Posts by fignon83

    Nun, er hat es frühe problemlos getan. Und jetzt auch noch, aber eben nicht so lange, bzw. so mühelos. An den schleichenden Kraftverlust mag ich nicht so recht glauben, aber andererseits habe ich keine Ahnung von elektrischen Antrieben. jedenfalls sind die Akkus noch gut und oxidiert ist auch nichts. Ich werde nach dem Winterschlaf noch mal Testen. Ich habe auch einen Ersatzmotor in petto, den werde ich map probieren, falls der Motor wieder schlapp macht. Und ich werde ihm auch ein neues Messer spendieren.

    Quote

    hier geht es um einen L250, ganz anderes Gerät wie der L200 und überhaupt nicht miteinander zu vergleichen

    ich bin da anderer Meinung. Das sind allgemeintypische Ambrogio-Probleme, die über ein einzelnes Modell hinausgehen. Der Kunde als Versuchslabor, kein Kundenservice, Händler die allein gelassen werden, all das sind Probleme der FA. Ambrogio, nicht von einem L250 oder L200.

    Das Argument habe ich auch oft gehört. Bei mir war es das aber nicht. da brachen einfach mal so Achsen wegen Härtungsfehler. Bei gehen mind. 1 Mal im Jahr die Ladeleitungen in den Bumperbügeln kaputt. Da brechen die Heckbleche, dasss es eine ware Freude ist. Die vierte Haube ist jetzt drauf und es ist die erste die hält. Aber kein Wunder, denn die habe ich eigenhändig mit Kohlefasermatten an den neuralgischen Punkten verstärkt.

    Dazu kommen eben die unausgereiften Verhaltensweisen aufgrund der schlechten Programmierung, da wären z.B. auf der Stelle eingraben wenn es feucht ist. Also fährt er nur noch bei wirklich trockenem Wetter. Oder das übers Ziel (Begrenzungsdraht) hinaus schießen, dann landet er im off. Geschwindigkeit stark reduziert, also mährt er langsamer. Passiert dennoch ab und zu. Dazu gehört nich das festfahren bei nachgiebigen Hindernissen.


    Aber man gewöhnt sich. Im Sommer fährt er auch mal eine ganze Woche fehlerfrei durch. Leider wächst da das Gras am langsamsten.

    Aber als anspruchsvoller Nutzer braucht es echt an Erfahrung, um mit dem Gerät leben zu können. Bei mir dauerte es vier Jahre. Und ich meine das ernst.

    Ha, lustig geschrieben, ist mir auch alles so passiert, habe allerdings einen L200 von 2012. Ich finde auch die Hardware für so ein teures Gerät durchaus verbesserungswürdig, nicht nur die Steuerung. Jetzt, wo es wieder feuchter wird, gräbt er sich bei mir täglich ein.

    Auch meine Leidensgeschichte war/ist unendlich.

    Nach 6 Jahren habe ich die für mich einen Weg gefunden, mit dem Ambrogio zu leben, ohne Depressionen oder Tobsuchtsanfälle:


    1. Ändere deine Erwartungshaltung, vergiss vor allem den Kaufpreis-Vergleich mit anderen Gegenständen fürs gleiche Geld.


    2. Kaufe jedes gebrauchte Ersatzteil, was billig und funktionsfähig angeboten wird, du brauchst es.


    3. pass deine Installation im Garten dem Mäher an, nicht umgekehrt.


    4. Frag dich nicht, was der Entwickler in Italien sich bei dem Mist gedacht hat.


    5. Erwarte seitens Ambrogio keinerlei Support oder Hilfestellung


    6. Fühl dich wie ein Pionier oder Entdecker der autonomen elektrischen Rasenpflege.


    7. Freu dich, wenn er mal einen Tag problemlos läuft. Das tut er und das kann er auch. Natürlich nur bei trockenen Wetter und bei geeigneter Installation (s.3).


    Wenn du das beherzigst, fühlst du dich besser und willst ihn nicht mehr missen. Wirklich!

    meiner ist von 2012, ja, der Akkustand wird in 4 Ziffern angezeigt, wenn beide Akkus vollgeladen sind, dann ist die max. Spannung 29.05. Bei normaler Grashöhe fährt er um 10:30 Uhr raus und um 18:30 wieder rein. Bei hohem Gras hält es bis ca. 16:00 Uhr. Die Akkus sind trotz des Alters und der Laufleistung noch ziemlich gut.

    Messermotor dreht auch normal von hand, das Lage Rist nicht fest. Bald ist die Saison ja eh zu ende, dann werde ich mal alles auseinandernehmen. Ichhabe auch nich einen Ersatzmotor, den kann ich mal im Trockenversuch vergleichen. Oder ich bau ihn gleich ein. Wenn es dann danach noch mal auftauchen sollte, möchte ich den Motor ausschließen.

