Robi fährt bei Heimfahrt im Kreis (Inselbereich)

  • Guten Abend,

    Zuerst eine Info zu Martin's Überlegung: Der Landroid mäht eigentlich problemlos die 1300m2 und scheint nicht unterdimensioniert. Er mäht täglich rund 135 Minuten ohne Nachladung. Aus dieser Hinsicht bin ich voll zufrieden.

    Was die Firmware-Entwickler betrifft (Eisha), so bin ich trotzdem der Meinung, dass eine wie angedeutete universale Inselerkennung der Positec-Marke eine verbesserte Marktlage geben würde. Auch kleine Kunden dürften was bewegen können. Eine ähnliche Lösung wie von Sepp vorgeschlagen hatte ich mir auch schon überlegt, da ich aber meine ganze Installation fest verbaut habe und nicht abmontieren kann, konnte ich sie, oder ähnliche Konfigurationen nicht testen. Es scheint also erfahrungsgemäß so zu funktionieren. Um sicher zu sein dass ich die Lösung richtig verstanden habe, habe ich eine Skizze beigefügt. Ist das so OK? Wie lange (maximum / minimum) sollte die kleine Strecke mit 0-1cm Abstand sein, damit der Robi von A aus kommend und von B aus kommend auch zur

    LS

    weiterfährt?

    Wünsche weiterhin einen angenehmen Abend

  • Ich habe solch eine Stelle gemacht, zwar nicht wegen einer Insel sondern um einen Bereich etwas abzugrenzen ohne dass der Fritz (Mäher) dies beim Heimfahren umfährt. ich habe hier keine Strecke nahe beieinander sondern eben einfach ein scharfes Eck. Egal aus welcher Richtung er am Begrenzungsdraht kommt er fährt einfach Richtung LS weiter. Also nur ein Eck dort. Aber schon so schräg dann zu der Insel wie du gezeichnet hast. Meiner findet aber trotzdem ab und zu diese Stelle und fährt beim normalen mähen auch da drüber. Jedoch nicht dort wo 20cm Abstand sind. Man kann auch ausprobieren ob es näher auch noch geht. Ich weiß nicht wie exakt die neuen 2019 L-Modelle da am Draht wenden. Das Gras dazwischen wird beim normalen Mähen je von beiden Seiten abgemäht.


    Was ich auch noch ausprobiert habe, ist einen Draht mit einem Stahlrohr abzuschirmen. Das habe ich an der Ladestation ausprobiert. Hier konnte ich ja den Draht durch das Rohr ziehen. Anscheinend funktioniert dies recht gut. Angeregt durch einen Vorschlag wo zur Abgrenzung der Draht in 25cm Tiefe vergraben wurde. Ein Stahlrohr aus einer Zeltstange schirmt den Draht soweit ab, dass der Fritz nicht mehr durch den anderen Draht irritiert wird. Ich werde mal probieren so ein Rohr aufzuschlitzen um es ohne Abscheiden des Drahtes auch an anderen Stellen im Garten auszuprobieren. Wäre ja eine schöne Sachen wenn man hier sozusagen eine Diode bauen kann wo der Mäher in eine Richtung drüberfährt in die andere Richtung jedoch umdreht. Ach ja es muss aus Eisen sein. Alu oder Buntmetall wird wohl nicht den Abschirmeffekt haben.
    Viel Erfolg, Sepp

    Landroid L1500 WG798E seit September 2018 V2.71

    2 Flächen 450m² und 750m², 2 Ladestationen, da nicht verbindbar. Beide Flächen Hanglage mit etlichen Inseln und kompliziertem Rand. Engstellen unter 1m

  • Danke Sepp,

    Die Abschirmungssache (Geistesblitz!!!) eines Drahtes scheint mir effektiv den erfolgreichsten Durchbruch zu werden. Ich habe Alternativskizzen beigefügt:

    1 = Ursprungsvorschlag

    2 = vielleicht bessere Anbindung (leichter Winkel) beim Zusammenfluss

    3 = Vergraben eines Drahtes unter einem Blechband (oder wie Du vorschlägst in einem Eisenrohr)

    4= Ersetzen eines Drahtes durch ein Koaxkabel.


