Posts by Homerobot

    Egal ob es fehlende Laser-Erkennung, App-Steuerung, Putzreichweite o.a. ist.

    Bevor ich mir also zusätzlich einen mittelprächtigen Wischroboter zulege, integriere ich das "kostengünstiger" in eine Kombi, spare damit Zeit, Platz und Aufwand!

    Die meisten Menschen kaufen sich auch bei anderen Dingen im Leben meistens eine brauchbare Kombination (z.B. einen Familienkombi) - egal ob wegen dem Preis, dem Praktischen, oder evtl. dem Mangel dass es das andere eben gar nicht mit der gewünschten "Ausstattung" gibt.

    Deshalb hoffe ich ein wenig auf den W450. So wie ihn iLife auf seiner Homepage bewirbt, könnte er das eine oder andere Manko vom W400 beheben. Muss sich natürlich erst noch in der Praxis zeigen, ob das stimmt, aber da wäre ich ein potenzieller Käufer.

    Wischfunktion, Kamera und andere Sache ziehe bei manchen Kunden eher.

    Mal ganz allgemein gesprochen: Ich hoffe ja, dass ich nicht eine seltene Ausnahme unter den potenziellen Käufern bilde.
    So lange die Kombiroboter das Wischen höchstens mittelprächtig hinkriegen, investiere ich mein Geld lieber in einen reinen Saugroboter, der nur das macht, aber dafür gut, und darüber hinaus in einen reinen Wischroboter wie den von Medion.

    Wenn mich das am Ende mehr Geld kostet, aber dafür in der Kombination beider Geräte eine bessere Reinigungsleistung zur Folge hat, ist es mir die Investition auch wert.

    Es tröstet mich ja fast ein wenig, dass nahezu alle Roboter ihre Probleme mit Katzenstreu zu haben scheinen. Gerade auf dem Teppich ist das oft der einzige Grund, weshalb ich nach wie vor meinen normalen Staubsauger nach den Rundfahrten des Roboters einsetzen muss.

    Ob ich Recht habe, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Überwachungsstaaten jede Technik nutzen, die ihnen helfen kann, mehr über ihre Einwohner zu erfahren.

    Die Stasi hat früher Leute über ihre Festnetztelefone abgehört. Was spricht also für einen paranoiden Staat dagegen, seine Einwohner über Laser auszuspionieren, wenn er es kann? Zumal China mindestens so viele Möglichkeiten nutzen wird wie die NSA.

    Jedes Abhörsystem entspringt Verfolgungswahn.

    Auf den durchschnittlichen Europäer mag das alles lustig wirken. Wenn sich ein Chinese einen Roborock kauft, sieht das sicher etwas anders aus. Deshalb wundere ich mich ein bisschen über die Leute, die hier von Aluhut reden. Diktaturen werden jede Chance nutzen, die sich ihnen bietet, um ihre Einwohner zu überwachen:

    „IT-Sicherheitsforscher haben zahlreiche Apps gefunden, mit denen Chinas muslimische Minderheit der Uiguren ausspioniert wird – auch im Ausland.“

    https://www.sueddeutsche.de/di…ge-ueberwachung-1.4954218

    Die Geräte verhalten sich unter Realbedingungen grundsätzlich anders als zB im Testlabor von Stiftung Warentest.

    Das Reinigungsergebnis in einer echten Wohnung unterscheidet ebenfalls stark von dem auf einer kleinen Testfläche.


    Den seriösen Testern in Europa und den USA ist schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass manche Geräte für den Einsatz im Labor optimiert wurden, damit sie gute Ergebnisse im Test erzielen. Darauf haben sie wohl inzwischen mit neuen Versuchsanordnungen reagiert. Ich hatte dazu irgendwo mal einen Bericht gelesen, finde aber leider die Quelle jetzt nicht.

    Ein Bosch Roxxter oder der Dyson 360 Eye können eine noch so gute Reinigungsleistung haben.

    Das alleine bringt halt nichts, wenn der Bot ansonsten nur Nachteile (zB eine schlechte Navigation) hat und auch das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt.


    Das ist richtig, aber hier wurde ja oben von Baki074 explizit angegeben, dass eine gute Reinigungsleistung auf Teppich wichtig ist.

    Kleiner Nachtrag: Nach aktuellem Stand würde ich bei einem Höchstbetrag von 300 Euro ohnehin dazu raten, das beste Gerät für Hartböden zu kaufen und die Leistung auf Teppichen zu vernachlässigen. Denn dort muss man selbst nach dem Einsatz besserer Roboter meistens noch mal mit dem normalen Staubsauger nacharbeiten.

    Sehr gute Saugergebnisse auf Teppich gibts nicht für 300 Euro, wenn man den einschlägigen Tests glauben darf. Die einzigen Geräte, die dort halbwegs an die Leistung guter herkömmlicher Staubsauger herankommen, sollen wohl der S9 von iRobot, der Dyson 360 Heurist, der Bosch Roxxter Series 6 und der VR 300 von Vorwerk sein.

    Das kann der Neato auch, wenn er nicht gerade wieder rumzickt.

    Dann hab ich wohl was falsch verstanden. In Deinem Eintrag hattest du geschrieben, der Neato „saugt alles oder nichts“. Darauf bezog ich mich mit meinem Hinweis zu den No-Go-Linien.