    Hab ich auch schon gehabt. Lag aber nicht an der Grasschnittmenge sondern am überfahren/festfahren bei Unebenheiten. Habe den kaputten Messerschutz ausgebaut und ab und zu klopp ich die Klinge wieder gerade und schärfe sie. Meiner Meinung nach ist der Messerschutz nicht torsionssteif genug konstruiert und es kommt zum oben beschrieben Phänomen. Wenn man unbedingt einen möchte, sollte man den aus Alu nachbauen, damit es dauerhaft was wird. Wieder so ein Detail, was der Hersteller schon lange hätte besser lösen können. Ohne Messerschutz läuft er auch etwas leiser.

    Dieselben Gedanken haben auch zum Kauf meines Ambrogios geführt. Meine Ansprüche konnten damals weder von Husqvarna und von John Deere erfüllt werden (beides Male Händler vor Ort). Meine Erfahrungen (seit 6 Jahren) sind sehr heterogen. Zum einen finde ich das Prinzip sehr gut, auch die Modularen Aufbau (denn es ist nicht nur gut, dass man selber Handauflegen kann, man muss es auch). Aber Kundenservice des Herstellers (mein Eindruck: es wird den Händlern überlassen, bzw. diese auch mitunter allein gelassen) ist unter aller Kanone, manche Konstruktionen sind windig und nicht durchdacht und erst recht nicht dauerfest konstruiert. Und viele Lösungen werden unausgereift/nicht genügend erprobt auf den Markt gebracht. Die dann zu leistende Abhilfe sieht dann häufig stümperhaft und willkürlich aus (wie bei dir jetzt oder schau mal in den thread mit dem neuen nextline-Mäher). Und das ist typisch für Ambrogio. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei Stihl oder Honda ähnlich läuft (wissen tu ich es aber nicht). Das ruft zwanghaft nach einem Vergleich bei den Mopeds, das ist wie früher Moto-Guzzi zu Honda. Aber eines ist sicher: niemals würde Honda einem Importeur überlassen, technische Änderungen ohne Freigabe vorzunehmen. Die App ist deswegen hinterher, weil Ambrogio den OEMS immer einen Schritt voraus sein will und daher nicht alles rausrückt.

    Das ist ja meine grundlegende Kritik an Ambrogio/Zucchetti. Die sind irgendwie in ihren Prozessen nicht aufgestellt. Das fängt bei R&D an, geht über die Qualitätssicherung und hört beim Kundenservice nicht auf. Da bleibt unnötigerweise viel auf der Strecke.

    Was mich noch interessiert: würde eine Aufrüstung auf 2 Akkus auch klappen, wenn man zum sereinmässigen 7,2er noch einen gleichen hinzu gesellt hätte, oder müssen es zwei 6,9er sein?


    Zum Hintergrund: Ich habe einen L200 mt 2 x 6,9 ah. Die Akkus kommen so ganz langsam in die Jahre und ich werde die früher oder später austauschen müssen. Hier bieten sich Angebote an, die nur die Zellen auswechseln. Und man kann dann pro Akku mehr als 6,9er reinpacken, ich glaube, es waren um die 9ah. Nur wenn ich das mache, erkennt der Roboter noch, dass er zwei Akkus hat?

    Oder wäre der einzelne 9ah nicht auch vorzuziehen? Bei mir fährt er mit zwei Akkus locker 8h, hier reichen drei Tage in der Woche.

    moinsen,

    zurück aus dem Urlaub und das Schaf nach zwei Wochen wieder auf die Weide geschickt. Partiell ist das Gras ordentlich gewachsen, so ca. 20 cm hoch. Aber er tut sich an solchen stellen schwer, man hört richtig, wie der Messermotor in die Knie geht, auch meine ich, dass die Fahrtgeschwindigkeit nachlässt. Ich hatte so einen Grasstand schon mehrere Male, da ist er immer so durchgepflügt. Wo kann dieser Kraftverlust herrühren?

    Gruß

    Carsten

    Aber wir sind doch beisammen, das was du über den M30 2017 im Vergleich zu 2014/216 sagst, oder über die über 6 Jahre alten L200, ist doch inhaltlich nahezu deckungsgleich zu dem was ich meine. Und das deine schnelle Rückkehr nicht funktioniert, liegt doch nicht daran, dass du nicht in der Lage bist, nach Bedienungsanleitung den Draht zu legen (meine gehen auch nicht(mehr), k.A. warum).

    Deine Bewertung ähnlicher Sachverhalte ist eben eine andere. Du würdest wieder kaufen, ich nicht, vor allem wenn ich den damaligen Preis von über 3000 Euro in Betracht ziehe.

    Und im 21. Jahrhundert der Käufermärkte, wo Unternehmen sich am Markt behaupten, die über die Qualität der Ware hinaus (das Produkte tun, was sie sollen ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr) dem Kunden sowas wie Service bieten, in diesen Zeiten ist doch das nahezu völlige Fehlen eines solchen (allein die "Leidensgeschichte dieses Threads hier) KO-Kriterium genug. Ich bin wirklich der Meinung, dass Ambrogio sich mit den Entwicklungszyklen mehr Zeit nehmen sollte, etwas gründlicher Konstruieren und ausgiebiger Testen müsste. Oder aber eine Top-Customer-care Abteilung aufbauen müsste. So wird das nichts.