Erfahrungsbericht Vorwerk Kobold VR300 vs. Roborock S6

  • Mein D7 leistet gute Arbeit. Ich möchte den Mi oder den Mi 1S aber auch nicht mehr missen.

  • Ist das tatsächlich die Methode, mit der er die Station wiederfindet

    Habe eine Sache außer Acht gelassen, nämlich den Grundriss :D .

    Über den Grundriss sollte er wissen, wo die Station ist.

    Fährt er nicht anhand des Grundrisses, stimmt das mit den Radumdrehungen jedoch schon.

    Dies ist beim VR200 und VR300 der Fall.

    Bleiben beide beim Zurückfahren an die Station irgendwo einmal hängen, kann dies dazu führen, dass die Robis die Station nicht korrekt finden.


    die Station anhand dieser Daten grob aufsucht, um dann mittels optischer Codierung (hinter der schwarzen Plexiglasabdeckung) die Ladestation exakt anfährt?

    An der Station müssen beide (bin mir beim VR300 gerade nicht sicher, ob dies auch über den Grundriss gilt, meine aber schon) vorbeifahren, damit die den Code im schwarzen Balken auslesen können damit nachher die Station gefunden wird.



    Abgesehen davon habe ich den Roboter auch nicht mehr, sodass ich da auch nichts ausprobieren kann.

    Das war auch von mir verkehrt formuliert, eigentlich wollte ich fragen, ob du dies und das probiert hattest ;-) .



    Was den Chinesen noch fehlt ist ein echter Kundendienst wie es Neato anbietet. Das kostet schon einiges. Wenn heute ein Vorwerk oder Neato das gleiche wie ein Roborock S6 bietet und 25 % mehr kostet, dafür den Support hat, könnte ich mir bei einer Neuanschaffung wieder einen Neato vorstellen.

    Vorwerk zumindest produziert und entwickelt soweit möglich alles in Deutschland. Der Lohn in D ist nun einmal höher, als in China. Was im Ausland produziert wird, geht nach deutschen Standarts (Löhne soweit auch). Mit 25% wird dies a) nicht gedeckt, weil b) keine Massenware im eigentlichen Sinne. Vorwerk produziert fast immer Bedarfsorientiert. Des Weiteren werden auch keine Massen ala 100.000 im Jahr verkauft - das wäre ein Traum. Der VR200 wurde übrigens sehr gut verkauft :) .

    Beim VR300 wurde sich schlichtweg verkalkuliert, es sind Fehler passiert, die nicht passieren dürfen.

    Ich spreche nicht für Vorwerk, sondern von meiner Erfahrung und Einschätzung - nur damit keine Missverständnisse aufkommen :) .


    Ich glaube die Vorwerkgruppe sowie IRobot haben die Chinesen unterschätzt, schlicht den Produkte- Wandel verpasst, sich gut für veraltete Prdukte bezahlen lassen und auf alten Lorbeeren ausgeruht.

    Ja und nein, bei den Chinesen bezahlst du immer noch mit deinen Daten und halt mit fehlendem Kundenservice. Außerdem wird es hier mehr um Massenware gehen, da die Teile ja in China (Heimatland) deutlich höhere Absatzzahlen erzielen, als in ganz Europa - jedenfalls vermute ich dies mal :) .

    Dennoch, hat man Dinge verschlagen, ja.

    Arbeitet bei Vorwerk - KEIN offizieller Account! Meine Posts sind meine Meinung und repräsentieren NICHT Vorwerk oder sonst ein Unternehmen der Vorwerk-Gruppe!!!

  • Wenn ein Staubsaugerroboter einfach gut gemacht ist und so funktioniert, wie man sich das wünscht, ist es mir völlig gleich, ob dieser in kleinen oder großen Stückzahlen gefertigt wird. Es kommt auf die gezeigte Reinigungsleistung an. In Sachen Service verlagert sich die Arbeit lediglich vom Hersteller zum Händler. Es gibt Händler, deren Service dem von Vorwerk in nichts nach steht. Weiß ich aus eigener Erfahrung, habe nämlich auch einen Vorwerk-Sauger.

