautstärke:

    Der Deebot ist erstaunlich leise. Kein Vergleich zum Roxxter. Ich hab keine "qualifizierten Saugleistungs-Tests" gemacht aber nach einem Durchgang war auch der Staubbehälter des Deebot gut gefüllt (ja, Heizperiode halt). Würde sagen: Beide entfernen den Alltagsstaub in der Fläche ganz ordentlich. Der Deebot wohl etwas schonender und deutlich leiser.

    Vorteil: Deebot.


    6. App:

    Auch die Ecovacs-App ist selbsterklärend. Man braucht keine Anleitung und findet sich auf Anhieb und einfach zu Recht. Die Aufgabenplanung usw. ist bei beiden logisch und einfach.

    Aufgrund der Detailtreue der Karte (siehe dort) ist es in def Ecovacs-App viel einfacher No-Go Zonen zielgenau einzufügen. Insgesamt bietet die Ecovac-App sinnvolld Informationen auf dem "Srartbildschirm" (Status/Akku/Karte etc.) wofür bei bei der Bosch-App etwas mehr durch Menüs muss.

    Vorteil: Deebot


    7. Händling/Entleerung Staubbehälter:


    Die Zugänglichkeit ist bei beiden einfach. Klappe auf halt.

    Die Entnahme ist beim Roxxter eleganter. Der Griff größer und auch gut zu greifen.

    Beim Deebot ist der Griff filigraner. Ferner muss man beim Deebot dann den Raster drücken, den Filter wegklappen und den Staubbehälter ausschütteln.

    Beim Roxxter öffnet man den Bajonett-Verschluss durch eine kleine Drehung und hat den eigentlichen Staubbeälter in der einen und den Deckel mit dem Filter in der anderen Hand. Handling und Entleerung beim Roxxter also viel "sauberer" und durchdachter.

    Vorteil Roxxter


    8. Haptik

    Klar. Der Roxxter sieht anders aus. Aufgrund der Bauform wirkt er, im positiven Sinn, etwas wuchtiger und stabiler als der Deboot. Die Materialien/Oberflächen dürften sich aber in der Qualität nicht unterscheiden. Auch der Deebot sieht sauber verarbeitet aus und nix was nicht wackeln soll wackelt.

    Der erste Blick spricht für den "Panzer" Roxxter. Beim zweiten betrachte ich beide als hochwertig und ordentlich verarbeitet.

    Gleichstand


    9. Sonstiges:

    Er (Sie) redet... der Deebot. Nettes Gimick. Braucht man wohl nicht wirklich aber wenn Freunde zu besuch sind vllt. ein "Wow-Effekt". Der Roxxter ist da still ( was das reden betrifft ;-) )

    Ich will das jetzt aber nicht als Vorteil auslegen. Fliegt also aus der Wertung.



    Außer Konkurrenz: Die Wischfunktion.

    Mal kurz versucht. Auch ohne blättern und lesen in der Anleitung kriegt man es sehr schnell zusammen gebastelt. Das Händling find ich dennoch etwas unglücklich. Wasserbehälter mit "Wischplatte" hinten rausziehen und vor allem wieder reindrücken... etwas "frimmelig". Wüsste aber selbst nicht wie man das grundlegend ändern könnte. Da es für uns eh nur ein "Nice to have" und kein grundsätzliches Entscheidungskriterium ist: Absolut Ok ! Auf Fliesen und Laminat mal wischen lassen (Mit Wassermenge zwischen Mittel und Hoch gespielt). Es ist, nach kurzer Zeit (Tuch war trocken), ein Wasserfilm zu sehen. Auf Fliesen erschien mir Mittel eher zu wenig, auf Laminat genau richtig. Ein leichter, sicht- und fühlbarer Wasserfilm aber eben nicht nass. Würde sagen: Perfekt. Reinigungswunder erwarte ich da nicht und würde es auch nicht erwarten, zumindest nicht mit einem Wischdurchgang. Für mal kleinere Oberflächliche Flecken aber bestimmt ok.


    Zusammenfassung:

    4 zu 2 für den Deebot.


    Ach ja: Preise.

    Der Roxxter hat (hätte) mich 830 € gekostet. Der Deebot 535 €. Lezterer jetzt ohne im Ansatz Preise zu vergleichen bei Amazon. Aktuell wäre der in anderen Shops auch für ca. 480 € zu haben. Preisverläufe hab ich mir jetzt nicht angesehen. Der Roxxter war ein Cyber-Monday-Preis bei Saturn. Liegt momentan bei ca 890 €.


    Wenn man also so will liegt das Preis/Leistungsverhältnis überdeutlich zu Gunsten des Deebot.


    So gesehen dann also 5:2 für den Deebot


    Morgen pack ich den S55 aus. Wenn gewünscht kann ich dann auch den dann noch in dem Vergleich ergänzen.

    Edited once, last by Wischundweg: Ergänzt ().

  • Sehr gerne. Ich schiebe deinen Beitrag mal in den Erfahrungsbereich. Dort kannst du dann wieder und wieder deine Erfahrungen mit dem S5 und dem Ozmo 930 festhalten.

  • Danke für deinen Erfahrungsbericht :thumbup:

    Mit freundlichen Grüßen Schelm1
    3x Robomow RS 630 + 3x Husqvarna Automower 450 X & 1x Automower 430X für 11.500m² / 2x Vorwerk VR200 / VR300 Neato D7 + D5 + BotVac D85 (AD) + Connected (AD) / 2x IRobot Roomba 980 /EVO M678 + Braava 380/ Scooba 450 / iRobot Looj 330 / 2x Ecovacs Deebot 950 + OZMO Slim 10 / Roborock S50 / Hunter Bewässerungsanlage :thumbsup: / Miele RX2 (AD) , Xiaomi Mi Gen. 1 / Samsung Navibot 8895 und 8981 :rolleyes5: / ILIFE A4 :frown2: ----- Smart Home: eQ-3 Homematic IP + CCU3 , Fritzbox-Homematic , Lupusec XT2 und XT3 , Nuki Smart Lock 2.0, Philips Hue , Osram Lightify / ---> Tipps zum Robomow RS / MS / RC / MC <--- / Rechtshinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr und stellen nur meine Meinung dar. Beachte ---> § 3 <---

  • @Mods: Vielleicht könnt ihr meinen ersten Beitrag löschen (stattdessen diesen hier) und den Titel erweitern ?


    So, nun mit etwas mehr Zeit und am Laptop getippt (erhöht hoffentlich den Überblick und es gibt weniger Tippfehler als am Smartphone) und erweitert um erste Eindrücke mit Xiamo S55. Punkte gibt’s einfach für die meiner Meinung nach Beste Lösung 2, für die Schlechteste 0.Eine weitere bewertung bzw. Gewichtung habe ich nicht gemacht. Da muss jeder selsbt wissen was einem wichtiger ist und was nicht


    Nun also:


    Bosch BCR1ACP2 (Roxxter) vs. Ecovacs Deebot Ozmo930 vs. Xiaomi Roborock S55



    1. Auspacken/Zubehör


    Roxxter:


    Ja, der Saugroboter eben mitsamt Ladestation und Handbuch. Das wars


    Ozmo:


    Natürlich der Saugroboter. Ladestation und ebenso dicken Handbüchern wie beim Roxxter. Darüber hinaus aber noch Zubehör. Ein Einsatz für nur Saugen (anstatt mit Bürste), Ersatzfilter, Ersatz-Seitenbürsten.


    Natürlich auch Wassertank und Mikrofaser-Tücher. Ist aber außer Konkurrenz da der Bosch ja ein reiner Sauger ist.


    S55:


    Auch hier wieder natürlich der Saugroboter, Ladestation und ein „dünnes“ Handbuch. Dafür ein Ersatzfilter und natürlich auch hier der Wischaufsatz.



