Posts by Django63

    Wir haben hier auch noch einen Dirt Devil Evo und sind soweit ganz zufrieden damit. Kauf des Nachfolgemodells (nun eben von iRobot">">">) ist in der Überlegung. Für Räume über 30qm ist das Ding allerdings nicht wirklich geeignet. Die Navigation ist nicht so optimal wie das Neato/Vorwerk-Prinzip, aber schon recht gut. Der Evo "lernt" auch den Raum durch mehrmaligen Einsatz besser kennen, d. h. die Raumsteuerung verbessert sich mit der Zeit auch etwas. Nachteil des Lerneffekts: bei ständigem wechselnden Einsatz in unterschiedlichen Räumen fällt diese Steuerungsverbesserung natürlich unter den Tisch.


    Den Vorwerk Hartbodenwischer haben wir nun seit einiger Zeit schon im Einsatz und als Bewertung würde ich ein "gut" geben. Als echter Staubsauger ist er zwar aus meiner Sicht eher nicht zu gebrauchen (die Saugfunktion scheint mehr dafür geeignet, dass dem Wischer keine harten Körnchen o. ä. unter den Lappen kommen, die beim normalen Saugen übersehen wurden) und die von Vorwerk angegebene qm pro Lappen sind auch etwas übertrieben (wir brauchen hier ungefähr die doppelte Anzahl Wischtücher wie angegeben), aber es wird recht flott gewischt, auch hartnäckige Flecken gehen gut zu entfernen und die Hände bleiben sauber/trocken. Allerdings, wie von Vorwerk auch bei anderen Geräten bekannt, hat das Teil schon einen recht hohen Preis.

    Hallo an alle! Freut mich, wenn der Vergleich gefällt :-)


    Fussel: Hier die Webadresse des Filters bei eBay (und wie gesagt: Preisvorschläge werden da angenommen)
    http://www.ebay.de/itm/Neato-XV-11-Replacement-Hepa-Filters-Pack-of-4/251274338677?_trksid=p5197.m1992&_trkparms=aid%3D111000%26algo%3DREC.CURRENT%26ao%3D1%26asc%3D14%26meid%3D9099747449885742228%26pid%3D100015%26prg%3D1006%26rk%3D1%26rkt%3D7%26sd%3D251274338677%26


    plus: Die Bilder stammen von einem iPhone und haben entsprechend etwas Objektivverzerrung, dementsprechend die zu sehende Krümmung nicht als real ansehen.

    So, nachdem nun vor ca. einer Woche die grünen Nachrüstfilter doch noch aus Singapur eingetroffen sind, möchte ich hier mal meine Erfahrungswerte posten.


    Vorab kurze Info zu den hier gebräuchlichen Umgangsformen mit dem Robo bzw. dem Filter: Der VR läuft hier täglich auf einer Fläche von ca. 75qm, zweimal in der Woche wechselt er in die oberen Räume, welche ca. 130qm haben. Alle Räume haben nur Glattböden und es gibt hier keine Teppiche. Gereinigt wird der Filter grundsätzlich mit einem kleinen handelsüblichen Hand-Akkusauger, dem der typische beiliegende "Entenschnabel" vorn aufgesetzt ist. Mit dem Entenschnabel des Akkusaugers fahre ich dabei beim Vorwerk-Filter kräftig zwischen die Lamellen des Filters (bei den anderen beiden gehts einfacher) und prüfe danach gegen das Sonnenlicht, ob der Filter soweit wieder sauber ist.


    Zum Vergleich kommen a) der originale Vorwerk-Filter, b) der violette Nachrüstfilter und c) der grüne Nachrüstfilter. Zunächst mal die Vergleichsbilder:


    IMG_0280.jpgIMG_0281.jpgIMG_0282.jpgIMG_0284.jpg


    In Reihenfolge liegen hier (von links) der Vorwerk, der violette und der grüne Nachrüstfilter.



    a) Vorwerk-Filter:


    Der Filter dürfte etlichen hier bekannt sein, da er ja zusammen mit dem VR100 ausgeliefert wird. Das Filtermaterial ist eine Art Stoff mit Wabenstruktur. Die Seitenteile sind aus einem etwas festeren Material. Der Filterrahmen ist recht stabil. Ein- und Ausbau des Filters in den Schmutzbehälter geht recht leicht vonstatten, ein wenig Zugkraft ist aber schon nötig - hält man den Schmutzbehälter beim Öffnen über dem Abfalleimer, dann kann es, bedingt durch den leichten Ruck der dabei entsteht, schon mal passieren, dass ein Teil des Drecks (speziell kleine Körnchen wie z. B. Katzenstreu) neben den Abfalleimer geschleudert wird. Daher halte ich den Schmutzbehälter des VR beim Entleeren immer etwas in den Abfalleimer.


