Empfehlung Automower 230 ACX oder 330X

  • Hallo Automower - User,


    Was empfehlt ihr mir, den ausgereiften 230X oder das Problemkind, was einige technische Weiterentwicklungen hat? Einer seiner Mitarbeiter sagte mir, dass er selbst die Umstellung vom 230 auf den 330 bereut hätte. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder ist dies nur Überzeugungsarbeit für das ältere Modell?


    Nach den leidvollen Erfahrungen die Prodo gemacht hat, kannst Du Dich eigentlich nur für den 230 ACX entschieden haben. Oder? – Lass es uns wissen! Im Übrigen hat Prodo aus Deinem Thema ein unendliches Klagelied über den 330er gemacht. Von Deiner ursprünglichen Frage ist nichts mehr übrig geblieben.
    Das bedauert
    old

  • Der Thread war von Anfang 2014 und (seitdem hatte sich auch nichts mehr) getan. Da hier von Stabilitätsverbesserung die Rede und in dem Thema eh seit längerer Zeit nichts mehr los war, habe ich es genutzt Ein eigener Thread wäre natürlich eleganter gewesen ...


    Ansonsten würde ich den 330X empfehlen, da der Nachbar einen aus der 2er Generation hat und ich die geringere Fahrgeschwindigkeit (und damit geringere Aufprallgeschwindigkeit bei evtl. Hindernissen) + neue Features recht gut finde.


    Wer meinen Text gelesen hat, wird feststellen, dass das kein Klagelied auf den 330X, sondern eins auf die Stabilität (das dürfte auch auf die anderen Husqvarnas und vielleicht / vermutlich auch einige andere Robomäher zutreffen) und den Husqvarna Service ist.


    Dabei bleibe ich auch. Allein schon zwei Wochen für die Ersatzteilbestellung sind traurig.


    Unterdessen ist übrigens ziemlich sicher, dass er sich den Schaden im Betrieb zugezogen hat, weil er an der Wanne einen neue fühlbare Macke hat (aber immerhin kein Riss). Das also zum Thema das passiert nicht...

  • Keine Kulanz versucht?


    Und die gelben Markierungen?

    Automower 330x seit 06/2015


    Automower 430x seit 08/2016 inkl. Connect und Beleuchtung


    Hunter Bewässerunganlage mit 4 Kreisen, 38 MP Rotatoren und separater Bodensteckdose.

  • Husqvarna selbst ist weder auf die Frage nach den gelben Markierungen / Strichen, noch auf die Frage nach Kulanz oder einer 50/50 Regelung eingegangen (wobei das Teil mit 50€ ja fast vernachlässigbar ist im Gegensatz zum Komplettumbau) - ich wurde in beiden Fällen an den qualifizierten Fachhandel verwiesen.


    Der lokale Händler hat noch nicht dazu geäußert, es hörte sich aber telefonich nicht so an, als wenn er das als Kulanzfall sieht. Das Gerät war allerdings noch nicht bei ihm, weil jetzt seit 2,5 Wochen noch kein Gehäuseunterteil angekommen ist. Angeblich wartet er auf diverse Teile von Husqvarna - das für mich ist nur eins davon (ich weiß aber nicht, ob die von Husqvarna kommen oder von Großhändlern).


    Wenn ich jetzt wüsste, dass von der Elektronik in den nächsten zwei Jahren nichts kaputt geht, würde ich einfach selber umbauen. Die Ersatzteile kann man ja einzeln im Internet bestellen. Danach ist dann aber das Siegel beschädigt und die Garantie futsch. Einige Teile (z.B. Hauptplatine) kosten auch gerne mal ein paar hundert Euro. Ist natürlich aus Husqvarna sicht auch nachvollziehbar, dass man sich diesbezüglich schützen will, weil wohl genug Leute an den Mähern rumbasteln mit Zusatzschaltungen / Funkmodulen usw.

  • Mal kurz:
    Bodenwanne ist heute beim Händler angekommen, der Mäher wurde von mir abgegeben. Die Garantieantrag will er versuchen, glaubt aber nicht, dass es was wird. Die gelben Striche konnte er nicht erkären. Ansonsten waren seine Ideen für das Schadensbild: fallen gelassen, Fremeinwirkung, Transportschaden (also alles was nichts mit Husqvarna zu tun hat). Derartige Beschädigungen hat er bei bisher 130 Installationen nicht gesehen.