    Punkte (ohne Berücksichtigung der Wischaufsätze):


    Roxxter: 0

    Ozmo: 2

    S55: 1 (keine Ersatzseitenbürsten im Vergleich zum Ozmo)




    2. Haptik


    Roxxter:

    Klar, andere Bauform als die beiden anderen. Er wirkt massiv und also könnte ihn nix aufhalten. Es wirkt alles ordentlich sauber verarbeitet. Also nix zu meckern.


    Ozmo:

    Rund. So wie man eben die meisten Saugroboter kennt. Auf den ersten Blick wirkt er etwas „zerbrechlicher“ als der Roxxter. Auf den zweiten kann ich auch hier sagen dass er sauber verarbeitet wirkt und die Materialien soweit hochwertig wirken


    S55:

    Wie auch der Ozmo. Wirkt alles ordentlich und auch hier wackelt nix was nicht wackeln soll


    Punkte (Der ZWEITE Blick wird bewertet):


    Roxxter: 2

    Ozmo: 2

    S55: 2




    3. Einrichtung/WLAN


    Roxxter:

    Einschalten, Tasten drücken, Fertig ! Binnen weniger als einer Minute ist der Roxxter problemlos ins WLAN eingebunden.


    Ozmo:

    Wie hier schon von vielen zu lesen: Grauenhaft ! Trotz Berücksichtigung der Tipps und Vorgehens hier im Forum wollte es auch nach zahlreichen Versuchen in Verbindung mit einem Galaxy S7 Smartphone nicht gelingen. Also die Ecovacs App auf einem Tablet installiert, Einrichtung gestartet und auf Anhieb war der Ozmo dann eingebunden.


    S55:

    Ähnlich wie beim Roxxter. Einschalten, Tasten drücken, fertig.



    Punkte:


    Roxxter: 2 (war einfach noch ein ticken einfacher als beim S55)

    S55: 1

    Ozmo: 0 (hier kann wirklich nur empfohlen werden es ggf mit einem anderen Android-Gerät zu versuchen. Nach

    der Einrichtung funktioniert die Bedienung/App auf dem Gerät auf dem die Einrichtung nicht

    funktioniert hat einwandfrei)




    4. Alexa-Skill:


    Roxxter:

    Auch hier problemlos. Skill aktivieren und funktioniert. Roxxter nimmt die Befehle an und führt sie zuverlässig aus


    Ozmo:

    Ebenfalls problemlos. Im direkten Vergleich muss man sagen dass Ozmo/Alexa hier schneller interagieren. Alexa erzählt noch dass der Befehl ausgeführt wird da fährt der Ozmo schon los. Der Roxxter war da träger/langsamer.


    S55:

    Wird, zumindest nativ, nicht unterstützt (oder ich habe es übersehen)


    Punkte:


    Roxxter: 1

    Ozmo: 2 (weil er einfach schneller auf Alexa-Anweisungen reagiert)

    S 55: 0



    5. Erste Kartographierung/Fahrt:


    Roxxter:

    Er legte los. Zuweilen wirkte er etwas orientierungslos. Aufgrund des von Bosch verwendeten System dreht er öfter mal nach links/rechts, fährt dann wieder ein Stück, dreht wieder nach links/rechts um den Bereich zu erfassen usw.

    Dennoch erfolgte die erste Kartenerstellung in angemessener Zeit. (Ein Zimmer war da bewusst verschlossen)

    Bei der zweiten Fahrt (Karte gelöscht) gab es da schon Probleme. Trotz unveränderter Bedingungen (wurde also nichts umgeräumt etc). hörte er nach etwa der Hälfte der Fläche auf. Keine Fehlermeldung o.ä. Er meinte einfach er hat alles. Erneuter Versuch. Da klappte es dann wieder.



    Ozmo:

    Auch er legte los. Er zog konsequent seine Bahnen und erfasste alle Bereiche auf Anhieb und vollständig. Es machte vom Eindruck her einen insgesamt planvolleren Eindruck als beim Roxxter. Die Erfassung des gesamten (zugänglichen) Bereiches erfolgte auf Anhieb.

    Auch hier dann mal eine zweite Fahrt machen lassen. Erfolgte ebenso problemlos wie die Erste.

    Bei der Erstellten Karte ist auffällig das es dort „fächerartige“ Streuungen“ gibt. Also Bereiche erfasst wurden die außerhalb der Wohnung liegen.


    S55:

    Natürlich startete er auch. Im Prinzip ähnlich konsequent wie der Ozmo. Im direkten Vergleich mit dem Ozmo war hier jedoch auffällig das der S55 einfach mal einen (physischen) raum verlies. Anfing den nächsten Erfassten Raum abzufahren und dann wieder in den zunächst verlassenen Raum zurück zufahren um diesen vollständig abzufahren.

    Der Ozmo fuhr hier jeden Raum erstmal „sauber“ zu Ende.

    Auch hier gibt es dann auf der Karte diese „fächerartigen“ Streuungen.


    Punkte:


    Roxxter: 0 (Immer noch Ok. Aber beim zweiten Lauf eben Probleme und da der Ozmo im direkten Vergleich mit dem S55 eben noch planvoller wirkte bleiben für den Roxxter halt nur 0)

    Ozmo: 2

    S55: 1


    6. App/Kartendarstellung


    Roxxter (Home-Connect-App)

    Die App ist klar Aufgebaut und es bedarf keines Handbuches sich dort zurecht zu finden.

    Prinzipiell ist es keine reine Saugroboter-App sondern generell für (Bosch-)Hausgeräte mit Internetanbindung gedacht. Optisch ist diese soweit „hübsch“ aufgebaut. Ein anfänglicher massiver Kritikpunkt von mir (kein zoomen in der Karte möglich) wurde inzwischen behoben.

    Die Karte bzw. der erfasste Grundriss wird einfach klar dargestellt. Allerdings wenig detailliert. Also kleinere „Hindernisse“ wie Tischbeine lassen sich dort nicht erkennen.

    Das macht es wiederum schwierig in der Karte No-Go-Zonen einzufügen. Je genauer man diese haben will desto mehr kommt man um „versuchen“ nicht herum. Sprich: Zone einzeichnen, Roxxter in den Bereich fahren lassen und beobachten. Ggf. Zone verändern und wieder beobachten. Wenn man eine Zone einrichtet und einfügt ist dies zuerst ein Rechteck auf der Karte. Die Geometrie kann man problemlos verändern was aber gleichzeitig etwas unglücklich ist. Ruckzuck hat man aus einem Rechteck welches man einfach nur vergrößern will ein verschobenes Vieleck gemacht. Hier ist also Geduld und Zeit gefragt.


    Ozmo (Ecovacs-App):

    Auch hier eine saubere App. Vorteil hier ist: Sie ist auf Saugroboter ausgelegt und dadurch sehr übersichtlich gestaltet. Bedienung ist selbsterklärend. Im Gegensatz zu Bosch wurde hier auch darauf verzichtet auf dem „Startbildschirm“ ca. 35% der Display-Fläche mit einem Bild des Saugroboters zu belegen. Man hat alles Relevante auf den ersten Blick. Die Karte an sich ist nicht ganz so schön wie bei Bosch. Dafür aber detailreicher !

    D.h. man kann z.B. problemlos Tischbeine erkennen. Dies macht es einfacher No-Go-Zonen zielgenau und auf Anhieb passend einzuzeichnen. Auch Teppiche werden recht genau dargestellt. Für No-Go-Zonen und virtuelle Wände stehen z.b. auch explizit Rechtecke zur Auswahl die sich auch größer/kleiner ziehen lassen dabei aber immer noch ein Rechteck bleiben. Man kann natürlich auch sämtliche geometrische Figuren zeichnen.

    Nicht ganz so schön ist dass man Räume nicht benennen kann und er Bereiche selbst erstellt. Generell aber sind die erstellten Bereiche schon nett und würden bei mir schon passen. Bei anderen Grundrissen ist dies vielleicht nicht der Fall.