  • Wenn ein Staubsaugerroboter einfach gut gemacht ist und so funktioniert, wie man sich das wünscht, ist es mir völlig gleich, ob dieser in kleinen oder großen Stückzahlen gefertigt wird.

    Das kannst du ruhig so sehen, dennoch treibt es den Preis etwas in die Höhe.


    In Sachen Service verlagert sich die Arbeit lediglich vom Hersteller zum Händler. Es gibt Händler, deren Service dem von Vorwerk in nichts nach steht.

    Wäre ja auch schlimm, wenn nicht ;) .

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  • Mit der Service-Qualität von Vorwerk wird aber hin und wieder äußerst blauäugig geworben, auch hier im Forum und diese als so besonders heraus gestellt. Daher die Anmerkung, dass verschiedene Händler diese Qualität in jedem Fall mindestens ebenso bringen oder gar deutlich toppen können. Vorwerk ist leider alles andere als ein Vorzeigeunternehmen in diesem Bereich. Und, dass Produkte wie der S6 gleiche Qualität liefern wie ein VR300, ist kein Geheimnis mehr. Klar, da schraubt dann nicht Otto am Band den Roboter in Wuppertal zusammen.

  • HorstPeter was meinst du mit verkalkuliert?


    Und was meint ihr bitte mit der herausragenden Servicequalität? Das was ich erlebt habe, passt nicht so ganz dazu. Wie das halt so ist als Einzelfall.

  • wau das wäre mir neu, ich hab leider nur einen Neato D7 und da steht made in PRC. was steht bei Vorwerk drauf? Und ich dachte, der ist ja fast baugleich, das Knowhow stammt das nicht durch den Kauf von Neato?



    Daten bin ich mir auch nicht sicher was die Amis damit anstellen......;)

    Rockrobo S55 modifiziert

    360 S5 für Mutter

    (Neato D7, Trifo Ironpie M6, Kärcher 3000 gehabt.)

  • Mit der Service-Qualität von Vorwerk wird aber hin und wieder äußerst blauäugig geworben, auch hier im Forum und diese als so besonders heraus gestellt. Daher die Anmerkung, dass verschiedene Händler diese Qualität in jedem Fall mindestens ebenso bringen oder gar deutlich toppen können. Vorwerk ist leider alles andere als ein Vorzeigeunternehmen in diesem Bereich. Und, dass Produkte wie der S6 gleiche Qualität liefern wie ein VR300, ist kein Geheimnis mehr. Klar, da schraubt dann nicht Otto am Band den Roboter in Wuppertal zusammen.

    Grundsätzlich bieten wir eine gute Servicequialität an. Der Kundenservice (Telefon, Email) ist nicht immer sehr auf Zack, dies ist leider wahr. Im Falle des VR300 ging einiges schief. Es besteht noch viel Verbesserungsbedarf. Vorwerk ist in manchen Dingen leider doch noch recht altbacken, allerdings investiert einer unserer Gesellschafter knapp eine halbe Milliarde in den Ausbau (u.a. Stichwort Digitalisierung). Ist übrigens keine Insider Info ;) .

    In der Vergangenheit wurde leider an manchen Stellen gespart, wo man besser Dinge an die Zeit hätte anpassen sollen.


    Vorwerk bietet grundsolide/gute/sehr gute Geräte an. Wir sind nicht überall TOP - dies zu behaupten wäre vollkommen gelogen.

    Natürlich hat man schon den Anspruch "oben" dabei zu sein, oder zu "führen", doch es hapert immer an verschiedenen Dingen.

    Betrifft jedoch sehr viele Firmen, von daher ist dies nichts wirklich Neues...


    Zu dem Thema, dass verschiende Unternehmen/Händler gleichwertigen oder besseren Service bieten: Die Frage ist immer auch, zu welchem Preis? Natürlich interessiert das wohl fast gar keinen, nur leider häufig die Mitarbeiter dank schlechter Bezahlung darunter. Dies stellt keiner Entschuldigung dar - es geht so oder so besser. Möchte nur darauf hinweisen, weil soetwas gerne vergessen wird ;-) .


