Erfahrungen Baricus Mähroboter YZ-1

  • Ist der  Matrix Mähroboter Automowtic® MOW800 baugleich mit dem Baricus Mähroboter YZ-1 Ich wollte mir diesen Bestellen da diese Momentan sehr günstig zu bekommen ist 

    [Link entfernt]


    Bin mir jedoch nicht ganz sicher


    Edited once, last by catraxx: Link wurde entfernt, da Eigenwerbung. ().

  • Da bist Du hier leider völlig verkehrt.
    Schau mal ins Forum andere
    Da gibt es auch Threads zum MOW800
    Ist zwar mangels Erfahrungsberichten nur Spekulation, aber danach würde ich dem Baricus ganz klar den Vorzug geben.

    Greetz Hartmut

    Mähroboter: Baricus YZ-1
    Saugroboter: Support Plus - nach >10 Jahren Pause und Umbau auf Lithium-Akkus wieder im Dienst

    Der Saugroboter wurde erfunden, weil der Mähroboter seinen ganzen Dreck einfach auf den Boden schmeisst.

    Edited once, last by catraxx: Zitat angepasst ().

  • Hallo zusammen,

    ich möchte mal meine Erfahrungen zum eigentlichen Thema "Erfahrungen mit dem Baricus" teilen.

    Vorneweg gesagt ist mein Fazit dazu sehr durchwachsen.

    Gekauft habe ich den Robi im Mai, als Zweitmäher ( für eine etwa 120qm große separate Fläche).neben einem hier im Forum eher als technisch schlechter eingestuften Yardforce sc600eco, welcher im Gegenzug 350 qm seit mittlerweile 1 1/2 Jahren zuverlässig bearbeitet.

    Nun zum Baricus,

    Ausgepackt, Draht verlegt und erst mal begeistert über die präzise Fahrweise.

    Trotz Erfahrungen mit dem Erstmäher, musste ich feststellen, dass man auch hier so einiges mit dem BK tüfteln muss, bevor der Robi stabil läuft.

    Sehr nervig ist das fehlende automatische Kantenmähen.

    Er muss halt immer händisch zum Kantenschnitt " aufgefordert" werden.

    Leider und das nervt bei mir, kann ich anschließend nicht mehr nach Betätigung der Home Taste zur Beendigung der Kantenmodus, automatisch auf den zuvor programmierten Zonenbetrieb zugreifen und muss diesen doch jedes mal wieder neu einrichten.

    Weitaus nerviger sind die technischen Unzulänglichkeiten.

    Nach bereits 4 Wo. drehte ein Hinterrad nicht mehr und das M Board wurde dann getauscht.

    4 Wochen später ging garnichts mehr.

    Banaler Fehler, von jetzt auf sofort, war ein Kabelbruch zum Akku.

    Nun, also wiedermal gerade 4 Wochen später, bemerke ich gelegentlich ein leichtes Schleifgeräusch.

    Gerade begutachtet, durfte ich feststellen, dass bei einem der beiden Vorderräder sich die Höhenbegrenzung verabschiedet hat, wodurch es tiefer in die Halterung gerutscht ist und so leicht schleift. Wenn ich jetzt noch erwähne, dass ich den Roboter in Summe etwa ca. 20 mal mähen lassen habe ist das echt böse.

    Mein momentanes Fazit: Viele, viele Unzulänglichkeiten, durch eine Fülle anscheinend zu minderwertiger Bauteile hervorgerufen.

    Tolle, präzise Fahreigenschaften, gepaart mit einer total unausgereiften Software ( Abschaltungen bei häufigerem hintereinander liegenden Anstoßen und dem fehlenden automatischen Kantenmähmodus).

    Im Gegenzug clevere Lösungen, wie dem Zonenmodus mit programmierbarer Startzeit und Mähdauer.

    Der Reparaturservice von RedTools ist nach meiner Erfahrung absolut top.

    Super schnell und unkompliziert, aber ehrlich gesagt, wollte ich den Service garnicht erst testen, denn der Robi soll ja laufen und nicht werkstattgepflegt sein.

    In Summe und gerade, wenn ich mich mehr ins Forum einlese und von den vielfältigen Problemen anderer Nutzer lese, frage ich mich, welche Schwachstelle der Robi nicht hat?

    Zumindest bin ich froh, ihn günstiger im Netz erstanden zu haben und nicht die 399€ bezahlt zu haben.

  • Hallo Thomas,

    super, dass Du hier auch von Deinen (leider weniger guten :() Erfahrungen berichtest.