    S55 (Mi Home-App):

    Ähnlich wie bei Bosch ist es keine reine Saugroboter-App sondern eher eine Smart-Home-App. Prinzipiell findet man sich auch in der App recht schnell und ohne Handbuch zu Recht und die Funktionen sind auch selbsterklärend. Warum aber der Roborock ein Badezimmer-Elektronik ist erschließt sich mir nicht ganz. Vielleicht ist das aber auch ein Fehler von mir.

    Die Kartendarstellung ist nahezu identisch mit jener des Ozmo. Auch hier lassen sich Details problemlos erkennen und No-Go-Zonen genauso präzise und einfach einzeichnen. Teppiche erkennt der S55 zwar wie der Ozmo, in der Karte dargestellt werden diese jedoch nicht


    Im Gegensatz zu Ozmo und Roxxter sieht man hier den Bahnverlauf des S55. (die beiden anderen ändern die Farben der gesaugten Flächen. Ist sicher Geschmackssache aber das führt dazu das die Karte dann irgendwann nach ein paar Bahnen auf den ersten Blick unübersichtlicher wirkt.


    Punkte:


    Roxxter: 0 (Hauptsächlich weil für mich wichtige Dinge wie No-Go-Zonen schwieriger einzuzeichnen waren als bei den beiden anderen)

    Ozmo: 2 (Einfach im Gesamtbild am stimmigsten)

    S55: 1



    6. Hindernisse/Teppiche:


    Roxxter

    Im Prinzip erkennt er Hindernisse (Blumentöpfe etc.) recht gut. Er tastet sich recht gut ran und stößt nicht generell dagegen. Aber manchmal fragte man sich auch ob er überhaupt Sensoren hat. Da stieß er an Wände ran die er, laut Karte, aber sehr wohl schon „kennt“. Manchmal wollte er auch mehrfach gefühlt durch die Wand fahren um den Bereich zu saugen. D.h. er stieß gegen die Wand (recht heftig) setzte zurück, drehte sich etwas, fuhr vorwärts und stieß wieder gegen die Wand, nur eben 5 cm weiter. Das wiederholte sich dann einige Male bis mitunter wirklich die Wand zu Ende war. Bei der nächsten Wand oder Möbelstück dann wieder wunderbar gerade entlang der Kante gefahren und schön um die Ecke ohne auch nur einmal gegen das Möbelstück zu stoßen.

    Verfolgte man den Roxxter auf der Karte war manchmal auffällig das er, laut der Darstellung, quasi die Wohnung verlassen hat und dafür den Rasen mähte. Auch seine Ladestation versetzte er manchmal auf der Karte. Die Stand dann nicht mehr im Schlafzimmer (wo sie auch stand und keinen Millimeter verrücktwurde) sondern in der Küche. Dem zu Folge versuchte der Roxxter dann auch irgendwo in der Küche in seine Ladestation einzudocken. Irgendwann hat er es dann aber auch geschafft diese Richtig zu orten und ist eingedockt. (Laut Karte war die Ladestation immer noch in der Küche, der Roxxter aber im Schlafzimmer). Nach Verlassen der App und beim Nächsten starten war dann wieder richtig zugeordnet. Kam öfters vor.


    Teppiche mag der Roxxter gar nicht ! Wir haben im Haushalt überwiegend Laminat/Fliesen. Im Flur liegt ein kleiner flacher Läufer (schmutzfangmatte) und im Wohnzimmer ein Gabbeh (eng geknüpft, also nichts franziges. Kantenhöhe ca. 1 cm)


    Letzterer ist für den Roxxter ein nahezu unüberwindbares Hindernis. Er schafft es nur mit mehreren Anläufen über die Kante zu kommen (wirkt aber mehr nach „Glückstreffer“). Ist er dann auf dem Teppich tut er sich sicht- und hörbar sehr schwer. Er quält sich wenige Zentimeter über den Teppich, bleibt stehen, „blickt“ nach links und rechts, quält sich mühsam einige Zentimeter vorwärts, bleibt wieder stehen und blickt nach links und rechts usw. Es erweckt den Eindruck als sucht er dringend einen Ausweg um von dem Teppich wegzukommen.


    Vermutungen wieso dies so ist ? Meine persönliche ist dass es an der Bürsten liegt. Diese hat beim Roxxter schon sehr harte/starre Borsten. Ich denke bei einem Teppich stellen sich diese den Teppichborsten förmlich entgegen und bremsen den Roxxter dann so extrem aus dass seine Sensorik meint: Weg da ! Das er selbst mit der 1 cm Teppichkante überfordert ist ? Hm, er liegt eben einfach tief auf dem Boden. Da steht er sich Bauartbedingt einfach selbst im Weg.



    Ozmo:

    Auch er erkennt Hindernisse eigentlich ganz gut. Im Vergleich stößt er zuweilen aber gefühlt schon „ruppiger“ an als die anderen beiden. Zerstören tut er dabei nix. Wahrscheinlich wirkt dies auch nur so da er, bei einem Anstoß, schon sehr schnell reagiert und „hart“ stoppt. Das rumpelt halt ein wenig. Ansonsten bremst auch der Ozmo rechtzeitig vor einem Hindernis und fährt es langsam vortastend sauber an. Die Feinfühligkeit auf den letzten Millimetern ist da nicht ganz so gegeben wie beim Roxxter.


    Teppiche ? Was ist das ! Die stellen für den Ozmo kein Hindernis da. Er fährt problemlos über die teppichkante ohne seine Bahn zu verziehen oder sich daran zu stören, zieht mit unveränderter Geschwindigkeit (dafür aber erhöhter Saugkraft) seine Bahn über den Teppich, wendet und zurück. Er hat überhaupt kein Problem auf dem Teppich voranzukommen oder auf diese zu „navigieren“ Selbst auf einemkleinen Vorleger im Bad der für keinen Saugroboter wirklich geeignet ist (kantenhöhe ca. 1,5-2cm, „flauschig“ und sehr leicht) erklimmt und überfährt er ohne Probleme (Hatte vergessen diesen hochzulegen). Nur als er mit einem Rad auf dem Teppich und mit dem anderen Rad auf Fliesen war und sich drehte verschob er den Teppich und raffte ihn. Er schob ihn dann ein wenig vor sich zusammen, „kletterte“ dann aber auch darüber hinweg. Erstaunlich wie „rabiat“ J


    S55:

    Im Großen und Ganzen wie der Ozmo. Also sehr positiv. Drei kleine Dinge sind mir im Gegensatz zum Ozmo jedoch aufgefallen. Teppiche rekennt er auch zuverlässig und erhöht die Saugkraft entsprechend. Erstens: Er scheint etwas feinfühliger zu sein. Wenn er anstößt tut er das vermeintlich langsamer und sanfter. Zweitens: In einer Ecke im Schlafzimmer die für einen Saugroboter etwas begrenzt ist (Bettpfosten und Wand, aber eigentlich genug Platz für einen Saugroboter) tat sich der S55 etwas schwerer beim navigieren. Das Problem habe ich im bodentiefen Vorhangschal gesehen. Der S55 hat diesen wohl als „hartes“ Hindernis“ interpretiert und benötigte einige Zeit um aus dieser Ecke rauszukommen. Der Ozmo „meisterte“ diese Ecke problemlos (ist sie eigentlich auch). Trotz dessen dass der S55 vermeintlich etwas feinfühliger ist fuhr dieser auf ein Hindernis auf (Tischfüße eines Schreibtisches im Kinderzimmer) und verlangte nach Hilfe. Der Ozmo stieß zwar dagegen, fuhr aber nicht auf sondern umfuhr das Hindernis dann brav.


    Punkte:


    Roxxter: 0

    Ozmo: 2 (wirkt zwar etwas grober als der S55 aber mit zwei Hindernissen ging er einfach „souveräner“ um)

    S55: 1


    7. Lautstärke/Saugleistung


    Rooxter:

    Im Power-Modus unerträglich. In einem hellhörigen Mehrparteien-Haus sicher nicht zu empfehlen. Er klingt wie eine Kreissäge wenn die Bürste über den Boden schrubbt. Deshalb hab ich ihn dann auch nur im Silent-Modus betrieben. Da ist die Lautstärke in etwa wie die eines modernen, leisen Bodenstaubsaugers. Dennoch ist er im direkten Vergleich der lauteste der Drei.

