Posts by top_gun_de

    Wenn Du das aus den Rohren haben willst und es sich tatsächlich löst, dann drehe einfach mal einige Rotatoren raus, die anderen lässt Du einfach laufen.


    Mit Vitamin C und Zitronensäure ist es möglich Eisenablagerungen anzulösen, aber über die ganze Rohrlänge wird das wohl eine Sisyphusarbeit.

    Ich empfehle statt eines Regensensors einen intelligenten Algorithmus, z.B. VSS mit 3 Tagen Bewässerungsrhythmus oder Smart ET. Allerdings mag ich das auch nicht alle 14 Tage frisch wieder schreiben - die Methoden sind hier im Fred wirklich schon oft erläutert worden.


    Ein Regensensor ist eine sehr kurze Augenblicksaufnahme, die nur Sinn macht wenn man täglich bewässern würde.

    Mal ganz in ernst: Ob Rainbird oder Hunter ist keine Frage der Qualität. Die sind beide gut, an jedem kann man was meckern.


    Wenn Du einen Vertragshändler suchst, wirst Du vermutlich in DE nur wenige finden - hier nahe westlich von Hannover ist der nächste glaube ich schon in Braunschweig. Und der wird dir einen Termin 2022 nennen.


    Die Kosten von professioneller Verlegung sind dir bekannt? Ich habe für meine Hunteranlage etwa 1000 Euro gezahlt im Eigenbau für 550qm Rasen. Vom Profi - egal ob Vertragsbauer oder sonstiger - wäre das um die 5000 Euro geworden. Da habe ich mir das Irrigation Tutorial ein WE reingezogen und die Planung selbst gemacht, ein Abend Aufmaß, zwei Tage bis mir das Ergebnis gefiel. Und für den Bau habe ich drei Wochenenden gebraucht, jedes WE einen Strang. Ich bin im realen Leben Mäuseschubser, da lässt man es langsamer angehen.


    Hinterher habe ich spaßeshalber selbst mal die Hunter-Zertifizierung als Bewässrungsplaner gemacht, da kam auch nichts neuer mehr raus, neu gelernt habe ich, wie man bei Leitungswasser die Anlage so auslegt dass keine Risiken für den Hausanschluss zu erwarten sind. War mir bis dahin egal wegen Tiefbrunnen. Prüfungswissen ;)


    Was ich heute sagen kann: Ich habe vielen Leuten als zweite Meinung gedient und konnte feststellen, dass man bei Profis selten eine sorgfältige Planung mit korrektem Aufmaß erlebt. Die kommen rein, schauen mal auf die Wassermenge aus der Pumpe, schauen das Grundstück an und bauen jede Menge unterdimensionierte Stränge - kostet dich mehr Geld, ist für sie mehr Business, und es wird auch funktionieren. Aufgrund der vielen Stränge mit wenig Wasser dauert es dann auch, bis alles bewässert ist, und die Pumpe läuft lange und teuer.

    Vielleicht verstehe ich die Frage falsch, aber: Wenn man auf drei-tägig geht, also ein festes Intervall, dann muss die Menge reguliert werden. DAs macht man bei Hydrawise am sinnvollsten über die Funktion "Virtual Solar Sync", dabei kommen die Wettervorhersagedaten aus der Cloud zum Einsatz. War die Frage so gemeint?


    Man kann bei VSS auch einen "logischen" Regensensor aktivieren, indem man den Trigger "nicht beregnen bei x Millimeter in den letzten 24 STunden" setzt und eine ausreichend verlässliche Wetterstation hat. Dazu gibt es noch den Trigger "nicht beregnen bei x % Regenwahrscheinlichkeit", was dann von der Tagesprognose abhängt. Was mir an diesen Schaltern gefällt: Wenn die am Tage x zuschlagen, wird nicht einfach ausgelassen sondern die Beregnung um einen Tag nach hinten geschoben. Wenn also z.B. Montag Bewässerungstag ist, es aber geregnet hat, dann rutscht der Plan einen Tag weiter auf Dienstag, und die Folgetermine wandern mit. Wenn es Dienstag Nacht wieder regnet und die Bewässerung ausfällt, wandert der Plan wieder einen Tag nach hinten.

