Posts by joe-666

    OK, also gehören diese Offroad-Räder zu den Gimmicks, die ich nicht gebrauchen kann.


    Wären sie breiter, so dass das Gewicht auf eine grössere Fläche verteilt und der Rasen somit geschont wird, hätte das ja Sinn gemacht...

    joe, deine Erwägungen sind teilweise immer noch falsch


    Wie wäre es denn dann wenn Du die Fehler richtigstellen würdest? Und zwar mit Fakten anstatt mit Allgemeinplätzen?


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    Nebst dem dass du offenbar die Graupnerlader nicht kennst.


    Dafür kennst Du ihn ja um so besser.


    Dann sei doch so gut und erkläre den staunenden Lesern, wie der die Zellen balanciert, wenn am Akku-pack keine Anschlüsse dafür vorhanden sind?

    Gibt es eigentlich auch wissenschaftliche Tests, um wieviel Stunden sich die Lebensdauer eines Akkus insgesamt reduziert, wenn man den Akku vor dem Winter einfach ganz normal (laut Anleitung des Herstellers) auflädt?


    Wissenschaftliche Abhandlungen gibt es da durhaus, braucht man aber nicht wirklich.


    Die Lebensdauer reduzierst Du damit nicht.


    Um die Lebensdauer ging es mir dabei aber auch nicht, sondern darum, dass das Nachladen sehr mühsam ist.

    verfolge mal eine offizielle LI-Ion Ladung zBsp mit dem Graupnergerät, dann siehst du wie da alles dauernd nachgeregelt wird.


    Da soll die Kapazität auch optimal genutzt werden.


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    zudem kannst du bei 19,5V problemlos eine Zelle zum brennen bringen, weil die Spannung verteilt sich nach den Innenwiderständen. Somit kann an einer Zelle 3V an der anderen 4.5 zusammen 7.5 und du denkst


    Das Problem mit der Unsymmetrie ist ja nun nicht gänzlich neu. (auch wenn das mit den Innenwiderständen sehr vereinfacht erklärt ist)


    Die Frage ist aber doch, wie schafft es das originale Ladegerät, dieses Problem bei einer Reihenschaltung zu vermeiden?


    Durch Magie?


    Das kann nur durch einen Balancer vermeiden werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

    • der Balancer ist im Akkupack integriert. In diesem Fall vermeidet er die Unsymmetrie unabhängig davon, ob der Akku vom originalen Ladegerät oder von einem Labornetzgerät geladen wird.
    • der Balancer ist nicht im Akkupack sondern im Gerät. In diesem Fall müssen aber die Anschlüsse zwischen den Zellen herausgeführt sein. (was aber beim Sileno-Akku nicht der Fall ist)
    • theoretisch besteht die Möglichkeit dass die im Akku integrierte Elektronik mit dem Hauptgerät kommuniziert (zB Nahfeld, oder aufmodulieren auf die Ladeanschlüsse) und die Arbeit verweigert wenn diese Kommunikation nicht zustande kommt. Konkret hatte ich solch ein Verhalten bei einer Sony-Videokamera gesehen. Das war sozusagen ein Kopierschutz. Kennt man ja auch von den Tintendruckern...


    Da der Akku der Sileno keine Balancer-Anschlüsse herausgeführt hat, muss ebendieser im Akku eingebaut sein.


    Und nun würde mich brennend interessieren, aus welchem Grund dieser Balancer seine Arbeit verweigern sollte?


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    (weil du ja nicht reinsehen kannst (Beim Graupner geht das übrigens))


    Ah! Und wie macht der das? Telepathie?


    Dein Wundergerät von Graupner hat auch nur zwei Anschlüsse. und daran kann er ebenfalls nur EINE Spannung und EINEN Strom messen. Wie sich diese Spannung innerhalb des Akkupacks auf die Zellen aufteilt, kann auch Dein hochgelobter Graupner nicht riechen.


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    Was der allfällige vorhandene Balancer macht und wie gut der ist weiss ich nicht.


    Es ist derselbe Balancer, der auch bei der Ladung in der Ladestation zum Einsatz kommt. Welchen Grund könnte es geben, dass er seine Arbeit verweigert wenn die Ladung mittels Labornetzteil erfolgt?