    Ich habe keine validierten Saugleistungstests gemacht. Für uns sollen die Sauger einfach den Alltagsstaub entfernen. Das denke ich macht der Roxxter sicher gut.


    Ozmo:

    Erstaunlich leise. Der Leiseste. Auch hier betrachte ich die Saugleistung als sehr gut.


    S55:

    Etwas lauter als der Ozmo. Es lassen sich aber hier vier Saugstufen einstellen (Leise/Standard/Stark/Max). Hier lief er bisher nur im Standardmodus. Trotz dessen dass der Ozmo ca. 14 Stunden vorher die Wohnung gesaugt hat war der Staubbehälter des S55 heute auch „voll“. Ich denke aber dass es umgekehrt genauso gewesen wäre. Heizperiode bedeutet eben auch viel Staub. Insgesamt denke ich müssen sich alle drei nicht verstecken und sind in dem Saugergebnis sicherlich alle sehr gut


    Punkte:


    Roxxter: 1 (einfach laut)

    Ozmo: 2

    S55: 2



    8. Handling/Entleerung Staubbehälter:


    Roxxter:

    Der Zugang zum Staubbehälter ist einfach. Klappe auf, Griff greifen, hochziehen. Der griff ist groß, einfach zugreifen und der Staubbehälter lässt sich mit minimalen Kraftaufwand herausheben.

    Sehr durchdacht ist das Leeren. Der Eigentliche Staubsammelbehälter ist mit einem Bajonett-Verschluss mit dem Deckel in dem der Filter liegt verbunden. Eine kurze Drehung und Deckel und Staubbehälter sind getrennt. Man hat also den Deckeln mit Filter am Griff in der einen, den Staubsammelbehälter in der anderen Hand. Letzteren kippt man einfach in die Mülltonne und gut ist. Beide Hände bleiben sauber. Das zusammensetzen und einsetzen in den Roxxter ist genauso einfach.


    Ozmo:

    Zugänglichkeit auch hier einfach. Auch oben liegend. Der Griff ist im Gegensatz zum Roxxter deutlich kleiner und weniger ergonomisch. Man braucht auch minimal mehr Kraftaufwand (also „Kraft“ ist relativ) um den Staubbehälter rauszuziehen. Am Mülleimer muss man dann eben die Klappe mit dem Filter öffnen und den Staubbehälter ausschütteln und klopfen. Nicht ganz so sauber und elegant wie beim Roxxter.


    S55:

    Auch hier einfache Zugänglichkeit. Einen Griff gibt es hier gar nicht. Man muss Clips entriegeln und den Behälter rausziehen und dann am Mülleimer auch wieder eine Klappe öffnen und das Ding ausschütteln und Klopfen. Also noch einen Ticken unhandlicher (Auch „Unhandlichkeit“ ist relativ. Im Prinzip ist es bei allen dreien doch recht einfach, nur beim Bosch halt nahezu perfekt) als beim Osmo.


    Punkte:


    Roxxter: 2

    Ozmo: 1

    S55: 1


    9. Aufgaben:


    Roxxter:

    Aufgaben lassen sich sich vielfältig planen. Bereichsweise, Tageweise, mehrere verschiedene Bereiche an einem Tag usw. die Programmierung lässt also eigentlich keine Wünsche offen. Steht einmal der Grundriss und man hat die Räume auch bearbeitet und benannt lassen sich die zu reinigenden Bereiche einfach per Fingertipp auf der Karte auswählen.

    Soweit so gut. Die Aufgaben starteten auch alle pünktlich. Die Abarbeitung war jedoch mehr als mangelhaft. Mal ließ er einfach ganze Räume aus (unterschiedlich und nicht nachvollziehbar), dann saugte er ebenso zufällig Bereiche nur teilweise (obwohl keine Hindernisse) usw. Absolut unzuverlässig und, wie geschrieben, ohne erkennbare Systematik warum er mal Bereiche die er saugen sollte einfach komplett ausgelassen hat.


    Ozmo:

    Auch hier gibt es eigentlich genug Möglichkeiten Aufgaben zu programmieren. Allerdings führte er diese bisher auch zuverlässig und vollständig aus


    S55:

    Hier ist die Möglichkeit eigentlich auf Startzeiten beschränkt. Man kann also Tage-/Wochenpläne erstellen und einen Startzeitpunkt, aber nicht einzelne Bereiche auswählen. Üblicherweise ja kein Problem da man eh die komplette Wohnung saugen lassen würde. Aber vielleicht räumt man ja einfach mal an bestimmten Tagen einen störenden Teppich weg. Dann will man dass er Mo., Die., Mi., diesen Bereich einfach gar nicht saugt aber eben dann am Donnerstag. Lässt sich natürlich auch anders lösen (virtuelle Wände etc.). Ist deshalb nur ein kleiner „Schönheitsfehler“.


    Auch der S55 arbeitete bisher Reinigungspläne zuverlässig und vollständig ab.


    Punkte:


    Roxxter: 0

    Ozmo: 2

    S55: 2


    11. Preise:


    Roxxter:

    Der Roxxter hat (hätte) mich 830 € gekostet. Cyber-Monday-„Schnäppchen“ bei Saturn. Ansonsten kostet der auf Preisvergleichsportalen um die 890 €


    Ozmo:

    Den hab ich, ohne vorher irgendwo Preise zu vergleichen für 535 € bei Amazon bestellt. Aktuell wäre der bei z.B. ebay auch für 480 € zu haben.


    S55:

    Auch bei Amazon erworben für 439 €. EU-Modell. Ist auch günstiger zu bekommen, als S50 (weis) und ebenfalls EU Modell so um die 360 € auf ebay.


    Punkte:


    Roxxter: 0

    Ozmo: 2

    S50: 2




    11. Sonstiges:


    Roxxter:

    Nix besonderes. Positiv (aber das ist nicht von mir sondern aus dem entsprechenden Thread zum Roxxter) scheint der Stromverbrauch im StandBy zu sein.


    Kundenservice ? Hm, ich hab natürlich mit Bosch aufgrund Kritik/Software-Bugs etc. kontaktiert. Mehrfach und meist recht ausführlich mit Beschreibung der Fehler oder Kritikpunkte. Ich habe nicht eine einzige Antwort erhalten. Allso in der Richtung: „Ist uns bekannt, wir arbeiten mit Hochdruck daran und versuchen dies mit einem schnellen Update zu beheben“ etc. oder wenigstens ein „Tut uns leid dass sie mit dem Roxxter nicht zufrieden sind“. Die Einzige Antwort kam von den App-Verantwortlichen. Da hieß es dass sie auch nur die Kritik/Fehler an die Softwareentwicklung weitergeben würden aber rein gar nichts versprechen können. Bei einem Premium-Preis erwarte ich eben auch einen Premium-Service. Hab ja nicht verlangt dass der Fehler in 5 Stunden beseitigt sein sollte. Aber wenigstens eine Antwort und zumindest eine tendenziöse Aussage.


    Ob die anderen beiden Hersteller hier besser sind kann ich allerdings nicht sagen.


    Ozmo:

    Er (Sie) redet… der Ozmo. Nettes Gimmick. Braucht man wohl nicht wirklich aber wenn Freunde zu Besuch sind vllt. ein "Wow-Effekt".


    Auch positiv da die Ladestation bei uns im Schlafzimmer unterm Bett steht. Nach einer Zeit ist es um den Ozmo total dunkel. Weder vom Ozmo noch von der Ladestation scheint ein Licht. Beim Roxxter war immer, wenn auch keine uns störende „Beleuchtung“ an.


    Kleine Beobachtung: Steht der Ozmo in der Ladestation und man verschiebt diese läuft der automatisch Ozmo wie ein Hündchen hinterher und dockt dann zuverlässig wieder ein. Machen andere nicht.


