Posts by LOUIS XIV

    Bei meinem neuen 230 ACX ging das Teil schon im 2. Betriebssommer kaputt. Ich habe mir dann gleich eine (noch erhältliche) Tastaturfolie in Reserve zugelegt. Die berichteten Defekte häufen sich jeweils in heissen Sommern. Der typische Defekt liegt meist in einer Dauerschliessung eines Kontakts, entweder indem die Taste gedrückt bleibt (Tellerfedern = "Knackfrösche") oder indem sich eine leitende Brücke durch elektrolytisch leitendes Kondensat zwischen den entsprechenden Kontakten bildet. Das scheint ein genereller Schwachpunkt dieses Teils zu sein. Somit nehme ich an, dass die entsprechenden Teile in der 3-er und 4-er Generation nicht unbedingt standfester sind.


    LOUIS XIV

    Er muss auf der Hauptplatine selbst sein, denn:


    a) Das Teil wird nirgends unter den Ersatzteilen angeboten.

    b) Als an meinem Mäher die Hauptplatine getauscht worden war, verhielt sich im Gefälle Robi als ein unmöglicher "Bergsteiger". Das liess durch eine Kalibrierung leicht beheben.


    LOUIS XIV


    N.B. Finde soeben noch einen Artikel über den 230ACX in meinen Unterlagen aus "All Electronics 2007". Aus Bild 2 kann man sogar die Lage des Neigungssensors auf der Platine ersehen.Mainboard 230.jpg

    Aufkleben geht aber nicht ohne Demontage des Gehäuses von Tastur + Anzeige. Dazu vorgängig das bewegliche grosse Gehäuse in gewohnter Weise (Videos im Internet) abnehmen. Das Gehäuse von Tastur + Anzeige ist am Chassis mit vier Schrauben befestigt. Nach lösen kommst Du an diese Teile von unten heran. Vor dem Ausbau der Tastatur die 2 Folienstecker am Display abstecken. Der 2-polige ist für die beleuchteteTtastatur des 230. Es gibt ihn und die Beleuchtung nicht beim 220. Wenn sie dir nicht wichtig ist, kannst Du die Tastaturfolie des 220 nehmen.


    Die Tastaturfolie alleine wird aber von HSQV nicht mehr geliefert, somit wirst du Mühe haben, sie zu erhalten. Immer noch geliefert wird das Gehäuse mit Tastatur, dabei ist der Jahrgang wichtig.


    LOUIS XIV

    Die Akkuspannung erscheint zu tief. Bei 18,0 Volt wird die Rückkehr zur Station ausgelöst. Ein frisch geladener Akku hat in der Regel über 20 V (ohne Last). Lade mal erst neu und miss dann die Spannung ohne Last mit dem Schnelltest ("0" etwa 2 Sek drücken bis erste Seite erscheint, dann weiterblättern mit "enter" bis Spannung V erscheint. Beenden mit "Zurück". Beim Laden bitte auch den Strom beobachten, sollte längere Zeit bei etwa 1,7 A liegen, gegen Ende der Ladezeit geht er dann zurück.


    Gemäss Werkstatthandbuch:

    Drehzahl 2500 rpm ist ok,

    Strom im Leerlauf soll 40-150 betragen, also ok.

    Mittelstrom: Der Mittelwert während ca. 8 Stunden Mäh-

    zeit gemessen. Ein hoher Wert gibt an, dass der

    Messerteller sich nicht frei drehen kann.


    LOUIS XIV

    Moin Delgardo,


    a) Wieviele Ladezyklen (oder Betriebsstunden hat der Akku? Ist er Original-Husqvarna?


    b) Die angezeigte Kapazität von 2200 +/-x mAh wird am Ende des Ladevorgangs immer angezeigt, sie sagt nichts über den wahren Ladungsinhalt aus, der mit dem Alter klar abnimmt (Mähzeit oder Ladezeit pro Ladung sind das wahre Indiz).


    c) Wenn der Akku nicht eine wegen Ladezyklen eine deutlich reduzierte Kapazität hat, tippe ich in Deinem Fall auf einen Spannungsabfall zwischen Akku und Mähmotor (ein Übergangswiderstand = schlechter Kontakt). Allenfalls auch ein Spannungsabfall beim Ladevorgang zwischen Transformer und Eingang ins Mainboard, womit der Akku nicht mehr vollständig geladen wird.


    d) Mach mal einen Test mit dem Mähmotor. Menu Werkzeuge - Test - Kraft und Motoren - Messermotor

    Dazu zuerst das Menuwerkzeuge einrichten , wie hier beschrieben:

    http://www.roboter-forum.com/s…atur-mehr-m%F6glich-220AC

    Berichte darüber. Achte insbesondere auch darauf, ob die Spannung bei Test zusammenbricht (sie wird angezeigt, sollte so wie ich mich erinneren, nicht unter 18 V fallen).


    LOUIS XIV

    Ich würde zuerst mal den Neigungssensor kalibrieren resp. zuerst Tilt X und Tilt Y bestimmen. Dazu den Mäher auf eine garantiert ebene Fläche stellen. Die Kalibration befindet sich im Menu Werkzeuge. Eine falsche Justierung kann nämlich ebenso eine schräge Fahrt verursachen. Ein leichtes Bogenfahren soll hingegen unvermeidbar sein.