  • Noch ein Update:
    Der Mäher ist seit dem 12.06 wieder bei uns. Der Austausch des Chassis hat ca. 160€ gekostet (davon ca. 50€ für das Chassis - darin ist das Dichtungsband enthalten + Garantiesiegel + evtl. Fett für das Gummi). Die Batterie war ca. 45 Minuten getrennt (so viel ging die Uhr nach). Mal abgesehen vom Wettertimerreset hat der Automower alles behalten.


    Das Testgelände beim Händler hat auch ganz ordentliche Steigungen und der Boden war trocken - also hart. Die Steigungen entsprechen denen bei mir, nur halt nicht auf so engem Terrain wie beim Händler.
    Das Gehäuse sah dann nach einer Stunde Betrieb beim Händler so aus:
    [Blocked Image: http://abload.de/thumb/neuesgehusepgkej.jpg]


    Was meine Meinung bestätigt hat: Für optimale Gärten ist das Gehäuse stabil genug, aber nicht für etwas anspruchsvolleres Gelände.


    Aber immerhin fehlen bei dem neuen Chassis die gelben Striche, die mir weder der Händler noch Husqvarna erklären wollte. Beide haben nicht mal die Frage beantwortet, ob die normal sind. Wobei Husqvarna im Direktkontakt ja eigentlich überhaupt keine Frage beantwortet hat.
    Somit habe ich mich zur Verstärkung des Chassis entschlossen. Das Ergebnis schaut so aus:


    Sofern die Klebung hält, bekommt der Automower die Platten auch mit Aufsetzen auf Steinen nicht kaputt. Das Kleben ist nicht ganz unproblematisch, weil das Gehäuseunterteil aus PP (also einem Weichkunststoff ist), der sich fast nicht kleben lässt. Ich habe mich für das Aufrauhen des Gehäuses + eine Kombination von Uhu Endfest 300 und Sekundenkleber entschieden. Der Sekundenkleber klebt auf PP besser als der Epoxidkleber aber Sekundenklebe ist i.d.R. nicht dauerhaft wasserbeständig. Der Epoxidkleber ist Wasser und Säurebeständig.
    [Blocked Image: http://abload.de/thumb/cfkypk2z.jpg]


    Optisch ist es kein Highlight, aber es erfüllt seinen Zweck. Bzgl. der empfangenden Signalstärke der Kabel macht es überhaupt keinen Unterschied, ob die Platten installiert sind. Auch am Navigationsverhalten hat sich nichts geändert.


    Wenn ich den Fall mit dem beschädigten Gehäuse noch mal hätte würde ich es aber anders machen: Einfach das Chassisunterteil selber bestellen und die CFK Platten mit Edelstahlschrauben befestigen und evtl. etwas Epoxidkleber zum Abdichten dazwischen bei den Schraubenlöchern und evtl. auch über die Schraubenköpfe.


    Die reine Klebevariante hat mich nicht so recht überzeugt, auch wenn sie bisher hält. Die angeblichen 300kg pro cm² kann man aber bei PP getroßt vergessen. Da kann man schon froh sein, wenn die Klebung überhaupt hält.


    Von der Mähleistung und vom Mähergebnis des Automowers bin ich nach wie vor recht angetan.


    Die komischen "Abwege" auf in Post 38 haben sich jetzt auch geklärt, weil ich ihn 1x per Zufall dabei beobachtet habe. Er hatte mit einem Hinterrat mehr Grip und hat sich dann selbst rückwärts / seitwärts ins Beet gezogen und zwar deutlich außerhalb des erlaubten Bereiches durch das Begrenzungskabel. Zu solchen Aktionen neigt er immer, wenn der Grip der Räder unterschiedlich oder die Räder durchdrehen. Dann werden die angeblichen 35cm auch teilweise deutlich überschritten. Wie weit genau kann ich nicht sagen aber 50cm mindestens außerhalb des Kabels. Bis er dann wirklich die Meldung außerhalb des Begrenzungskabels ausgibt dauert es also ziemlich lange.


    Zum Nachbarn hin nutze ich jetzt sicherheitshalber Everedge zur Abgrenzung. Das sind Stahlbegrenzungen (eigentlich für Gehwege gedacht):
    http://www.everedge.co.uk/shop/view//1-Classic


    Weiterhin habe ich die Schräge aus Post 40 angeglichen, die Randsteine vom Nachbarn geradegerückt und dort Rollrasen verlegt und an der Oberkannte der Schräge Kanninchendraht verlegt, weil die Räder dort schon mal ein wenig durchgedreht haben (der Rasen wurde dort braun).

