Kaufentscheidung, Erfahrungstausch

  • Moin zusammen! :high5:


    Wir hübschen gerade unseren Garten neu auf. Die Tage werde ich noch an allen nötigen Stellen 16cm breite Mähkanten verlegen. Der Rasen wurde leider sehr in Mitleidenschaft gezogen und muss auch neu angelegt werden. Wenn alles fertig ist, möchte ich endlich einen Robbi im Garten fahren lassen.


    Unsere Rasenfläche ist ebenerdig und hat keine nennenswerten Engstellen. Die engste Passage ist mit 2,70m Breite ist auf der Nordseite hinter dem Haus. Die gesamte Rasenfläche müsste ca. bei 210qm liegen.


    Die letzten beiden Wochen habe ich schon verglichen wie ein verrückter. Viking/Stihl, Bosch, Gardena, McCulloch, Robomow/Wolf, Worx, AL-KO, Grizzly...


    - Der Stihl RMI 422 ist nach anfänglicher Euphorie, aufgrund des Kaufpreises, nahezu keinen Erfahrungsberichten und schlechter Verfügbarkeit (Kein Fachhändler in der Nähe) wieder ausgeschieden.


    - Den Bosch Indego fand ich aufgrund der Funktionen auch ziemlich interessant, gerade weil auch die Neuen 2019er S+ Modelle herausgekommen sind. Leider ließt man aber über die Vorgänger auch etliches schlechtes, sodass ich etwas zwiegespalten bin was den Indego angeht.


    - Ebenso mit Robomow/Wolf. Die großen M-Modelle finde ich für knapp 200qm überdimensioniert und über die Modelle für die kleinen Gärten (RX20u / RX50) ließt man dann wieder vermehrt schlechtes. Noch dazu finde ich es irgendwie befremdlich das der RX20u ca. 1,5 Stunden mäht und dann aber 16-20 Stunden aufladen muss. :confused: Ist der so schnell unterwegs oder wie soll der die Rasenfläche sonst schaffen?


    - Grizzly (Mr.Gardener/Hanseatic) ist nach kurzer Recherche komplett ausgeschieden. Worx ebenso. Die Funktionen der neuen Modelle lesen sich schon toll, aber irgendwie kann ich nichts mit der Optik anfangen. Mir persönlich viel zu futuristisch und anmutend wie Werkzeug aus dem Billigbaumarkt. Ich will hier keinen Worx Besitzer angreifen, dass ist nur meine kleine bescheidene Meinung :o


    Also habe ich im Endeffekt nun noch drei Modelle die für mich in Frage kämen. Das wären:


    - Gardena Sileno City

    - McCulloch Rob S400

    - AL-KO 500E / Kärcher RLM4 (repräsentativ AL-KO SOLO 700E)


    Gibt es hier jemanden, der mir zu den genannten Modellen aus eigener Erfahrung berichten kann? Was ich beachten sollte?


    Gut finde ich beim AL-KO die Funktion "Rand mähen". Ob das auch wirklich gut klappt konnte ich aber aus keinen Berichten herauslesen. Gut finde ich die 3 festlegbaren Einstiegspunkte und den Regensensor (auch wenn die Mäher im Regen arbeiten können, so habe ich trotzdem ein besseres Gefühl, wenn er in dieser Zeit Pause macht. Oder was sagt ihr?) Auch haben die AL-KO´s ein anderes Klingenkonzept. Ob das nun wirklich Mehrwert bietet, keine Ahnung.


    Die Husqvarna Pendanten anscheinend bewährt und man ließt eigentlich viel gutes. Ich komme mit der Entscheidungsfindung einfach nicht weiter :hand:




    Ich habe mal Bilder beigefügt um aufzuzeigen, wo der Standort für den Mäher sein könnte. In den Bereichen der Regner wahrscheinlich suboptimal?



    Danke schonmal.

    Files

    • Skizze.jpg

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    • Regnerplan.jpg

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    • Maße.jpg

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  • Hi Martini,


    Die RC sind die großen Modelle oder? Was kannst du zu denen sagen?


    Hinter den Mähkanten kommt einmal eine wand. Habe aber hinter den Kanten ca. 10cm mit Beton verfugt. Also 26 Abstand zur Wand. Ansonsten ein Gehweg mit Kies oder Beete.

    VG

  • Die großen Modell sind RS

    Schau mal in meiner Signatur da findest du sehr viel Info zum RC.


    26cm langen glaub für einen Gardena auch zum Randlos mähen ohne Randmodus.

    Wenn nach den 16cm ne Wand kommt. Würde es nicht ganz langen.


    Da hätte ein Randfahrer mit versetzten mähwerk einen kleinen Vorteil.

  • Habe mir gerade mal die neuen 2019er RC304u Modell angesehen. Ließt sich auch sehr interessant. Danke


    Zur Bewässerung:

    Eine richtige Anlage mit Ventilsteuerung habe ich aus Kostengründen nicht genommen. Ich habe mich für eine Ansaugpumpe mit Druckschalter entschieden, welche das Wasser aus unserer Zisterne ansaugt. Angeschlossen ist diese an einer Wassersäule, an welcher die Gardena Bewässerungssteuerung Select (Art.-Nr. 1891-20) im Zusammenspiel mit dem Bodenfeuchtesensor (Art.-Nr. 1188-20) und dem 6-fach Wasserverteiler Automatic (Art.-Nr. 1197-20) arbeitet.

    Verteilt wird dann der Reihe nach auf 3 getrennte Stränge, bestehend aus 32er PE Druckrohren.

  • Ja das umrüsten auf Smart wäre nicht das Problem. Den Smart Water Control im Austausch dran und dann würde das schon klappen. Aber ich habe mich letztes jahr bewusst dagegen entschieden. Die Zeiten für die Bewässerung musste ich nur einmal programmieren und dann lief es zuverlässig. Wenn es mal Regentage gibt, dann dreh ich einfach den Wasserhahn zu. bzw. sollte der Bodenfeuchtesensor übernehmen (konnte ich aber noch nicht testen).


    Eine App ist sicherlich praktisch. Wäre schön aber kein KO-Kriterium für den Mähroboter -> solange dieser seine Arbeit zuverlässig erledigt ^^