EPOS: Husqvarna präsentiert erstes kabelloses Mähsystem

  • Die Positionierung ist kein Hexenwerk, und wird in der Industrie schon länger angewandt.

    Es dürfte hinreichend genau sein, also ganz sicher +- 1 cm .

    Die Preise für die notwendigen Prozessoren werden weiter fallen. Den entscheidenden Chip dürfte eine Schweizer Firma liefern und die Preise sind hierfür bekannt.

    Ich vermute mal zwischen 130 bis 300 Euro dürfte inkl. Gewinn da einiges machbar sein und die Konkurrenz wird da nicht lange auf sich warten.


    Im Prinzip werden die von dem GPS Empfänger des Mähroboters empfangenen Positionsdaten mithilfe der zusätzlichen festen, nicht beweglichen Station korrigiert. Da gibt es einiges an Möglichkeiten.


    Für mich wäre es erfreulich, wann die 2021 für die Allgemeinheit auf den Markt kommen und mit fairen Preisen starten.

    Ich halte das auch vom Marketing her sinnvoll, überzogenen Startpreise bringen nichts, für den Hersteller ist es eine Chance sich von der Konkurrenz abzusetzen und diese Technik bietet das.

    Testen am Kunden geht gar nicht, das macht dann auch ein Update nicht wett.

    Wäre dann mein erster Mähroboter, da wir eh den mit Allrad benötigen.


    Bei den Mähroboter ergeben sich dann natürlich zusätzliche Möglichkeiten, wie Muster ins Gras zu mähen etc.

    Da wird es nette Spielereien geben, ich kann mir nicht vorstellen, dass da die anderen nicht nachzeihen.

    Geschweige von den anderen Anwendungen welche dann möglich werden.

  • Keine Ahnung ob's jemand interessiert, aber bei uns im Hauptort werden derzeit 3 Husqvarna Mäher mit EPOS auf einem ca. 10.000 qm großen Sportplatz getestet.

    Ich muss nur aus dem Fenster sehen und seh den fahren 😎

    AKTUELL: 3x Automower 450x, 3x Automower 435 AWD, 3x Roomba i7+
    COMING SOON: Aktuell nichts geplant :-)

  • Ich muss nur aus dem Fenster sehen und seh den fahren 😎

    noch einer aus der Gegend von Allmendingen?

    Mein Bosch Indego wurde am 30.07.2015 in meinem Garten installiert. Seit 22.05.2018 Benzinmäher.

    Am 07.06.2018 wurde mein Bosch Indego1200 von Bosch aus Kulanz zurückgenommen.
    19.06.2018 Husqvarna 315X, 22.07.2020 Husqvarna 315X mit Robonect® Hx - 20p-7 und 14Ah Akku.


    Meine Videos von Husqvarna 315X und Bosch Indego1200

  • Muss der Roboter freie sicht zum Korrekturteil haben? Sprich reicht ein solch ein Teil im Grundstück? In der Regel ist ja das Haus oft im Weg.

  • Nee, Nürnberger Land läuft "meiner", an meiner Firma.

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  • Quote

    Muss der Roboter freie sicht zum Korrekturteil haben? Sprich reicht ein solch ein Teil im Grundstück? In der Regel ist ja das Haus oft im Weg.

    Das hängt wohl vom "Funkstandard" ab, welchen der Hersteller zwischen der Basis und Fahrgerät verwendet. Eine Spielzeugdrohne etc. geht ja auch um viele Ecken, und die Datenmenge ist zur Positionskorrektur gering, da die neuen "Chips" noch andere Möglichkeiten haben, je nach dem was die einsetzen.


    Mancher Drohnenhersteller hat deshalb so seine eigene Lösung.


    Ich glaube nicht das ein Haus ein Problem ist, das wird vermute ich auch auf sehr großen Flächen gehen.

    Der Trick der Hersteller ist ja, möglichst mit geringem Aufwand hinreichend gute Antennen (Funkverbindung/GPS) hinzubekommen.

    Das Bild der Basisstation welches sich im Netz findet sagt ja schon viel.

    Hersteller lassen sich das oft von "Profis" bzw. zugekauft optimieren, um dann Geld für zugekaufte Antennen, Fertigungsaufwand zu sparen.