    Hi. Naja, mein Neato saugt auch auf Knopfdruck, wenn das ausreichen würde, dann würde ich gar nicht über etwas Neues nachdenken. Aber es ist genauso wie Du es beschreibst, ich möchte öfter das Wohnzimmer und die angegliederte Küche plus Flur saugen, ohne in den Kinderzimmer jedes Mal das Playmobil zusammensuchen zu müssen. Über Türen schließen lässt sich das auch nicht regeln, da die Katze dann nicht mehr ins Bad oder zu ihrem Napf kommt, wenn sie in einem Kinderzimmer schläft und irgendwann aufwacht. Das alles geht halt mit dem Neato nicht, der saugt alles oder nichts, und in der letzten Zeit auch öfter nur die Hälfte - aber leider sucht er sich die Hälfte aus, nicht ich. Wenn ich den Roborock auch dreimal die Woche in ein Zimmer tragen und die Tür schließen muss, damit er nur dieses Zimmer saugt, dann kann ich mir die Investition sparen. ?(

    Eine Variante wäre doch vielleicht, vorübergehend eine No-Go-Linie in der App für das Kinderzimmer einzurichten, oder? Die lässt sich ja hinterher wieder entfernen.

    Wieviel sollte bei einer Wasserfüllung tatsächlich abgesaugt werden? Und wieviel Wasser sollte generell abgegeben werden bzw. musst du nachfüllen während einer Akkuladung? Vllt. gibt das Gerät auch zu wenig Wasser ab und damit ist es zu trocken um anständig abzusagen...

    Ich müsste es noch mal genauer testen, deshalb ist diese Angabe hier vorerst ohne Gewähr: Es kommt mir vor, als ob der Roboter besser absaugt, wenn man kaltes Wasser in den Frischwassertank füllt. Warum, weiß ich aber nicht.

    Ich würde deinen Input in dieser Hinsicht sehr schätzen. Klar, Kleinkrieg will hier keiner, aber da sind wir denke ich weit davon entfernt. Welche Testmagazine hast du denn abonniert, und welche Agreements und Disagreements hast du denn gefunden?

    Also, ich hab Which und Consumerreports im Abo. Einig sind sie sich darin, dass die Geräte von iRobot gut saugen und bei der Navigation okay sind, vor allem der S9 und mit leichten Abstrichen der i7, den die Stiftung Warentest ebenfalls als gut bezeichnet.
    Jetzt kommt der Punkt, an dem ich hier im Forum sicher auf Widerspruch treffe: Auf Teppichboden schneiden die Saug-Wisch-Hybridroboter im Allgemeinen schlechter ab als die sehr gut getesteten reinen Saugroboter, was nach Angaben von Consumerreports leider auch für den T8 und den T8 Aivi gilt. Auf Hartboden hingegen leisten auch einige Hybridroboter eine gute Arbeit.

    Stiftung Warentest gibt in der jüngsten Ausgabe dem Bosch Roxxter das beste Urteil, gefolgt vom i7 und dem Neato D7. Consumerreports und Which haben den S9 von iRobot zu ihrem jeweiligen Favoriten gekürt.

    Insofern zeichnet sich also tatsächlich der Grundkonsens bei den Geräten von iRobot ab, die zwar hier und da ihre Macken haben, aber insgesamt recht ausgereift zu sein scheinen. Neato wird auch von der Leistung her gut beurteilt, wobei aber die amerikanischen Tester darauf hinweisen, dass Käufer in der Vergangenheit oft Montagsgeräte erwischt haben, die nach kurzer Zeit Probleme aufwiesen.

    Das erst mal so weit von mir zum Thema.


    Doch noch eine Ergänzung: Während alle Magazine, Stiftung Warentest, Which und Consumerreports, einhellig die normalen Staubsauger von Miele loben, sind sie sich einig darin, dass der Saugroboter der Firma den Kauf nicht wert ist. Das ist für mich ein Beispiel dafür, wie ich einen Fehlkauf vermeiden konnte, weil ich wegen meiner guten Erfahrungen mit dem Miele Cat and Dog ohne diese Testergebnisse dazu tendiert hätte, mir auch deren Roboter zuzulegen.

    Die Stiftung WT hat letzendlich das Problem, was alle haben: die kann gar nicht alle Geräte testen.

    Das ist ja der Grund, weshalb ich noch zwei englischsprachige Test-Magazine abonniert habe. Damit ist die Auswahl getesteter Geräte gleich größer, wobei sich oft bei bestimmten Marken ein Konsens abzeichnet. Auf den will ich jetzt hier aber lieber nicht eingehen, sonst zettele ich noch einen Kleinkrieg an und sprenge das eigentliche Thema.

    Kleine Gegenrede: Ich hab mich fast immer an der Stiftung Warentest orientiert, bei aller möglichen Technik, und dabei oft eine Menge Geld und Ärger gespart. Wobei ich neuerdings dazu übergegangen bin, auch britische und amerikanische Testmagazine zu abonnieren, um zu gucken, wo sie sich alle miteinander in ihrem Urteil einig sind. Und diese übereinstimmenden Urteile kommen öfter vor, als ich angenommen hätte.