    Achja: Der Ozmo ist der Einzige der zweit Seitenbürsten hat.


    S55:

    Redet auch. Wie der Ozmo.



    Außer Konkurrenz: Wischfunktion


    So, da zwei der Modelle auch eine Wischfunktion haben habe ich diese natürlich auch probiert. Ist aber kein Kaufkriterium sondern lediglich ein „Nice to Have“. Der Roxxter ist da natürlich außen vor. Berücksichtigte ich deshalb auch nicht in meiner abschließenden Bewertung.


    Habe es bisher auch nur mal kurz getestet.


    Ozmo:

    Auch ohne blättern und lesen in der Anleitung kriegt man es sehr schnell zusammen gebastelt. Das Handling find ich dennoch etwas unglücklich. Wasserbehälter mit "Wischplatte" hinten rausziehen und vor allem wieder reindrücken... etwas "frimelig". Wüsste aber selbst nicht wie man das grundlegend ändern könnte. Da wir diese aber eher nicht regelmäßig nutzen werden: Absolut Ok ! Auf Fliesen und Laminat mal wischen lassen (Mit Wassermenge zwischen Mittel und Hoch gespielt). Es ist, nach kurzer Zeit (Tuch war trocken), ein Wasserfilm zu sehen. Auf Fliesen erschien mir Mittel eher zu wenig, auf Laminat genau richtig. Ein leichter, sicht- und fühlbarer Wasserfilm aber eben nicht nass. Würde sagen: Perfekt. Reinigungswunder erwarte ich da nicht und würde es auch nicht erwarten, zumindest nicht mit einem Wischdurchgang. Für mal kleinere Oberflächliche Flecken aber bestimmt ok. Vorteilhaft ist sicherlich das die Wischfunktion intelligent ist. Sprich: Ein aktives System. Das heißt wenn der Saugroboter steht fließt auch kein Wasser. Außer der Restfeuchte am Tuch sollte sich also da keine Wasserpfütze bilden. Ferner läuft die Pumpe auch bei bzw. auf Teppichen nicht. Bzw.: Ist die Wischfunktion aktiviert (sprich Wasserbehälter/Wischplatte eingeschoben) spart er Bereiche mit Teppichen sauber aus.


    S55:

    Auch hier natürlich probiert. Wasserbehälter gefüllt und in den Roboter eingeschoben. Erscheint im ersten Moment etwas einfacher als beim Ozmo. Also auch den S55 mal wischen lassen. Das Tuch war auch schnell feucht. Auf Fliesen war kein Wasserfilm sichtbar. Fühlen konnte man diesen jedoch. Es war also ganz leicht feucht. Danach über Laminat geschickt. Hier war dann, nach ein wenig Zeit, auch der Wasserfilm sichtbar. Da es ein passives System ist, ist dieser eben nicht wie beim Ozmo steuerbar. Also auch über Teppichen wird eben „gewischt“. Bei wenig Teppichfläche ist das aber sicherlich irrelevant. Auch beim Ozmo ist das Tuch ja zumindest feucht und somit wird auch der Teppich „feucht“. Allerdings läuft es beim S55 eben auch wenn er steht. Deshalb ist für die Ladestation ja eine Unterlegmatte dabei die hier das Wasser wohl auffangen soll.


    Gesamtpunkte:


    Roxxter: 8

    Ozmo: 19

    S55: 14




    Fazit:


    Der Ecovacs Deebot Ozmo 930 liegt bei mir momentan vorne. Er hat das stimmigste Gesamtkonzept. Bei manchen Kleinigkeiten liegt der S55 vielleicht einen Ticken vorne, bei anderen die dann die wirklich minimalen Vorsprünge des S55 locker wettmachen eben der Ozmo.


    Der Roxxter scheiterte ja schon an grundsätzlichen Aufgaben (siehe auch im dortigen Thread).


    Klar, der Deebot ist etwas teurer. Dafür ist die Wischfunktion intelligenter.


    Ich denke sowohl mit dem Ozmo als auch mit dem S55 bekommt man grundsätzlich ausgereifte und gute Saugroboter die ihre täglichen Aufgaben sehr gut erfüllen. Die Apps bzw. ihr Aufbau Darstellung sind sicherlich Geschmackssache. Dem einen gefällt die besser, dem anderen jene.

  • Henne78

    Changed the title of the thread from “Bosch Roxxter vs. Ecovacs Deebot Ozmo 930 vs. Roborock S55” to “Bosch BCR1ACP2 (Roxxter) vs. Ecovacs Deebot Ozmo930 vs. Xiaomi Roborock S55”.
  • Wir lassen den ersten Beitrag mal stehen, da sich dort bereits verschiedene User bedankt haben und er ja auch eine Art Vorstufe der weiteren Auswertung darstellt. Den Titel habe ich ebenfalls angepasst.


    Danke für den ausführlichen Test. Er gibt eine gute Orientierung, wobei ich bei einigen Punkten vielleicht bewertungsseitig zwischen S5 und 930 abweichen würde. Ein funktionstüchtiger Alexa-Skill ist für mich persönlich zum Beispiel eher wertlos, sollte eher eine Randinformation darstellen, es sei denn, man kann den Roboter gezielt in einen bestimmten Raum schicken. Erst dann wird der Vorgang wirklich intelligent und die Nutzung in meinen Augen sinnvoll. Der S5 verfügt ebenfalls über einen Alexa-Skill, leider bis dato aber nur in den USA. Die Kritik ist daher berechtigt. Verstehen kann ich nicht, warum Xiaomi hier noch keine Lösung anbietet. In Sachen Teppichboden sehe ich den 930 prinzipiell nur auf Teppich vorne, nicht aber auf Auslegware. Dass der Roborock Räume verlässt, um das Muster der Quadrantenreinigung einzuhalten, haben bereits viele moniert. Wenn nachher jedoch alles wirklich sauber ist, ist dieser Punkt nur in Bezug auf die Akkurestkapazität aussagekräftig. Und genau in diesem Bereich zeigt der S5 im Vergleich zum 930 seine Stärken. Er reinigt auch deutlich größere Flächen, ohne nachzuladen.

  • Neuer Tag, neue Läufe :-)


    Nachdem der Roxxter ja ausschied (Die Rückgabe im Saturn-Shop war übrigens völlig problemlos, die haben nicht mal den Karton geöffnet um auf Zustand/Vollständigkeit zu prüfen und die Bestätigung der Rückerstattung des Kaufprises inkl. Versandkosten kam prompt) bleiben ja noch die anderen Beiden.


    Besondere Herausforderungen heute: Schwingstühle und Wäscheständer standen rum.


    Ferner habe ich mir die zeit genommen und bin mal quasi "hinterhergelaufen".


    Ozmo:


    Wie eingangs schon erwähnt arbeitet er seine von ihm festgelegten Bereiche ab, Raum für Raum (bzw. Bereich) jeweils vollständig und ohne erstmal in einen anderen Bereich zu fahren). Nehme ich hier mal die Karte des S55 als Maßstab (siehe Sreenshot) bevorzugt der Ozmo dabei vertikale Bahnen. Diese fährt er, beginnend in einem Bereich/Raum einfach ab.

    Auffällig dabei war dass er manchmal auch Bahnen in einer Zone zog die er eigentlich schon befahren hat. ( Henne78: Das ist wohl der Punkt des "großen Updates" von Ecovacs was die Fahrwege optimieren soll)


    Tja, und dann die Schwingstühle: Wie auch beim ersten Beitrag schon erwähnt geht der Ozmo gefühlt einfach "rabiater" mit Hindernissen um. Er überfährt die Schwingen, natürlich mit entsprechend "gepolter" relativ uninteressiert. So irgendwie nach dem Motto: "Ich hab doch gehupt, geh halt weg" Manchmal hing er etwas, befreite sich aber erstaunlich schnell aus seinem Gefägnis (und das ist bei der Aufstellung eigentlich für jeden Saugroboter ein Problem). Hab mal drei Fotos angehängt. Auch der Wäscheständer war kein wirkliches Problem.