  • Dann werden die angeblichen 35cm auch teilweise deutlich überschritten. Wie weit genau kann ich nicht sagen aber 50cm mindestens außerhalb des Kabels. Bis er dann wirklich die Meldung außerhalb des Begrenzungskabels ausgibt dauert es also ziemlich lange.


    Das hört sich aber auch nicht besonders beruhigend an. Wieso drehen die Räder da bei Dir durch bzw. warum haben sie dort eine so unterschiedliche Haftung? Ein Rad auf den Begrenzungssteinen und eines auf dem Gras?

    Automower 320 - Bj. 2015

  • Ja, da liegen Pflastersteine und dahinter ist ein Beet. Sobald er mit einem Rad auf das Beet kommt, gräbt er sich mit den Hinterrädern beim Rückwärtsfahren ein und dann kommt er nicht mehr weg. Das passiert nur genau an der Stelle und scheinbar auch nur in ganz bestimmten Konstellationen. Ich habe jetzt einfach einen dünnen Stab dort in den Boden gesteckt (eigentlich für Rosen), so sollte er eigentlich nicht mehr rückwärts ins Beet fahren können. Zwischendurch hat er es dann aber trotzdem noch mal geschafft. Das muss man wirklich sehen, um es sich vorstellen zu können wie blöd das läuft. Den Stab hab ich jetzt noch mal leicht versetzt in der Hoffnung, dass der Stoßsensor verhindert, dass er dahin fährt.


    Wir haben 3 Stellen in der Installation wo er sich alle paar Wochen mal fest fährt. Das ist eine davon. Bei allen drei Bereichen bricht er i.d.R. mit der Fehlermeldung außerhalb des Begrenzungskabels ab - was dann auch stimmt. Die Stellen versuche ich jetzt vor und nach anzupassen. Da es aber relativ selten passiert, dass er sich festfährt, ist es nicht so ganz einfach die Problemzonen zu beseitigen. Wenn er ganz außerhalb des Mähbereich steht, braucht man auch teilweise Phantasie um sich auszumalen wie er das geschafft haben könnte, wenn man es nicht gesehen hat.


    Wenn er Probleme hat irgendwo weg zu kommen, nimmt er es mit dem Begrenzungskabel nicht mehr so genau. Das muss man halt wissen. Wenn man das genau nach Anleitung plant, kann das zu Abstürzen des Mowers führen. Auf den Reparaturkosten bleibt man dann sitzen, weil man selbst dann beschuldigt wird oder eben fremde Personen, die man ja eigentlich nie ausschließen kann. Es liegt halt in der Natur der Sache, dass man nicht Ständig neben dem Mower steht.


    Zumindest halten die CFK Platten bisher sehr gut. Aufsetzen ist jetzt zumindest nicht mehr das Problem.

  • Also deine Historie mit dem 330x und 50 cm über das Kabel fahren, inkl. ....


    Da ist doch Software oder sensortechnisch was im argen...



    Kabel Sensoren vertauscht?


    Links rechts....



    Seeehr seltsam....

    Automower 330x seit 06/2015


    Automower 430x seit 08/2016 inkl. Connect und Beleuchtung


    Hunter Bewässerunganlage mit 4 Kreisen, 38 MP Rotatoren und separater Bodensteckdose.