    Es gibt leistbare Produkte die übertragen die Korrektur über Kilometer ohne die Notwendigkeit eines lizensierten Funkbandes.

    Nur im Internet ein wenig suchen.


    Ich bin mir sicher da wird noch viel kommen, auch an anderen Anwendungen, das bleibt nicht beim Mähroboter.


    Nur hätte ich gerne so ein Gerät, wir haben 2200 Quadratmeter Rasen, welcher von einer Steigung umsäumt ist. Das Mähen mit dem Honda Aufsitzmäher ist wegen Hindernissen mühsam und nicht zu vergessen ist, mit PV Anlage ist der Kraftstoff kostenlos.

    Da dachte ich erst, wieviel Kraftstoff braucht der Aufsitzmäher, jetzt hatten Mäuse die Kraftstoffleitung angefressen. Die brauchten knapp zwei Jahre dazu, das Ding lief nicht mehr auf den ersten Zündschlüsseldreher an, an Mäuse dachte ich nicht, da wir ungefähr zeitgleich die Ventile einstellten.


    Quote

    noch einer aus der Gegend von Allmendingen?

    ??? Ecke Biberach, habe aber in Umgebung von Ulm noch nichts gesehen.

    Ich hoffe die sind Frühjahr 2021 zu vertretbaren Preisen am Markt.

  • Also meine Husqvarna-Glaskugel (frisch geputzt) mein gehört zu haben, dass das EPOS System sich dieses Jahr in der Pilot-Phase (40 Stück in D,Ö,Ch unterwegs) befindet. Es wird dann frühestens nächstes Jahr für gewerblich genutze Flächen (Parks, Sportstätten usw.) auf den Markt kommen.
    Für Privatkunden ist es (angeblich) (noch) gar nicht vorgesehen. Ob und bis wann dieses System für den Privatkunden auf den Markt kommen wird ist noch nicht absehbar, ich persönlich rechne damit dass da schon noch ein paar Jahre durchs Land gehen werden.

    Aber abgesehen davon wird es eben spannend wie es hier mit Störungen aussieht. Wenn ein Haus "im Weg" steht gibt es sicher einige Störsignale (div. Funk-Anwendungen, dir. Smart Home Systeme). Hat man jetzt schon Bammel ob der Roboter nicht irgendwann mal einen Abflug ins Schwimmbad oder sonst über eine "lebenswichtige" Begrenzung macht gibt es hier halt gar keinen physikalischen Anhaltspunkt mehr.

    Wird spannend wie das gelöst werden wird. Wir alle kennen ja auch die Störungen die es im WLAN gibt, gerede wenn viele Netze vorhanden sind.


    Vorteile sehe ich ganz klar in der Flexibilität und hoffentlich kommt mit dem System auch eine Art Bereichs-Einteilung wo ich dann sagen kann wann er wo welche Bereiche (die ich hoffentlich auch selbst definieren kann) mähen soll. Mir geht oft nichts mehr auf den Zeiger, wenn er im bereits perfekt gemähten Bereich seine Bahnen zieht während mich im anderen Bereich die Unkraut-Stengel auslachen...


    Ich denke/hoffe dass der nächste Mähroboter (hab den 450X jetzt seit 06/2019) bereits mit so einem System ausgestattet ist.

    Rasenroboter: Husqvarna Automower 450X (seit 06.2019) für (zukünftig) 1800 m² Mähfläche. FW: MAIN 14.21.00

    Poolroboter: Maytronix Dolphin S300i (seit 07/2016)

    Saugroboter:

    Xiaomi Roborock S6 (seit 10/2019) - Ersatzgerät seit 11.11.2019 FW: 3.5.4_1048

    Xiaomi Roborock S5 Max (seit 01/2020) FW: 3.5.4_0602

    Ecovacs Deebot OZMO 950 (seit 11/2019) - Austauschgerät seit 14.02.2020 FW: 1.7.6

  • Wenn Husqvarna da Overengineering betreibt, ist der Wettbewerb schneller mit günstigeren Lösungen mit ausreichender Genauigkeit. Dann haben sie das Nachsehen. Es muss auch nicht auf GPS mit teuren lizenzpflichtigen Zusatzverfahren aufgesetzt werden., denn das Grundstück wird nicht verlassen. Bei 500qm Mähfläche reicht es, wenn die Genauigkeit im eigenen Grundstück herrscht. Das auf dem Globus zu verorten ist überflüssig.


    mal ein paar Namen die das falsch gemacht haben:


    Elsa

    Sun

    Nokia

    Telefunken

  • Wenn aber nur ein neuer Epos im Pool landet oder über die Straße fährt. Dann gehts durch alle Medien und ob das dann hilfreich ist!?

    klar auch mit BK gab's Poolunfälle. Aber ansich ist die Technik mit BK, wenn richtig verlegt sicher, was Pool, Grundstück, Beete etc angeht.

