Stromanschluß: Steckdose innen oder außen

  • Da ich grade etwas umbaue und die Elektrik ohnehin gemacht wird, würde mich mal interessieren, wie Ihr Eure Robis mit Strom versorgt:

    1) Habt Ihr eine Steckdose außen, wo das Netzteil dauerhaft dran hängt und ab und an auch mal naß wird, oder

    2) habt Ihr einen Außenverteilerkasten, so dass das Netzteil in einem geschützten Gehäuse steckt, oder

    3) führt Ihr von einer Innensteckdose das Niedervoltkabel durch ein Leerohr nach draußen?

    Bin noch am überlegen, wie ich das jetzt am geschicktesten vorsehen könnte.

  • Ich habe das Ladegerät auf der Terrasse an einer Aussensteckdose mit Strom versorgt - beides ist unter einem Dachvorsprung vor Regen gut geschützt. Da ich noch eine ältere Powerbox mit beleuchteten Betriebsanzeigen habe, sind diese durch die Terrassentür auch gut einsehbar. Die Leitung läuft von dieser Powerbox im Freien dann zur Ladestation.

    Warum gerade Robomow`s? Deshalb: Robomow-Features (powered by schelm1) und MC/RC-Features (powered by Martini).


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    1 RS 630 / V 2.19 / + 1 Wolf RS 3000 / V 2.38 / Modelle 2013 / HZ 1.400m2 / Intervall 2x pro Woche / Inaktive Zeit 23.00 - 9.00 Uhr / Filzregensensor 28 / Drahtabstand 12

  • Bei mir ist es ein kleines "Gerätehaus", eher wie so eine solide Hundehütte (Ursprünglich aber für die Katzen gebaut, aber die Katze wollte darin nicht wohnen und bevor alles für die Katz ist kam eine Wasserpumpe rein) mit aufklappbaren Dach hinter einem Busch im Garten, in der alles verstaut ist. In dieser Hütte sind aber neben der Wasserpumpe mit Abschaltautomatik und automatischer Schlauchtrommel auch eine größere Verteilerbox für diverse andere Elektrische Spielerein im Garten (Licht, Springbrunnen etc.) und Feuchtraumsteckdosen (zum Teil über Relais gesteuert). Das ganze wird über ein Erdkabel (über FI!) versorgt, dass ich vor vielen Jahren beim Hausbau vorgesehen hatte, auch wenn es damals nur für eine Gartensteckdose sein sollte. An der Nordseite der Hütte befindet sich die Garage (Hochklappbares "China"-Dach) mit LS, so dass der Mäher nicht in der prallen Sonne parkt. Ein Timer für die Pumpe war mir wichtig, falls mal der Schlauch abgeht würde sie sonst den ganzen Garten fluten, so schaltet sie nach 20 min ab un der Schaden hält sich in Grenzen. Wenn man es hoffentlich eher bemerkt gibt es auch einen Nottaster der auch den Strom für die LS des Mähers unterbricht. Er bleibt dann zwar nicht gleich stehen, aber ohne Signal auf dem BK kommt er nicht weit ;-) Man kann viel Elektronik im Haus und Garten verbauen, aber am Ende muss man nicht nur selber wissen wie es geht, sondern auch ParnerIn, die Kinder und evtl. auch der Besuch sollten wissen was zu tun ist, wenn es "Gefährlich" aussieht, da ist ein Nottaster eine gute Wahl!

    Grundsätzlich würde ich eine Variante mit Steckdose und Ladegerät im Trocknen (Innen oder Verteilerkasten) bevorzugen. Variante 1 mag funktionieren und geht sicher auch ein ganze weile gut, aber an feuchten Tagen wenn sich alles draußen irgendwie mit einem nassen Film überzieht hätte ich kein gutes Gewissen :/ jamand in der Nähe der Steckdose mit dem Ladegerät zu wissen.

    LandXCape LX 790

  • Habe die Steckdose auch draussen beim Sitzplatz und das Netzteil dort unter Dach im Trockenen. NT Kabel im Leerrohr zu LS unter Sitzplatz.

