Posts by joe-666

    und wie ist das dann mit dem Weidezaun, muß ich den dann auch abbauen?


    In der Tat ist Gurgel auch bei Klärung dieser Frage enorm hilfsbereit:


    Quote from http://www.weidezaun.info/Information/InfoBlitzschutz/Wie-installiere-ich-eine-Blitzschutzdrossel.htm


    Sollte das Gerät dann noch über einen Netzstecker in einem Stall oder ähnlichem installiert sein, könnte der Blitz weiter in die Stromleitung eindringen und zu einem Gebäudebrand führen. Aus diesem Grund ist es laut VDE-Vorschrift auch verboten, Elektrozaungeräte ohne Blitzschutzeinrichtung in Gebäuden unterzubringen.


    Ich behaupte, dieser Passus trifft bei 100% der Mähroboter-Installationen zu: das Gerät (LS) ist über einen Netzstecker mit einer Stromleitung vom Haus verbunden. Sollte also die Bude abfackeln, dann kann sich die Versicherung darauf berufen, dass die Installation VDE-widrig mit der Hausinstallation verbunden war. Der einzige Unterschied (und damit Hoffnungsschimmer) ist, dass der Weidezaun oberirdisch verlegt ist. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für einen direkten Einschlag geringer. Ich rede aber nicht von einem Schutz vor direktem Einschlag (eh nicht realisierbar) sondern von induzierten Überspannungen.


    Hinzu kommt, dass Weidezaungeräte bereits konstruktionsbedingt robust sind und für hohe Spannungen ausgelegt sind.


    Diese Diskussion führt doch zu nichts mehr...


    Zu was hätte diese Diskussion Deiner Meinung nach führen sollen? Und wieso führt sie zu nichts mehr?


    Es ging mir hier nie darum irgendjemanden davon überzeugen zu wollen, sein Kabel abzuziehen.


    Vielmehr ging es mir darum, eine Lösung für das Problem zu entwickeln: automatische Abschaltung bei aufziehendem Gewitter.


    Wenn Du kein Interesse an einer Lösung dieses Problems hast, darfst Du diesen Thread getrost ignorieren.


    Nochmal zum Vergleich TV/Backofen/Dampfgarer:


    Gehen wir mal aus von einer Rasenfläche von 400qm (dafür ist der r40li ausgelegt) und einem Blitz, der in diesem Begrenzungsdraht eine Spannung von 10kV erzeugt (das ist die Schaltspannung des oben erwähnten Relais).


    Jetzt nehmen wir einen Fernseher mit einer Fläche von 1qm (das lässt sich leichter rechnen). Bei 16/9 hat dieser Fernseher eine Diagonale von 152cm (also etwa 60 Zoll). Es ist also nicht gerade das kleinste Gerät.


    Der oben genannte Blitz würde in einer Leiterschleife um diesen Fernseher eine Spannung von 25 Volt induzieren. Der Fernseher enthält aber gar keine solche Schleife. Die Elektronik innerhalb des Fernsehers kann man vielmehr als eng vermaschtes Netz betrachten. Es muss jede dieser Maschen separat betrachtet werden. Hier sind wir aber in der Grössenordnung von Quadratdezimetern oder noch kleiner. Also faktor 100 kleiner. Deiser Blitz würde hier also Spannungen in der Grössenordnung von 0.25V induzieren.


    Da erzeugt eine ausgelutschte Mignon-Zelle einen grösseren Schaden... Spätestens hier sollte doch klar sein, dass durch den Begrenzungsdraht eine wesentlich grössere Gefährdung ausgeht als von allen Haushaltsgeräten zusammengenommen.


    Für die Kaffemaschine gilt das geleiche, nur noch um eine Grössenordnung kleiner.


    Das Metallgehäuse von Backofen/Dampfgarer/Waschmaschine/Geschirrspüler bildet einen Farradayschen Käfig. Diese Geräte sind also allein schon durch ihr Gehäuse geschützt.