    Epos wird sicher erst für Endverwender kommen wenn es wirklich zuverlässig funktioniert.

    Denke die Tests sind zurecht erst mal nur auf Sportplätzen.


    Und wie oben erwähnt der letztes Schritt in völlig individuelle Gärten wird der größte und schwierigste.


    Grob vergleichbar mit autonomen Fahren auf einer abgesperrten Teststrecke oder im Alltagsverkehr mit vielen unterschiedlichen Unwegbarkeiten.

  • Also meine Husqvarna-Glaskugel (frisch geputzt) mein gehört zu haben, dass das EPOS System sich dieses Jahr in der Pilot-Phase (40 Stück in D,Ö,Ch unterwegs) befindet. Es wird dann frühestens nächstes Jahr für gewerblich genutze Flächen (Parks, Sportstätten usw.) auf den Markt kommen.
    Für Privatkunden ist es (angeblich) (noch) gar nicht vorgesehen. Ob und bis wann dieses System für den Privatkunden auf den Markt kommen wird ist noch nicht absehbar, ich persönlich rechne damit dass da schon noch ein paar Jahre durchs Land gehen werden.

    Aber abgesehen davon wird es eben spannend wie es hier mit Störungen aussieht. Wenn ein Haus "im Weg" steht gibt es sicher einige Störsignale (div. Funk-Anwendungen, dir. Smart Home Systeme). Hat man jetzt schon Bammel ob der Roboter nicht irgendwann mal einen Abflug ins Schwimmbad oder sonst über eine "lebenswichtige" Begrenzung macht gibt es hier halt gar keinen physikalischen Anhaltspunkt mehr.

    Wird spannend wie das gelöst werden wird. Wir alle kennen ja auch die Störungen die es im WLAN gibt, gerede wenn viele Netze vorhanden sind.

    Deine Glaskugel hat fast Recht, bis auf die Stückzahlen, die unterwegs sind und das es nur für Gewerbekunden angedacht ist. Privatkunden können den Mäher genau so kaufen, nur ob sie es tun, für den angedachten Preis, dass ist die Frage.

    Die Rasenfläche um meine Firma ist grob gesehen ein großes U, und das Einhalten der Grenze klappt auch ohne Probleme wenn keine freie Sicht zum Sender besteht.

    Denke die Tests sind zurecht erst mal nur auf Sportplätzen.

    Wer sagt, dass die nur auf Sportplätzen statt finden? ;)

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  • Sichtverbindung zwischen Mäher und Basis ist nicht erforderlich. Funk muss unterbrechungsfrei funktionieren.


    Der Mäher darf aber nicht die Initialisierung zu den Satelliten verlieren. Ansonsten muss er erst wieder auf freie Fläche fahren und neu initialisieren.


    Auf großen Plätzen ohne nennenswerte Abschattungen mag das funktionieren, im privaten Garten ist das nicht realisierbar.

  • Quote

    Wenn ein Haus "im Weg" steht gibt es sicher einige Störsignale (div. Funk-Anwendungen, dir. Smart Home Systeme). Hat man jetzt schon Bammel ob der Roboter nicht irgendwann mal einen Abflug ins Schwimmbad oder sonst über eine "lebenswichtige" Begrenzung macht gibt es hier halt gar keinen physikalischen Anhaltspunkt mehr.

    Davon gehe ich nicht aus. Das ist ja die gleiche Technik wie "Grenzsteine" heutzutage gesetzt werden, fehlt die Korrektur des GPS Signales oder das ganze Signal, bleibt der halt stehen oder fährt in einen sicheren Bereich.