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    Gemäss aktueller Rechtsprechung ist der Anwender bei jeder Bastelei rund um Li-ION, LiPos etc voll haftbar und die Versicherung verabschiedet sich mit Verweis darauf elegant!


    Das ist leider wahr. Laut aktueller Rechtsprechung stehst Du schon mit einem Bein im Gefängnis wenn Du selbst in der Nase bohrst anstatt einen Dienstleister zu beauftragen.


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    Es ist auch so, dass die Li-ion, Lipos keinesfalls dauergeladen werden dürfen (auch nicht mit Ministrom),


    Diese Einschränkung bezieht sich auf einen vollen Akku. Davon war oben nicht die Rede.


    Wie bitte soll eine Dauerladung auftreten, wenn (bei 1.5V unterhalb der Ladeschlussspannung) kein Strom mehr fliesst?


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    Außerdem werden Li-ION nicht einfach mit Konstantstrom geladen sondern degressiv.


    Ein Li-Ion wird in zwei Phasen geladen:
    1. bis zum Erreichen der Ladeschlussspannung mit Konstantstrom. Während dieser Zeit nimmt die Spannung kontinuierlich zu.
    2. Sobald die Ladeschlusspannung erreicht ist, wird mit Konstantspannung geladen. Dabei nimmt der Strom kontinuierlich ab. Unterschreitet der Strom einen Mindestwert, ist die Ladung beendet.


    Das ist das, was Du oben als "U/I-Kennlinie" bezeichnest.


    Nichts anderes macht ein Labornetzteil, wenn man es auf die Ladeschlusspannung stellt und eine Strombegrenzung einstellt. Lediglich die Abschaltung müsste in diesem Fall manuell vorgenommen werden.


    Aber auch die Abschaltung macht das Labornetzteil selbstständig, wenn man es auf eine Spannung unterhalb der Ladeschlusspannung stellt. Wie ich im Übrigen weiter ober auch vorgeschlagen hatte: 1.5V unterhalb der Ladeschlusspannung.

    Achtung: Ich rate dringend davon ab einen Li-Ion mit einem Labornetzgerät zu laden.


    ???


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    Man könnte das theoretisch tun indem man daneben sitzt und U / I dauernd nachregelt


    Wieso manuell nachregeln? Es geht hier ja nicht darum, sich an die Ladeschlusspannung und an die 100% heranzutasten.


    Die Labornetzgeräte die ich kenne, haben Einstellmöglichkeiten für Spannung und Strombegrenzung.


    Stellt man als Spannung zB 19.5V ein (5zeller, 40%) und als Strombegrenzung 400mA, dann kann der Akku auf keinen Fall überladen werden. Wenn der Balancer so krumm ist, dass er bei 19.5V eine Zelle überladen würde, dann würde er das auch im originalen Ladeteil auch nicht ausgeregelt bekommen.


    BTW: auf meinen Akku (Sileno) steht 18.5V, 2.1Ah... Der hätte also eine Ladeschlusspannung von 21V. Mit 19.5V hätte man noch einen Sicherheitsabstand von 1.5V.


    Unbeaufsichtigt sollte man das allerdings wirklich nicht machen. Und Temperatur im Auge behalten kann ebenfalls nicht schaden.

    selli: die offiziellen Angaben von Gardena sind (für mich) leider wenig hilfreich:


    1. Baue ich den Akku aus, um ihn bei definierte Temperatur lagern zu können. Der Mäher selbst wird im Gartenhäuschen gelagert.
    2. Zum Nachladen müsste ich hinfahren, einbauen, Netzteil anstecken, in Ladeschale stellen, warten, aus Ladeschale heraus, ausbauen, Netzteil wieder raus, zurückfahren. Insgesamt also doch sehr aufwändig.


    Da ist es wesentlich einfacher, mit einem Labornetzteil nachzuladen.


    Je nach Quelle werden unterschiedliche Werte empfohlen. Einig sind sich aber alle, dass "voll" und "leer" zu vermeiden sind.


    Am häufigsten genannt werden Werte von 3.8V bis 3.9V, was bei 5 Zellen 19.0V bis 19.5V entspricht.


    Das Laden sollte 1/3 C nicht überschreiten. Bei 1.2Ah wären das 400mA.

    ???


    Meinst Du jetzt den oben genannten Link, bei dem keinerlei Details dabei stehen?