  • also ich habe einen AM320 mit bekanntlich der gleichen Bodengruppe wie der 330X. Auch auf meinem Grundstück befinden sich solche über die Jahre umgefallenen oder schief stehenden Kantsteine wie sie auf den Fotos zu sehen sind. Anfangs hatte ich dort das Begrenzungskabel zu dicht gelegt. Die Folge war, dass der Mäher bei Auftreffen in stumpfen Winkeln gegen den Stein fährt und dann abdreht. Beim Auftreffen in spitzen Winkeln oder fast Parallel zum Stein kann es ein, dass sich die Front leicht anhebt bis der Stoßsensor anspricht und der Mäher dann abdreht. Die Gefahr, dass sich der Mäher ausserhalb des Begrenzungsdrahts manövriert passierte bei mir nur in spitzen Winkeln. Dort dreht er dann hin und her und fährt langsam zurück um sich zu befreien. In sehr ungünstigen Fällen kommt er damit zuweit über den Draht und meldet dies. An Abhängen bei nasser Wiese drehen die Räder auch schon mal durch und er rutscht über den Draht. Alles aber kein Problem, wenn nicht direkt dahinter ein Abhang ist wo der Mäher runter fallen kann. Sollte dies der Fall sein, so schreibt Husqvarna eine feste Barriere in dem Bereich vor. Mein Mäher ist gerade in der ersten Zeit häufiger angestoßen, was aber nie ein Problem war und erst recht nicht solche Schäden hervorgerufen hat.
    Ich hatte die Bilder mal meinem Händler gezeigt. der meinte er hätte mal einen Kunden gehabt, der hatte den Automower zwischen zwei Rasenflächen über die Garageneinfahrt fahren lassen. Irgendwann hat er beim Ausfahren aus der Garage den Mäher übersehen und hat ihn angefahren. Dabei sei ein ähnlicher Schaden mit gerissener Bodenwanne entstanden. Er meinte weiter, er habe schon den ein oder anderen Mower Böschungen und Abhänge herabfallen sehen bei falsch verlegtem Begrenzungskabeln. Aber außer ein paar Kratzer in der oberen Haube hätten die Mäher meist keine Schäden. Die Mäher seien mechanisch und elektronisch sehr gut verarbeitet und es gebe verhältnismäßig wenig Schäden. Dieser besagte Gehäusebruch sei auch der Einzige ihm bekannte.

    Husqvarna Automower 320 :thumbsup:
    Irobot Braava 380 :thumbsup:
    Neato BotVac Connected :thumbsup:

  • Ja, das war ja auch hier im Forum das Fazit und auch von meinem Händler.


    Da dort keine Überwachungskamera hängt, lässt es sich nicht nachvollziehen, ob es überhaupt dort passiert ist oder nicht. Die CFK Platten bekommt er auf jeden Fall nicht kaputt. Speziell die Stelle hinter dem Schalter dürfte das größte Gefahrenpotenzial für Beschädigungen bergen. Die hat jetzt quasi ein Schutzschild ;)


    Mittlerweile hab ich dort das die Schräge minimiert, die Steine sind jetzt begradigt, Rollrasen verlegt wo die Schräge angeglichen wurde, Kanninchendraht drüber gezogen, damit er nicht mehr rutschen kann und zusätzlich habe ich davor Everedge als durchgängige Begrenzung installiert, wo er gegen fahren kann. Ich muss echt mal ein vorher nachher Foto machen.


    Alle anderen Stellen, bei denen er bei uns außerhalb des Begrenzungsdrahts landen kann, sind eher unproblematisch. Dort ist er keiner Gefahr ausgesetzt.


    Man sollte allerdings meiner Meinung nach nur bei optimalen (keine Schrägen / keine spitzen Winkel) Verhältnissen den AM am Grundstücksrand operieren lassen, wenn dort z.B. Straßen sind. Selbiges gilt halt für Abhänge oder Gewässer. Es gibt schlicht Situationen in denen er bei nicht optimalen Voraussetzungen deutlich über das Kabel Gerät, wenn er versucht sich zu befreien. Das kann gelingen, muss aber nicht.

  • nichts Anderes steht in der Bedienungsanleitung auf Seite 22 in Fett und in einem als Wichtig markierten Kasten:


    "Grenz der Arbeitsbereich an Gewässer, Abhänge; Abgründe oder öffentliche Straßen muss das Begrenzungskabel durch einen Zaun oder ähnliche Absperrung ergänzt werden"...

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  • Ja, da und auf Seite 22 steht auch: "Wenn ein hohes Hindernis, wie zum Beispiel eine Wand oder ein Zaun, an den Arbeitsbereich grenzen, sollte das Begrenzungskabel in einem Abstand von 35cm um das Hindernis verlegt werden, dadurch wird verhindert, dass der Mähroboter mit dem Hindernis zusammenstößt." Also mit anderen Worten i.d.R. funktioniert das mit den 35cm Abstand wie beschrieben aber halt nicht immer.