    Zumindest bin ich froh, ihn günstiger im Netz erstanden

    Ich frage mich, was Du da für einen Robby hast?
    Von Privat oder bei RedTools gekauft?
    Gebraucht oder Neu?


    Leider und das nervt bei mir, kann ich anschließend nicht mehr nach Betätigung der Home Taste zur Beendigung der Kantenmodus, automatisch auf den zuvor programmierten Zonenbetrieb zugreifen und muss diesen doch jedes mal wieder neu einrichten.

    Das galt nämlich m.W. nur für die allererste Serie.
    Bei meinem von Juni/Juli 2018 war das schon behoben. Kantenmähmodus muss zwar manuell gestartet (und beendet) werden, aber danach läuft alles ganz normal weiter

    Abschaltungen bei häufigerem hintereinander liegenden Anstoßen

    Dass er nach 3x Anstossen in direkter Abfolge auf Störung ging, hatte ich zwar bei dem 2018er Robby auch noch. Seit ich die 2019er Software drauf habe, hatte ich bis dato keine diesbzgl. Ausfälle mehr.

    Kabelbruch zum Akku.

    Das klingt imho sehr danach, dass da jemand dran rumgebastelt (irgendwo genickt/eingeklemmt?) hat. Normalerweise dürfte ein solches Kabel bei sachgerechtem Handling nicht brechen.
    Ich muss allerdings sagen, dass ich den Eindruck habe, dass beim Redtools-Reparaturservice nicht immer mit ausreichender Sorgfalt gearbeitet wird.

    dass bei einem der beiden Vorderräder sich die Höhenbegrenzung verabschiedet hat, wodurch es tiefer in die Halterung gerutscht ist und so leicht schleift.

    Obwohl die Vorderrad-Achsen wie bei anderen Robbys aufgebaut sind (bei neueren Huskys sind sie aber m.W. mit 6 mm Stärke 1 mm dicker, was nat. viel ausmacht), gibt es dieses Problem beim Baricus offenbar gehäuft, und wir hatten schon geunkt, dass es vom Hin- und Herschicken in einer für den heutigen Paketversand eher unzulänglichen Polsterung kommen könnte.

    Deshalb bin ich sehr froh, dass ich meine Platine selbst tauschen durfte, ohne den ganzen Robby einschicken zu müssen.

    Aber das Antriebsrad-Problem würde mich interessieren:
    Wenn das Mainboard getauscht wurde, war es wohl offensichtlich nicht der Motor selbst, sondern der Motorcontroller?!
    So ein Bauteil geht ja normalerweise durch Überlastung kaputt.
    Was hat den Ausfall ausgelöst?
    Hatte er sich irgendwo eingegraben?
    Hat ggf. irgendwas das Rad blockiert?

    Greetz Hartmut

    Mähroboter: Baricus YZ-1
    Saugroboter: Support Plus - nach >10 Jahren Pause und Umbau auf Lithium-Akkus wieder im Dienst

    Der Saugroboter wurde erfunden, weil der Mähroboter seinen ganzen Dreck einfach auf den Boden schmeisst.

  • Hallo,

    danke für deine Antwort.

    Der Roboter ist im Mai über Amazon direkt von Red Tools als gebraucht, 4 Wochen alt gekauft worden.

    Er sollte also den Angaben zufolge ein QVC Rückläufer aus der 2019- er Serie sein.

    Beim Schaden am Hinterrad fuhr Robi bis zum Stillstand ohne ein hörbares Problem. Als er mit einem mal nur noch im engen Kreis fuhr, legte ich ihn auf den Rücken und stellte fest, dass sich ein Rad nur mit großem Kraftaufwand drehen ließ, während das andere, funktionstüchtige sich leicht drehen ließ.

    Mein Verdacht war ein Motorschaden.

    Im Reparaturbericht stand jedoch nur M.Board gewechselt.

    Bei dem Kabelbruch gehe ich davon aus, das hier zumindest schon eine gewisse Vorschädigung bestand.

    Beim Vorderrad hingegen scheint mir die Höhenarretierung einfach zu schwach ausgelegt zu sein. Zumindest mein Fehler hängt nicht direkt mit einer eventuell zu schwachen Achse zusammen.

    Wobei die Vorderräder sich im Vergleich mit meinem Yardforce, sehr leicht drehen und schwenken lassen, was wiederum positiv für eine präzise Fahrweise ist.

    Zum Kantenmähen sollte ich wohl auch mal mit RedTools reden, vielleicht gibt es da für meinen Robi ein Update.