    Wo ich mir Gedanken gemacht habe ist der Punkt, ob es dort "draussen" eine Dose mit FI (Fehlstromschutzschaltung) bräuchte, falls mal Blitz in der Nähe einschlägt und Fehlstrom dort gleich unterbrochen würde...sonst legt es mir die ganze Speisung im Hause flach, bzw der Haupt FI am Haupttableau wird hoffentlich ansprechen...hat sowas jemand gemacht?


    also Variante 1a) draussen, aber trocken (>IP65)

  • ob es dort "draussen" eine Dose mit FI (Fehlstromschutzschaltung) bräuchte, falls mal Blitz in der Nähe einschlägt

    Der FI ist kein Blitzschutz! Er sorgt dafür, dass im Fehlerfall der geschützte Stomkreis abgetrennt wird. Also, wenn du z.B.

    ein spannungsführendes Teil berührst (was eigentlich nicht passieren sollte) und ein Teil des Stromes über deinen Körper

    (oder auch etwas anderes) fließt. Deshalb ist für alle Außensteckdosen ein FI zwingend vorgeschrieben, weil dort die

    Wahrscheinlichkeit eines solchen Fehlers größer ist und ggf. auch schwerwiegendere Folgen hätte.

    Den Hinweis auf eine ältere Version des Beitrags gibt's immer dann, 'wenn ich nachträklich einem schreipfehler enddegt habe'.;)

  • Der FI ist kein Blitzschutz!

    Hi, Alter Neuer, absolut bei dir, FI ist zu 100% Personenschutz. Meine Steckdosen Benutzer sind da vor defekten Geräten (Fehlstrom, CH <30mA) geschützt, habe pro Stockwerk separate Schutzgruppe, an einer hängt die Dose aussen am Sitzplatz. Nun habe ich riesen Antenne im Garten mit gut leitendem Kupferdraht (siehe "Hunger Games", Teil 2;)) und clue ist der, dass ein FI Dose gleich dort am Sitzplatz bei einem Ereignis von aussen und angenommen, ein Fehlstrom oder wohl besser Fehlspannung erreicht das Netzteil und "Eingangsimpedanz", müsste auch die FI Schaltung direkt dort abschalten, und so meine Hausinterne Verdrahtung schützen:/. Das wird wohl nicht vorkommen, da der NT Draht schon vorher schmitzt und die LS und Roboter wohl leidet (viele Hersteller raten ja bei Gewitter, NT und Kabel zu trennen...wer macht das?). Das NT hat auch kein Schutzleiter (PE PIN) welches ich hier in der CH bekommen habe. Wie sieht das bei euren aus in DE und A?


    Leider geht der Mäher bei solchen Dingen nicht unter Hausrat bei uns:(


    Lieber Gruss

    RoboBAR

  • Hallo RoboBAR,

    mein NT hat ebenfalls keinen PE-Kontakt. Wenn ich mich recht erinnere an die gefühlt

    100 NT, die ich schon beim Wickel hatte, war das nie so. Wozu auch, kommt ja eh nur

    Kleinspannung raus.

    Ja, so ein direkter Blitz-Einschlag in der unmittelbaren Umgebung......,

    da gibt's nicht viel, das hilft. Hohe Ströme/Spannungen für msec. Hilft nur Ableitung.

    Bin da aber nicht der Experte.

    Versicherung? Steht bestimmt in der Police, das sie bei 'linksdrehenden Blitzen' nicht

    zahlen muß. Und das war dann halt so einer.;);)

    Grüße in die Schweiz

    G.

    Den Hinweis auf eine ältere Version des Beitrags gibt's immer dann, 'wenn ich nachträklich einem schreipfehler enddegt habe'.;)

  • Steht bestimmt in der Police, das sie bei 'linksdrehenden Blitzen' nicht

    zahlen muß.

    ;)genau, irgendwo steht sicher "zweifelsfrei durch rechtsdrehenden Blitz und nicht durch Betriebsstörung am Gerät..." was ich bei Gardena komplett ausschliesse...natürlich, zweifelsfrei..gaht's noo:saint:

    Grüsse nach Deutschland

    RoboBAR

  • Nimm lieber eine Dose mit Blitzschutz

    Das ist wohl nur der sog. 'Feinschutz'. Wenn's richtig reinhaut in der Nähe, nützt das nichts.

    Die Blitzenergie nimmt sich den Weg des geringsten Widerstandes.......

