Posts by top_gun_de

    Ok, das ist ungefähr so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe. Nur auf den Tomatensaft wäre ich nicht gekommen. Bin wohl doch kein echtes Landei - die Bauern wohnen zwar nur 3 Straßen weiter, aber da war ich zuletzt zum Weihnachtsbaumkaufen. Dabei gab es keine Tomatensaftdusche. Aber Sohnemann hätte den großen Claas-Mähdrescher gerne probegefahren :D

    Sorry. Ich sehe jetzt seit 3 Minuten auf den Bildschirm, habe apokalyptische Visionen und verstehe nix. Erklärst Du's? :-)


    Nachdem meine Frau mir erklärte dass ich keinen Harnstoff über Trampolin und Schaukel verregnen darf, habe ich da wohl auch den ewigen Bestenplatz auf der nach oben offenen Skala für "schwer von Begriff" :)

    jetzt wo Du es sagst: Komischer Schluckauf vom ioBroker. Das Script läuft jeden Tag um 23:55, da wurde es nach exakt einer Minute wiederholt. Ist am Folgetag nicht wieder passiert. Händisch 7,1 abgezogen :)

    Bevor ich jetzt wieder einen Link einfüge, der gelöscht wird, empfehle ich Dir Tante Google zu bemühen, gib ein fach in den Suchbegriff Rasendüngen Hundefreundlich, oder was ähnliche ein, da wirst Du sofort fündig. In meinem gelöschten Link, war alles sehr gut beschrieben, aber da findest auch so genug Lesesroff.

    Wenn Du den Artikel "Ist Rasendünger giftig für Hunde" meinst: Da sehe ich viele faktenfreie Behauptungen. "Organischer Dünger ist für ihren Hund ungefährlich" - ohne jeglichen Hintergrund. Eine Expertenmeinung sieht anders aus. Dem Schreiber will ich nicht einmal böse Absichten oder Schleichwerbung unterstellen - aber Authoritätsargumente bietet er nicht.

    Mineralischer Dünger enthält Stoffe, die keine besondere Giftigkeit haben. An Dünger kann man lecken ohne sich zu vergiften. Der Geschmack sorgt dafür, dass man sie nicht runterbekommt. Empirisch: Hunde im Garten gibt es zuhauf. NPK-Dünger ebenfalls. Wäre schon ein Hund an diesem Dünger gestorben, hätte man davon gehört. Und auf den Packungen wären verpflichtende Warnhinweise. NaBu, BUND und auch der Herr vom NDR der so viel falsches über Eisendünger schreibt, hätten sich intensiv geäußert.


    Gleichzeitig gehst Du davon aus, dass organischer Dünger ungiftig ist. Das ist falsch. Organische Dünger bestehen aus Pflanzen- und Tierresten, die in Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung als Abfall übrig blieben. Sie sind über ihre Mindesthaltbarkeiten hinaus und verrottet, es kann sich z.B. Schimmel gebildet haben. Dass in organischem Dünger auch häufiger Salmonellen sind, ist dir bekannt?

    Mir auch. Aber wenn es nachts nur auf 5° runtergeht und tagsüber 11 werden, dann ist das ein Durchschnitt von 8°. So ist das Verfahren: Positive Mittelwerte addieren, negative ignorieren - hatten wir ohnehin nicht. Ich habe den ganzen Sommer 2019 eine Parallelberechnung mit stündlicher Berechnung nebenher laufen lassen, Stundenwerte addieren und durch 24. Der Unterschied war so klein dass es nicht lohnte. Ob es 1 oder 2% waren, weiß nicht mehr.

    Den Probebetrieb des Sensors zu verfolgen ist wie Farbe beim Trocknen zuzusehen.


    Die 16,6% klingen erst einmal nach wenig. Das heißt aber: Auf eine Bodenschicht von 10cm Tiefe 1,66cm Wasser, oder 16,6l pro Quadratmeter.


    Bei Sandboden ist das quietschnass, mehr hält der Boden nicht. Nutzbar sind davon ca. 11%. Ist derSand bis 5% ausgesogen, werden die Haltekräfte so hoch dass die Wurzeln nichts saugen können. D.h. Dieser Boden hat eine nutzbare Feldkapazität von 11l. NooNoo hat dabei Recht: Um Poa Supina zu fördern, wird man schon bei deutlich mehr als 5% wieder beregnen müssen. Allerdings dann weniger als 10l pro qm.


    Bei Lehm ist der volumetrische Wassergehalt deutlich höher, man kann 20-30% Wassergehalt erwarten, je nach Korngröße und Mischung. Trotzdem wird nur 15l nutzbare Feldkapazität herrschen, denn die Haltekräfte sind viel höher als im Sandboden. Bei 10-15% Restwasser kriegen die Wurzeln nichts mehr aus dem Boden raus, und es muss aufgefüllt werden.