    HorstPeter was meinst du mit verkalkuliert?

    Die hohen Preise und dass der Kunde bereit ist, dies zu zahlen.

    949 und 899€ für den VR300 sind einfach zu viel. Beim iRobot ist dies ja nicht viel anders.


    wau das wäre mir neu, ich hab leider nur einen Neato D7 und da steht made in PRC. was steht bei Vorwerk drauf?

    Die werden in Wuppertal produziert, jedoch nicht alles von uns (Lasereinheit z.B., sollte ja bekannt sein).

    Soweit möglich wird immer alles selbst produziert und wenn möglich am Standort Deutschland.

    Und ich dachte, der ist ja fast baugleich, das Knowhow stammt das nicht durch den Kauf von Neato?

    Know-how stammt natürlich viel von Neato, da Technologieaustausch. Neato ist übrigens eine eigenständige Firma der Vorwerk-Gruppe. Der Motor ist soweit ich weiss von uns.

    Arbeitet bei Vorwerk - KEIN offizieller Account! Meine Posts sind meine Meinung und repräsentieren NICHT Vorwerk oder sonst ein Unternehmen der Vorwerk-Gruppe!!!

  • HorstPeter danke für die Informationen. Diese machen mich auch etwas traurig, da ich gerne ein deutsches Unternehmen unterstützt hätte und auch bereit gewesen wäre, den Aktionspreis von 799€ bei gleicher Leistung zu zahlen. Mit Leistung meine ich die Qualität der Reinigungsleistung des Roboters, sowie dessen Zuverlässigkeit. Leider hat es bei der Zuverlässigkeit zuviele Probleme gegeben, so dass ich das Gerät zurückgeben musste. Es waren die bekannten Themen Räume auslassen, Fragilität bei der Grundrisserstellung und Hängenbleiben in Teppichen. Das Thema Service, den ich übrigens im besten Fall nie nutzen möchte ;) hat bei mir leider auch nicht funktioniert. Versprochene Rückrufe haben nie stattgefunden. Hoffe Vorwerk schafft da in Zukunft noch die Wende und schafft ein Premiumprodukt.

  • HorstPeter was meinst du mit verkalkuliert?


    Und was meint ihr bitte mit der herausragenden Servicequalität? Das was ich erlebt habe, passt nicht so ganz dazu. Wie das halt so ist als Einzelfall.

    Also ich habe von Vorwerk einen Thermomix, der kommt a) aus Frankreich und b) ist meine Erfahrung, dass man als Kunde König ist, bis man das Gerät gekauft hat. Anschließend ist man eher Bittsteller und der Kundenservice sitzt auf einem sehr hohen Ross. Hatte ein defektes Messer (Lager defekt), das man nur unter größter Widerwilligkeit während der Garantie ausgetauscht hat. Daher finde ich Produkte, die nur die Hälfte kosten und sich prima selbst reparieren lassen (z. B. die Roborocks) mittlerweile ganz sympathisch.

    Ich hasse es, wenn mitten im Satz

  • Es gibt sicher bei jedem Hersteller gute wie auch weniger gute Erfahrungen mit dem jeweiligen Service. Was Vorwerk dringend machen sollte, ist das In-den-Griff-kriegen der Probleme in Bezug auf die Firmware. Damit erledigen sich dann auch vermutlich viele Kundenrückfragen und Beschwerden.

  • In Sachen Staubsauger kannte ich durch meine Eltern eigentlich nur Vorwerk. Selbst die alten Sauger von vor 20/30 Jahren laufen noch.

    Also war vor 4 Jahren klar, dass der VR200 in die engste Wahl kommt. Ich wollte keinen Roboter der per Zufall einen Raum saugt, sondern in Bahnen abfährt. Also wurde es der VR200.


    Was mich wirklich stört, ist dass Vorwerk über Jahre einige Probleme nicht gelöst hat. Stichwort Freischwinger (hierzu hatte ich meine eigene Lösung gebastelt). WLAN Modul ist verbaut und wir nach gefühlten Ewigkeiten erst freigegeben. Problem mit der begrenzten Anzahl von Zeichen für den WLAN Schlüssel.

