Ersatzakku

  • Hallo

    Falls Du nichts findest, würde ich dir die Zellen ersetzen.

    Der Akku hätte dann deutlich über 6 Ah.


    Preislich lägen wir grob um die 95 Euro inklusive Rückversand.


    LG Benny

  • Hallo,


    wie kann ich den Akku testen bzw. welche Spannung hat er wenn er voll bzw. leer ist. Ich habe mit einem Probleme. Spannung 25.3 Volt - gehe davon aus das er i.O. ist


    Gruss Sascha

  • Hallo,


    wie kann ich den Akku testen bzw. welche Spannung hat er wenn er voll bzw. leer ist. Ich habe mit einem Probleme. Spannung 25.3 Volt - gehe davon aus das er i.O. ist


    Gruss Sascha

    Hi Sascha,
    die Batterie hat 2x 7 Zellen a nominal 3,7 V => 25,9 V nominal
    Entladeschlussspannung (leer) sollte bei LiIon eigentlich 3,2 V sein, also 7x 3,2 V = 22,4 V
    Ladeschlussspannung (voll) liegt typ. bei 4,2 V, also 7x 4,2 V = 29,4 V
    Bei 25,3 V ist die Batterie ganz grob halb voll.

    Bei Problemen ist es bei einer Serienschaltung oft, dass einzelne Zellen aus dem Ruder laufen.
    Tip wäre dann, mal die einzelnen Zellen (also 7 Messungen, da von den 14 immer je 2 Stk. parallel geschaltet sind, und somit die identische Spannung aufweisen) durchzumessen.
    Optimaler Weise sollten die 7 Messwerte identisch (sehr nahe beieinander) sein.
    Hat ein Zellen-Paar eine deutlich niedrigere Spannung könnte es sein, dass dieses schwächelt, und dadurch die Gesamtkapazität runter zieht (="schwächstes Glied")

    Ggf. sind die Zellen aber auch nur aus der Balance.
    K.A., ob und wie gut das Baricus-BMS balanciert.
    Wenn Du ein Lithium-Ladegerät hast, könntest Du auch mal alle 7 2-er-Blöcke einzeln voll laden, um sie auf diese Weise wieder zu balancieren, also auf identisches Level zu bringen.

    Greetz Hartmut

    Mähroboter: Baricus YZ-1
    Saugroboter: Support Plus - nach >10 Jahren Pause und Umbau auf Lithium-Akkus wieder im Dienst

    Der Saugroboter wurde erfunden, weil der Mähroboter seinen ganzen Dreck einfach auf den Boden schmeisst.

  • Problem ist aber, dass der Baricus-Lade-Algorithmus im Original die 6 Ah aber gar nicht einladen kann.
    Es wäre ein Zeichen von Seriösität, so etwas zu bedenken, wenn ggf. Laien solche Angebote gemacht werden:!::!::!:

    Greetz Hartmut

    Mähroboter: Baricus YZ-1
    Saugroboter: Support Plus - nach >10 Jahren Pause und Umbau auf Lithium-Akkus wieder im Dienst

    Der Saugroboter wurde erfunden, weil der Mähroboter seinen ganzen Dreck einfach auf den Boden schmeisst.

  • Problem ist aber, dass der Baricus-Lade-Algorithmus im Original die 6 Ah aber gar nicht einladen kann.
    Es wäre ein Zeichen von Seriösität, so etwas zu bedenken, wenn ggf. Laien solche Angebote gemacht werden:!::!::!:

    Und dir ist es scheinbar langweilig...

    Aber wirklich schöne Ausrufezeichen hast du gemacht...

    Aber einem "Laien" zu empfehlen, einen Lithium Akku zu öffnen um die einzelnen Zellen laden zu können, das ist natürlich genial 🤔


    Thema für mich erledigt...

  • Aber einem "Laien" zu empfehlen, einen Lithium Akku zu öffnen um die einzelnen Zellen laden zu können, das ist natürlich genial 🤔

    Also von mixel weiss ich, dass er kein unbedarfter Laie ist.


