Posts by LOUIS XIV

    Also wenn der Techniker die Hauptplatine ausgewechselt hat, bin ich auch um einen Rat total verlegen. Wann genau ist denn das Durchbrennen der Z-Diode passiert? Beim Anschluss der Batterien (es sind ja 2) oder erst beim Einschieben des Mähers in die Ladestation? Und war es Deine LS oder eine andere?

    Generell: Die Z-Diode schützt die Ladeschaltung und die nachfolgende Gesamtelektronik vor Überspannung, herkommend von der Stromversorgung (Trafo mit sekundär 27 V~). Ich sehe nicht, wie sie unter normalen Bedingungen (keine Netzüberspannung oder Blitzeinschlag, kein gekürztes Niederspannungskabel) durchbrennen sollte.


    Falls Du den Rat eines wirklich kompetenten Spezialisten für die Elektronik der G2-Modelle brauchst, wende Dich an den Automowerdoktor:

    http://www.josef-berkenkopf-el…l?site=AUTOMOWER+G2&ompid[1]=10&ump=


    LOUIS XIV

    Ernst,


    Wieso startest Du dieses Thema erneut? Hast Du denn die Z-Diode nicht selbst gewechselt, sondern durch die Werkstatt ein "neues Mainboard" in den Mäher einbauen lassen? Oder ist dies ein zweiter Mäher desselben Typs 230ACX ?


    Die Batterie ist es sicher nicht, die zum abfackeln der Z-Diode führt. Hast Du ev. das Niederspannungskabel gekürzt? Da die Z-Diode im Eingang zur Ladeschaltung liegt, verstehe ich auch nicht, wieso sie bei Anstecken der Akkus durchgebrannt sein soll. Da braucht es unbedingt die Spannungsversorgung vom Trafo dazu.


    LOUIS XIV

    Die Originalmesser sind 35 mm lang. Entscheidend ist bei den längeren Messern der Abstand von der Lochmitte zum Klingenende, in diesem Fall 23 mm. Wenn dieser Abstand bei den längeren Ersatzmessern deutlich grösser ist, riskierst Du das Zerschneiden der Pneus der Vorderräder. Teste mal am umgedrehten Mähjer, ob die längeren Klingen in irgend einer Extremstellung den Pneus gefährlich werden. Die Radaufhängung der Vorderäder kann man durch Biegen auch noch anpassen. ( Das gehört gar zum jährlichen Funktionstest.)


    LOUIS XIV

    Verstehst Du unter "Radnabe" den Alu-Sechskant, der auf dem Radmotor resp. dessen Getriebe aufgeschrumpft ist oder was? Hast Du dieses recht aufwendige Wechselmanöver korrekt nach Werkstatthandbuch durchgeführt? An beiden Rädern?

    Welches Fabrikationsjahr hat Dein 230 und wieviele Betriebsstunden?


    LOUIS XIV

    Jürgen, dieser Angriff gefällt mir schon besser. Ich glaube, jetzt bist Du auf dem rechten Weg.


    Der Abschnitt im FF über die Mosfets vom 220 ist eben kurz, da der Austausch relativ früh beherrscht wurde. Leider wird das Foto nur nach langem Vergleichen mit Gesamtübersichten klar. Aber die Typenbezeichnung wird in diesem Abschnitt gegeben und offenbar hat sich da über die Modellentwicklung nichts geändert.


    Zum einfacheren Auslöten hat einer empfohlen, dem Käfer zuerst die Beine durchzutrennen und dann die Reststücke einzeln auszulöten. Hilfreich hierzu vielleicht auch der Beitrag #9 von ProtonX hier:

    Husqvarna Automower 230 ACX Platinendefekt Radmotor blockiert


    Viel Erfolg, und lass uns das Ergebnis wissen. Hast Du eigentlich den Motortausch gemacht und mit welchem Ergebnis?


    LOUIS XIV

    Neue Gehäusedichtung ist ein muss.

    Hoffentlich tauscht Du nicht die im Foto gelb und rot eingerahmten 8 Dinger aus. Du kennst die schlechte Foto im franz. Hauptartikel von Chercheur, da das Foto nur einen kleinen Ausschnitt der Platine zeigt.:


    http://automower-fans.les-foru…sant-brule-ou-comporteme/

    Leider nicht zu erkennen, wo sich diese 6 Mosfets auf der Platine befinden. Es handelt sich um Bauteile mit 8 Beinchen:

    FDS8958A (alternativer MOSFET scheint auch zu gehen : FDS4897C Dual, 40V SOIC 8-Pin, No. 671-0539 bei RS-Components)


    LOUIS XIV

    Zu 1.

    Unter der vorderen Klappe gibt es original einen silbernen Aufkleber mit den Daten. Fehlt aber manchmal.