    Diese Probleme hätten in meine Augen relativ schnell per Software Update gelöst werden können. Aber hier kommt das andere Manko. Für mich als Kunde sieht es so aus, als ob Vorwerk gar keine Abteilung hat die sich um die Weiterentwicklung für bestehende Produkte kümmert. 2 oder 3 Software Update gab es seit ich den VR200 habe.

    So und jetzt müsste ich 200 Euro für die Reparatur meines Saugers bezahlen. Also geht meine Überlegung dahin, gleich etwas mehr Geld in die zu nehmen und mir einen Roborock hole.


    Ich bin bereit (viel) Geld auszugeben. Aber es muss immer das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen.

    Aber beim VR300 sehe ich das nicht. Gerade die Weiterentwicklung lässt mich nicht gerade darauf hoffen, dass regelmäßig neue Sachen kommen und Probleme gefixt werden.

    Roborock S6

    vorher: Vorwerk VR200

  • danke für die Informationen. Diese machen mich auch etwas traurig, da ich gerne ein deutsches Unternehmen unterstützt hätte und auch bereit gewesen wäre, den Aktionspreis von 799€ bei gleicher Leistung zu zahlen.

    Naja wie gesagt, Problem hat jedes Unternehmen. Ich komme urspünlich aus der Unterhaltungselektronik und habe z.B. den Niedergang von Sharp im TV-Bereich live miterlebt. Die waren früher (um 2003) halt das Non-Plus-Ultra in vielen Bereichen. Mein damaliger Arbeitsgeber (kleiner, mittelständiger Händler) hatte sogar Besuch von der obersten Chefdelegation bekommen, da wir bundesweit einer der besten Sharp-Händler für LCD-TV waren. Nur hat sich Sharp ein paar Jahre später darauf ausgeruht. Des Weiteren kommt hinzu, dass die Japaner in vielen Dingen komplett anders agieren. Mal ein Beispiel: In Japan war es so (weiss nicht, ob das heute auch noch der Fall ist), dass es für dich als Händler eine Ehre war, die Marke zu verkaufen. In der westlichen Welt ist dies anders: Da werden halt auch die Konditionen verhandelt. Sharp, Teac, Denon, alles Marken, die damit ein riesiges Problem hatten - zumindest damals. Loewe habe ich auch verkauft - Problem hier: zu langsam was neue technologien betrifft. Ökologisch zwar sinnvoller gehandelt, ökonomisch jedoch nicht.

    Vorwerk hat ähnliche Probleme, nur hat Vorwerk mehrere Standbeine und ist eine Stiftung. Gewinne fließen ins Unternehmen zurück. Das ist unser großer Vorteil. Des Weiteren ist Vorwerk in viele Start-Ups dabei und fördert diese. Vorwerk tut viel, wo von viele gar nicht wissen. Wir wissen auch, dass vieles in Entwicklung ist (nur halt nicht was). Es wird an sehr vielen Stellen geforscht. Wie gesagt, Herr Strecker will 500 Mio. € investieren :) .


    849.- € fänden wir noch vertretbar, jedoch weiss keiner von uns, was genau alles so neu ist, dass 899.- € passt. Denke da hat sich Vorwerk verkalkuliert - also mit dem Preis.


    Mit Leistung meine ich die Qualität der Reinigungsleistung des Roboters, sowie dessen Zuverlässigkeit. Leider hat es bei der Zuverlässigkeit zuviele Probleme gegeben, so dass ich das Gerät zurückgeben musste. Es waren die bekannten Themen Räume auslassen, Fragilität bei der Grundrisserstellung und Hängenbleiben in Teppichen. Das Thema Service, den ich übrigens im besten Fall nie nutzen möchte ;) hat bei mir leider auch nicht funktioniert. Versprochene Rückrufe haben nie stattgefunden. Hoffe Vorwerk schafft da in Zukunft noch die Wende und schafft ein Premiumprodukt.

    Das ist ja auch dein gutes Recht, dafür gibt es ja die 30 Tage :) .