    Und da ich normalerweise nicht mal einem Profi empfehlen würde, "einen Lithium Akku zu öffnen", vielleicht mal ein paar Basisinformationen zur Batterie des Baricus:


    Die Batterie (=Zusammenschaltung mehrerer Speicherzellen/Akku-Zellen) setzt sich zusammen aus 14 Stk. handelsüblicher Lithium-Ionen-Zellen in der Bauform 18650, wie sie in Taschenlampen, E-Zigaretten, Notebooks und tw. sogar in (dann in grossen Stückzahlen) Elektro-Fahrzeugen, etc. verwendet werden.


    Jede dieser Zellen hat eine Nominalspannung von 3,6 V (ggf. 3,7 V) und eine Kapazität von 2.200 mAh (2,2 Ah).


    Für die Baricus-Batterie sind diese 14 Stk. 18650-er Akkus über übliche Zellverbinder (dünnes Metallband, typ. auf Zinkbasis) folgendermassen miteinander zu einer Batterie verbunden:


    - Je zwei Zellen sind immer parallel (plus an plus) miteinander verbunden, um somit auf eine Gesamtkapazität von 2x 2,2 Ah = 4,4 Ah zu kommen.


    - Die sieben 2-er-Blöcke sind dann wiederum in Reihe bzw. Serie (plus an minus) verbunden, um somit auf 7x 3,6 V = 25,2 V zu kommen.


    Dazu kommt dann ein kleines Platinchen, das sog. "BMS" (=Batterie-Management-System), welches normalerweise mind. Überladung und Tiefentladung verhindern sollte, optimalerweise die Zellen auch balanciert, damit alle möglichst auf gleichem Level bleiben.


    Die, wie beschrieben, miteinander verbundenen Zellen und das BMS-Platinchen werden dann lediglich durch ein Stück handelsüblichen Schrumpfschlauch zu einem Pack gemacht.



    Das Grundproblem von Serienschaltungen ist, dass die Leistung von der Batterie von der schwächsten Akku-Zelle bestimmt wird.

    Ein für typische Anwendungen viel grösseres Problem ist, dass, wenn eine Zelle schwächelt, diese dann im Verbund typischerweise tiefer entladen wird, und beim Laden gleichzeitig überladen, was sie immer stärker schädigt, während alle übrigen Zellen dadurch sogar geschont werden, und ggf., wenn die Batterie als Ganze schon "kaputt" scheint, noch wie neu sind.


    Theoretisch könnte man an einer defekten Batterie dann auch nur die ggf. 2 "schlechten" Zellen austauschen, und sie danach weiter verwenden. Die neuen Zellen müssten dann aber quasi perfekt zu den übrigen passen, was aber ein langes Thema wäre ... deshalb "theoretisch" ... bzw. nur für Leute, die über entsprechende Fachkenntnisse und das notwendige Equipment verfügen.


    Was aber eigentlich jeder machen kann, der über soviel Kenntnisse verfügt, dabei keine Kurzschlüsse o.ä. (das könnte bei Lithium echt gefährlich werden!!!) zu verursachen:

    Die Zellverbinder entfernen, und die Batterie in die einzelnen Akku-Zellen zerlegen, die er dann tw. für Taschenlampe, Powerbank o.ä. weiter nutzt. Ein spezielles Ladegerät für einzelne 18650-er Lithium-Zellen gibt es für wenige Euro. Welche Zellen noch taugen, lässt sich behelfsmässig an der Ladedauer ablesen.


    So lange es kein flächendeckendes Recycling für Lithium-Akkus gibt, hat man damit nicht nur ein paar (ggf. gute) Akkus für lau, sondern würde auch der Umwelt durch Weiternutzung der guten Zellen einen grossen Dienst erweisen.


    Aber:

    Lithium-Akkus sind im wahrsten Sinne brandgefährlich!!!

    Ein Kurzschluss und/oder eine Überhitzung kann zu Feuer und/oder Explosionen führen.

    Seid Euch dieser Gefahr und Eurer Verantwortung bitte immer bewusst!!!

    Ein fehlender Finger oder ein kaputtes Auge sind ein zu hoher Preis für ein paar Akkus!

    Greetz Hartmut

    Mähroboter: Baricus YZ-1
    Saugroboter: Support Plus - nach >10 Jahren Pause und Umbau auf Lithium-Akkus wieder im Dienst

    Der Saugroboter wurde erfunden, weil der Mähroboter seinen ganzen Dreck einfach auf den Boden schmeisst.