    So wie er damit umging traue ich ihm durchaus zu dass er dass auch immer zu 99% schafft und sich nicht festfahren würde. Ob dies auf Dauer natürlich gut für den Saugroboter wäre ? Mein Gefühl sagt mir natürlich "Nein". Effektiv dürfte die Reinigung in dem Bereich sicher auch nicht sein. Deshalb (und das war mir ja ein wichtiger Punkt) gibt es da natürlich eine No-Go-Zone.


    Die Zeit für die Reinigung begtrug genau 60 Minuten. Der Akkustand betrug nach Abschluss geschätzt noch 60% (soweit man das anhand des Symbols abschätzen kann). gesaugt wurden, gemäß App, 47qm. Gesaugt hat er alle wirklich befahrbaren Flächen.



    S55:


    Andere Logik. Der S55 fährt erstmal Ränder ab. Dabei hat er wohl eine ihm eigene Flächeneinteilung. Wie auf dem Screenshot zu sehen lässt er, beim gegebenen Grundriss, ca. 30% eines Raumes zunächst weg (die schwarz umrandeten Bereiche). Er teilt sich seine Bereiche anderst ein. Ein Beispiel dafür ist der rot umrandete Bereich. Hat er sich einen Bereich festgelegt fährt er nach dem Abfahren der Ränder innerhalb des Bereiches in horizontalen Bahnen ab.

    Stört es ? Hm, eigentlich nicht. Nur manchmal läuft der Saugroboter dann doch mal während man zu Hause ist. Beim Ozmo kann man dann einfach sagen: "Prima, jetzt hat er Raum A fertig" und kann ihn diesen vielleicht einfach den Wäscheständer stellen damit er woanders aus dem Weg ist. Beim S55 müsste man da eher ein bisschen "mitdenken" bzw. auf die Karte kucken um sehen zu können ob er ihn Raum A nun wirklich fertig ist.


    Auch er hatte natürlich die Schwingstühle. Auch er meisterte diese irgendwie, benötigte aber mitunter wirklich deutlich länger um sich ggf. zu befreien. Dem S55 würde ich eher nicht zu trauen dass er dies immer schafft sondern dass es mehr Glück ist. Aber, siehe oben: Wird so oder so eine No-Go-Zone.


    Allerdings hatte der S55 auch heute wieder ein Problem mit dem Schreibtisch im Kinderzimmer (siehe Foto). Der Ozmo meisterte dies indem er diesen umfuhr. Der S55 hat einfach mit dem abgerundeten vorderen Ende ein Problem. Dort fährt er dann drauf und schreit nach Hilfe.


    Die Teppicherkennung funktioniert im Prinzip, ist aber deutlich langsamer als beim Ozmo. Der S55 ist, je nach Teppich-Breite shon wieder vom Teppich runter wenn die Saugkraft erhöht wird.


    Letztendlich benötigte der S55 64 Minuten (hätte aber aufgrund des Hänger am Tischfuß in Abwesenheit nur ca. 40% der Gesamtfläche geschafft). Akkustand betrug da noch 58%, muss hier aber erwähnen das der Modus auf "Stark" stand. Gereinigt hat er, laut App 56qm. Also so gesehen 9qm mehr als der Ozmo. Kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ich weiß auch nicht wie die jeweiligen Flächen berechnet werden. Beide haben jedenfalls soweit die komplette zugängliche Fläche gesaugt.



    Nun, was ist besser ? Prinzipiell ist die Reinigung in horizontalen Bahnen wie es der S55 macht bei meinem Grundriss sicherlich effektiver (also schneller und akkuschonender). Bei einem anderen Zuschnitt der Räume ist die Logik des Ozmo dann sicherlich besser. Was dem S55 hier im Weg steht ist seine Einteilung der Bereiche die, in meinem Fall dazu führt dass er einen Raum eben nicht komplett in einem Rutsch saugt. Vielleicht kann man dieses aber umgehen indem man die Ladestation einfach anderst in dem Raum platziert (?).


    Schöner ist sicherlich auch das der S55 erstmal die Ränder abfährt und dann die Innenflächen. Das führt, meinen Beobachtungen nach, dazu dass er eben einfach weniger anstößt als der Ozmo. Wobei auch der Ozmo bei größeren Hindernissen (Türen, Schränke und natürlich Wände) auch rechtzeitig seine Fahrt verlangsamt und das Hindernis quasi überhaupt nicht berührt aber dennoch sauber an die Kante fährt.


    Achso: ich habe mir einfach mal den Spaß erlaub, nachdem die Sauger losgelaufen sind, die Ladestation etwas zu verschieben. Die des S55 um ca. 50 cm. Nach Abschluss der Reinigung versuchte er sich natürlich dort einzudocken wo diese zuvor stand, nachdem er gemerkt hat dass er da keinen Saft bekommt hat er aber sehr schnell seine Station wieder gefunden und zuverlässig eingedockt.


    Beim Ozmo war ich etwas "gemeiner". Dort habe ich die Station um ca. 70 cm verrückt und gleichzeitig noch um 90 Grad gedreht. Auch er wollte natürlich am ursprünglichen Standort eindocken. Auch er hat relativ schnell gemerkt das er dort nicht bekommt wonach er verlangt. Auch er ging dann auf die Suche. Dauerte länger (war auch deutlich mehr Versatz als beim S55) aber auch der Ozmo fand sie letztendlich und dockte ein. Macht man ja aber auch nicht :-)


    Und, habe ich auch schon erwähnt: Der Ozmo geht irgendwann in den Schlafmodus und dann leuchtet da auch kein Lämpchen mehr. Beim S55 leuchtet eben dauerhaft der "Hauptschalter". Für empfindliche Menschen die die Station im Schlafzimmer haben vielleicht störend. Ok, notfalls klebt man den Schalter eben ab. Nicht schön aber ein Workarround.


    Es ist, immer noch "schwierig" sich zu entscheiden. :-) Sollte es am Ende doch die "ausgereiftere" und inteligenter Wischfunktion sein die wir eigentlich nicht benötigen ? Oder doch der etwas rabiat/souveränere Umgang mit Hindernissen ? Inzwischen hab ich mich auch mit der Mi App etwas mehr angefreundet. Legt man sich eine direkte Verknüpfung auf einen Smartphone-Screen ist man auch direkt in der S55 "Ansicht" ohne erst zweimal klicken zu müssen.


    Werde beide mal im Laufe des Tages einfach mal wischen lassen und kucken wie lange die Tanks reichen.


    Henne78: Naja, Alexa-Skill ist auch nicht wirklich wichtig. Zumal man dem Ozmo nicht sagen kann: "Fahr in die Küche". Beim Roxxter ging dies. Letztendlich wird man eh ein Programm haben das gemäß Einstellungen abspult und fertig. Und Akku: Da es bei uns so oder so reicht ist dies bei uns nicht so wichtig ob dann noch 50 oder 60% Akkurestkapazität da sind.

  • Genau das wird aber in Zukunft kommen, vielleicht nicht für den S5, für den Nachfolger in jedem Fall. Beim S5 darf weiterhin fleißig gerätselt werden, was in Sachen Zimmereinteilung und Mehrkartenspeicherung noch möglich ist. Da ist Roxxter in Bezug auf die Sprachanbindung weiter als der Rest. Bei eurer Fläche ist die Akkukapazität in der Tat zu vernachlässigen.

  • Nach langem hin und her denke ich es wird doch auf den S55 hinauslaufen.


    Noch ein bisschen mit der Wischfunktion probiert. Klar, der Tank des S55 würde nie für die ganze Fläche reichen, dazu ist er zu klein. Der des Ozmo würde aufgrund der Größe und dem Fakt das er dann Teppiche umfährt sicherlich reichen. War aber von Anfang an nur ein "Gimmick"...aber wenn man es schon hat :-) Wie geschrieben würde ich da eh keine großen Ergebnise erwarten. Prinzipiell empfand ich den Feuchtigkeitsfilm bei beiden als ausreichend. Der Ozmo wurde mit Mittel betrieben und hinterläßt hier einen deutlicheren Wasserfilm.