    Variante 4 scheint mir die technisch sicherste und einfachste, also beste zu sein.


    Was ist Deine Meinung?


    Wenn das klappen sollte, wäre die Sache patentierreif! Man könnte dies schon den Positec-Leuten mitteilen, diese sind ja nicht durch eigene Vorschläge glänzen .... .

  • Meiner Meinung nach sehr interessante Ansätze.

    (bei 2 wäre ich skeptisch ob es die gewünschte Wirkung hat)


    Du wirst wohl um ausprobieren nicht herum kommen, da Theorie und Praxis ohne genaue Kenntnis der Technologie-Umsetzung seitens Positec weit auseinander gehen können.

  • Bei den geschirmten Varianten müsste der Mäher doch meinen, er wäre außerhalb des BK, wenn er in der Skizze von unten kommt:/

    Landroid S WR106 seit 6/17 - FW3.40 - 200m² - Einfachgrundstück
    Landroid M WR111 seit 8/17 - FW5.21 - 700m² - Buckelhangpiste
    iobroker auf RaspberryPi mit Adapter 'Worx' von Meistertr für Positec S-M-L-Kress Modelle

    iRobot Roomba 650

    FAQ Allgemein lesen hilft

  • Bei 3 nicht, da sieht er ja nix.


    Wobei das dahingehend interessant wird ober er a) in die Lücke fährt und b) was er eigentlich macht, wenn er da BK-Signal bei der Heimfahrt "verliert"

  • Wenn er von unten kommt ist er ja durch seine Geschwindigkeit im Bruchteil einer Sekunde über die Stelle "ohne Signal" hinweggerollt, so dass er sich dann bereits wieder in einer abgesicherten Zone befindet und womöglich zum sicheren Hafen weifährt.


    Aus Einfachheit habe ich mir nun die etwas tiefere Begrabung des bestehenden Kabels mit zusätzlicher Ummantelung (Abschirmung) mittels eines stählernen Mückendrahtgeflechts laut beiliegender Skizze ausgedacht. Dies erspart mir das Durchtrennen und Verkürzen der bestehenden Verdrahtung.


    Was die kleinere Insel 2 betrifft, so habe ich mir überlegt, nur in Inselnähe die Zuleitungskabel laut Skizze auseinanderzulegen. Der Mäher fährt dabei von der Insel weg ins freie Feld, verliert dort den weiterführenden Draht, und fährt womöglich weiter um den nächsten Draht (rundum den Baum) zu finden. Blöde wäre es natürlich, falls er zur erneuten Drahtsuche stoppen und um 180° wenden würde .....

  • 3 und 4 sind doch identisch - nur der Schirm ist anders ausgeführt.

    Aso gr liegt drunter und rt drüber, ich hatte gedacht beide liegen drunter ... ich lehn mich mal weit aus dem Fenster und behaupte er dreht nen halben Meter vorher ab.


    Da geht eindeutig Probieren über Studieren. :)

  • Hallo,


    noch ein Theoretisches Gedankenspiel.


    Lege ich auf das Insel-BK eine großen Stein, so sollte der Mäher doch versuchen dieses Hindernis in ein großen Halbkreis zu umfahren und verlässt das Insel-BK. Trifft er dabei auf das BK welches zur Station führt sollte der Mäher eigentlich dieses Kabel folgen.

    Das könnte man an stellen wo das Insel-Bk und das BK welches zur Station führt und dicht zusammen liegen schnell ausprobieren.

    Ich kann mich noch an ein Video erinnern, wo dieses ausweichen mit einem gefüllten Eimer auf dem BK provoziert wurde.

  • Wenn was auf dem BK liegt und er auf der Heimfahrt ist fährt er sich da fest, buddelt sich ein oder versucht 5 Mal sich zu befreien ( Zurück setzen und wieder Vorwärts fahren) und gibt dann auf.