    Neu fetten der Getriebe würde ich nicht vor 2000 Betriebstunden machen.


    LOUIS XIV

    Wenn einer so redet ("allles kaputt") ist es ein wenig zu offensichtlich, dass er gerne was Neues verkaufen möchte. Du hast richtig gehandelt, dass Du das Gerät zurückgeholt hast und nun eine andere Werkstatt mit der Reparatur betraust. Ich bin nicht alleine hier im Forum mit der Ansicht, dass die alten Geräte (G2) die qualitativ besseren - und damit langlebigeren - Komponenten enthalten als die neuen (G3).


    LOUIS XIV

    Also wenn der Techniker die Hauptplatine ausgewechselt hat, bin ich auch um einen Rat total verlegen. Wann genau ist denn das Durchbrennen der Z-Diode passiert? Beim Anschluss der Batterien (es sind ja 2) oder erst beim Einschieben des Mähers in die Ladestation? Und war es Deine LS oder eine andere?

    Generell: Die Z-Diode schützt die Ladeschaltung und die nachfolgende Gesamtelektronik vor Überspannung, herkommend von der Stromversorgung (Trafo mit sekundär 27 V~). Ich sehe nicht, wie sie unter normalen Bedingungen (keine Netzüberspannung oder Blitzeinschlag, kein gekürztes Niederspannungskabel) durchbrennen sollte.


    Falls Du den Rat eines wirklich kompetenten Spezialisten für die Elektronik der G2-Modelle brauchst, wende Dich an den Automowerdoktor:

    http://www.josef-berkenkopf-el…l?site=AUTOMOWER+G2&ompid[1]=10&ump=


    LOUIS XIV

    Ernst,


    Wieso startest Du dieses Thema erneut? Hast Du denn die Z-Diode nicht selbst gewechselt, sondern durch die Werkstatt ein "neues Mainboard" in den Mäher einbauen lassen? Oder ist dies ein zweiter Mäher desselben Typs 230ACX ?


    Die Batterie ist es sicher nicht, die zum abfackeln der Z-Diode führt. Hast Du ev. das Niederspannungskabel gekürzt? Da die Z-Diode im Eingang zur Ladeschaltung liegt, verstehe ich auch nicht, wieso sie bei Anstecken der Akkus durchgebrannt sein soll. Da braucht es unbedingt die Spannungsversorgung vom Trafo dazu.


    LOUIS XIV

    Die Originalmesser sind 35 mm lang. Entscheidend ist bei den längeren Messern der Abstand von der Lochmitte zum Klingenende, in diesem Fall 23 mm. Wenn dieser Abstand bei den längeren Ersatzmessern deutlich grösser ist, riskierst Du das Zerschneiden der Pneus der Vorderräder. Teste mal am umgedrehten Mähjer, ob die längeren Klingen in irgend einer Extremstellung den Pneus gefährlich werden. Die Radaufhängung der Vorderäder kann man durch Biegen auch noch anpassen. ( Das gehört gar zum jährlichen Funktionstest.)


    LOUIS XIV

    Verstehst Du unter "Radnabe" den Alu-Sechskant, der auf dem Radmotor resp. dessen Getriebe aufgeschrumpft ist oder was? Hast Du dieses recht aufwendige Wechselmanöver korrekt nach Werkstatthandbuch durchgeführt? An beiden Rädern?

    Welches Fabrikationsjahr hat Dein 230 und wieviele Betriebsstunden?


    LOUIS XIV

    Jürgen, dieser Angriff gefällt mir schon besser. Ich glaube, jetzt bist Du auf dem rechten Weg.


    Der Abschnitt im FF über die Mosfets vom 220 ist eben kurz, da der Austausch relativ früh beherrscht wurde. Leider wird das Foto nur nach langem Vergleichen mit Gesamtübersichten klar. Aber die Typenbezeichnung wird in diesem Abschnitt gegeben und offenbar hat sich da über die Modellentwicklung nichts geändert.


    Zum einfacheren Auslöten hat einer empfohlen, dem Käfer zuerst die Beine durchzutrennen und dann die Reststücke einzeln auszulöten. Hilfreich hierzu vielleicht auch der Beitrag #9 von ProtonX hier:

    Husqvarna Automower 230 ACX Platinendefekt Radmotor blockiert


    Viel Erfolg, und lass uns das Ergebnis wissen. Hast Du eigentlich den Motortausch gemacht und mit welchem Ergebnis?


    LOUIS XIV

    Neue Gehäusedichtung ist ein muss.

    Hoffentlich tauscht Du nicht die im Foto gelb und rot eingerahmten 8 Dinger aus. Du kennst die schlechte Foto im franz. Hauptartikel von Chercheur, da das Foto nur einen kleinen Ausschnitt der Platine zeigt.:


    http://automower-fans.les-foru…sant-brule-ou-comporteme/

    Leider nicht zu erkennen, wo sich diese 6 Mosfets auf der Platine befinden. Es handelt sich um Bauteile mit 8 Beinchen:

    FDS8958A (alternativer MOSFET scheint auch zu gehen : FDS4897C Dual, 40V SOIC 8-Pin, No. 671-0539 bei RS-Components)


    LOUIS XIV