    Die Filterwirkung ist recht gut. Der Luftdurchlass scheint beim Vorwerk-Filter gut bemessen, aber er liegt in dieser Disziplin nur an zweiter Stelle.


    Die Rahmenabdichtung ist nicht ganz optimal. Da hier nur Plastik auf Plastik liegt, bleibt konstruktionsbedingt ein klein wenig Luft dazwischen und durch diesen winzigen Spalt kann durchaus etwas Feinstaub entweichen. Insgesamt ist die Abdichtwirkung aber ok.


    Bei der Reinigung (des Filters selbst) liegt der Vorwerk-Filter allerdings an letzter Stelle. Grundsätzlich klappt die Reinigung nach oben beschriebener Methode zwar gut, aber der Filter wird dabei - zumindest optisch - schon etwas in Mitleidenschaft gezogen: Wie auf den Bildern erkennbar, ist er mittlerweile schon ganz schon verdreckt und "ausgefusselt". Der Filterwirkung scheint dies jedoch nicht wirklich zu schaden - die Saugleistung ist weiterhin gut, ebenso wie die Filterwirkung. Aber es dauert beim Vorwerk-Filter mit Abstand am längsten, um ihn auszusaugen (eine bis zwei Minuten saugt man da schon dran rum), da man sorgfältig zwischen den einzelnen Lamellen aussaugen muss.


    Die Geräuschdämpfung während des Saugens liegt beim Vorwerk Filter im Mittelfeld der drei Kandidaten.


    Zuletzt der Preis: Mit 15,- Euro pro Stück eindeutig der mit Abstand teuerste Filter im Feld.



    b) Violetter Nachrüst-Filter


    Zunächst fällt hier das komplett andere Filtermaterial auf: überhaupt nicht "stoffig", sondern eher ein recht fester Kunststoff, ebenfalls mit erkennbarer Wabenstruktur. Der Rahmen unterscheidet sich von dem des originalen Vorwerk-Filters lediglich in der Farbgebung. Das Öffnen und Einsetzen in den Staubbehälter geht deshalb auch identisch leicht/schwer. Ebenso identisch verhält es sich mit der Rahmenabdichtung, aber ...


    .. die Feinstaub-Filterwirkung macht dies beim violetten Nachrüstfilter eher zur Nebensache. In dieser Disziplin kann dieser Filter nicht mit den beiden anderen mithalten. Nach einigen Saugvorgängen ist auf den schwarzen Bauteilen des VR100, welche hinter dem Staubbehälter liegen, eine feine Staubschicht erkennbar. Wer also auf eine möglichst optimale Feinstaub-Filterwirkung Wert legt, der kann diesen Filter getrost vergessen.


    Im Gegenzug ist allerdings die Saugwirkung beim violetten Nachrüstfilter die Beste unter den drei Testkandidaten - da geht gut Luft durch. Das Sauggeräusch des VR wird dadurch seltsamerweise allerdings kaum lauter (genau genommen eigentlich hörbar gar nicht, lediglich wenn man direkt den Saugvorgang unterbricht und schnell mal die Filter austauscht fällt ein minimaler Lautstärkeunterschied auf).


    Die Top-Disziplin des violetten Modells ist die Filter-Reinigung: Bedingt durch das harte Filtermaterial fällt der Schmutz fast von alleine heraus, es ist nur noch ein schnelles kurzes über-den-Filter-saugen nötig (zwischen den Rippen muss man gar nicht aussaugen) und der Filter ist wieder Top. Das ist schon echt klasse.