    Der Kundenservice (Telefon und Email) muss definitiv verbessert werden. Gefühlt ist das manchmal in Wellen sehr gut oder schlecht. Wir hören auch häufig sehr gutes. Es ist wirklich sehr unterschiedlich.

    Die Problem lagen fast ausschließlich an der Software, da der Robi im Vergleich zum VR200 "ängstlicher" programmiert war. Mit der aktuellen SW sollte er nicht mehr so ängstlich sein, was viele Probleme behebt.


    Übrigens sicherst du ja auch meinen Arbeitsplatz ;-) .


    Also ich habe von Vorwerk einen Thermomix, der kommt a) aus Frankreich

    Es wird in Frankreich und Deutschland produziert.



    Anschließend ist man eher Bittsteller und der Kundenservice sitzt auf einem sehr hohen Ross. Hatte ein defektes Messer (Lager defekt), das man nur unter größter Widerwilligkeit während der Garantie ausgetauscht hat. Daher finde ich Produkte, die nur die Hälfte kosten und sich prima selbst reparieren lassen (z. B. die Roborocks) mittlerweile ganz sympathisch.

    Gut da kann ich die verstehen, während der Gewährleistung ist das kein Problem. Warum da sich etwas "gewehrt" wurden, kann ich dir leider nicht sagen, verstehen schon gar nicht. Alternativ gehe in einen Store (wenn der nicht zu weit weg ist). Vorher anrufen, ob das benötigte Teil vorhanden ist.



    Was Vorwerk dringend machen sollte, ist das In-den-Griff-kriegen der Probleme in Bezug auf die Firmware. Damit erledigen sich dann auch vermutlich viele Kundenrückfragen und Beschwerden.

    Korrekt, ich kann dir versichern, dass unsere Kollegen da eifrig dran sind :) .

    Leider gab es ein paar Problem, weswegen die aktuelle SW erst viel später veröffentlicht wurde. Manche Dinge sind nicht einfach zu ändern/hinzuzufügen. Es gibt einen Demomodus und dort sind auch die Melodien aktiviert. Im Store stören die gerne mal, da die recht laut sind. Es hat Monate gedauert, bis man dieses ausschalten konnte. Man erklärte uns im Dezember jedoch schon, dass dies nicht so einfach seie, wie sich das alle vorgestellt haben^^.



    Was mich wirklich stört, ist dass Vorwerk über Jahre einige Probleme nicht gelöst hat. Stichwort Freischwinger (hierzu hatte ich meine eigene Lösung gebastelt). WLAN Modul ist verbaut und wir nach gefühlten Ewigkeiten erst freigegeben. Problem mit der begrenzten Anzahl von Zeichen für den WLAN Schlüssel.

    Diese Probleme hätten in meine Augen relativ schnell per Software Update gelöst werden können. Aber hier kommt das andere Manko. Für mich als Kunde sieht es so aus, als ob Vorwerk gar keine Abteilung hat die sich um die Weiterentwicklung für bestehende Produkte kümmert

    Vieles läuft beim VR200 soweit ich weiss noch auf Neato zurück. Die SW müsste glaube ich auch von Neato sein, oder zumindest unsere Version davon (also Neato SW als Basis). Entsprechend können manche Dinge sehr lange dauern. Weiss auch nicht genau, wie das mit den Rechten an der SW ist. Evtl. musste Neato auch ran, habe da leider sehr wenig Infos darüber. Beim WLAN-Modul könnte es auch daran gelegen haben, dass man abwarten wollte, wie sich Alexa entwickelt oder etwas ähnliches entwickelt. Ich weiss außerdem nicht, ob Amazon irgendwelche Lizenzgebühren o.ä. verlangt für Alexa.

    Es gab mehr SW-Updates ;) .


    So und jetzt müsste ich 200 Euro für die Reparatur meines Saugers bezahlen.

    Inwiefern?


    Ich bin bereit (viel) Geld auszugeben. Aber es muss immer das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen.

    Aber beim VR300 sehe ich das nicht.

    Da bin ich bei dir.



    Gerade die Weiterentwicklung lässt mich nicht gerade darauf hoffen, dass regelmäßig neue Sachen kommen und Probleme gefixt werden.

