Posts by Plattenwerk

    Hallo Gemeinde,


    letzte Woche blieb der Mower beim Ausfahren aus der BS stehen während die Vorderräder noch auf der Bodenplatte standen. S-Signal zeigte bei Af und Ar negative Werte, in der BS sprang der S-Wert zwischen -14 / 2 / 24 lustig hin und her. Trafo vom Netz getrennt, PIN neu eingegeben - keine Verbesserung.
    Heute hat der Techniker eine neue BS installiert, die zuvor in der Firma 2 Tage problemlos Probe lief. Auf meiner Wiese - negative S-Werte.
    Jetzt sind wir beide ratlos. Ich meine: er hat sich sehr bemüht, erzählte was er mit Husquarna alles beredet hätte und sich tausendmal entschuldigt. Aber dieses Fehlerbild sei auch für Husquarna Deutschland neu.
    Wir hatten also
    a) einen Austauschmower
    b) eine Austausch BS - und beides hat nichts gebracht. Der Verdacht vom Montagsgerät hat sich damit erledigt.


    Vielleicht ein wichtiges Detail: von der BS werden 2 Schleifen versorgt, zwischen denen der Mower hin und her getragen wird.
    Schleife 1 ist der größere und dort gibt es die Probleme. Er trugt ihn heute auf Schleife 2 und maß dort Signalstärke 270!
    Die Kabel von Schleife 1 und 2 waren vorher mit Husquarna-Verbindern versehen, ich hatte diese entfernt und die Kavel verlötet und dann in die Stecker der BS gesteckt. Kalte Lötstelle? Nachgeprüft: Lötstellen tiptop.


    Könnte es wider alle Überlegung - trotz passendem Widerstand und permanent leuchtender LED - doch am Kabel liegen? Ich denke mir: gleich bei der Erst-Installation blieb der Mower an einer Stelle stehen (dort fand sich später Metall im Boden). Es handelte sich um eine Stelle an der er ab und zu hängenblieb. Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr Stellen und er blieb mehrmals am Tage hängen (der Fehler-Zähler steht bei knapp 800(!) und die Effektivität wird mit 57% angezeigt)
    Es scheint, daß das S-Signal mit der Zeit immer schwächer wurde.


    Ich bin überzeugt: wenn wir die Ursache gefunden haben, werden wir uns an den Kopf fassen "wie konnte man sowas Banales übersehen"
    Aber man muß die Ursache halt erst mal finden...

    Hallo,


    an den Mäher-bleibt-Stehen-Stellen fällt der Af (und Ar) Wert unter 50, teilweise messe ich nur 42.
    Ich denke nicht darüber nach, daß ich hier eigentlich den Job vom Fachbetrieb mache - ich will das Problem gefixt haben. Und was dafür notwendig ist wird gemacht, so einfach ist die Welt.

    Hallo,


    ich hab heute früh alle überflüssigen Kabellängen rausgeschnitten, sodaß alle ankommenden Schleifendrähte ohne Schlaufen und Dopplungen direkt in die LS führen. Die Verbindungen sind gut verlötet, als Korrosionsschutz kam Heißkleber drumherum. (Mit Spucke an den Fingern kann man ihn sehr gut in Form bringen.)
    Die Signalstärke beträgt in der LS 224, direkt auf der Schleife (an beliebiger Stelle) 164. Das ist besser als meine ursprünglichen Werte - Schlaufen beseitigen bringt also in der Tat was. Allerdings noch lange nicht an den Werten laut Handbuch.


    However, ich warte jetzt mal ab was mein Händler sagt. Vor allem interessiert mich die Signalstärke er auf seiner Testwiese. Ich meine - abgesehen von kleinen grünene Männchen habe ich so ziemlich alle denkbaren Fehlerquellen ausgegrenzt, es bleibt an sich nur noch die LS übrig. Das Werkstatthandbuch sagt auf Seite 107: "Wert < 20 Ohm: Weist auf eine intakte Schleife hin. Die Verbindungen zur Ladestation prüfen. Wenn der Fehler nicht behoben werden kann, Leiterplatte in der Ladestation ersetzen, siehe 5.3 Austauschen der Platine, Ladestation auf Seite 94.

    Hm, mal sehen. Ich hatte jetzt erst gebückt auf dem Boden knieend die beiden Schleifen zusammengelötet. *rückenaua*
    Mal sehen ob ich so schnell nochmal Lust dazu habe. Bezüglich der Reserven hast Du latürnich völlig recht.


    Ob es was bringt die ankommenden Schleifen in Flachsteckerbuchsen einzulöten? Ich schrieb oben daß die HQ Quetschverbinder ein Schleifenkabel fast durchtrennt hatten...

    Hallo Gemeinde,


    ich habe mich heute an die Schlingenbeseitigung gemacht, außerdem gecrimpte Kabel verlötet. Doch dazu später.


