Posts by karofant

    Elektrolyt => ja, korrekt.

    Hm, laut Anleitung bedeutet: "Rot und blau blinken" Bruch oder Kurzschluss sowohl des Begrenzungsdrahtes als auch des Drahtes innerhalb der Ladestation

    Es bleibt ein Rätsel, was der "Draht innerhalb der Ladestation ist". Es könnte sich um den Draht hadeln, der auf der Unterseite der Ladestation außen rum führt. Beim Einfahren reduziert der Robbi normalerweise die Geschwindigkeit, wenn er die Bodenplatte der Ladestation erreicht.

    Mich wundert, dass der Fehler besagt, dass Begrenzungs- UND interner Draht defekt sein sollen. Ein gleichzeitiger Kabelbruch ist kaum vorstellbar.


    Hast du mal versucht, nur die bodenseitige Drahtschleife bzw. nur den Begrenzungsdraht abzuklemmen, ändert sich der Blinkcode?

    Ich sehe auf dem Board nirgends eine verbaute Sicherung. Ist irgendwo noch eine sparat verbaut?

    Sind die 32V vom Netzteil ohne angeschlossene Ladestation gemessen? Bleiben die 32V auch stabil, wenn die Ladestation angeschlossen ist oder bricht die Spannung zusammen?

    Ist je nach Länge des Begrenzungsdrahtes der Zementwiderstand in Reihe geschaltet?

    Ich stimme Weisnix oder besser Weiswas zu. Die gelblich orange Masse ist nur ein Kleber um die Kondensatoren mechanisch zu fixieren. Ausgelaufenes Elektrolyt ist gelblich und kristallisiert manchmal aus. Sieht dann aus entweder wie gelbliches Öl oder wie eine ausgelaufene Batterie. Mit drei bis vier Jahren Alter, sollte auch noch kein Elko auslaufen.

    Ich sehe auf dem Bild nichts auffälliges, auch keine Verfärbung wegen Übertemperatur.

    Schau doch Mal auf Risse an den Lötstellen auf der Rückseite der Platine, besonders bei großen/schweren Bauteilen wie Klemmen oder Spule/Übertrager. Vielleicht ist dort eine kalte Lötstelle ersichtlich.

    Ich nutze auch den gedruckten größeren Mähteller. Die Mähbreite ändert sich von ca. 18 cm auf knapp 22 cm. In meiner Signatur ist der Thingiverse Link zur 3D Druckdatei der Mähscheibe und einer passenden Abdeckung verlinkt. Vielen Dank an dieser Stelle an den Designer der beiden Teile. Die Abdeckung verhindert sehr gut, dass die Messer bei nassem Gras mit der Mähscheibe verkleben und daher beweglich bleiben.

    Ich habe mir für kleines Geld ein Bluetooth DIY Adapter gebaut. Damit kann man den Roboter mit der Ambrogio App verbinden. Beim verbindungsaufbau wird auch die Firmwareversion angezeigt.

    Der Wiper stößt wesentlich weicher an, da seine Räder weniger Grip im Rasen haben und erkennt zusätzlich den Anstoß noch früher. Kein Vergleich mit dem Aufjaulen der Radmotoren des L60 mit neuerer Firmware wenn er auf ein Hindernis trifft.

    Hallo zusammen,


    mir ist bekannt, dass man die Absturzsensoren temporär über Drücken und Halten der Play/Pause Taste für 4/8/12 Sekunden deaktivieren kann.

    Gibt es auch eine Möglichkeit die Absturzsensoren über eine Tastenkombination dauerhaft ein- bzw. auszuschalten oder ist dazu nur ein Händler mittels Firmwarezugiff in der Lage.


    Die Suchfunktion fördert zwar die ein oder andere gleiche Fragestellung zu Tage, jedoch leider keine Antwort.


    Gruß


    karofant

    Hallo zusammen,


    ich nutze einen Wiper Blitz (baugleich L50) und einen L60. Während der Wiper Kollisionen schnell erkennt und zurück fährt, lässt der L60 die Räder bei Kollisionen gerne noch 1-2 Sekunden durchdrehen. Einerseits werden damit Furchen im Rasen erzeugt und andererseits verschleißt der Antrieb damit unnötig. Mich wundert das unterschiedliche Verhalten der beiden, zumindest technisch nahezu baugleichen Geräte. Der Wiper Blitz hat eine ältere Firmware mit einer R18xxx Nummer, der L60 hingegen eine neuere aus dem R30xxx Bereich.

    Liegt das unterschiedliche Verhalten an der Firmware? Falls ja, kann man ein Downgrade vornehmen?

    Oder ist die Kollisionserkennung - Motorstromgrenzwert, Zeitschwelle? - einstellbar und falls ja wie bzw. von wem?

    Gruß

    karofant

    Inzwischen sind die beiden Lager gewechselt. Für diejenigen, die das gleiche vor haben hier meine Vorgehensweise.

    Messer abbauen, vier Schrauben des Motors lösen, Metallring entfernen und Motor nach innen ausbauen. Innen im Gehäause ist zwischen Motor und Chassis eine weiche Unterlage zur Abdichtung eingelegt.

    Die zwei Kreuzschlitzschrauben auf der Oberseite des Motors lösen und herausziehen.

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    Anschließend das obere Lagerschild mit Kohlenhalter abnehmen und darauf achten die Federn hinter den Kohlen nicht zu verlieren.