    Gut Ding will Weile haben - denke der Spruch passt (leider) ganz gut im Falle des VR300.


    Es kann durchaus sein, dass sich hier etwas ändert. Man darf nicht vergessen, dass es sehr teuer ist, alle 1-3 Jahre ein wirklich neues Produkt auf den Markt zu bringen. Natürlich sollte Refresh eines bestehenden Modelles nach 4 Jahren drin sein - so sehe ich das jedenfalls.

    Arbeitet bei Vorwerk - KEIN offizieller Account! Meine Posts sind meine Meinung und repräsentieren NICHT Vorwerk oder sonst ein Unternehmen der Vorwerk-Gruppe!!!

  • Ich glaube, dass gerade von vorwerk niemand erwartet, dass alle 1 bis 3 Jahre ein neues Produkt bzw ein Nachfolgeprodukt erscheint. Gerade das ist ja das, was man von vorwerk erwartet: ein qualitativ sehr hochwertiges langlebiges preisstabiles Produkt made in Germany. Deswegen gab's ja den Ärger mit dem TM6, der ungewöhnlich früh und extrem kurzfristig veröffentlicht wurde. Deswegen sind Kunden verärgert, wenn es kurz nach dem Kauf Preissenkungen oder neue Aktionsbundles gibt.

    Und natürlich auch irritiert, wenn der Sprung vom vr200 vom vr300 gefühlt nicht groß ist.


    Ich denke, dass der Chef das schon gut erkannt hat, als er in irgendeinem Interview sinngemäß sagte, dass man bei vorwerk zwar Staubsauger könne, Digitalisierung aber Neuland sei.


    Wenn man sich die Websites und die (grauenhaft moderierte) Facebook Page anschaut, sieht man ja, wer die Zielgruppe von vorwerk ist. Dorr gibt es genug Leute, die bereit sind, 900€ oder mehr für einen Roboter zu bezahlen. Nur muss der dann zuverlässig lange funktionieren und einen vernünftigen, zeitgemäßen Funktionsumfang haben. Und da wird vorwerk gerade plattgemacht.

    Ich habe ja keinen Einblick in interne Strukturen bzw. Wandlung prozesse, denke aber, dass die Abteilung die für die Software zuständig ist, deutlich aufgestockt werden muss, damit zeitnah und vllt. auch in kleineren Häppchen Verbesserungen per Update durchgeführt werden können.

    Auch muss der Kundenservice verbessert werden, dass versprochene Rückrufe zeitnah erfolgen und man nicht 2 Wochen später einen Brief mit nicht hilfreicher Antwort bekommt.

    Evtl könnte man sich auch mal seine historisch gewachsene internetpräsenz anschauen und systematisch neu aufbauen und ins 21. Jahrhundert bringen.


    Aber das werden die Damen und Herren wahrscheinlich selbst erkannt haben.

  • @ Horst-Peter Vorwerk danke für Deinen Bericht, das ist ja toll


    auch Roborock ist global wie vieles, Motoren aus Japan, Sensoren und Räder aus Deutschland.


    bei uns im Haushalt sind alles EU Geräte und Pfannen von Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien und Österreich alle ziemlich alt und un-verwüstbar, Die Elektrogeräte, (Schlittenstaubsauger, Zauberstab, Küchengerät noch aus den 70igern... usw) auch keine aus Nicht EU außer der Waage Acaia & Olympia Cremina Schweiz.


    Ich finde es auch schade, dass Vorwerk noch keinen Roboter mit dem Komfort wie 360 anbietet.

    Rockrobo S55 modifiziert

    360 S5 für Mutter

    (Neato D7, Trifo Ironpie M6, Kärcher 3000 gehabt.)

  • @ Horst-Peter Vorwerk danke für Deinen Bericht, das ist ja toll

    HorstPeter, danke auch von mir für deinen input.

  • Ich glaube, dass gerade von vorwerk niemand erwartet, dass alle 1 bis 3 Jahre ein neues Produkt bzw ein Nachfolgeprodukt erscheint. Gerade das ist ja das, was man von vorwerk erwartet: ein qualitativ sehr hochwertiges langlebiges preisstabiles Produkt made in Germany.