    Preislich liegt der violette Nachrüstfilter im Mittelfeld: Es gibt diesen Filter in der Bucht in Vierer- bzw. Sechserpacks zu kaufen und der Preis pro Stück kommt hier dann auf ca. 5,- Euro.



    c) Grüner Nachrüstfilter


    Öffnet man die Versandverpackung, dann kann man zunächst schon etwas erschrecken: Der grüne Nachrüstfilter hat im Gegensatz zu den beiden anderen einen deutlich dünneren und schwächeren Rahmen! In der Praxis erweist sich das allerdings als nicht wirklich relevant für die Dichtheit. Durch den insgesamt dünneren Rahmen ist allerdings auch der Luftdurchlass zum Ansaugkanal des VR hin deutlich größer (siehe Vergleichsbilder).


    Auch der Filter selbst ist deutlich dünner (auf den Bildern der Seitenaufnahmen gut erkennbar). Das Filtermaterial erinnert ein wenig an das Papier von Kaffeefiltern, ist jedoch etwas stärker und eher stoff-/filzartig. Die Anzahl der Lamellen ist deutlich höher als bei den beiden anderen Filtern. Auf der Rückseite (zum Ansaugkanal des VR100 hin) ist ein zusätzlicher Filter aus einer Lage dünnem Filz eingebracht.


    Eine Besonderheit dieses Filters ist die um den Rahmen laufende Dichtung aus ebenjener Art Filzmaterial - es scheint sich um den erwähnten zusätzlichen Filzfilter zu handeln, der einfach Rahmengroß geschnitten ist und dann (evtl. durch Thermopressung) mit dem Rahmen verklebt ist. Wie schon erwähnt ist der schwächere Rahmen in der Praxis kaum ein Nachteil: er schliest trotzdem sauber mit dem Rand des Staubbehälters ab und der Filz dichtet hier zusätzlich ganz gut. Lediglich die Einhängelaschen des Rahmens erweisen sich konstruktionsbedingt als Schwachstelle, da an diesen beiden Laschen die Filzdichtung ausspart.


    Lässt man den VR das erste mal mit diesem Filter laufen, fällt sofort das geringere Sauggeräusch auf: Der grüne Nachrüstfilter dämpft das Betriebsgeräusch des VR nochmal hörbar herunter. Allerdings scheint er auch den schwächsten Luftdurchlass zu haben, die Saugwirkung bleibt aber trotzdem noch gut. Die Filterwirkung in Punkto Feinstaub ist in jedem Fall so gut wie die des originalen Vorwerk-Filters, rein nach Gefühl sogar etwas besser (um es exakt zu ermitteln müsste man das natürlich erst mit enstpr. Testeinrichtungen prüfen). Die Rahmendichtung funktioniert - bis auf die erwähnten Schwachstellen an den Haltelaschen - auch gut.


    Das Entleeren gestaltet sich beim grünen Nachrüstfilter jedoch am schwierigsten. Der Rahmen klemmt ziemlich stark im Staubbehälter und es braucht mehr Kraft, um den Filter herauszuziehen - was in einem deutlich heftigeren Ruck resultiert. Zarte Frauenfinger werden das nicht allzu sehr mögen.


    Die Reinigung des Filters geht wiederum sehr gut von der Hand: Statt zwischen die Lamellen zu saugen, reicht es hier ein wenig "darüberzurutschen", so dass die Lamellen dabei leicht gespreizt werden, und der Filter ist ratzfatz wieder sauber. Außerdem fusselt das Filtermaterial nicht so, wie das vom originalen Vorwerk-Filter.


    Preislich ist der grüne Nachrüstfilter der günstigste. Ebenfalls in der Bucht zu erwerben, wird er dort in Viererpacks angeboten. Mann kann einen niedrigeren Preisvorschlag machen (meiner lag bei 18,- Dollar) und je nach Dollarkurs kommt der Filter dann pro Stück auf 3,50 bis 4,- Euro. Allerdings braucht die Lieferung so ihre Zeit, um den Weg aus Singapur bis hierher zu finden ...