    Ich hoffe, damit einigermassen verdeutlich zu haben, warum die Ladestation wesentlich mehr gefährdet ist als ein Fernseher oder ein Backofen...

    Sorry , aber mir fehlt bestimmt das Elektrische Fachwissen aber ich müsste bei jedem jedem hochwertigen Gerät (Backofen , Herdplatte, Dampfgarer, Kaffeemaschine, 3 x Tv etc . ) den Stecker ziehen ( so sehen es die BA's vor )


    Leiterschleife


    Die bei einem gegebenen Strom induzierte Spannung ist abhängig davon, welche Fläche die Leiterschleife einschliesst.


    Der Begrenzungsdraht umschliesst im Normalfall mehrere hundert Quadratmeter. Demzufolge ist die Spannung, die in dieser Leiterschleife bei einem Blitz induziert wird erheblich grösser als bei einem TV. Wenn Dein TV allerdings eine Bildschirmfläche von mehreren hundert Quadratmetern hat, dann möchte ich nichts gesagt haben ;-)

    ...und würde voraus setzen, dass du vor einem Gewitter zu Hause bist...


    Umegekehrt wird ein Schuh draus: rein rechtlich betrachtet darfst Du den Begrenzungsdraht nur dann angeschlossen haben, wenn kein Gewitter in der Nähe wütet. Daraus folgt, dass Die den Draht abkelmmen musst, wenn Du das Haus für einen Zeitraum verlässt, in dem ein Gewitter auftreten könnte.


    Quote

    Auf jeden Fall nicht praktikabel!


    Mein Reden!


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    Hatte denn jemand schon mal einen Blitzschaden am Mähroboter? Mir ist kein Bericht bekannt...


    Mir auch nicht.


    Vielleicht haben die Hersteller bereits einen Schutz eingebaut und hängen es nur nicht an die grosse Glocke?

    Damit meinte ich, dass der Gardena stehen bleibt, wenn du den Draht auftrennst. Ob er danach ohne Betätigung weiter fährt kann ich nicht sagen.


    Dass er sich selbsttätig wieder in Bewegung setzt, wäre eine Voraussetzung dafür, die Drähte automatisch schon bei Gewitter-Verdacht (Entfernung 100km oder mehr) abzutrennen.


    Quote

    Sinnvoller als die Abschaltung mit Relais finde ich immer noch einen Blitzschutz.


    Das sehe ich nicht so. Begründung:


    1. Auch wenn das Wort "Blitzschutz" einen effektiven Schutz suggeriert, ist dem keineswegs so. Der Blitzschutz verhindert nicht den Blitz. Vielmehr sorgt der Blitzschutz dafür, dass der Blitz nicht in das geschützte Objekt einschlägt, sondern in sicherer Entferrnung davon in den Boden geleitet wird. Die extrem hohen Ströme (die für die Überspannungen durch Induktion in Leiterschleifen wie dem Begrenzungsdraht verantwortlich sind) entstehen aber trotzdem.


    2. Der Blitzschutz verhindert den Direkteinschlag (die Details der verschiedenen Schutzbereiche lassen ich jetzt mal unter den Tisch fallen). Das ist aber genau genommen der berühmte Ausnahmefall (der Hauptgewinn im Lotto sozusagen). Wesentlich häufiger hingegen sind Einschläge in einiger Entfernung oder Wolke-Wolke-Blitze, bei denen die vorgenannten hohen Ströme und demzufolge Überspannungsschäden entstehen. Genau aus diesem Grund sind (die vergleichsweise selteten) Schäden durch direkten Blitzschlag bei jeder Hausratversicherung automatisch mit enthalten. Die wesentlich häufigeren Schäden durch Überspannung sind - sofern nicht explizit im gewählten Tarif vereinbart - meist auf eine sehr übersichtliche Höhe begrenzt (sofern überhaupt versichert). Die Versicherungen haben Zugriff auf Statistiken und gestalten ihre Tarife eben auch entsprechend den sich daraus ergebenden Wahrscheinlichkeiten.