    So sah es hinter bzw. vor der LS aus:
    Anhang 3.jpgAnhang 4.jpg


    Jetzt (nach einer mittleren Kabelbinder- und Erdnagelorgie) so:
    Anhang 1.jpgAnhang 2.jpg


    Außerdem habe ich die Schleifen von Haupt- und Nebenfläche verlötet. Bisher waren sie mit HQ-Klammern verbunden und mir schien, dass es eine Schleife bis auf 4 Äderchen durchtrennt hatte. Die haben jetzt eine satte Lötverbindung, die ich mit Heißkleber versiegelt habe. Die Verbesserung ist marginal: direkt auf der Schleife mißt der Mower Signalstärke 180 - was aber immer noch weit von den 300 lt. Handbuch weg ist.


    Wie ist eigentlich der Suchdraht in das ganze System eingebunden? Wenn der Mower stehenbleibt, ist der vordere Sensor mitunter höchstens 10 cm von ihm entfernt. Mich interessiert, ob er ihn zu bestimmten Zeiten ignoriert und nur 'sieht' wenn die prozentuale Einteilung ihn entlang des Suchdrahts schickt.

    Hallo Louis,


    das Delta der sich abschwächenden Kurve passt ja (von 300 auf 70), nur ist mein Startwert (170) zu niedrig.
    Dein Kompliment leite ich gern an meine Liebste weiter!


    Wenn die Temperaturen wieder erträglich sind werde ich die Schlaufen beseitigen, im Moment prasselt da voll die Sonne drauf. Ich werde das Kabel mit Kabelbindern parallel legen und dann straight in die LS führen. Husquarna hat übrigens geantwortet: sie verweisen auf den Händler ...
    Die kennen meinen Termitenfaktor noch nicht :devil:


    Nicht falsch verstehen: ich bin ihm nicht gram, aber in der Reklamationsbearbeitung sehe ich Luft nach oben. Sich ein halbes Jahr auf "auf unserer Testwiese läuft er" zurückzuziehen, funktioniert bei mir nicht.

    Hallo Louis,


    1. Ja, die Diode brennt permanent
    2. Widerstand gemessen: 3,2 bis 4 Ohm. Erschien mir zu wenig, zweites Meßgerät organisiert: um die 4 Ohm. Der Wert scheint belastbar zu sein. Ach so: die Kontakte an der Basisstation sehen sehr gut aus, kein Anflug von Korrosion.
    Meine Frau sagte mir, dass beim Verlegen Begrenzungsdraht übrig war und die Leute ihn in Schlaufen unter die Platte der Basisstation gelegt haben, ehen sie sein Ende einstöpselten. (Ich selber war auf Arbeit als die Leute die Schleife verlegt haben)
    Könnte das stören?


    Ich habe ihn heute angehalten, in den 'Meßmodus' versetzt und händisch erst auf der Schleife und dann auf den kritischen Bereichen bewegt. Direkt auf der Schleife habe ich maximal Signalstärke 170, in den kritischen Bereichen 54 gemessen. Und da schien die Sonne nicht mehr auf die eine Stelle an der ich mal nur 47 gemessen habe.


    Ich will eine Mail direkt an Husquarna schicken und denen die ganze Geschichte darlegen. Mal schaun, ob ich im Gegensatz zu meiner ersten Mail eine Antwort bekomme...

    Auch ich gebe Dir ein :thumbsup: für Deine Ansichten hinsichtlich Nachbarschaft.
    Allerdings würde ich mir die ganze Nummer in Gedächtniswatte packen nach dem Motto: ich bin nicht nachtragend... doch ich vergesse nichts!
    Das schönste Gefahrt ist manchmal die Retourkutsche :nunu:

    Hallo Louis,


    ich habe mir das Werkstatthandbuch gezogen und auch die Abbildung der zu erwartenden Feldstärke gesehen.
    Heute fiel mein Blick auf unser Kräuterbeet:
    Mower-Kräuterbeet.jpg
    "Der Betonring ist garantiert bewehrt". Also Schleife umgelegt.


    Mein Händler meinte auf die Information 'Austauschmower bleibt auch stehen':" gut, wir holen ihn wieder ab. Das ist alles was wir als Fachhändler für sie tun können." Denkste, Puppe! Aus der Nummer kommt er nicht so billig raus. Er weiß es noch nicht, aber als nächstes darf er mir eine andere Basisstation hinstellen.:devil: Von Signalstärke (und entsprechenden Programmierebenen) hatte er angeblich noch nichts gehört. Gut: er ist der Chef und nicht der Techniker, aber DIE Blöße hätte ich mir zum Beispiel nicht gegeben. Wenn ich ihm das nächste Mal auf die Bude rücke lasse ich ihm das Werkstatthandbuch auf 'nem Stick da.


    Danke für Deinen Betrachtungen hinsichtlich Erdschluss. Ich war drauf und dran die Schleife komplett neu und möglichst ohne eingeflickte Lötungen zu verlegen (ich habe nachträglich ein paar Bäumchen eingeschleift). Meinst Du ich sollte auch an der Basisstation Löt- statt Steckverbindungen machen?


    Nachtrag: so sehen die 'Fundstücke' aus:
    Mower-Metallsuche.jpg
    Was fällt daran auf? Richtig: kein Schaaaaatzzzzz :hand:

    Hallo,


    seit Donnerstag dreht ein Austauschmäher seine Runden - und bleibt stehen. Ich bin bald blöde geworden!