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    So, das wars erstmal mit meinen Erfahrungswerten zu diesen drei Filtern. Einen ganz eindeutigen Testsieger konnte ich nicht ausfindig machen - alle drei bieten Vor- und Nachteile. Derzeit werde ich aber erst mal beim grünen Nachrüstfilter bleiben, da dieser eine akzeptable Saugwirkung bietet, gut zu reinigen ist, preislich natürlich sehr gut liegt - und ich ja jetzt erstmal vier Stück davon hier rumliegen hab ...

    Grün im Sinne von "original Vorwerk" und was die Filterwirkung angeht (Reinigen lassen sich, wie gesagt, die violetten besser).


    Die von mir bei eBay bestellten (und noch nicht gelieferten) Nachrüstfilter sind zwar auch grün, sehen aber vom Filtermaterial her auf den Bildern schon ganz anders aus als die von Vorwerk.


    Die roten Neato-Filter kenne ich nicht, aber die scheinen nach Erfahrungsberichten nicht so dolle zu sein (schreib doch bitte mal, wenn Du die ausprobiert hast, wie Deine Erfahrung mit denen ist).

    Ein bekannter deutscher Politiker sagte auch mal: "Wer Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen" - und diese Aussage ist genauso Unfug wie die eines Hr. Reuter. Ein zufriedener Kunde kommt wieder, ein unzufriedener Kunde ist weg (meist zur Konkurenz). Und gerade der Service wird heutzutage mehr und mehr zum Dreh- und Angelpunkt der Kundenzufriedenheit.


    Dass das Prinzip der Werk-Stores durchaus Kundenzufriedenheit und Gewinn miteinander in Einklang bringen kann, das zeigen die Apple-Stores. Funktioniert dort bestens (wenngleich auch die natürlich nicht immer helfen können, 100% schafft - leider - keiner).


    Der Vorwerk-Kundenservice ist steinzeitlich, ebenso wie das Vertreter-Vertriebsprinzip - und deren Software-Entwicklungsabteilung ...


    Beim Updater-Programm hätte sich Vorwerk da mal lieber an das altbekannte Prinzip gehalten: "Besser gut kopiert, als schlecht selber gemacht."

    Hi!


    Die grünen Filter sind bis dato noch immer nicht geliefert - Versendet laut eBay am 10.06. aus Singapur. Habe zwar auf andre Artikel aus Asien auch schon mal fünf Wochen gewartet, aber Ende nächster Woche werde ich da mal bei eBay anklopfen, was da los ist. Also mit Bestellung lieber erst mal noch warten.


    Zum Staubbehälter: Da hängt der Dreck logischerweise hinten am Filter, da ja dort der Luftstrom hinzieht (der VR/Neato hat ja kein Luftwirbel-System wie z. b. die Dyson-Geräte, sondern zieht die Luft einfach von vorn nach hinten durch). Je nach Schmutzart setzt sich da natürlich der Filter mehr oder weniger schnell zu und macht dicht. Ergo sinkt auch die Saugkraft, logisch.


    Wir haben hier z. b. einige Katzen und speziell die feine Unterwolle setzt den Filter ganz schön zu. Ein Leeren des Staubbehälters und Säubern des Filters ist da eigentlich nach jedem Reinigungsvorgang des Robos angesagt. Allerdings ist das Säubern des Behälters und Filters mit einem kleinen Akku-Handsauger, wie von mir schon anderweitig beschrieben, wirklich sehr schnell und recht gründlich erledigt (brauche kaum zwei Minuten dafür). Also kein Vergleich zum Zeitaufwand des selber-saugen-müssens.


    Zu den Filtern: Die Violetten aus eBay sind ok, leichter zu reinigen als der originale Vorwerk-Filter, lassen aber nach meiner Erfahrung etwas mehr Feinstaub durch. Dafür kostet der Vorwerk-Filter allerdings auch bedeutend mehr.

    Hmmm ... Ja, das leidige Thema mit "Vorwerk und Kundenservice" hatten wir ja erst vor kurzem hier im Forum. Stehe der Sache auch sehr kritisch gegenüber, aber sage da jetzt mal besser nichts mehr dazu ... X-(


    Ist aber ein allgemein leidiges Thema, hier in diesem unserem Lande. Und auch die oft sehr vollmundigen Versprechen von Firmen zu ihren Produkten fallen da in die gleiche Kerbe. Man denke nur an die Kraftstoff-Verbrauchsangaben von Autos in den Werbungen - und den tatsächlichen echten Verbrauch in der täglichen Praxis ...