    3. Beim Blitzschlag kann sich die Versicherung nicht (wie oben geschildert) auf den Passus in der Bedienungsanleitung herausreden. Denn (zumindest für private Häuslein) gibt es keine Verpflichtung, einen Blitzschutz zu installieren.


    4. Zu einem effektiven Blitzschutz gehört auch das Verhindern von Leiterschleifen. das heisst also: um einen wirksamen Blitzschutz zu erhalten, musst Du diesen Begrenzungsdraht auftrennen. Womit wir wieder am Anfang des Threads angekommen sind.


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    Somit entfällt auch das Auftrennen, was wieder zur Kontaktproblemen führen kann.


    Wieso Kontaktprobleme? Die Reed-Relais die ich kenne sind allesamt gasdicht. Das ist ja gerade der grosse Vorteil dieser Relais-Bauart.

    Wenn der Draht unterbrochen ist, bleibt jeder ernstzunehmender Mähroboter sofort stehen. :wink5:


    Das siehst Du so und das sehe auch ich so. Die Frage ist, ob die Hersteller das ebenfalls so sehen.
    Und setzt der sich auch wieder selbständig in Betrieb, wenn der Draht wieder angeschlossen wird?


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    Das mit dem Relais wird nichts bringen, da der Kontaktabstand im Relais zu klein ist und bei einer hohen Spannung nicht isoliert. Da wäre schon ein Hochspannungstrenner notwendig.


    Relais mit 10kV Schaltspannung sind gar nicht sooo teuer. Einen Einschlag in unmittelbarer Nähe wird das freilich auch nicht überstehen. Da hüpft der Begrenzungsdraht eh komplett hoch (selbst der eingegrabene ;-). Erfolgt der Einschlag aber nicht in unmittelbarer Nähe, wäre das durchaus auch ein Schutz. Gibt man sich etwas mehr Mühe bei der Suche, findet man sicherlich auch Relais für noch höhere Schaltspannungen.


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    Besser prüfen, ob der Roboter in der Hausrat (Spannungsschäden) mitversichert ist.


    Die Versicherung kann sich darauf berufen, dass in der Bedienungsleitung steht, dass Du den Draht abtrennen sollst. Auf den gleichen Satz kann sich übrigens auch die Wohngebäude-Versicherung berufen, falls Dir die Bude abbrennt.


    Genau aus diesem Grund steht das ja auch in der Anleitung: damit ist die Haftung auf DICH übertragen.

    ihr driftet etwas ab...


    Sehe ich nicht so. Es geht immer noch um die Pflege der Rasenkante. Es geht lediglich darum, ein anderes Werkzeug zu verwenden als Dir vorschwebt.


    Der Idealzustand wäre IMHO immer noch der, dass der Mäher diese Pflege übernimmt und das von Dir herbeigesehnte Werkzeug aus Übersee (inklusive der dazugehörigen Arbeit) unnötig ist.

    Hallo allerseits,


    in der Gardena-Bedienungsanleitung steht, man soll bei Gewitter den Begrenzungsdraht abtrennen.


    Im Prinzip ist dieser Hinweis richtig und auch wichtig, denn:
    Der Begrenzungsdraht bildet eine Spule mit einer Windung. Die Induktion dieser Spule ergibt sich aus der umschlossenen Fläche. Die hohen Ströme, die bei einem Blitz (auch bei einem entfernten!)auftreten, induzieren in dieser Spule eine hohe Spannung und könnten zu erheblichen Überspannungsschäden an der LS (und evtl auch am Mäher selbst) führen.


    Nun ist es meiner Meinung nach sehr praxisfern, bei Gewittergerfahr die Kabel manuell abzutrennen. Ich möchte dieses Problem aber auch nicht ignorieren, da erhebliche Schäden (bis hin zum Brand!) entstehen können.