    Wie immer stellt sich bei der Optimierung die Frage, was man erreichen will.


    Es gibt den klassischen Ansatz, der in der Landschaftsgärtnerei gängig ist, und in den USA sogar für Großanlagen sogar häufig regulatorisch durchgesetzt wird:


    Bewässere selten, aber gründlich. Es spart Wasser, denn das Wasser in den obersten Zentimetern verdunstet am schnellsten. Sind die ersten Zentimeter trocken und darunter feuchte Erde, sinkt die Verdunstung ab, und die Pflanzen bekommen noch genug, weil ihre Wurzeln auch tiefer reichen. Man zwingt die Pflanzen so, verstärkt tiefe Wurzeln auszuprägen.


    Weil die Methode die Verdunstung minimiert, ist sie ökonomisch sinnvoll, und zugleich ist sie bei klassischem Rasen auch gärtnerisch sinnvoll - die gängigen Kulturgräser entwickeln sich besser wenn sie eben nicht täglich bewässert werden.


    Dann gibt es noch den "maximaler Effekt"-Ansatz: Täglich frisches Grün, auch wenn es mehr Ressourcen aufgewendet werden: Täglich wässern, dabei die höhere Verdunstung in Kauf nehmen. Für Supina scheint das Vorteile zu haben, denn die entwickelt nicht oder sehr ungern tiefe Wurzeln. Man erreicht so schneller die Verdrängung der anderen Kulturgräser durch Supina, muss dann allerdings diesen erhöhten Aufwand auch fortführen. Ob man das will, muss jeder persönlich entscheiden.


    Ich bin nach einer rein bodenfeuchtegesteuerten Steuerung wieder auf 3-tägige Wässerung zurück, weil ich merkte dass bei den teils fünf oder sechs Tage dauernden langen Intervallen eben gerade die Stellen litten wo ich Supina angesiedelt hatte. Die Familie ist offengestanden nicht begeistert von den verkürzten Intervallen, denn damit gibt es wieder mehr Tage an denen morgens die Fläche feucht ist und z.B. Sandkasten oder Trampolin je nach Witterung noch bis zum Nachmittag feucht bleiben.


    Wir sind im Prozess der Meinungsbildung noch nicht bei einem künftigen Kurs angekommen ;)

    Hydrawise rechnet nicht selbst aus den umgebenden Stationen, sondern holt sich ein lokales Wetter von einem der großen Wetterdienste - frag mich bitte nicht, welcher. Wo die ihre Daten beziehen, kann ich dir nicht sagen. Die bieten Hunter ein auf die Position interpoliertes Wetter, wobei Interpolation immer eine Ungenauigkeit enthält - gerade wenn es kleinteilig große Unterschiede gibt. Je kleinteiliger dann die Datenerhebung ist, desto besser passt es. Bei mir habe ich momentan auch Abweichungen, leider fehlte mir derzeit die Zeit, meine PWS wieder zum Laufen zu bringen. Ich war so unvorsichtig mich auf die neuen Fähigkeiten von Wunderground zu verlassen und habe das auf meinem ioBroker abgeschaltet - um dann kürzlich zu merken dass Wunderground das nicht mehr von Netatmo abholt... :-/

    Ich verstehe nicht, was Du an Intervall im Sonoff Adapter suchst?


    Es geht darum, wie oft der ESP8266 den Sensormesswert misst und an den ioBroker weitermeldet. Der Sonoff ist hintendran nur ein Schalter, der dem Beregnungscomputer sagt "du darfst" oder "du darfst nicht".