    Jost: Frag doch mal bei Deinem zuständigen Vorwerk-Vertreter, ob der bezüglich des Akkus nicht was machen kann, damit Du den selbst einbauen kannst.


    Sir Green: Die Akkus aus Deinem Link scheinen mir welche für die Neatos zu sein, also keine LiIon!! Auch die anderen Ersatzteile auf der Seite (die als Vorwerk-Zubehör angeboten werden) sehen sehr nach Neato aus. Austauschakkus für den Vorwerk kosten übrigens, laut unserem Vorwerk-Vertreter, ca. 100,- Euronen.

    mueller: Bedeutet das, er lädt pro Reinigungszyklus nur max. zweimal nach (und wenn ja, wie lange muss dann die Ruhezeit betragen, bis er den nächsten vollständigen Reinigungszyklus akzeptiert?) oder meinst Du die ca. 80% Entladungsbegrenzung, welche den Akku schonen soll?


    Jost: Wie lange ist der VR denn schon insgesamt im Einsatz? Bei lediglich nur noch 50% Leistung scheint der Akku schlichtweg so langsam verbraucht zu sein. Akku ist halt ein Verschleißteil - laut Vorwerk-Vertreter hält der ungefähr ein Jahr, natürlich abhängig von der Intensität des Einsatzes. Speziell Reinigungseinsätze, bei denen der VR mehrmals los muss (mit der relativ kurzen Nachladezeit dazwischen) scheinen den Akku wohl auch etwas mehr zu belasten. Jemand im Forum hier hat mal darauf hingewiesen, dass der Akku nicht automatisch schon optimal nachgeladen ist sobald die LED grün anzeigt, sondern dass eine deutlich längere Ladezeit auch entschieden besser für die Lebensdauer des Akkus wäre.


    Würde den Akku halt einfach gegen einen neuen Akku austauschen, dann müsste ja alles wieder ok sein. Wenn der VR vor nicht allzu langer Zeit angeschafft wurde, dann am besten Vorwerk diesbezüglich auf Grantie angehen.

    Wir haben unseren VR erst ca. ein Vierteljahr, daher keine Langzeiterfahrung. Aber: Oberes Stockwerk bei uns hat auch ca. 140 qm (drei Räume, die aber ursprünglich mal sechs Räume waren, also schon auch einigermaßen verwinkelt) und der VR musste bisher noch nie öfter als einmal nachladen um alles zu saugen.

    Bei dicken Teppichen kann es durchaus Probleme geben (je nach Teppich), das ist bekannt. Stärkerkeres Magnetband hat - soweit ich hier im Forum gelesen habe - leider auch noch keiner eines entdeckt.


    Allerdings habe ich mal gelesen (sorry, vergessen in welchen Tread), dass man den Absturzsensor mit schwarzem Filz täuschen kann und dann fährt der Robo da auch nicht darüber. Aber dann ist halt ein schwarzer Rand um den Teppich ... :-/


    Letztendlich denke ich aber auch, dass die derzeitige Generation der Saugroboter am besten auf Glattböden einzusetzen ist - da bleibt dann letztendlich nur die Wahl zwischen Robo oder Teppich (wobei ich aus Gründen der Beqeuemlichkeit wohl eher den Teppich rausschmeisen würde - allerdings muss ich gestehen, dass ich Teppiche ech nicht so sehr mag).


    Oder dünneren Teppich kaufen.


    Echt schade Bernd, dass es bei Dir nicht funktioniert ... Da hoffe ich dann halt einfach mal für Dich, dass es bald mal Robos gibt, die mit sowas ohne Probleme klarkommen. Denke auch, in ein bis zwei Jahren ist die Technik da schon weiterentwickelt.


    PS: Lass Dir doch spasseshalber mal einen VR100 von einem Vertreter vorbeibringen, um den zu testen (also den VR und nicht den Vertreter ...). Kostet Dich ja nichts, nicht mal Versandkosten.