    Dann noch einen absolut laienhaften Saugtest gemacht :-) Auf einem Fliesenstück (keine glatten Fliesen) einfach Pfeffer und Salz gestreut (die Frau war grad nicht da :-) ) und beide mal saugen lassen. Ich hatte den Eindruck das der S55 einfach alles auf Anhieb aufgenommen hat während beim Ozmo noch ganz wenig Pfefferpulver da war. Wirlich wenig und nur mit der Lupe zu sehen. Aber beim S55 hab ich halt gar nichts gesehen. Stärke des S55 ist hier sicherlich dass man Saugkraftstufen wählen kann.


    Insgesamt navigiert der S55 auch einen Ticken sauberer. Abdecken tun beide die ganze Fläche in der gleichen Zeit. Aber: Man hat eben nun mal zugesehen und weis es ;-) Auch wenn der S55 in einer Ecke sich etwas schwerer tut (siehe oben) und das ein oder andere Hindernis nur schwerer oder gar nicht schafft (was aber im Alltagsbetrieb auch kein Problem darstellt) macht er einfach den Eindruck logischer und systematischer vorzugehen. Der Vorsprung ist sicherlich minimal aber er ist eben da. Auch geht er generell, was bei Hindernissen eher ein Nachteil ist, aber sonst einfach "beruhigender" ist etwas vorsichtiger und sanfter vor. Wo der Ozmo doch einen ruppigeren Eindruck macht.


    Einige Dinge dürften, sowohl beim Ozmo wie auch beim S55 durch Software/Firmware-Updates problemlos zu beheben sein, ob, welche und wann diese evt. kommen...klar weiß man nicht. Soviel ich hier im Forum lesen konnte sind da eigentlich beide Hersteller nicht "knausrig" und spendieren auch aktuellen Modellen zusätzliche Features.

  • Auch er hatte natürlich die Schwingstühle. Auch er meisterte diese irgendwie, benötigte aber mitunter wirklich deutlich länger um sich ggf. zu befreien. Dem S55 würde ich eher nicht zu trauen dass er dies immer schafft sondern dass es mehr Glück ist. Aber, siehe oben: Wird so oder so eine No-Go-Zone.

    erst mal Danke für deinen Bericht :thumbup:



    zum Zitat:


    das wäre für mich keine Option, den Tisch-Bereich als "No-Go" zu Definieren, weil gerade ja dort die meisten Krümel sind :)

    Mit freundlichen Grüßen Schelm1
    3x Robomow RS 630 + 3x Husqvarna Automower 450 X & 1x Automower 430X für 11.500m² / 2x Vorwerk VR200 / VR300 Neato D7 + D5 + BotVac D85 (AD) + Connected (AD) / 2x IRobot Roomba 980 /EVO M678 + Braava 380/ Scooba 450 / iRobot Looj 330 / 2x Ecovacs Deebot 950 + OZMO Slim 10 / Roborock S50 / Hunter Bewässerungsanlage :thumbsup: / Miele RX2 (AD) , Xiaomi Mi Gen. 1 / Samsung Navibot 8895 und 8981 :rolleyes5: / ILIFE A4 :frown2: ----- Smart Home: eQ-3 Homematic IP + CCU3 , Fritzbox-Homematic , Lupusec XT2 und XT3 , Nuki Smart Lock 2.0, Philips Hue , Osram Lightify / ---> Tipps zum Robomow RS / MS / RC / MC <--- / Rechtshinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr und stellen nur meine Meinung dar. Beachte ---> § 3 <---

  • das wäre für mich keine Option, den Tisch-Bereich als "No-Go" zu Definieren, weil gerade ja dort die meisten Krümel sind :)

    Ja, widerspricht eigentlich. Blieben aber sonst nur die Optionen:


    1. Stühle jeden Morgen auf den Tisch stellen. Das ist mühsig und die Dinger sind auch relativ schwer.


    2. Stehen lassen. Der Ozmo rammelt vermutlich immer zuverlässig drüber. Der S55 vielleicht in 50% der Fälle. Wirklich saugen würden/könnten da beide nicht. Und nach ein paar Wochen hätten die Sauger sicherlich ordentlich Schrammen.


    Beide nicht toll.


    Da sich die Zonen recht genau zeichnen lassen bleibt auch wirklich nur der Bereich unterm Tisch unbefahren.


    Da wir natürlich nach wie vor einen "konventionellen" Staubsauger haben und brauchen da es auch sonst Ecken gibt in welche die Robots nicht hinkommen ist es verkraftbar.


    Die sollen einfach den Alltagsstaub und Schmutz in der Fläche nehmen. Mind. einmal die Woche wird eh "richtig" gesaugt. Dafür sind beide ganz gut geeignet

  • Klasse Infos - Klasse Test; danke für deine Mühe.

    Einzig die Bezeichnung S55 hat mich anfangs irritiert; ich dachte schon der Nachfolger vom S50 ist da...bis ich dann merkte dass es nur eine andere Farbe ist:/

  • oder


    3. Stühle erhöhen ( gibt es im Zubehör )


    4. Stühle austauschen ( wird dir sicherlich nicht gefallen )


    :)

    Mit freundlichen Grüßen Schelm1
    3x Robomow RS 630 + 3x Husqvarna Automower 450 X & 1x Automower 430X für 11.500m² / 2x Vorwerk VR200 / VR300 Neato D7 + D5 + BotVac D85 (AD) + Connected (AD) / 2x IRobot Roomba 980 /EVO M678 + Braava 380/ Scooba 450 / iRobot Looj 330 / 2x Ecovacs Deebot 950 + OZMO Slim 10 / Roborock S50 / Hunter Bewässerungsanlage :thumbsup: / Miele RX2 (AD) , Xiaomi Mi Gen. 1 / Samsung Navibot 8895 und 8981 :rolleyes5: / ILIFE A4 :frown2: ----- Smart Home: eQ-3 Homematic IP + CCU3 , Fritzbox-Homematic , Lupusec XT2 und XT3 , Nuki Smart Lock 2.0, Philips Hue , Osram Lightify / ---> Tipps zum Robomow RS / MS / RC / MC <--- / Rechtshinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr und stellen nur meine Meinung dar. Beachte ---> § 3 <---

  • Kleine Ergänzung noch - mein S50 kommt morgen (so DPD denn will) und ich bin auf die Filterleistung gespannt. Bei mir wird der Staubsauger/Filter wirklich gefordert werden; nicht weil wir so dreckig sind, sondern weil wir einen Papagei samt 3 x 2 mtr grosser Voliere haben. Vor den Buchenspänen die Madam regelmässig rausschmeisst habe ich nicht so die Bedenken; eher von dem Staub aus der Puderdrüse. (Papageien pflegen ihr Gefieder, indem sie Puder aus einer Puderdrüse im Nacken mit dem Schnabel im Gefieder verteilen)

    Allerdings verteilt sich dieses Puder - und das ist wie Puder - im Raum und auf dem Boden etc. Vor diesem Hintergrund würde mich wirklich interessieren, wie effektiv Roboter und Filter damit umgehen bzw klarkommen.


    Dies nur am Rande - das was der Staubsauger aufsaugt ist die eine Sache; dass was er zurückhält die andere. Mal sehen ob ich das irgendwie testen kann. Vielleicht kann ich die HEPA-Filter mal mit auf Arbeit nehmen; ich arbeite in einem Reinstraum und hier wird regelmässig die Luft auf Partikelgehalt gemessen. Mal sehen ob ich da irgendwie irgendwas überprüfen kann. Aber bis dahin dauerts noch bissel.