    Relevant dafür ist Zeile 14: (leider zählt das Forum ab 1, gemeint ist die unterste)


    Code
    1. // DS-Intervall is one minute in Mikroseconds, needed for the calculation of the Deep Sleep between measurements
    2. const uint32_t DS_Intervall = 60*1000000;
    3. // Minuten is the Deep Sleep-time between measurements
    4. uint32_t Minuten = 30;

    So meldet er alle 30 Minuten einen Wert an den Server und ist dazwischen aus. Du kannst das verkürzen, wenn Du magst, allerdings produziert das auf dem Server nur mehr Daten, aber nicht mehr Datenqualität. Die Änderungen zwischen zwei Messpunkten sind schon bei 30 Minuten nur marginal. Wir reden hier über Änderungen, die sich über Tage erstrecken. Der Boden ist am Tag nach Regen oder Beregnung vielleicht zu 20 oder 25% gesättigt, und wenn eine Bewässerung ansteht vielleicht noch 5 oder 7%. Die Entwicklung ist degressiv, am ersten Tag verdunstet oder versickert einiges, an den Folgetagen tut sich vielleicht ein Sprung von 15 auf 10% über den ganzen Tag. Das im Minutentakt zu messen macht dir nur die Darstellung in Flotchart unhandlich.


    Eine Kalibrierung des Sensors ist im Werk erfolgt und nicht mehr nötig - ist halt kein Chinabastelsensor.


    Was Du rausfinden musst, ist im Code auf dem iobroker, welche Restfeuchte bei deinem Boden nicht unterschritten werden darf. Man will ja nahe an den sog. Welkpunkt dran, aber nicht drunter, sonst leidet der Rasen. Der Welkpunkt ist je nach Boden verschieden. Du kannst dich da für deinen Boden nur rantasten, indem Du ein paar Wochen laufen lässt und beobachtest. Ist der Rasen immer grün, kannst Du versuchen den Wert niedriger zu setzen. Ist der Rasen vor der Beregnung etwas braun, muss der Wert hoch.


    * Update: Jetzt habe ich es verstanden - Du findest "Intervall" nicht beim Sonoff-Adapter, sondern bei MQTT. Es ist ein Wert für den Sensor, nicht für den Schaltkontakt zum Steuercomputer hin.

    Ich habe das Projekt nachgebaut und das gefällt mir schon mal. Noch 2 Fragen dazu:

    1.) wie bekommst du die Grafiken her? Wenn ich versuche mich mit Handy oder Browser zu verbinden kommt nichts. Im Sonoff Adapter sind die Daten sichtbar.

    2.) wo schaltet man dieses DeepSleep aus? Habe alles an einem Netzteil und bin nicht von Batterien abhängig. Möchte meine Daten (zumindest jetzt beim ausprobieren) öfter bekommen.

    Die Grafiken kann dir das Iobroker-Modul „Flot Diagramme“ erstellen. Voraussetzung ist, dass Du auf den relevanten Werten die Funktion „Historie“ einschaltest. So hebt iobroker nicht nur den letzten, sondern alle Werte über einen wählbaren Zeitraum von zB 1 Monat oder 1 Jahr auf.


    Deepsleep aus macht keinen Sinn, Du schreibst dann gerade diese Historie im Sekundentakt voll, das kann die kleine Kiste dann nicht mehr visualisieren. Du kannst aber zB auf 5 Minuten gehen für das Sleep Intervall.

    Genau. Und immer differenzieren:


    Von der PWS holt sich Hydrawise Messdaten. Die Vorhersagedaten kommen immer "aus der Cloud". Ein Trigger wie "Nicht beregnen bei 90% Niederschlagswahrscheinlichkeit" wird immer anhand der Clouddaten bewertet. Die PWS-Daten kommen zum Zuge für "Nicht beregnen bei 4mm in den letzten 24h".

    Mit den Streifenregnern habe ich selbst keine Erfahrungen, die Planung passt zu dem was ich darüber gelesen habe.


    Die Ecke rechts oben hat wenn ich das richtig sehe drei Regner, aber kein volles Quadrat.