  • Hallo Prodo,


    Ich habe soeben festgestellt, dass die Diskussion hier wieder neu in Gang gekommen ist. Nun habe ich auch Deinen Erfahrungsbericht auf www.prodoniushome.de gelesen, der noch andere Details enthält.
    Alle staunten ja darüber, dass eine derartige Havarie am Gehäuse überhaupt möglich ist, einzelne zweifelten gar an Deiner Ehrlichkeit. Die gelben Striche sind ja schon verdächtig. Aber nachdem ich nirgends je einer analogen Erfahrung bei einem Mäher der 2er Serie begegnet bin, scheint mechanisches Versagen am Gehäuse bei den Vorgängermodellen wohl nicht vorgekommen zu sein.
    Nun befindet sich ja bei der 3er Serie der Hauptschalter neu auf der Unterseite. Dadurch, dass an der dafür vorhandenen eckigen Aussparung bei Stoss lokale Kräfte auftreten, kann es so eher zu einem Einreissen, quasi durch Kerbwirkung kommen. In diesem Sinn wäre die Versetzung des Hauptschalters von oben (Problem: Eindringen von Wasser bei eingerissener Gummikappe) nach unten mit einer Verringerung der mechanischen Festigkeit des inneren Gehäuses erkauft worden. Und dies, obwohl die Mäher der 3er Serie um die 2 Kg schwerer geworden sind. Dies war übrigens für mich einer der Gründe, einen 230 dem 330 vorzuziehen. (Ich habe noch eine Nebenfläche von 150 m2, wo ich den Mäher hintragen muss.)
    Was das Überfahren des Begrenzungskabels anbetrifft sind in Deinem Fall wohl schon ungleiche Bedingungen für die Antriebsräder im Untergrund die Hauptursache. Dazu kommt aber noch die Tatsache, dass das Magnetfeld bei engen Geometrien (Aus- oder Einbuchtungen, Ecken) stark von der normalen Verteilung abweichen kann. Dies wird z.B. im Werkstatthandbuch für AM 220/230 auf S. 14 anhand eines Bilds erklärt.


    LOUIS XIV

  • Hallo Prodo,


    Was das Überfahren des Begrenzungskabels anbetrifft sind in Deinem Fall wohl schon ungleiche Bedingungen für die Antriebsräder im Untergrund die Hauptursache. Dazu kommt aber noch die Tatsache, dass das Magnetfeld bei engen Geometrien (Aus- oder Einbuchtungen, Ecken) stark von der normalen Verteilung abweichen kann. Dies wird z.B. im Werkstatthandbuch für AM 220/230 auf S. 14 anhand eines Bilds erklärt.


    LOUIS XIV


    Hi,


    bzgl. der engen Geometrien bin ich zu dem gleichen Schluss (der Übergang zwischen Beet und Sonnenschirmständer dürfte etwas weniger als 90° betragen) gekommen. Husqvarna gibt diesbezüglich keine Einschränkungen vor (zumindest nach meinem Wissensstand) wie spitz Winkel im Begrenzungskabel oder wie klein Inseln sein dürfen. Lediglich für das Suchkabel habe ich entsprechende Vorgaben gefunden. Ich hatte interessehalber auch mal bei anderen Herstellern reingeschaut und ich glaube es war bei bei Viking waren für beides Einschränkungen vorhanden. Die Technik dürfte auch nicht so anders sein. Das habe ich aber erst nach der Installation entdeckt. Ich hatte aber sicherheitshalber bei der Installation schon versucht eher stumpfe Winkel zu nutzen.


    Da war ich aber auch davon ausgegangen, dass er nirgends rein fährt, wo er nicht zurecht kommt. Scheinbar macht ihm das aber eher beim rausfahren Probleme.

  • Sehe ich das richtig, du hast eine Blechkante zum Nachbarn am Zaun verlegt? Warum keine Steinplatten bei der Gelegenheit. Gibt einen sauberen Abschluss und der Mäher kann schön bis zum Rand mähen. So muss doch wieder nachgearbeitet werden.

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  • Ja ist richtig, aber der Zaun ist kein Hindernis in der aktuellen Form. Hinter den Steinen geht es direkt runter und der Draht hängt nur sehr lose zwischen den Pfosten. Wenn der Husky Anlauf nimmt, dann geht es abwärts. Ich wollte nach meinen Erfahrungen eine physische Barriere, die ihn aufhält. Schöner wären natürlich Steine dort (der Begrenzungsdraht liegt jetzt 35cm von den Everedge Dingern entfernt - somit müssten es 20 oder besser 25cm breite Steine sein). Aber das ab und an mal kurz dran längs zu flitzen ist im Vergleich zur Gesamtfläche harmlos. Aufgrund der Lage zwischen diversen Wiesen haben wir eh nicht gerade englischen Rasen.