    Wie handhabt ihr dieses Probelm? Ich vermute mal: bislang garnicht. :yikes:


    Technisch wäre es zB möglich, die Kabel mittels Relais abzutrennen, sobald der Mäher in der LS steht. Allein damit wäre die Wahrscheinlichkeit einer Zerstörung erheblich reduziert.


    Der nächste Schritt wäre, die Gewittergefahr zu erkennen und auch in diesem Fall die Drähte abzutrennen. Die Frage ist hier: was macht der Mäher, wenn während des Mähvorgangs das Kabel plötzlich verschwindet? Belibt er einfach verwirrt stehen bis er das Kabel wieder erkennt, oder mäht er unbeirrt weiter, bis er die Katze des Nachbars rasiert hat?


    PS: IMHO ist es schon ein starkes Stück vom Hersteller, sich durch solch einen Satz in der Bedienungsanleitung aus der Verantwortung zu stehlen! :mad5:

    Ich habe jetzt mal einige Fotos gemacht


    DSC_6589.JPG
    Das soll die Heimat des Robbi werden. Die gesamte Fläche ist mit 10cm breiten Steinen umrandet. Diese müsste ich wohl verbreitern (16/32 Kiesel?) Die LS soll rechts hinten zwischen Gerätehäuschen und Wärmepumpe hinkommen.


    DSC_6615.JPG
    Hier der Platz für die LS noch einmal grösser. Damit sie nicht im Weg ist wenn man zum Gerätehäuschen läuft, soll die LS soweit es geht nach hinten, wo der Zaun ist.
    In der Bedienungsanleitung der r40li steht, die Begrenzungsdrähte sollen an der LS um 90° abgewinkelt jeweils 1.5 nach rechts und links verlegt werden. Ich hätte hier aber etwa einen Meter , bis die Rasenfläche kommt und die Drähte rechtwinklig weggehen. Würde das funktionieren?


    DSC_6610.JPG
    Die Parkfläche (das ist wohl auch die Wendefläche) ist insgesamt 190cm breit. Reicht das?


    DSC_6611.JPG
    Die Gitter der Gabionen müsste ich wohl mit Kiesel (16/32?) ausfüllen? Die Gabionen sind ca 50cm breit. Besteht die Gefahr, dass der Mäher hinten runterfällt?


    DSC_6613.JPG
    Wer kennt diese Hecke? Wird das ein Problem?


    DSC_6614.JPG
    Hier noch eine nähere Aufnahme der Hecke.


    Wie weit müsste ich hinter den Randsteinen mit Kiesel auffüllen? reichen 5 oder 10 cm? Ist 16/32 eine gute Wahl? Gibt es bessere Methoden?

    Mäh die Kanten mit so einen Honda-Benzin-Trimmer mit Faden ca. alle 14 Tage, je nach Lust. Abgefegt wird da nix, der Automower zerkleinert das schon mit der Zeit :cool: Zeitaufwand dafür maximal 15 Minuten je Grundstück!


    15 Minuten? Komplett mit rausräumen/wegräumen, Betankung (Sprit besorgen!), Sauerei, Gestank, Hände waschen, Reparaturen etc/pp? Mit Benzin verbinde ich immer noch einen erheblichen Wartungsaufwand.


    Und der wichtigste Punkt für mich: Anfahrtszeit 90 Minuten (100 km hin und zurück). In der Summe sind das gleich 2 Stunden. Zuzüglich Sprit/Verschleiss für den PKW. Grob gerechnet sind das 30 Euronen pro Anfahrt.


    Nene, das Ding muss komplett autark funktionieren. Sonst macht es nur begrenzt Sinn.

    Das kann er aber im normalen Heimnetz auch nicht. Nur weil er in meinem WLAN ist, hat er ja noch kein Zugriff auf die Rechner.