    Das Anstoßverhalten halte ich für Vorsinnflutlich programmiert und wüsste ich nicht, dass es selbst bei preiswerteren Geräten ( mein Yardforce) weit besser geht, hätte ich es wohl für ein hinnehmbares Ärgernis gehalten.

    Nehmen wir nur mal das Beispiel der Heimfahrt zur Ladestation.

    Ich habe einen ziemlich glatten , dichten Rasen ,aber von angrenzenden Bäumen fällt gelegentlich mal ein größerer Apfel oder Kienapfel herunter.

    Schafft es der Robi nicht, diesen beiseite zu schieben, so schaltet er auch hier irgendwann ab und " hämmert zuvor mehrfach in der Manier eines alten Esels dagegen.

    Mein Yardforce hingegen sucht den nächsten Punkt des BK's und fand bei täglichem Mähen ( bis auf 2 Situationen in 1 1/2 Jahren), immer zur Ladestation.

    Im Grunde traue ich dem Baricus in Summe weit mehr zu, jedoch hat man viele Dinge nicht zu Ende gedacht und wenn Red Tools hier schon neben der Hardwareanpassung in Programmierungen eingreift, sollte man meines Erachtens auch die großen Schwachstellen in der Software beseitigen, anstatt den Robi nur noch schneller und damit in bestimmten Situationen anfälliger zu machen.

    Ich sag's mal so;

    Momentan könnte ich es mir nicht vorstellen, den Robi fahren zu lassen, während ich beispielsweise für 2 Wochen verreise.

    Zumal ich neben dem Defekt am Vorderrad noch seit etwa einer Woche beobachte, dass der Robi nachdem er beim ersten Versuch ordentlich an der Ladestation andockt, mal innerhalb 10 Sekunden, mal auch wesentlich später, leicht ( Lade steht auf auf geradem Gelände) ca. 10 cm rückwärts rollt. Der Antrieb ist dabei nicht an und ich dachte zuerst an so etwas, wie eine Motorbremse, welche hier nicht anzieht.

    Dann wird er natürlich nicht weiter geladen.

    Beim Service von RedTools habe ich eine ähnliche Meinung.

    Man ist hier sehr schnell und wirklich engagiert, jedoch nicht immer gründlich.

    So hat man bei meiner letzten Rep. ( Kabelbruch) das voll funktionstüchtige Display mit gewechselt, weil meine Fehlerbeschreibung zweideutig war, einen elektrischen Defekt an der mitgelieferten Ladestation hat man aber übersehen.

    Mein Fazit:

    Ich freue mich immer wieder, wie geschmeidig der Baricus fährt, sofern er denn " will", von einem verlässlichen Gartenhelfer ist er aber weit entfernt, obwohl sich vieles lösen ließe und im Grunde sollte auch ein automatisches Mähen der Kanten in 2019 on Bord sein oder wie hoch steht euer Rasen nach 14 Tagen Urlaub an den Kanten?

    Bei mir sind es mit autom.Beregnung dann schnell mal gute 10 cm.

  • Der Roboter ist im Mai über Amazon direkt von Red Tools als gebraucht, 4 Wochen alt gekauft worden.

    Er sollte also den Angaben zufolge ein QVC Rückläufer aus der 2019- er Serie sein.

    Zum Kantenmähen sollte ich wohl auch mal mit RedTools reden, vielleicht gibt es da für meinen Robi ein Update.

    Das ist mal wieder seltsam.
    Ich hatte schon Sommer 2018 von Redtools die Aussage bekommen, dass alle Geräte die direkt über Redtools verkauft werden, die neue Platine/Software drauf hätten,
    Vor einigen Monaten hat man mir von Redtools meine Vermutung bestätigt, dass bei allen jüngeren Softwareversionen (also irgendwann Frühjahr/Sommer 2018) durch den Kantenmähmodus keine Programmierungen mehr gelöscht werden.
    Es klingt also sehr danach, dass man bei Deinem Robby dieses Update wohl "vergessen" hat???

    Ich würde da auf jeden Fall mal nachfragen.
    Ich kann damit leben, dass ich 1-2x pro Woche den Kantenmähmodus von Hand starte, aber wenn ich dann jedesmal die Zonenprogrammierung neu machen müsste, wäre ich vermutl. längst wahnsinnig.

    Allerdings würde ich Dir empfehlen, wenn Dir Zuverlässigkeit wichtig ist, nicht die aktuelle (per Juni/Juli 2019) aufzuspielen.
    Ich hatte da gerade ein Erlebnis der "3. Art": Neue Firmwäre gar lebensgefährlich!?