    Dank Louis' Tipp :thx:kann ich jetzt die Feldstärke messen. Sie beträgt an der Stopstelle 59. Ich habe unmittelbar vor der Ladestation (20cm Abstand) aber auch nur 106 gemessen! Das ist dann schon ein Unterschied zu den erwähnten 300. In beiden Fällen wird im Display 'Qualität 100%' angezeigt - worauf bezieht sich das?
    Könnte ein Erdschluß des Begrenzungs- bzw. Suchdrahts die Ursache sein? Ich habe ihn an einer Zufallsposition angehalten (wo er nie hängenblieb) und die Feldstärke zeigte auch nur 61/62/63 an (sie schwankt tatsächlich wenn man ihn im Meßmodus bewegt)

    Das ist mir neu (so tief bin ich nicht in die Bedienungsanleitung eingestiegen). Werde ich mal probieren.
    Bleibt die Frage warum er morgens über die kritischen Stellen problemlos wegfährt. Feldstärkenschwankung über den Tag? Da ist Ric's Erklärung (Sensoren defekt) schlüssiger. Aber ich bin für jede Anregung dankbar.

    Hallo Louis,


    der Mäher lief schon im Herbst 2014 und blieb anfangs nur ab und zu stehen - vielleicht einmal alle 3 Tage.
    Das mit dem zweiten Mäher ist gerade in Arbeit. Ich bleibe da auf jeden Fall dran und will eine Lösung. Die werde ich hier posten.


    Ein Detail: morgens fährt er problemlos überall lang, erst mir zunehmender Wärme (Helligkeit?) häufen sich die Ausfälle. Und: er bleibt immer stehen während er auf den Suchdraht zufährt.

    So langsam ist es mir peinlich, diesen Thread immer wieder hochzuholen...
    ..aber der Mäher bleibt weiterhin (aber an anderen Stellen als bisher) stehen :mad5: 'FEHLER Kein Schleifensignal'


    Ich habe mir ein Metallsuchgerät organisiert und den Rasen an jeder 'Stillstand-Stelle' aufgenommen (...könnt ihr euch vorstellen, wie der jetzt aussieht? *heul*) Es fanden sich Kronenkorken, Flaschen-Schraubverschlüsse, Stanniolpapier, leere (Weissblech-)Tuben, Nägel, Drahtstücke ... alles Kleinkram. Durch Zufall fand ich auch ein paar große Metallteile (ca. 1 - 1,5 kg), dort war der Mäher jedoch NIE stehengeblieben.


    Die Kundenkommunikation von Husquarna finde ich ganz schlimm:
    Ich habe eine Mail geschrieben
    - welches Problem
    - was bisher unternommen wurde
    - Frage was noch getan werden könnte
    - Bitte mir zu helfen
    Die Mail ging zwar an die globale Husquarna Mailadresse, das Betreff war jedoch unmissverständlich. Es kam - nichts. Keine Empfangsbestätigung, kein 'wir leiten das an unsere zuständige Abteilung weiter' oder 'wir setzen uns mit ihrem Händler in Verbindung'. Ich habe beruflich ab und zu Reklamationen zu bearbeiten; hier könnte ich ein Lehrbeispiel 'nennen sie die Kardinalfehler in der Kundenkommunikation bei Reklamationen' draus machen!
    Mein Händler sagt mir immer dass der Mäher auf seiner Testwiese problemlos fährt. Na super.


    Meine Frage an die Techniker unter euch:
    Wie muß ich mir das vom Begrenzungsdraht erzeugte Feld vorstellen? (ich las was dass der Mäher erkennt ob er 'drin' oder 'außerhalb' ist) Kann man Feldstärke/-vektor irgendwie messen? Wenn ja: womit?
    Bis zu welcher Tiefe stört z.B. Metall? Ab welcher Größe/Masse stört es? Stört nur Metall?
    Mein Begrenzungsdraht ist nicht vergraben - macht das einen Unterschied?
    Je heisser und trockener es wird desto häufiger bleibt der Mäher stehen. Ist sowas bekannt? Frühmorgens fährt er über alle kritischen Stellen weg als ob nichts wäre.
    Die LED an der Ladestation leuchtet konstant - könnte sie trotzdem eine Macke haben?
    Ich habe ab und zu auch die Fehlermeldung 'vorderer (bzw. hinterer) Schleifensensor defekt' . Kann ich deren Austausch verlangen? Was wenn sie's nicht sind?
    Was könnte ich noch zur Fehlereingrenzung unternehmen?


    Ich habe eine Stelle wo er häufig stehen blieb, spatentief ausgehoben (Boden knochentrocken; ging nur mit Spitzhacke). Da war - NICHTS! Das Metallsuchgerät schlug null an.
    Ich weiß mir keinen Rat mehr.
    Hier steht eine 3 Kilo-€ Investition als Gartenschmuck sinnlos rum.
    Ich will denen den Bettel nicht vor die Füsse werfen, aber das Ding soll tun wie es anfangs auch tat!