    Sorry für den längeren Sermon - wollte deinen Thread nicht kapern

  • oder


    3. Stühle erhöhen ( gibt es im Zubehör )


    4. Stühle austauschen

    Zu 3. Das sähe opt. bestimmt sehr Bescheiden aus. :-) Zudem müsste ich dan konsequenterweise auch die Couch um mind. 15 cm erhöhen.


    Zu 4. Irgendwann ja. Wenn se kaputt sind oder wir uns satt gesehen haben. Allerdings könnte ich mir für die derzeitigen Stühle auch locker 3 Saugroboter kaufen. :-)

  • Klasse Infos - Klasse Test; danke für deine Mühe.

    Einzig die Bezeichnung S55 hat mich anfangs irritiert; ich dachte schon der Nachfolger vom S50 ist da...bis ich dann merkte dass es nur eine andere Farbe ist:/

    Jetzt versteh ich auch wieso Henne immer nur "S5" schrieb :-) Ja, ist nur schwarz statt weis.

  • Richtig, um dem ganzen Farbgebungskram aus dem Weg zu gehen. Daher auch E2 für E20 und E25 oder E3 für E30 und E35. Macht die Sache deutlich einfacher.

  • Zu 3. Das sähe opt. bestimmt sehr Bescheiden aus.

    es gibt auch Dezente, muß man allerdings ganz schön suchen ;)

    Mit freundlichen Grüßen Schelm1
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  • So, heute waren beide erstmalig allein zu haus. Natürlich mit entsprechenden Aufgaben die sie auszuführen hatten.


    Der Ozmo startete pünktlich und erledigte seine gestellten Aufgaben prima. Sprich: Alle Bereiche (die er sich selbst erstellt/gliedert und sich in der Programmierung dann einfach mit "A,, B, C,...." auswählen lassen) die er saugen sollte hat er befahren. Blieb nicht irgendwo hängen und fuhr im Anschluss brav an seine Station zurück. Push-Benachrichtigungen gibts leider keine.


    Zeitversetzt hatte der S55 seine Aufgabe auszuführen. Eine ähnlich einfache "Bereichsauswahl" wie beim Ozmo lässt sich hier ja nicht festlegen, der S55 kennt keine Bereiche. Liese sich Über das Einzeichnen solcher handhaben aber dann immer noch nicht über die Programmierung. Hier dann also einfach "Alles". Auch der S55 startete pünktlich und legte voller Eifer los. Dann der lustige Effekt dass er sich im Gäste-WC selbst eingeschlossen hat. Er hat sich quasi selbst die Türe von innen zugestoßen und war dann dort gefangen. Ging dann irgendwann in den "Schlafmodus". Auffällig dabei war dass auf der Karte plötzlich seine Ladestation weg war.


    Hier nun der Vorteil wenn man, aktuell noch zwei Roboter daheim hat. Also den Ozmo wieder losgeschickt. Einfach eine kleine, benutzerdefinierte Reinigungszone auf der Karte festgelegt mit dem Hintergedanken dass der Ozmo die Tür wieder aufmacht. Bingo. Hat er brav gemacht und nach 3 Minuten war er dann wieder in seiner Station.


    Daraufhin konnte ich den S55 wieder starten. Der zieht gerade wieder munter seine Bahnen nachdem er befreit war. In der Karte ist die Ladestation immer noch nicht zu sehen. Mal kucken ob er sie wieder lokalisiert und dann einzeichnet.


    Auffällig an der Mi Home App ist, wenn man diese aufruft. Er die Meldung bringt "Mobile Datenkommunikation wird aktiviert. Der derzeitige Reinigungszyklus wird Mobildaten verbrauchen" Klar, das Smartphone ist im Mobilnetz und nicht im WLAN. Einfach etwas störend und vielleicht verwirrend (das man mit einem Smartphone im mobil-Netz mobile Daten verbraucht sollte doch jedem klar sein. Nett gemeint von den Entwicklern aber dennoch eine irgendwie verwirrende Meldung. Die Meldung verschwindet aber auch wieder.


    Generell ist die Mi Home-App etwas träger als jene von Ecovacs. Dürfte aber wohl nur jetzt am Anfang etwas stören da man im Laufe der Wochen eh nicht mehr alle 5 Minuten in die App kuckt um zu sehen was der Sauger denn gerade macht.


    Push-Meldungen habe ich übrigens auch in bzw. von der Mi-Home App nicht bekommen (obwohl aktiviert). Auch, wie bei Ecovacs ein kleiner Schönheitsfehler.


    Jetzt bin ich mal gespannt ob der S55 nach Abschluss der Reinigung doch wieder seine Ladestation findet.


    Nachtrag: Nun, auch der S55 hat seine Ladestation wieder problemlos gefunden. Zumindest nimmt die Ladung laut Akku-Anzeige zu. Auf der Karte ist das Symbol der Station allerdings nicht (mehr) zu sehen.


    Es gibt aber noch einen Unterschied:


    Für beide Roboter ist eine No-Go-Zone auf der Karte markiert. Wie auf den beiden Screenshots zu sehen sind die auch so gut wie möglich identisch (zu erkennen an den vier Tischbeinen). Der Ozmo weigerte sich aber in den Bereich dahinter zu fahren (siehe gelb umrandete Bereiche) während der S55 die problemlos machte. Platz ist eigentlich für beide. Entweder es liegt an der Software des Ozmo oder, wie schon mal erwähnt, es liegt an der vermeintlich fehlenden "Genauigkeit" auf den letzten Millimetern des Ozmo. Auch möglich dass er, wenn er angestoßen ist, einfach einen etwas größeren "Ausweichradius" hat und dann die Lücke nicht mehr so berücksichtigt/anfährt.


    Also wieder Kleinigkeiten, mal zu Gunsten des Einen, mal zu Gunsten des Anderen.


    Meine Frau ist mir bei der Entscheidung auch nicht wirklich eine Hilfe :-) In "Verzweiflung" gefragt welcher ihr den optisch besser gefällt (Der S55), dann beide Umgedreht und gefragt welcher ihr von unten besser gefällt (Der Ozmo) :-) . Ok, die Zweite Frage war aber auch selten dämlich von mir ;-) . Oder doch beide ? Einen um ggf. den anderen zu "befreien" ? Ok, vergesst diese Idee.

    Files

    • Ozmo_NoGo.jpg

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    • S55_NoGo.jpg

      (519.48 kB, downloaded 20 times, last: )

    Edited 2 times, last by Wischundweg ().

  • Noch ne Kleinigkeit zu den jeweiligen Apps, speziell das festlegen von No-Go-Zonen.


    In der Ecovacs-App lässt sich eine Zone, auf Basis einen Rechteckes, einfügen und diese dann auch in ihrer Form in ein x-beliebiges Viereck "verziehen" (siehe Screenshot). Allerdings nicht mehr wesentlich auf der Karte verschieben. Fügt man also ein Rechteck ein sollte man von Anfang an drauf achten dass man den "Start-Eck-Punkt" ziemlich genau da setzt wo man ihn haben will. Verständlich ?


    In der Mi Home-App kann man als No-Go-Zonen prinzipiell nur ein Rechteck einfügen. Man kann zwar die Größe ändern, es auch drehen...aber es bleibt immer ein Rechteck (siehe Screenshot). Vorteil ist aber dass man dies auf der Karte dann verschieben kann.


    In der Regel dürften die meisten für solche Bereiche standardmäßige Rechtecke benötigen/bevorzugen. Hier sehe ich die Mi Home-App dann einfach im Handling etwas einfacher. Ferner hat man hier dann der Vorteil, wenn man die No-Go-Zone mal temporär nicht möchte, diese einfach auf einen Bereich außerhalb der Karte (des Grundrisses) verschieben kann und hinterher auch wieder einfach an die gewünschte Stelle verschieben kann.


    In der Ecovacs-App müsste man diese dann löschen und danach wieder einzeichnen.

  • Beide sind recht hübsch. Ich würde also beide behalten. ;) Einen zahlst du, einen deine Lebenspartnerin und dann handhabst du es einfach wie schon erwähnt. Beide zeitversetzt laufen lassen, gut ist.