    Bei den Systemen sieht man ja alle Daten und das funktioniert sehr zuverlässig. Der Hersteller der Chips hat auch ein OEM Set für Automobilhersteller.

    Ich habe gerade geschaut, der CHip je nach Version bei sehr kleinen Stückzahlen 10-49 Stück 149 Euro und danach wird es rapide nach unten gehen.

    Also von Störungen ist nicht auszugehen, dann hätte man aufs falsche Pferd gesetzt oder am falschen Ende gespart. Und ich gehe davon aus, das bei einer solchen Weltfirma die alle Tricks beherrschen das beste herauszuholen.


    Das ist einfach ein Megamarkt und den wird man nur ungern anderen überlassen.


    Wann das mit der Glaskugel und so stimmt, finde ich das eine ziemlich verfehlte Marketingstrategie und traurig . Meiner Meinung nach ein kapitaler Fehler. Nicht nur weil die Chips für den Massenmarkt sind. Der Chip ermöglicht es halt jedem sehr günstig zu einer genauen Position im 10mm Bereich bei sich bewegenden Objekten zu kommen und das ist mit einer Basisstation eine Vielzahl anderer Produkte möglich. Es gibt da zwar Standards, nur wird es auch andere Geräte geben, welche nur mit der Korrektur möglich sind.

    Das verprellt Kunden und hintenherum über den Preis zu gestalten wird da früher oder später asiatische Firmen auf den Plan rufen. Wer von heute auf morgen einen sehr erfolgreichen Staubsaugerroboter platziert schafft das auch auf dem Rasen.

    Bei den asiatischen Firmen wird das stark abhängig sein in welcher Preisklasse der Chip erhältlich ist.


    Quote

    Aber ansich ist die Technik mit BK, wenn richtig verlegt sicher, was Pool, Grundstück, Beete etc angeht.

    Epos wird sicher erst für Endverwender kommen wenn es wirklich zuverlässig funktioniert.

    Trifft diese Aussage zu, heißt das, die wären komplett am Anfang der Entwicklung/Evaluation, was ich nicht glauben möchte.

    Wer ein wenig die Systeme kennt welche es da gibt kann nur verwundert sein.

    Das ist eine rein mathematische Sache mit der Begrenzung und bei fehlenden Vergleichswerten (Funk Korrektur, Funk Übertragung) hält das Gerät.

    Quote

    Dann haben sie das Nachsehen. Es muss auch nicht auf GPS mit teuren lizenzpflichtigen Zusatzverfahren aufgesetzt werden., denn das Grundstück wird nicht verlassen. Bei 500qm Mähfläche reicht es, wenn die Genauigkeit im eigenen Grundstück herrscht. Das auf dem Globus zu verorten ist überflüssig.

    Da ist ja alles schon mit dem Chip bezahlt. Welche Fläche ich da aufspannen will hängt letztlich nur davon ab, wie die ortsfeste Basisstation welche die Referenz generiert, das per Funk an das sich bewegende Gerät bringt und wie weit die Reichweite sein soll, und das kennen wir ja so ungefähr von Drohnen und anderen Dingen.

    Die hätten da auch andere Wege gehen können. Und für weitere Gimmicks fallen die Preise ins bodenlose. Der erste Staubsauger hat jetzt eine Video Objekterkennung, Lidar haben auch viele. Und Inertiale Navigation kommt auch.

    Der Hersteller will das meist halt so Billig wie möglich, bei festgeschriebener Zuverlässigkeit. einen Overkill sehe ich selten, wobei man für viele Aisaten sagen kann, die sind unheimlich an den Kundenwünschen dran und wann sie ein Gimmick für sinnvoll erachten, also einen Marktvorteil sehen kommt das rasch.

  • Irgendwie erinnert mich dieses Diskussion hier, daran welche vor 5 bis 8 Jahren in anderen Foren geführt wurde bzgl. Autonomen Kfz. Da hieß es kurz vor dem Durchbruch in dem kommenden Jahren braucht es keine Taxifahrer, Busfaher etc. Bisher nichts zuverlässiges für den Massenmarkt im städtischen Bereich absehbar.