    Naja, ein Lerneffekt hat auch Nachteile, z. B. wenn hin und wieder etwas im Raum umgestellt wird oder man den Robo öfters in unterschiedlichen Umgebungen einsetzen möchte (unserer läuft z. b. abwechselnd im oberen und unteren Stockwerk).


    Bei Einsatz in immer gleicher Umgebung wäre ein Lerneffekt allerdings schon nicht schlecht.

    Ja, ist - je nach Raum(größe) - normal.


    Die Raumerkennungssoftware von Neato steckt sich immer ein Bereich von ungefär 4 x 4 Meter ab. Dieser wird dann zuerst komplett am Rand abgefahren, danach geht es in engen Schlangenlinien innerhalb diese Bereichs weiter, bis dieser Bereich komplett abgefahren wurde. Danach steckt er sich den nächsten Bereich ab. Er erkennt also u. U. nicht den ganzen Raum (wenn eben größer als 4x 4 Meter), merkt sich aber den Aufbau von bereits abgefahrenen Bereichen, in denen er schon war, und baut sich so nach und nach eine Map des Gesamtbereichs bzw. aller Räume eines Stockwerks auf.


    Diese 4 x 4-Meter-Bereichsaufteilung sorgt in der Praxis manchmal für eine etwas seltsame Arbeitsweise, bei denen es eben auch durchaus passieren kann, dass er von einem Raum am Ende mal einnen 40 - 50 cm breiten Steifen übrig lässt, da dieser Streifen auserhalb seiner derzeitigen Aufteilung liegt. Kann auch durchaus sein, dass er sich dann zuerst einem anderen Raum widmet, um danach erst wieder in den vorherigen Raum zurückzukehren und besagten Reststreifen noch ferig zu saugen (passiert hier bei uns relativ häufig).


    Die Map baut sich übrigens - laut Aussage eines Vorwerk-Programierers, der hier im Forum mal aktiv war - jedesmal beim nächsten Saugen neu auf. Der Robo hat also keinen "Lerneffekt", wenn er immer wieder dieselben Räume saugt.


    Entscheidend ist jedoch letztendlich nur, ober der Robo am Schluss wirklich die komplette Fläche gesaugt hat - oder ob er irgendwelche Bereiche ausgelassen hat. Um dass zu überprüfen, muss man ihm halt ein paarmal bei der kompletten Reinigung zusehen (bzw. wenn der Boder schmutzig genug war, erkennt man es dann an noch ungesäuberten Bereichen ;-)


    Aus Sicht der Denkweise von uns Menschen verhält er sich also durchaus auch mal blödsinnig, aber es ist letztendlich nur eine relativ primitive Maschine - wirklich Denken oder gar mit echter Logik arbeiten kann der nicht. Alles nur programmierte Algorythmen.


    Dass bei dieser Art unlogischer Vorgehensweise natürlich auch immer wieder wertvolle Akkupower verschwendet wird und es so natürlich auch länger dauert, bis der Robo fertig wird, ist zwar unschön - aber derzeit ist es halt technisch gesehen derbStand der Dinge ...


    Bei uns verrichtet der VR seinen Dienst, während weder meine Frau noch ich in den etspr. Räumen sind. Da ist es also eigentlich egal, wie lange der braucht und auch der Lautstärkelevel ist unrelevant. Bei Leuten, die sich aber aus irgendwelchen Gründen zu den "Arbeitszeiten" des Robos ebenfalls in den Räumen aufhalten müssen, sind diese beiden Punkte natürlich schon durchaus relevant.


    Den optimalen Roboter für die eigenen Bedürfnisse zu finden, kann also manchmal schon etwas "Testarbeit" diverser Geräte erfordern. Irgendwelche Kompromisse muss man beim derzeitigen Stand der Technik aber wohl immer eingehen ...

    Würde euch beiden den Tipp geben, einfach mal testhalber die Softwareversion 2.7 zu installieren.


    Schon mit der 3.1 waren wohl etliche nicht ganz glücklich und haben wieder ein Downgrade gemacht. Die 2.7 scheint zwar nicht ganz so exakt die Ecken zu säubern, aber soll wohl insgesamt nicht so konfus bei der Navigation vorgehen wie die 3.1 ...


    zibby: Das der VR in Räume, in denen er noch nicht war, ein Stück einfährt, dann stoppt, sich mit einer Viertel- bis Dritteldrehung "Umschaut" und dann zurückfährt um diesen Bereich mit der eigentlichen Reinigung anzugehen ist normal. Dabei baut er anscheinend seine Raummap auf. Macht Deiner das so?