    Den Hinweis auf eine ältere Version des Beitrags gibt's immer dann, 'wenn ich nachträklich einem schreipfehler enddegt habe'.;)

  • ieber eine Dose mit Blitzschutz

    jep, auch meine Befürchtung. Obwohl die bei mir auch schon mal geschaltet haben bei einem Knall in der Nähe, ging voll in eine Unterstation (da hatte ich Mäher noch nicht;))

    Hast du mir Link auf so ein Blitzschutz...nicht so ein Ding, das angeschlossene Verbraucher von Ueberspannung/Strom schützt

    danke dir!

  • Das ist wohl nur der sog. 'Feinschutz'. Wenn's richtig reinhaut in der Nähe, nützt das nichts.

    hm, ja, ist auch eher Schutz für ein Endgerät...Server oder so, hoffe, der Gardena cloud server hat sowas...;)


    wir müssten ein ESD protection for MWM home interface haben (most loved mower) :love:

  • Ich bin jetzt verwirrt, was Du meinst. Beim Blitzeinschlag gibt es zwei Dinge:


    - Direkter Einschlag. Dagegen hilft nur ein Blitzableiter am Gebäude. Teuer, wartungsintensiv. Macht man als Privatmann eher selten.


    - Überspannungsschaden durch die Leitungen oder auch durch das Haus selbst. Da habe ich außer den besagten Überspannungsschutzdosen nichts in petto. Die Komponenten darin gibt es auch in anderen Installationsformen die direkt im Hausnetz verbaut werden können, das ist dann aber für Fachleute.


    Aus eigener Erfahrung: Alles Mist. Der Schaden im Elektronetz war verschmerzbar. Wir hatten enormes Glück dass das Gebälk nicht brannte, es sind nur Ziegel auf dem Dach geplatzt. Im Haus ist der Strom hauptsächlich durch die Heizungsrohre abgeflossen, hat mehrere Heizungsventile verschweißt, mehrere elektronische Thermostate geschrottet, dazu die Fritzbox, das Festnetztelefon, den Klingeltrafo und das Steuergerät der Zentralheizung.


    Es hat mehrere Wochen gedauert bis alles ok war, und mehrere Tage bis wir alles fanden. Die Heizungsventile sind erst im nächsten Winter aufgefallen.

  • Aus eigener Erfahrung: Alles Mist.

    Also?

    Richtige Versicherung und auf's Kleingedruckte schauen......

    Kenne keinen Privatmann, der Alles hat von Grob-bis Feinschutz.

    Den Hinweis auf eine ältere Version des Beitrags gibt's immer dann, 'wenn ich nachträklich einem schreipfehler enddegt habe'.;)

  • Hi top_gun_de Möchte nicht verwirren, sorry. Ich kenne die Ueberspannungsschutzdosen/Leisten, die Ueberspannungen/ströme bis xxxxA auf dem Stromnetz dämpfen, wenn dort durch Blitz oder sonst was Einfluss nimmt aufs Elektronetz und die angeschlossenen Verbraucher (TV) kaputt gehen können. Helfen sicher im Haus, empfindliche Geräte zu schützen. Aber eben, wie du schreibst, ist das bei einem direkten Ereignis wohl nicht der Punkt.


    Wow, euer Ereignis war krass, auch bei der Unterstation hier ist Beton in die Brüche gegangen...kein Personenschaden?..da hattet ihr Glück und robuste Heizung, sonst hätte er anderen Weg gefunden...


    Eigentlich suche ich nur was, wo ich bei einem wohl etwas entfernen Ereignis, das irgendwie ein paar 1000V an der Induktionsschlaufe beim Mäher generiert und wohl auch auf sein Netzteil einwirken könnte, dass diese Überspannung am NT von aussen nicht meine sonst angeschlossenen Verbraucher zerstört (angenommen, der FI der Schutzgruppen im Hause spricht nicht an)


    sorry, wenn ich mich da zu kompliziert ausdrücke...die Mäher Hersteller sagen ja nur, Netzteil ausstecken bei Gewitter...dann geht nur Mäher kaputt:|


    mit deiner Ueberspannungsschutzdose schützt du quasi das NT des Mähers, nicht aber umgekehrt (vermute ich, so gut kenne ich diese Dinger nicht, könnten aber Pi/Zweitor Dämpfung drin haben, dann müsste das auch passen..:/.)


    so, Stecker ziehen;)

    Gruss

    RoboBAR