    Korrekt, rein aus ökologischer Sicht macht es einfach keinen Sinn, in so kurzen Abständen neue (oder vermeindlich) neue Produkte auf den Markt zu bringen. Bei unseren Staubsaugern gibt es alle 8-10 Jahre eine neue Generation. 


    Deswegen gab's ja den Ärger mit dem TM6, der ungewöhnlich früh und extrem kurzfristig veröffentlicht wurde.

    So wirklich groß war der Ärger nicht wirklich, dies wurde etwas überspitzt dargestellt. Von den Medien wurde im Übrigen fast immer nur von verärgerten Kunden berichtet. 10% der Berichterstattung haben sich mit dem Gerät befasst...gleiches galt für Temial.

    Der TM6 ist eine neuere Version des TM5 und eben keine neue Generation (sieht man schon im Namen, kostet außerdem nur 60€ mehr). Preisaktionen gab es keine.

    Des Weiteren ging es Vielen um die Anbrat-Funktion, welche man nicht aktivieren kann - sondern an bestimmte Rezepte gebunden ist. Nachdem wir Kunden darüber aufgeklärt hatten, kam dann immer ein "Achso, ja dann." Nur mal als Erläuterung im Allgemeinen ;-) .


    Deswegen sind Kunden verärgert, wenn es kurz nach dem Kauf Preissenkungen oder neue Aktionsbundles gibt.

    Und natürlich auch irritiert, wenn der Sprung vom vr200 vom vr300 gefühlt nicht groß ist.

    Ja natürlich, vollkommen verständlich. Wobei man hier mit dem Weihnachtsgeschäft argumentieren kann und dem Test der Stiftung Warentest :-) .


    Ich denke, dass der Chef das schon gut erkannt hat, als er in irgendeinem Interview sinngemäß sagte, dass man bei vorwerk zwar Staubsauger könne, Digitalisierung aber Neuland sei.

    Das sagt er auch, Digital ist Neuland und da haben sie keine Ahnung von. Entsprechend wird investiert. Wir geben ja intern natürlich auch Feedback. Hab die nächsten Tage viel Zeit und werden mal ein paar Seiten an Feedback verfassen.


    Wenn man sich die Websites und die (grauenhaft moderierte) Facebook Page anschaut, sieht man ja, wer die Zielgruppe von vorwerk ist.

    Auch so ein Punkt, welchen ich in meinem Feedback ansprechen werden. Für mich nicht nachvollziehbar, zumal wir viele fähige Leute weiter oben haben, aber gut.



    Dorr gibt es genug Leute, die bereit sind, 900€ oder mehr für einen Roboter zu bezahlen. Nur muss der dann zuverlässig lange funktionieren und einen vernünftigen, zeitgemäßen Funktionsumfang haben. Und da wird vorwerk gerade plattgemacht.

    Was den VR200 betrifft, der liegt ja sehr gut (wenig Probleme, gute Verkaufszahlen). Beim VR300 sieht dies anders aus, wobei wir komischerweise wenig Probleme hatte - außer die Problem, die jeder hier hatte.



    Ich habe ja keinen Einblick in interne Strukturen bzw. Wandlung prozesse, denke aber, dass die Abteilung die für die Software zuständig ist, deutlich aufgestockt werden muss, damit zeitnah und vllt. auch in kleineren Häppchen Verbesserungen per Update durchgeführt werden können.

    Das habe ich leider auch keinen Einblick, jedoch werde ich bei Gelegenheit selbst man nachfragen :) .


    Auch muss der Kundenservice verbessert werden, dass versprochene Rückrufe zeitnah erfolgen und man nicht 2 Wochen später einen Brief mit nicht hilfreicher Antwort bekommt.

    Evtl könnte man sich auch mal seine historisch gewachsene internetpräsenz anschauen und systematisch neu aufbauen und ins 21. Jahrhundert bringen.