    Zu 3.

    Auch Kondensat könnte es sein, denn der Mäher atmet mit dem Temperaturwechsel. War es denn viel Flüssigkeit? Den Mäher sollte man nie mit Wasser direkt waschen, nur mit feuchtem Lappen. Aber das weisst Du doch bestimmt?


    Zu 4:

    Wenn der Fehler beim Umstecken immer noch rechts angezeigt wird, ist er auf der Platine und nicht am Motor.


    Zu 5:

    ok. Der gescheuten Arbeit halber würde ich zuerst mal den Elko wechseln oder testweise einen normalen (nicht SMD) aus der Sammlung einseitig einlöten. Im FForum wurde kürzlich empfohlen, immer alle FETs zu wechseln wegen Alterung. Wenn Du Dich mit FETs auskennst, kann man grundsätzlich schon versuchen, durch Messungen mit einem Ohmmeter Unterschiede in der Durchlässigkeit zu finden und so den defekten FET identifizieren. Die Motoren würde ich dazu abhängen. Habs nie selbst gemacht, sondern den Tipp von Poildecarotte/Asterix.


    LOUIS XIV

    Moin Lo111,


    Dann fragen wir halt auch:


    1. Jahrgang des 220AC ?


    2. Wieso soll die Vertiefung am hinteren Unterboden nicht die korrekte, vorgesehene Griffmulde sein?


    3. Wo konnte das Wasser eindringen? Ist der Gummi des Hauptschalters noch ganz, ist Robby durch eine Lache gefahren? War die Dichtung irgendwo nicht richtig eingelegt?


    4. Wahrscheinlich liegst Du mit Deiner Vermutung richtig, dass es einen der Mosfets der Ausgangsstufe erwischt hat; es gab irgendwo kürzlich einen ähnlichen Beitrag nach einem Wassereinbruch. Aber du solltest das verifizieren, indem Du die beiden Radmotoren mal ausbaust und deren Seite wechselst. Das soll relativ einfach gehen: Radkappe ab, 4 Schrauben lösen, Motor abziehen und dann das Kabel abstecken. Bleibt die Fehlermeldung für die rechte Seite oder nicht?


    5. Ist das beigefügte Bild nun die Hauptplatine Deines Mähers oder stammt sie aus dem franz. Forum?


    LOUIS XIV

    Moin Tom,

    Das sind ja erfreuliche Nachrichten und wichtige Erkenntnisse! Insbesondere:

    - Ein Blitzschlag kann auch die Schleifensensoren (wohl eher die zugehörige Elektronik) verbrennen. Wie ich oben dargelegt habe, ist das eigentlich bei hohen induzierten Spannungen in der Sensorspule durch den Blitz absolut einleuchtend.

    - Fachwerkstätten verdienen dieses Prädikat nicht immer, da sie diesen Fehler nicht gefunden haben.

    - Daher sollte man ihrem Urteil nie endgültig trauen.


    Vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen mit uns!


    LOUIS XIV

    Eddy!


    Ich kenne mich mit dem Test nicht selbst aus. Muss man dazu den Mäher nicht selbst anstossen, damit der Sensor auf einen Stoss zu reagieren hat?


    Im Werkstatthandbuch steht auf S.115 einiges, was bei einem fehlerhaften Stossensor zu überprüfen ist. Insbesondere müssen die Magnete korrekt orientiert sein. Mach mal erst diese Prüfungen.


    LOUIS XIV

    Moin Connbert,


    1) Dein Beitrag steht hier im falschen Bereich: der 320 ist ein Mäher der 3. Generation 4-Rad. Vielleicht plaziert einer der Administratoren dieses Beitrag um in den richtigen Bereich.


    2) Leider sind die Werte des SK in Deinen Bildern nicht leserlich, da zu klein. Das Vorzeichen sagt allein gar nichts und wechselt von + zu - beim überqueren des SK; Maximalwert dann genau über dem SK. Dessen Wert (+ Signalqualität 100%) wäre wichtig. Wenn er sehr klein ist, ist das SK unterbrochen und dann geht sicher nichts.


    LOUIS XIV

    Moin Tom,


    Lies einmal im Werkstatthandbuch S. 112 die Fehlermeldungen "kein Schleifensignal", "Die vordere Schleifensensorplatine ist

    defekt."

    Es sieht so aus, als ob wir mit dem vorderen Schleifensensor auf der richtigen Spur sind. Siehst Du nicht genau diese Syptome?


    Ich hatte eigentlich neu auch Zweifel, weil ein defekter S-Sensor automatisch gemeldet wird; wohl aber nur bei totalem Versagen.


    LOUIS XIV


    Moin Tom!