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    So ist es. Einmal brauchst Du Niederschlag der den Dünger in den Boden schwemmt. Zum Anderen sollte man jetzt dem Rasen keinen Stickstoff geben. Für die sog. Winterhärte muss der Rasen erst Glukose einlagern, dann den Stoffwechsel herunterfahren. Dieses Verhalten löst der nachlassende Stickstoffnachschub im Herbst aus. Wenn Du jetzt Stickstoff gibst, verliert der Rasen die Winterhärte und kann durch kommenden Frost Schaden nehmen.


    Bucky2k schrieb, dass der Rasen "eh weg soll". Dann kann man das auch im Dezember riskieren. Sonst warte bis zum Februar, oder wann Du keinen Frost mehr erwartest.

    Man muss zum 105 sehen:


    - Über den Teich ist er seit 2019 durch den 115 abgelöst

    - Hier ist er auch abgelöst, nur nicht im Fachhandelskanal.


    Wenn man ihn mit einem Sileno City oder Sileno Life vergleicht, merkt man was alles auch im eigenen Konzern getan wurde, aber dem Modell nicht zugute kam. Man bekommt mit dem 105 das teuerste Modell der Klasse für kleine Hausgärten und dennoch die geringste Leistung. Wenn man bis zum Frühjahr wartet, wird der Nachfolger sicher nicht oder nur unwesentlich teurer, und mindestens den Funktionsumfang der Silenos haben. Bisher hat Husqvarna für die Stammmarke immer ein oder zwei weitere Funktionen freigeschaltet, um den höheren Preis zu rechtfertigen.

    Den 105er sollte man 2020 nicht mehr kaufen. Das ist das älteste und veraltetste Gerät am Markt. Husqvarna hat seitdem nicht nur die Steuerung überarbeitet, sondern auch neue Methoden für Engstellen, z.B. die Passageerkennung entwickelt. Mit dem 105 hat gerade das Modell für kleine Flächen nicht die Innovationen bekommen, die auf kleinen Flächen wichtig sind.

    Exakt :-)


    Der Wemos D1 Mini soll 0,17mA im Deep Sleep brauchen. Das gibt bei 2000mAh Akkukapazität eine Stand-By-Zeit von über 400 Tagen.


    Wenn ich mal annehme, dass aktiv 300mA verbraucht werden und der Wemos pro Messung 5s an ist. Die 300mA sind ein grober Schätzwert. Mit WLAN ist der Verbrauch etwas höher, am Anfang ohne WLAN deutlich darunter.


    Dann kostet das 300 mA * (5/3600)h * 48 = 20 mAh am Tag. Pro Tag kommen dann noch 0,17mA*(3590/3600)*24=4,06mAh aus Deep Sleep dazu. Pro Tag also 24,06mAh, auf 2000mAh nutzbare Akkukapazität blieben also 83 Tage.


    Macht man die Vergleichsrechnung mit stündlicher Messung: 300ma*5/3600h*24=10mAh. Dazu 0,17mA*(3595/3600(*24=4,07mAh -> pro Tag 14,07 mAh, auf 2000mAh dann also 142 Tage.


    Das sind jetzt alles gröbste Schätzrechnungen. Wieviel wirklich weg geht, wird erst die Praxis zeigen...


    Wenn ich auf 12-stündige Messung ginge, würde dadurch vielleicht der Batteriewechsel in der Saison entfallen. Dafür wird mein Bild von der Tageskurve sehr grob, und das Ausprobieren des richtigen Schwellwertes wird schwerer.

    Hi,


    wie schon ein paar mal beschrieben, möchte ich bei der Bewässerungssteuerung von Schätzalgorithmen auf gemessene Bodenfeuchtigkeit wechseln.


    Nachdem die billigen Chinasensoren nicht wirklich taugten, bin ich beim Trübner SMT50 angekommen, einem hochwertigen Bodenfeuchtesensor. Trübner fertigt Sensoren für hydrologische Forschung und Agrarbewässerung. Die Preise dieser Präzisionstechnik sind für den Hausgarten ambitioniert, mit dem kleinen SMT50 für 69 Euro haben sie ein Modell das man sich auch als Hausgartenbesitzer leisten mag. Allerdings ist das wirklich nur ein Sensor, aus dem vier Drähte für Stromversorgung und analoge Messwerte rauskommen. Das mit der Bewässerung zu verbinden ist Kundensache.


    Meine Ziele und Rahmenbedingungen:


    - Messung der Rasenbodenfeuchte, um den Bewässerungscomputer optimal zu steuern. Morgens um 4 soll dann bewässert werden, wenn der Boden es nötig hat.

    - Kein Kabel vom Sensor bis zum Bewässerungscomputer. Ich habe schon genug Kabel vom Rasenmäher und Bewässerungsleitungen quer durch den Garten.

    - Die Bodenfeuchtigkeit soll an den Raspberry Pi gehen, mit dem ich schon Haussteuerung mache. Daten sollen auf dem Handy abrufbar sein, und aufgrund der Daten soll der Bewässerungscomputer Freigabe bekommen wenn der Boden trocken wird. Für den Computer soll das aussehen, als wenn ein Hunter Soil-Clik angeschlossen wäre.