    Überfordert und nicht immer flexibel. Es sind viele neue dabei, die einfach keine oder kaum Erfahrung in diesem Bereich haben. Entsprechend kommen solche Dinge wie in der Vergangenheit zusammen. Das darf so in der Art natürlich keine Regel sein, doch leider bekommen wir das zu häufig mit. Es ist für den Verkauf nicht förderlich. Kommt alles auf meine Liste :) .

    Ggf. zuerst in einem Store anrufen. Dort kann einem auch mal geholfen werden (sind ja auch für Service da, bis zu einem gewissen Grad).


    @ Horst-Peter Vorwerk danke für Deinen Bericht, das ist ja toll

    Keine Ursache, gerne :) .



    Ich finde es auch schade, dass Vorwerk noch keinen Roboter mit dem Komfort wie 360 anbietet.

    Denke das wird seine Gründe haben. Vieles versteht man nur, wenn man lange im Entwicklungsprozess dabei ist und/oder Ingeneur ist :) . Da ich keines von beiden bin, kann ich viele Dinge ebenso nicht verstehen. Was alles in der Entwicklung ist, weiss ich leider auch nicht. Manche Ideen kann man auch nicht einfach so umsetzen, oder die Technik ist noch nicht reif genug. Deswegen kam auch unser Akkusauger VB100 erst so spät auf den Markt: Er muss sehr gut und lange saugen können. Und das kann er.


    HorstPeter, danke auch von mir für deinen input.

    Immer wieder gerne :) .

    Arbeitet bei Vorwerk - KEIN offizieller Account! Meine Posts sind meine Meinung und repräsentieren NICHT Vorwerk oder sonst ein Unternehmen der Vorwerk-Gruppe!!!

  • Inwiefern?

    Wegen meinem Problem mit der nicht funktionierenden Bürste. Ich überlege dreimal, ob ich 200 Euro ausgebe für einen Roboter, der wahrscheinlich nie mehr ein Software Update erhalten wird. Und jedesmal das Magnetband auslegen, dass er nicht in bestimmte Bereiche fährt nervt auch.

    Also ist ein zeitgemäßes Modell vielleicht sinnvoller.

    Roborock S6

    vorher: Vorwerk VR200

  • Wie alt ist dein VR200?

    Hattest du schon einmal eine Reparatur?

    Hast du dafür etwas gezahlt? Wenn ja, wieviel?

    Je nachdem ist es eine Rechensache.


    Wir haben mit dem VR200 selten Probleme, es ist leider wirklich so, dass 90% der Fehler nicht am Gerät liegen (sondern vom Kunden verursachte wurden; Stichwort Reinigung).

    Das hat erst mal nichts mit deinem Fall zu tun, also bitte nicht missverstehen ;-) .

    Wir haben generell mit diesem Modell sehr wenig Probleme gehabt - gut, er war nun ja auch vier Jahre auf dem Markt und Kinderkrankheiten etc. sind fast alle beseitigt. Je nach Alter kann man ruhig noch die 199.- € investieren. Ein Fehler wäre es dann aus ökologischer und ökonomischer Sicht nicht.

    Wenn du natürlich mit einem neueren Modell liebäugelst, klar, warum nicht?

    Das ist so eine Entscheidung, die kann dir keiner abnehmen.

    Arbeitet bei Vorwerk - KEIN offizieller Account! Meine Posts sind meine Meinung und repräsentieren NICHT Vorwerk oder sonst ein Unternehmen der Vorwerk-Gruppe!!!

  • Dass eine Fehlbedienung oder widrige Umstände, durch die Haushaltsbesitzer verursacht, häufig das eigentliche Problem darstellen, lässt sich prima an so manchem Beitrag nachvollziehen. Aber es gibt auch einen bestimmten Anteil an Ausfällen, Defekten, Schwierigkeiten durch die noch überarbeitungswürdige Firmware, die einen Betrieb erschweren. Das gilt auch für das neueste Modell VR300. Genau da kann und muss der Hersteller ansetzen. Und bei so viel Knowhow, gerade frisch eingekauft über den Neato-Robotics-Deal, erwarten eingefleischte Nutzer mehr als das, was Vorwerk aktuell zu liefern in der Lage ist.