    0) Die negativen Einzelwerte der Batterien außerhalb der Ladestation geben den aktuellen Verbrauch des Mähers an: Einheit [mA] und daher negativ. Die Batteriekapazität wird aber in [mAh] gegeben. Bitte diese Einheiten nicht verwechseln!


    1) In Beitrag #10 hast Du doch geschrieben, dass die Werkstatt die Mäherplatine schon ausgtauscht hatte. Willst Du sie nochmals tauschen, kostet ja um die 400 €! Was soll das bringen? Lieber nicht.


    2) Schleifensensor: Habe ihn selbst noch nie ausgebaut aber gelesen, dass offenbar noch eine Elektronik dazugehört. Offenbar ist die Spule + Elekronik auf dieser kleinen Platine zusammen verbaut und wird vereinfachend "Schleifensensor" genannt. Bei Dir dieses Bild "Mowerplatine (8).JPG" ist wohl somit der hintere Schleifensensor. Ebenso muss es vorne mittig dasselbe Teil geben. Wird z.B. hier angeboten:


    https://shop.mower24.de/epages…-230/Elektronik__Batterie


    Der Austausch ist im Werkstatthandbuch S.103 beschrieben.


    3) Lies noch folgenden Beitrag:


    http://www.razyboard.com/syste…imo-197397-5993615-0.html


    Insbesondere auch mal einen fehlerhaften Microschalter in Betracht ziehen. Aber erst mal den Microschalter im Werkzeugmenu digital simulieren; die "0" ersetzt dann die Stoptaste (alternierend ein-aus): Menu Werkzeuge-Sondereinstellungen-STOPtaste aus.


    LOUIS XIV

    Moin Tom,


    1) Ladung von 4309 mAh (so lese ich das etwas unklare Foto) ausser LS ist doch i.O.? Wieso meinst Du nein?


    2) Den Verdacht, dass die Schleifensensoren resp. die zugehörige Platine defeft sind, habe ich doch schon oben geäussert, und nun wüsste ich eigentlich auch nichts anderes zu prüfen. Haben denn diese 2(!) Werkstätten nicht die Schleifensensoren überprüft? Hast Du das ihnen nicht nahegelegt? Wichtig wohl insbesondere der vordere, ev. kannst du selbst mal den vorderen und den hinteren austauschen resp. die E-Platine.

    Da die Dinger im wesentlichen eine Spule beinhalten, scheint es wohl möglich, dass sie durch den Blitz eine Spannungsspitze an die nachfolgende E-Platine geleitet haben und dort was durchgebrannt ist.


    Viel Glück, gib noch nicht auf!


    LOUIS XIV

    "Aber Du hast mich auf eine Idee gebracht: was wenn das Diagnosetool nur die Platine misst aber nicht ob die Schleifensensoren funktionieren?"


    Moin Tom,


    Das hatte ich genau im Hinterkopf. Der Ordnung und Verständlichkeit aber wollte ich gerne zuerst von Dir erfahren, ob die Schleifensensoren vernünftige Werte anzeigen, insbesondere der vordere, der bei den G2-Modellen offenbar für die meisten Werte entscheidend ist (wohl ausser Ar, rear=hinten). Wenn nicht, muss als nächstes dieser Sensor und die zugehörige Elektronikplatine geprüft oder probeweise gewechselt werden. Nun hast Du das selbst schon gemerkt, wäre aber schön, wenn Du dazu noch Feedback gäbest. Aber der Techniker wird Dir diese Messung wohl ungern machen, denn das wäre schon eine Unterlassungssünde für ihn.


    Im übrigens empfehle ich für schwierige Reparaturen den Automowerdoktor, der die Mäher wirklich bis innen kennt.


    LOUIS XIV


    NB: Auch Zahnärzte übersehen manches. Das führt zu höheren Kosten als bei einem Automower, und manchmal gar zu Schmerzen.

    Moin Tom,


    Das ist ja schon blöd. Ich verstehe die Argumentation des Elektrikers nicht, da Du nun beide Platinen ausgetauscht hast.

    Ich habe gerade nochmals die ganze Story überlesen und bin an folgendem hängengeblieben, Beitrag #4:

    "Af, Ar, G1 und G2 sind auch viel zu niedrig. Schleife ok, Durchgang in der LS auch ok."

    Gib mal diese Werte durch, inkl.Qualität, Mäherschnauze hinter rechter hinterer Ecke der Ladeplatte. Und miss mal den Widerstand der Begrenzungsschleife mit dem Ohmmeter. Achte dabei auch, ob sich dieser beim Bewegen der Verbindung Stecker Kabel ändert. Niedrige Signalstärken könnten ihre Ursache in zu hohem Schleifenwiderstand haben.


    LOUIS XIV