    Oder meinst Du den anderen Link, bei dem es um den Umbau von Fahrradreifen geht?

    Was ist denn mit "offroad" gemeint? Extra breit? Oder nur längere Stollen? Oder beides?


    Um den Rasen zu schonen (besonders bei Regen) würde ja extra-breit Sinn machen..

    ah du bist der mit den fetttriefenden Fingern jedes Frühjahr :lol:


    PS: Lies mal die entsprechenden Threads wo Benutzer die genannten Probleme beschrieben haben.


    Entschuldigt die dumme Frage, aber da stehe ich irgendwie auf dem Schlauch.


    Heisst das, dass man den Mäher schädigt wenn man der Bedienungsanleitung folgt?


    Was genau ist denn falsch bei der Anleitung?

    Ja es ist bei Gardena generell dass die Ladezeiten mit eingerechnet werden. Du stellst ja auch die Start/Stopzeiten ein und nicht die Ausfahrten.


    Aber die Ausfahrten sind es doch, die die tatsächliche Mähleistung definieren.


    Da der Mäher 90 Minuten mäht und dann 90 Minuten lädt, wird eine Einstellung von (zB) 100 Minuten die gleiche Mähleistung ergeben wie 170 Minuten. Zumindest über den Daumen gepeilt.


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    Pronzipiell sind die Arbeitskapazitäten bei Gardena einfach zu errechnen :
    Beispiel Sileno
    Max.Leistung 1000qm : durch Max.Laufzeit 17Stunden = 59


    Wenn ich 90qm habe, würde ich also 90 Minuten einstellen, und hätte 90 Minuten reine Mähzeit.
    Wenn ich 180qm habe, würde ich 180 Minuten einstellen und hätte 90 Minuten reine Mähzeit und 90 Minuten Ladezeit. Mit ein wenig Pech würde er dann am Ende der Ladezeit noch einmal kurz rausfahren, um für 5 oder 10 Minuten zu mähen.


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    Beispiel R40 : 400:13 = 30


    Warum jetzt 13?

    Wenn Du die beiden Begrenzungskabel 60 cm auseinander legst kannst Du das Leitkabel genau in die Mitte 30/30 legen !
    Mäher wird durch die Passagenerkennung genau auf dem Suchkabel zur Station fahren.


    Wird er sich dann nicht vor der Station nochmal ausrichten wollen, weil er davon ausgeht, dass das Suchkabel asymmetrisch in die LS hineingeführt ist?


    Dann noch den Schlaufen-Trick von Seite 15 aus fidatex's Anleitung um zu verhindern, dass er sich beim normalen Mähen in diesen Korridor verirrt, und gut ist.


    Wie eng sollte der Schlaufen-Hals sein, damit er beim aus-/einfahren noch durchkommt?

    Ich möchte mich noch einmal vordrängeln mit der Tunnelfrage:


    Die LS soll ausserhalb der Rasenfläche (etwa 1.5 Entfernung) in einer Hütte untergebracht werden, wie auf disem Bild:
    maeher3.jpg


    Die Hütte soll innen 60cm breit werden. Weil das Tor nach innen hineinschwenken soll, muss die LS etwa 25cm tiefer (also hinter dem Tor) stehen.


    Damit der Mäher nicht an den Wänden anstösst, möche ich ihn beim Einparken mittels Begrenzugsdrähten (blau) frühzeitig in die Mitte zwingen.


    Der erste Gedanke wäre, die Begrenzungsdrähte mit 60cm Abstand gerade heraus führen. Dummerweise muss aber der Suchdraht (rot) linksbündig verlegt werden. Bei 60cm Tunnelbreite wäre also der Mindestabstand zwischen Suchdraht und linkem Begrenzungsdraht nicht mehr gegeben.


    Ideen?

    Eine Lösung könnte auch sein, die Begrenzungsdrähte an der LS entlang gerade nach vorne legen. Platz genug hätte ich, die LS kommt auf Steinplatten etwa 1.5m entfernt vom Rasen. Das wäre dann sozusagen ein Korridor von 60cm (um die 30cm einzuhalten) direkt vor der LS.


    Könnte das funktionieren?


    Ich kann mir vorstellen dass es Probleme gibt, wenn er sich während des normalen Mähvorgangs in diesem Korridor verirrt.