    Insgesamt haben gerade Streifenregner und Rotatoren massiv unterschiedliche Niederschlagsraten. Ob die STreifenregner 20 oder 40mm/h machen, konnte ich nicht richtig herauslesen. In jedem FAll machen sie pro Zeiteinheit doppelt oder gar viermal soviel Wasser wie die Rotatoren, so dass Du mehrere Kreise einrichten musst.

    Ich fände es richtig, im Rahmen der Transparenz auch einen Preis zu nennen. Das geht auch ohne deine Quelle offenzulegen. Wenn Du weißt dass Du verkaufen kannst, und weißt was Du für deine Mühe haben möchtest, kannst Du auch einen Preis nennen. "Kostete sicherlich bei euch um die 250 Euro" ist spekulativ, den bisherigen Verkaufspreis aus DE hast Du ja benannt bekommen.

    Hallo,


    bitte auch dazu schreiben, wieviel verdünnen (Homoöpathisch...8o?) und wieviel dann pro m² gießen. Sonst ist das nur eine "nette" Bemerkung hier.


    Danke und LG

    Wie schon geschrieben: Der Anteil ist recherchierbar. Wirtschaftlich ist das allerdings nicht. Adblue ist industrieller Harnstoff, der im Werk mit Wasser verdünnt wurde. Den Harnstoff als Granulat im Sack zu kaufen ist wesentlich günstiger. Ich hatte das Thema mal für eine Fertigationslösung (Beregnung mit Düngerbeigabe) durchgerechnet, leider kam das bei meiner Gemahlin nicht so gut an.

    Es ist ziemlich egal was Du machst, Staub und Erde kann immer reinkommen. Bei der Rüttelei an den PE-Verbindern sogar mit höherer Wahrscheinlichkeit. Spülen ist deshalb Pflicht.

    So, da die Zeit zum Editieren vorbei ist, hier noch eine Ergänzung: Ja, ich habe mal das Script für iobroker geschrieben das die Daten von Netatmo zu Wunderground schickt. Seit Wunderground sich aber die DAten von Netatmo abholen kann, habe ich das selbst nicht mehr im Einsatz. Ich muss das nicht selbst von a nach b tragen wenn die das untereinander können.

    Direkt WU mit Netatmo geht nicht, nur Umweg über Meteoware.... aber sobald es nicht regnet kommen keine plausiblen Werte in Hydrawise an, muss wohl deinen Weg nehmen über Raspherry PI wie auf Seite 17 beschrieben... ob ich das hinbekomme??? oh man...

    Also bei mir ist es kein Problem, von einem Konto in Wunderground zu sagen "Ich habe eine Netatmo", dann lande ich auf einer Bestätigungsseite von Netatmo wo ich mich anmelde und sage "ja, Wunderground darf zugreifen". Am nächsten Tag war die Station bei Hunter auf der Karte.

    Die virtuelle Station reicht. Smart ET arbeitet mit den Tageshöchst- und Tiefsttemperaturen. Die kriegt es auch mit einer Abfrage von Wunderground. Berechnet wird eh nur einmal kurz vor dem eingestellten Bewässerungszeitpunkt. An den historischen Daten ändert sich eh nichts mehr, was sich bei einer erneuten Abfrage nur ändern könnte ist die Prognose für den laufenden Tag. Wenn die um 4 Uhr zum Bewässerungszeitpukt keine Bewässerung hergibt, aber um 7 Uhr plötzlich doch, dann passiert eh nichts mehr - der Computer kann ja nicht "Upps" rufen und schnell doch noch die Familie nassmachen.


    Funktional hat der kostenpflichtige Plan praktisch keine Vorteile. Es geht darum, dass Du in der Hunter-App das aktuelle Wetter sehen kannst (alles aus einer Hand statt noch Wetter-Online daneben) und dass Du Berichte vom ganzen Jahr sehen kannst statt vom letzten Monat. Poweruser-Kram für Leute die gerne dran spielen.