    Anschließend den Anker gemeinsam mit dem unteren Lagerschild vorsichtig aus dem Stator ziehen.

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    Der Messerträger ist nur auf die Ankerwelle gesteckt und kann abgezogen werden. Ich habe dazu den Anker im Schraubstock eingespannt und mit zwei Montiereisen den Messerträger ohne seitlichen Druck auf die Welle abgezogen. Danach den Seegering entfernen und den Messserträger aus dem Lager ziehen.

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    Hinter dem Lager im Lagerschild befindet sich ein kleiner Federring. Das Lager ist vom Typ 6002 2Z (15x32x9 mm).

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    Das obere Lager kann mit einem kleinen Abzieher abgezogen werden. Dabei darauf achten den oberen Magnetring zur Drehzahlerfassung nicht zu beschädigen. Das Lager ist vom Typ 626 2Z (6x19x6 mm).

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    Der Zusammenbau erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge.

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    Vor dem Aufsetzten des oberen Lagerschildes die kleinen weißen Abdeckungen an den Kohlenhaltern sowie eventuell die Federn entfernen und die Kohlen soweit in den Halter zurückschieben, dass das Lagerschild frei über das Kugellager und den Magnetring aufgesetzt werden kann. Bevor das Lagerschild komplett aufgesetzt wird erst Seite für Seite die Feder einsetzte und die weiße Abdeckung einrasen. Die Kohle liegt dann auf dem Magnetring auf. Anschließend das Lagerschild vorsichtig und gleichmäßig aufsetzen und dabei den Anker drehen, sodass die Kohlen leicht auf den Kommutator gleiten können. Anschließend die Lagerschalen wieder mit den Schrauben verbinden und den Motor wieder einbauen.


    Das untere Lager lief rau, wahrscheinlich aufgrund von unten eingetretener Feuchtigkeit. Die Unterseite des Lagers war ebenso wie der Federring leicht rangerostet. Das obere Lager war noch in Ordnung, da aber beide Lager vom Markenhersteller zusammen nur ca. 5 Euro inkl. Versand gekostet haben habe ich es mit gewechselt.

    Hallo,

    mich beschäftigt das gleiche Problem. Mein SC600Eco - im Frühjahr 2018 gekauft - besitzt den Kantenmodus, d.h. ich kann regelmäßig beobachten, dass er im Uhrzeigersinn die Kante mähend abfährt. Bei der Fahrt in die Ladestation entgegen dem Uhrzeigersinn ist hingegen die Mähfunktion abgeschaltet und er folgt dem Kabel ohne zu mähen.


    Ich habe auch noch einen gebraucht erworbenen G-Force SC1200 im Einsatz, welcher etwas älter als der SC600Eco ist und von der Ausstattung (größerer Akku als SC600Eco und Bedienpanel mit Touchdisplay und Tagesauswahl) wohl dem SA800PRO entspricht. Dieser hat leider keinen Kantenmodus.


    Ich vermute, dass der Kantenmodus erst in neueren Firmwareversionen vorhanden ist, aber in älteren Versionen eher nicht. Da die Platinen unabhängig vom Bedienpanel ähnlich - ich würde fast sagen gleich - aufgebaut sind glaube ich, dass das Vorhandensein des Kantenmodus alleine an der Firmwareversion liegt. Irgendwann wurde sie wohl integriert und war ab dann in der Firmware und den damit ausgelieferten Geräten vorhanden.


    Hat schon mal jemand unabhängig von Gewährleistung oder Garantie ein Firmwareupdate angefragt bzw. erhalten? Falls ja, zu welchen Bedingungen/Kosten?

    Die Kante wird nur einmal pro Tag gemäht. Während der eingestellten Mähzeit fährt der Robbi, wenn der Akku leer wird zum Nachladen in die Station. Nach dem Laden wird der Mähvorgang fortgesetzt bis zum Ende des Mähzeitraums. Die eingestellte Mähzeit teilt sich also grob gesagt zur Hälfte in Mähen und Laden auf.

    Ich habe das auch schon Mal beobachtet. Während des Drehens wird wohl kein BK ausgewertet, sodass er sich beim Drehen und Aus Drehen kann. Danach reversiert meiner wieder ein Stück und dreht erneut. Dann ist er eigentlich immer wieder im BK Bereich bis auf eine mir bekannte Ausnahme, wo er beim Drehen mit einem Rad durchdrehte und daher die Drehung nur unvollständig war. Die Drehung wird wohl nicht überwacht sondern dumm beide Motoren eine gewisse Zeit bestromt.

    Das Thema durchdrehender Räder beim Wenden, Starten und Stoppen und die damit verbundenen Probleme werden ja auch in anderen Threads thematisiert.

    Ich habe mit einem Heckgewicht gute Erfahrungen gemacht. Das Durchdrehen wird minimiert und das Drehen erfolgt immer vollständig.

    Hi, gerade eben im noch taufeuchten Gras habe ich beobachtet, wie der Mäher (mit Abdeckung) im fast rechten Winkel auf den BK zufährt, reversiert, wendet und dann nochmals kurz vor und dann rückwärts über den BK fuhr. Zwischenzeitlich hatte er den Messermotor abgeschaltet. Nach zweimal vor und zurück nahe und im rechten Winkel zum BK fuhr er dann wieder Richtung Mitte und begann wieder mit mähen. Das hatte ich bisher auch schon mal, jedoch damals ohne Abdeckung beobachtet. In dieser Hinsicht also leider kein Unterschied.