    Klar!


    Auf allen Rechnern sind auch jederzeit alle verfügbaren Sicherheits-Updates installiert. Und Zero-Day-Exploits gibt es auch nur im Märchen.


    Ich frage mich nur, wo diese Spam-Fluten herkommen, die täglich über mich hereinbrechen. All diese Bot-Netze bilde ich mir sicherlich nur ein... Und heise ebenfalls... Waren das doch alles Rechner, auf die niemand Zugriff hatte.


    Ich habe keinen Zweifel daran, dass Du Dein Netz im Griff hast. Du bist aber nicht der einzige Leser dieses Threads. Diese anderen Leser wollte ich sensibilisieren.


    Ich denke, die Problematik ist jetzt hinreichend thematesiert worden und jeder der bis hierher gelesen hat sollte sensibilisiert sein. Wollen wir nicht wieder zum ursprünglichen Thema des Threads zurückkommen?

    Das hat man bei der fritz!box ja mit dem Gastzugang automatisch. Wenn man dann noch einstellt, dass der Gastzugang sich automatisch abschaltet, wenn das letzte Geraet das WLAN verlassen hat, kann ein Dieb mit dem PW wirklich ueberhaupt nichts mehr anfangen.


    Ich kenne die Fritzen nicht. Schaltet sich der Zugang auch wieder an, wenn wieder ein Gerät im Empfangsbereich ist? Wenn ja, dann bringt das auch nichts.


    Ich stelle es jedem frei, dass Modul nicht mit seinem WLAN zu verbinden, sondern nur im AP Modus zu betreiben. Hierbei bietet der Robo dann selbst einen Access Point auf den man sich aktiv verbinden muss.


    Das scheint mir auch eine gute Variante zu sein.


    Quote

    Für meine eigene Anwendung werde ich das Passwort sicher auf dem Modul hinterlegen, aber nicht Monate lang irgendwelche Verschlüsselungsalogorithmen implementieren


    s/implementieren/portieren/


    Davon abgesehen geht es auch nicht unbedingt darum, das direkt in dem Modul zu implementieren. Habe ich ja oben bereits geschrieben.


    PS: Ich würde dem Gangster aber eher raten bei McDonalds die 2 Stunden Gratis WLAN zu benutzen um sein schlimmen Plan durchzuziehen.


    Bei McD hat der aber keinen Zugriff auf einen Rechner, wo er zB Edathy's Bildchen verstecken könnte, damit sein Kumpel sie runterladen kann. Das Problem an unserem System ist nun einmal, dass zunächst der Besitzer des Rechners am Pranger steht. Wenn dann noch in Deiner Nachbarschaft durchsickert, welche Art von Bilchen die uniformierten Herren da suchen, dann kannst Du Dir gleich einen neuen Wohnort suchen. Selbst wenn hinterher Deine Unschuld nachgewiesen werden kann, bist Du für alle Zeiten gebrandmarkt. Frei nach dem Motto: "Irgendwas muss da ja dran sein. Sonst hätten die ja nicht gesucht!"

    nein, die Halme liegen so flach auf den Kantensteinen, das sie kein Rasenroboter erwischt. Auch der Robomow im Kantenmodus nicht.


    Dann wäre also doch kein vollständig autarker Betrieb möglich? :mad5:


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    Da fehlt einfach die Sogwirkung wie bei einem Benzinmäher.


    Ventilator dranbauen und Firmware um einen speziellen "Kantenmodus" erweitern? :cool:

    ich würde an deiner Stelle, den WLAN Stecker ziehen :crazy:


    Besser: den Stecker gar nicht erst einstecken :devil:


    Das Modul koennte wahlweise mehrere Sicherheitsstufen anbieten. Im Normalbetrieb wird das WLAN-Passwort mittels PIN verschluesselt im EEPROM hinterlegt.Im NSA-Modus muss das WLAN-Passwort nach jedem Neustart wieder neu eingegeben werden.