    Bin gespannt. Wir sind hier halt voller Vorfreude. Aber ich denke simpel wird es eben nicht. Wie hier schon erwähnt. Privatgärten sind so individuell. Bäume, enge Häuserschluchten und und und


    Ich tippe, die nächsten Jahre kommt da nichts für die Masse. Es wird vielleicht paar Highend Geräte für 3000€/4000€ aufwärts geben, die aber sicher nicht in jedem Garten funktionieren.

    Die Masse wird weiterhin erst mal Geräte in der Preisklasse 500 bis 1200 (plus Installation) nehmen.


    Wer installiert den Korrektursensor sauber? Wer hat ein festen Mast im Garten. Alles wieder Zusatzkosten.

    Also meine Meinung ,erst mal nichts für die Masse.

  • Quote

    Wer installiert den Korrektursensor sauber? Wer hat ein festen Mast im Garten. Alles wieder Zusatzkosten.

    Also meine Meinung ,erst mal nichts für die Masse.

    Quote

    Da hieß es kurz vor dem Durchbruch in dem kommenden Jahren braucht es keine Taxifahrer

    Das ist alles nicht so komplex. Da gibt es nicht mehr soviel zu entwickeln, es ist eigentlich viel einfacher wie bisher. Der Mäher kann sich dadurch auch einiges an Weg sparen. Die Antennen für GPS, Galileo sind relativ simpel. Das verfrachten manche Bastler in Drohnen mit einfachsten Antennen, welche dann auf mm genau fliegen.

    Auf einen Mast muss da eigentlich nichts, die Antennen haben unten oft eine kleine Stahlplatte drin um Reflektionen des GPS Signals vom Untergrund zu vermeiden. Mit einer besseren Antenne habe ich selbst Arbeitszimmer zwischen zwei Stahlbetondecken sehr gute Empfangswerte.


    Das einzige was es nicht gab, war ein integrierter Chip welcher alles in einem fingernagelgroßen Gehäuse unterbringt. Die Korrektur bekommen Vermesser je nach Bundesland schon seit 15 Jahren und nun kann man sie selber bereitstellen und generieren.


    Beim Autonomen fahren kommt ja eine Hinderniserkennung dazu, was der Rasenmäher mit Ultraschall macht, und manche Saug- und Wischroboter mit Lidar und ganz neu per zwei Kamera Bilderkennung.

    Beim Fahren fehlte dies ja lange, das normale GPS Signal ist ja zu ungenau und das macht der Chip auch in PKWs möglich,

    Da kommen zurzeit massig Mikroprozessoren auf den Markt und der Korrektursensor macht es eben einfacher, viel einfacher .


    Und weil es einfacher wird, wird der Markt größer.

    Unsere in Anführungszeichen komplexe Fläche bekomme ich halt mit einem normalen Draht nicht gut oder nur mit gehörig Aufwand hin.

    Der Draht ist bei größeren Flächen ein kaufhindernis .

    Einen Roboter hätten wir schon lange, wäre nicht der Draht. Die Bohnenstangen wandern jährlich, ebenso möchte man mal die Streuobstbäume zur Ernte ausgrenzen oder einen Teich.

    Mit Draht ist das jedesmal Arbeit und mit GPS eigentlich nur eine Zeichnung am PC oder den Roboter per Fernbedienungsapp das abfahren lassen.


    Ich bin mir sicher, das kommt, und das hält bei vielem Einzug.


    Quote


    Irgendwie erinnert mich dieses Diskussion hier, daran welche vor 5 bis 8 Jahren in anderen Foren geführt wurde bzgl. Autonomen Kfz.

    Definitiv nicht. Selbst bei den Landmaschinen gibt es diese Anwendung schon vielfältig für selbstfahrende Traktoren oder Spurhaltesysteme.

    Die Spritzen dann das ganze Feld/ Acker haargenau von den Fahrspuren in denen sie das letzte mal fuhren. Zuhause geplant per PC.

    Das ist marktreif und wurde halt noch nicht für die Mähroboter umgesetzt, gibt es von den Traktorhersteller, Open Source oder zum Nachrüsten

    Husqvarna sind da jetzt die ersten mit einem Produkt am Markt. Das das Epos genannt wurde erinnert schon ein wenig an SAPOS (Satelliten Positionierungsdienst der deutschen Landesvermessung).


    Es ist alles da was für einen Markteintritt gebraucht wird, nur fehlt halt das Produkt.