  • Habe heute Nachmittag die verlegten Kabel ausgegraben und etwas herumgetestet. Mit der Einwicklung in Fliegendraht und Tieferlegung ist die Abschirmung nicht effektiv genug. Durch Teilabdeckung mit einem 50x50 cm gusseisernen Deckel konnte ich jedoch mehr oder weniger erfolgreich sein. Die bislang beste Erfahrung habe ich mit der Anordnung gemäß beigefügter Skizze gemacht. Morgen werde ich die abgedeckten Kabel mit effizienten Eisenumhüllungen versehen und erneut (ohne Deckel) testen.

  • So hab am Vormittag mal getestet. Ein aufgeschlitztes Rohr mit 1.5m Länge reicht nicht aus um das Magnetfeld so weit zu dämpfen dass die Sensoren des Mähers den Draht nicht mehr erkennen würde. Vermutlich hat das Rohr an der Ladestation das Magnetfeld nur soweit bedämpft, dass es auf den anderen Draht weniger Einfluss macht. Eine zusätzliche Abschirmung durch ein Drahtgeflecht mit 12 cm Breite über dem Rohr hat auch nicht den gewünschten Einfluss. Ich habe mit meinem 798E auch keine Probleme dass er mehr als 1 1/2 mal eine Insel umkreisen würde. Mit der Methode an dieser Stelle habe ich ja nur ein bisschen die Zone abgegrenzt ohne das die Fahrt am Begrenzungsdraht diese Teil mit einschließt. Mal sehen vielleicht finde ich ja noch was das das Magnetfeld soweit abmindert. Koaxkabel muss ich mit einer zusätzlichen Testschleife am Anfang oder Ende des Drahtes mal ausprobieren. Ich will den Draht nicht abschneiden und dann wieder zusammen löten und abdichten.


    Grüße Sepp

    Landroid L1500 WG798E seit September 2018 V2.71

    2 Flächen 450m² und 750m², 2 Ladestationen, da nicht verbindbar. Beide Flächen Hanglage mit etlichen Inseln und kompliziertem Rand. Engstellen unter 1m

  • Hallo,


    du könntest noch versuchen das nicht abgeschirmte Kabel auf das abgeschirmte zu verlegen. Es ist möglich das das Starke Signal das schwächere (abgeschirmte) übersteuert.

    Aber ich befürchte, wenn du das eine Kabel für den Mäher unsichtbar machst, das er an der Stelle mit "außerhalb der Fläche" stehen bleibt oder sich ca. 1 Meter vor der Stelle zu drehen anfängt um sich ein Drahtsignal "innerhalb der Fläche" zu suchen.


    Ps. Deine Insel würde der Robomow auch nicht erkennen, bin mir auch nicht sicher ob dieses ein anderer Mähertyp schaffen würde.Da könnte ev. der Indego mit seiner Kartierung auftrumpfen, aber den gibt es, glaube ich, nicht für so große Flächen (ist aber nur eine Vermutung, ich kenne das Ding nur vom sehen).

  • Die Sache mit der Abschirmung hat nach vielem Getüftels leider zu keinem Ergebnis geführt. Der Landroid reagiert gar nicht darauf, bzw. nicht wie erhofft.

    Als Lösung wurde die Verlegung laut beigefügter Skizze zurückbehalten. Genaue Abmessungen konnte ich nicht ermitteln, da die Leitungen teilweise eingegraben waren beim Feinjustieren. Hier ist viel Probieren angesagt, es ist nicht nur Zentimeterarbeit, sondern Millimeterarbeit. Momentan klappt's, aber wie lange, es ist wirklich eine Zufall- & Glückssache.

    Die Mäheffizienz der Rasenfläche ist durch die "Entinselung", d.h. kein freier Durchgang mehr über die Anbindungsdrähte, fortan etwas eingeschränkt. Bin gespannt wie die Sache sich entwickelt.

    Danke an Alle, für die hilfreichen Rückmeldungen & Ratschläge,