    Beim Vorderrad hingegen scheint mir die Höhenarretierung einfach zu schwach ausgelegt zu sein. Zumindest mein Fehler hängt nicht direkt mit einer eventuell zu schwachen Achse zusammen.

    Ich hatte das schon verstanden. Allerdings gibt es nach meinem Eindruck hier mehr Berichte von verbogenen Achsen als von verschobenen Anschlägen.
    Und wenn sich also bei Einigen sogar die Achse verbiegt, würde ich die Anschläge nicht unbedingt als Schwachstelle sehen.
    Die Frage ist nur, wann und wo gibt es eine so starke mechanische Belastung auf die Vorderräder, dass sich entweder die Achse verbiegt oder der Anschlag verrutscht.
    Da ich dem Redtools-Reparaturservice keinen derart unsachmässigen Umgang mit dem Robby unterstellen möchte, vermute ich, dass es sich dabei um Transportschäden handelt, weil der Robby im Original-Karton imho unzureichend gegen Schläge geschützt ist.

    Ich habe einen ziemlich glatten , dichten Rasen ,aber von angrenzenden Bäumen fällt gelegentlich mal ein größerer Apfel oder Kienapfel herunter.

    Schafft es der Robi nicht, diesen beiseite zu schieben, so schaltet er auch hier irgendwann ab und " hämmert zuvor mehrfach in der Manier eines alten Esels dagegen.

    Sowas hatte ich noch nicht. Kürzlich ist er auf BK-Fahrt mal liegen geblieben, da in einer trocken Ecke ein Tier ein Loch gescharrt hatte, und er dann in der Kuhle fest sass.
    Aber, da ich auch keine stumpfen Klingen will, schaue ich halt öfter mal, ob irgendwas auf dem Rasen rum liegt, und hatte daher solche Probleme noch nicht.
    Mich wundert aber, dass der Baricus an einem Apfel hängen bleibt, ohne ihn einfach wegzuschieben.

    Momentan könnte ich es mir nicht vorstellen, den Robi fahren zu lassen, während ich beispielsweise für 2 Wochen verreise.

    Ich hätte da immer Sorge bei einem Robby und längerer Abwesenheit
    1. vor einem Unwetter, das den Robby unter Wasser setzt
    2. dass bei Sturm Aststücke auf den Rasen geweht werden
    3. mal wieder ein Tier was im Garten umgestaltet
    4. Jemand was über den Zaun wirft
    5. Eine Nachbarskatze einen toten Vogel oder Maus auf dem Rasen deponiert.
    Wenn ich mal über's WE weg bin, macht der Robby halt sicherheitshalber mal 2-3 Tage Pause, bevor mich anschliessend eine böse Überraschung erwartet.

    Aber mit der aktuellen Firmware kann ich ihn (siehe Link oben) offenbar nicht mal 5 Minuten unbeaufsichtigt fahren lassen ;(

    Greetz Hartmut

    Mähroboter: Baricus YZ-1
    Saugroboter: Support Plus - nach >10 Jahren Pause und Umbau auf Lithium-Akkus wieder im Dienst

    Der Saugroboter wurde erfunden, weil der Mähroboter seinen ganzen Dreck einfach auf den Boden schmeisst.

  • Quote from Bari

    Die Frage ist nur, wann und wo gibt es eine so starke mechanische Belastung auf die Vorderräder, dass sich entweder die Achse verbiegt oder der Anschlag verrutscht.

    Das lässt sich schwer beantworten.

    Im meinem Fall des gelösten Höhenanschlags, sieht es für mich aus , als ob dieser, bestehend aus einer dünnen Scheibe, nicht nur sehr schwach ausgelegt ist, sondern auch ziemlich lasch auf der Achse befestigt wurde und sich mit den bekannten Folgen löst.

    Da es anscheinend bei RedTools zu dem Thema keine Überarbeitung gibt,

    habe ich mir über Amazon einen Drahtseilklemmring bestellt.

    Dieser ist 10 MM hoch und besteht aus 2 Hälften, welche fest auf der Achse verschraubt werden und diese so in der Höhe fest fixieren sollen.

    Wenn es klappt, hätte ich mein Problem gelöst anderenfalls müsste ich neue Räder ordern.

    Zu Red Tools möchte ich Robi deshalb jedenfalls auch nicht schicken.

    Da hätte ich u. Umständen noch die Befürchtung, man spielt mir guten Willens zusätzlich das neue" strassentaugliche Update" auf.