    Ich habe mal durchgerechnet was da an Zusatzbauteile rein muss.


    Vereinfachbar ist das im übrigen nochmals sehr, da gibt es PC Programme die können die Daten per Internetverbindung berechnen. Es bräuchte also nicht einmal jeder eine solche Basisstation, sondern falls schon eine oder mehrere in sagen wir mal 50 km Entfernung ist, ließe sich das per Internet hinbekommen , und es bedürfte nur einen Funkmodul + GPS Mikroprozessor - was natürlich andere Fragen mit sich bringt. Auch gibt es Server welche solche daten zur Verfügung stellen.

    Eine eigenen Umsetzung - von den Kosten abgesehen - kann natürlich problemloser sein.


    Quote


    Die Masse wird weiterhin erst mal Geräte in der Preisklasse 500 bis 1200 (plus Installation) nehmen

    Das sehe ich auch so. Es bedarf zweier GPS Chips und da liegt der preisliche Flaschenhals. Die Preisentwicklung dort ist bekannt.

    Allerdings könnte das ein Hersteller auch als Anreiz sehen. Die Verkaufspreise Schwankungsbreite überflügelt die Mehrkosten. Der Hersteller kann sein Produkt also insgesamt höher platzieren.

  • Auf einen Mast muss da eigentlich nichts, die Antennen haben unten oft eine kleine Stahlplatte drin um Reflektionen des GPS Signals vom Untergrund zu vermeiden. Mit einer besseren Antenne habe ich selbst Arbeitszimmer zwischen zwei Stahlbetondecken sehr gute Empfangswerte.


    [...]


    Definitiv nicht. Selbst bei den Landmaschinen gibt es diese Anwendung schon vielfältig für selbstfahrende Traktoren oder Spurhaltesysteme.

    Die Spritzen dann das ganze Feld/ Acker haargenau von den Fahrspuren in denen sie das letzte mal fuhren. Zuhause geplant per PC.

    Was für einen PDOP erreichst du denn unter einer Stahlbetondecke?


    Positionsbestimmung über Satellitensignal im Bereich unter 10cm erfordert neben Korrekturdaten ein einwandfreies Signal.

    Mit RTK zuverlässig unter 4cm zu kommen ist schon nicht ohne. 1cm in der Lage gibt es niemals in Echtzeit. Dazu braucht es definitiv Langzeitbeobachtung und Auswertung im Postprocessing.


    Was die Steuerung von Landmaschinen über Satellitennavigation kosten und welche Genauigkeit damit erreicht wird habe ich hier schon mal verlinkt...

  • Das wird für den privaten Endanwender erst komen, wenn es wirklich funktioniert.

    Die Probleme mit dem vor seiner wirklichen Fertigstellung auf den Markt gekommenen Allrad-Mäher düften Warnschuss genug sein, und erst recht Bosch mit seinem Desaster bei den Bahnenmähern. Im Prinzip eine gute Idee, aber nur wenn es geht. Das ganze kombiniert mit unfähigen Entwicklern, und fertig ist der PR-GAU. Bosch hat damit seinen Namen nicht nur bei Mährobotern verbrannt, denn Verbraucher sind nachtragend. Ich hab seit meinen vor sehr vielen Jahren gekauften Einhandschleifer, der nur 1/2 Stunde gehalten hat, Bosch wo immer möglich gemieden. So etwas kann sich Husqvarna nicht leisten, die sind dafür bekannt, dass ihre Roboter einfach funktionieren, ohne ständig aus irgendwelchen Situationen gerettet werden zu müssen. Sie sind damit eine echte Erleichterung, man muss nicht die doppelte Zeit, die man früher den Rasen gemäht hat nun in die "Betreuung" des Roboters stecken. Wenn es so weit ist, kann man ein solches Gerät auch an Privatleute verkaufen.

    Husqvarna Automower 310

    Husqvarna Automower 330X

    Neato Botvac connected

    AEG RX9

  • Quote

    Was für einen PDOP erreichst du denn unter einer Stahlbetondecke?

    Muss ich zuerst wiederholen, auf den Wert achtete ich nie, mir war immer die geometrische Genauigkeit, 2D (ohne Höhe) wichtig. Was mit Korrektur im Rahmen liegt, also unter absolut 2 cm (korrigiert). Und das geht relativ flott.