    Welche Softwareversion hat der VR100? Und wieviel Zeit fehlt dem denn, damit er es in einem Durchgang schaffen würde?


    Seit Kurzem gibt es ja eine neue Softwareversion (3.2), welche besseres Raummangement haben soll - warte doch mal noch kurz, bis hier die ersten Nutzermeinungen zur neuen Software gepostet werden. Evtl. würde es ja dann damit funktionieren.

    Also kommt die 3.2-Software für die Neatos gar nicht(?) - oder hab ich das falsch verstanden. Und die 3.2-Software gibts nur wegen der Seitenbürste, ist das richtig?



    Allerdings: Die geschrieben Verbesserungen haben doch eigentlich nichts mit der Seitenbürste direkt zu tun. Und wenn Vorwerk die von Neato weiterentwickelte Software nur noch mal auf den Vorwerk abstimmt, dann kommt die Weiterentwicklung (sprich Version 3.2) ja doch eigentlich von Neato. Wieso soll die dann für die Neato-Modelle nicht kommen??



    Ich glaube mich zu erinnern, dass irgendwo mal was geschrieben stand, dass aufgrund Absprachen zwischen Neato und Vorwerk die neuen Softwareversionen lediglich zuerst für Vorwerk auf den Markt kommen und erst später dann für Neato. Stimmt das?

    Seh ich auch so: 300,- Unterschied sind ein echtes Argument - zumal wir hier einen VR100 haben, und auch der hat mit manchen Ecken so seine Probleme ...


    Außerdem fehlt mir zum echten Vergleich da erst mal ein gleichwertiges Video mit einem VR100. Das ist schon echt abnormal viel Zucker oder was auch immer da im Eck liegt. Sowas sammelt sich nicht im normalen Tagesablauf, sondern es wird halt höchstens mal aus Versehen verschüttet (wie oft im Jahr?) - und ich denke, niemand macht sich bei einem solchen Malheur den Aufwand, sowas "mal schnell" mit einem Saugrobotter wegsaugen zu wollen - dafür gibts andere Geräte oder Möglichkeiten die bedeutend besser geeignet und schneller im Einsatz sind.



    Ach ja - kleiner Tipp Bernd: Der AEG Ultrapower plus 25.5 ist aus meiner Sicht eine wirklich klasse Ergänzung zu den Saugrobottern! Leicht, handlich, schnell zu reinigen (hat sogar funktionale Bürstenreinigung per Fußpedal) - und echt gute Reinigungsleistung für einen Akkusauger! Dieses "Zuckereck" aus dem Video z. b.: AEG von der Ladestation nehmen, einmal kurz drübersaugen zurückstellen, fertig. (Wenn es wirklich Zucker wäre würde ich da allerdings - genau wie bei jedem Saugrobotter- den Schmutzbehälter direkt danach rausnehmen und schnell mal über dem Abfalleimer ausleeren - Zucker zieht wie Salz Wasser, also besser nicht zu lang im Sauger lassen ...)


    Übrigens: Klar ist die Neato Signiture-Serie keine komplette Neuentwicklung, das sieht man auf den ersten Blick. Aber mit 50% mehr Saugleistung wären die sogar dem VR100 in diesem Punkt überlegen (und schaffen dann vermutlich auch künstlich ins Eck gestreuten Zucker weg ... ;-))



    Desweiteren muss man feststellen, dass Neato zumindest Modellpflege betreibt und die Geräte verbessert - worauf man bei Vorwerk derzeit ja immer noch wartet (noch immer das alte Board, noch immer kein Mac-Updaterprogramm etc.)

    Wir haben hier noch den Evo (weißes Modell) und da klappt es prima, wenn man den Robo einfach nach dem ersten gereinigten Raum ausschaltet, in den nächsten Raum trägt (incl. Würfel) und dort neu startet. Das sollt beim neuen Modell ja prinzipiell eigentlich auch funktionieren.