    Ich dachte da eher an ein separates WLAN, das keine Anbindung nach aussen hat (auch nicht über irgendwelche Umwege). Mit diesem Passwort kann der Dieb keinen nennenswerten Schaden anrichten.


    Will man echten Fernzugriff, wäre auch ein Router denkbar, der das Robo-WLAN erst zB aufgrund eines Port-Knockings hochfährt.


    Bitte nicht missverstehen: Die Absicherung muss nicht zwingend die Implementierung erschweren. Ich wollte lediglich darauf aufmerksam machen, dass man nicht einfach so alles ans Netz hängen sollte ohne sich Gedanken zu machen.

    die Grashalme legen sich flach auf den Kantenstein. Ein Überwachsen von ca. 5cm ist keine Seltenheit


    Im Umkehrschluss heisst das, dass der Robo mit den Messern mindestens 5cm über die Rasenkante hinausfahren sollte. Ist dieser Abstand bei den üblichen Angaben zu Verlegeabständen bereits berücksichtigt?

    Für mich stellt sich die Frage, ob es für den Rest der Saison noch lohnt, den Roboter zu kaufen. Rollrasen wurde am Freitag verlegt. Bis zur ersten Mähung ist Mitte/Ende September. Dann steht das Gerät unbenutzt in der Gegend und die Garantie läuft ab.


    Also muss für den Rest dieser Saison ein normaler Mäher her. Wenn dieser nur den Rest der Saison durchhalten muss, dann würde auch ein ganz preiswertes Exemplar ausreichen ;-)

    Sorry, aber ich kann deine Bedenken nicht teilen.


    Musst Du auch nicht. Ich wollte lediglich darauf hinweisen.


    Quote

    1. Muss jemand überhaupt erst den Mäher klauen.


    Genau das hatte ich ja vorausgesetzt.


    Quote


    2. Muss diese Person wissen, dass der Mäher mit einem WLAN Modul ausgestattet ist.
    3. Muss diese Person von diesem WLAN-Projekt hier wissen und grundlegende Kenntnisse der Firmware des Modules haben.


    Steht doch hier im Forum! Und Tante Gurgel vergisst nichts!


    Quote


    4. Muss er über entsprechende Hardware verfügen, um an diese Daten ranzukommen. (JTAG-Adapter etc.)


    Habe ich. Inklusive kompletter Toolchain. Und nun?


    Quote


    5. Besteht die Möglichkeit das Passwort auch verschlüsselt im Modul abzulegen. (Was wahrscheinlich sinnlos ist, wenn es sich um ein Open-Source Projekt handelt)


    Das PW muss entschlüsselt werden, um es dem WLAN-Modul mitteilen zu können. Und wie ist der Schlüssel abgelegt, um das PW zu entschlüsseln? Genau: im Klartext. Damit ist das PW de-facto unverschlüsselt abgelegt. Security by obscurity funktioniert nicht.


    Und das hat mit Open Source überhaupt nix zu tun.


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    6. Sollte der Dieb lieber mein Laptop, iPhone, IP-Kamera, Logitech Harmony Fernbedienung, WLAN-Blumensensor (habe ich tatsächlich)...... klauen.


    Diese Teile sind vermutlich besser beaufsichtigt (Laptop), schlechter zugänglich (Fernbedienung), oder schlicht schlechter auffindbar bei Gurgel. Aber ansonsten gebe ich Dir hier recht: viele Hersteller machen sich in dieser Beziehung zu wenig Gedanken. Genau aus diesem Grund sollten wir hier mit einem guten Beispiel vorangehen.


    Quote

    Das WLAN-Passwort erachte ich nicht wirklich in Anbetracht des Aufwandes, als interessantes Angreiferziel.


    Dummerweise entscheidet der Angreifer, welchen Weg er wählt. Selbstverständlich wird er den Weg des geringsten Widerstandes wählen.