    Quote

    Positionsbestimmung über Satellitensignal im Bereich unter 10cm erfordert neben Korrekturdaten ein einwandfreies Signal.

    Mit RTK zuverlässig unter 4cm zu kommen ist schon nicht ohne. 1cm in der Lage gibt es niemals in Echtzeit. Dazu braucht es definitiv Langzeitbeobachtung und Auswertung im Postprocessing.

    Das ist schon klar. Korrekturdaten macht die Basisstation ggf. Internet. Das neue ist halt die preisliche Ebene wie die Integration für Multibandempfänger und deren Geschwindigkeit.

    Gerade bei den Lagepunktmessung ohne Höhe mit unter 1cm Fehler sind die sehr schnell geworden, natürlich keine Echtzeit, wobei das Anwendunsgspezifisch ist. Früher wartete man ja teils 10 -20 Sekunden bis der Fehler unter 1 cm war..


    Die meisten Landmaschinenhersteller (Traktor) geben für das Gesamtsystem +- 2-3 Zentimeter an und das bezieht sich ja bei schnell gefahrener Geschwindigkeit und weiter weg vom Hof.


    Ganz neu hier ist, dass der Marktführer das mit einer Inertialmessung im Mikroprozessor kombinieren kann und dann sieht es bezüglich der Anwendung nochmals besser aus.

    Oben habe ich es ja angedeutet, da werden früher oder später Sensoren kombiniert. Bekannte, feste Hindernisse können ja ebenso zum Spurhalten/Korrektur genutzt.


    Die von dir genannten 4 cm (absolut) dürften ungefähr genau das sein was mit einem schnellerfahrenden Roboter möglich ist. Wird das Signal zu schlecht wird er langsamer oder hält. Ich glaube nur nicht, dass das sooft vorkommt.



    Quote


    So etwas kann sich Husqvarna nicht leisten, die sind dafür bekannt, dass ihre Roboter einfach funktionieren, ohne ständig aus irgendwelchen Situationen gerettet werden zu müssen. Sie sind damit eine echte Erleichterung, man muss nicht die doppelte Zeit, die man früher den Rasen gemäht hat nun in die "Betreuung" des Roboters stecken. Wenn es so weit ist, kann man ein solches Gerät auch an Privatleute verkaufen.

    Das kann sich keine Firma leisten. Das mit den Allradmähern war mir neu, habe allerdings nur sporadisch hier und anderswo mich informiert.

    Wobei da eine gewerblicher Start kein Haar besser ist, eher das Gegenteil.

    Und solange kein anderer Hersteller liefern kann ist das ja kein Beinbruch sondern eher konsequent. Heute sind die Entwicklunsgabteilungen oft sehr knapp besetzt, mal von wenigen Firmen abgesehen, welche sogar Abteilungen haben welche hausintern in Konkurrenz stehen.



    Weiß jemand zufällig ob neben der Navigation bezüglich weiteren Sensoren LIDAR, räumliche Kamera etc. alles beim Alten bleibt?


    Wir müssen bedingt durch eine zeitweilige Baustellen/Gräben etc. im Garten sehr oft mähen, da wir mittlerweile ein Wühlmausproblem haben. Das sieht man die Häufen (Fallenstellung) nur nicht früher sondern Nachbars Katzen haben es leichter.

  • Das wird für den privaten Endanwender erst komen, wenn es wirklich funktioniert.

    Das ganze funktioniert sehr sehr gut, man merkt nichts davon, dass das ganze System Beta ist. Für den privaten Anwender wird es nix sein, weil es einfach zu teuer ist.

    AKTUELL: 3x Automower 450x, 3x Automower 435 AWD, 3x Roomba i7+
    COMING SOON: Aktuell nichts geplant :-)

  • Über die Zeit wird es wohl günstiger werden und somit auch im privaten Garten Einzug nehmen.


    LG Thomas

    450x mit Tuningräder und Mach13 (Mach4/9/250) Messerteller

    (9 Messer, 250mm Schnittbreite, kein Räder verbiegen, einfach Plug’n’Play!)

    von Frankyee und Husky Einlochklingen (0,6mm) von R5D5:thumbup:


    Problem mit Mower und Rindenmulch, hier gibt's meine Lösung