    - Den Bewässerungscomputer komplett ablösen möchte ich nicht, weil ich den Hydrawise-Bewässerungscomputer ansonsten von seiner Bedienung her sehr schätze.

    - Batteriebetrieb soll möglich sein, Solar möchte ich nur wenn sonst zu oft die Batterien gewechselt werden müssen. Solarpanel engen die Standortauswahl ein.



    Die Architektur ist so gedacht:


    1.) Vom Sensor gehen Daten über WLAN zum Hausautomatisierungsserver (ioBroker auf Raspberry Pi). Dafür ist am Sensor ein Kästchen mit einem billigen Einplatinencomputer und Batterie angeschlossen. Der Sensor schickt alle 30 oder 60 Minuten die Daten an den Server. (Batteriesparen)

    2.) Der Server hält den aktuellen Feuchtewert und historische Daten vor (Datenloggerfunktion). Basierend auf dem aktuellen Wert schickt er per WLAN einen Steuerbefehl an ein Relais, das mit dem Sensor1-Eingang vom Bewässerungscomputer verbunden ist.

    3.) Der Bewässerungscomputer hat für alle Rasenzonen ein Programm, das um 4 Uhr bewässert, wenn der Sensor 1-Kontakt geschlossen ist. Ist der Eingang offen, wird nicht bewässert.


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    Über WLAN wird mit dem Protokoll "MQTT" gearbeitet. Das ist ein im Bereich Internet of Things gängiges Protokoll für die Übertragung von Daten und Steuerbefehlen.


    Sensor:


    Bodensensor-komplett.jpg


    Innenleben:


    Bodensensor-offen.jpg


    Der Aufbau ist in diesem Dokument beschrieben:


    https://docs.google.com/docume…kio5MvtM/edit?usp=sharing


    Beschaffung: Den Sensor habe ich von DVS, die übrigen Bauteile sind bei Amazon und Banggood (chinesischer Kleinteilehandel) gekauft. Wenn man vorab genau weiß was man braucht, ist Banggood von den Preisen her nicht zu schlagen und liefert in 2-3 Wochen nach Deutschland. Schlussendlich sind Minicomputer, Gehäuse etc ohnehin aus chinesischer Produktion, so dass man auch gleich im Erzeugerland kaufen kann.


    Zu den Kosten:


    Insgesamt kosten die Bauteile ca. 95 Euro, davon macht der Sensor mit 69 Euro den Löwenanteil aus. Da man solche Sachen wie Kabeldurchführungen nur im 10er-Pack bekommt, muss man insgesamt ca. 120 Euro auf den Tisch legen, hat aber noch einiges übrig.


    Relais für Bewässerungscomputer:


    Hier hat man Auswahl - 2 WLAN-Relais sind gängig:


    Shelly 1 - 10 Euro plus Versand. Ein einfaches 1-Kanal-Relais. Winzig klein, bei großen Controllern wie Hunter PHC kann man das sogar im Gehäuse vom Beregnungscomputer verstecken. Einfach in der Konfiguration.


    Sonoff 4CH Pro R2 Relais: 26,69 Euro - die Rolls-Royce-Variante mit 4 unabhängigen Relais. Haken: Man muss erst die Open-Source-Software Tasmota draufspielen. Dafür kann das z.B. noch die Gartenpumpe schalten oder eine Pumpe für Flüssigdünger (hust)


    Auf dem Handy habe ich jetzt folgende Ansicht (Work in progress):


    Sensor-Handy.jpg


    Auf dem ioBroker lässt sich eine einfache Steuerung mit diesem Script lösen:


    Sensor-Script.png


    Das läuft mindestens 1x täglich, zeitlich bevor das Bewässerungsprogramm läuft. Man kann das noch beliebig aufwändiger gestalten, z.B. könnte man je nach Temperaturvorhersage einen höheren oder kleineren Feuchtigkeitswert als Schwelle nehmen.


    Für Aufbau und Programmierung habe ich das o.g. Google-Dokument erstellt. Wer Lust hat, kann das Ganze gerne nachbauen oder als Grundlage für eigene Ideen nutzen.


    Ideen, die ich dazu noch habe:


    - Sensor-Software: Derzeit sind WLAN-Daten und die Adresse des MQTT-Servers noch im Code fest programmiert. Wenn ich viel Zeit habe, wird das konfigurierbar gemacht. Der Sensor macht dann beim ersten Start sein eigenes WLAN auf, man kann sich per Handy verbinden und die Daten konfigurieren.

    - Stromversorgung: Evtl. auf Solar umstellen, wobei dann statt der NiMh ein Lithiumakku reinkäme.


    Gruß,


    Detlev

    Hier freuen sich nur die RegenwürMer über das warme Wetter. Sämtlicher Filz ist bereits weggefrühstückt. Der GW Rasen scheint noch minimal zu wachsen, der Altbestand stagniert. Nächstes Jahr wird weiter übergesäht.