Posts by top_gun_de

    Macht aber in Praxis nichts. Es geht hier um niedrigste Ströme, und für den Gesamtwiderstamd hat es keine Auswirkung


    Man muss auf zwei Sachen achten: Nicht mit mechanischer Spannung benutzen, sondern etwas Lose behalten, und niemals Verbinder wiederverwenden.

    Mit den Spielkramsensoren von Aliexpress habe ich erlebt, dass der Sensor effektiv keine Differenzierung zeigte. Die Frage für die Bewässerung ist: Bin ich kurz vor dem Welkpunkt. Dann wird bewässert.


    Was Du da schilderst ist effektiv eine Bewässerung nach Gefühl. Kann man auch machen, ist aber nicht das was eine gute automatische Bewässerung ausmacht.

    Das war der richtige Schritt. Wir neigen alle dazu, das Thema zu überbewerten. Der Rasen nimmt sich das Kalium und den Phosphor den er braucht, und allen Stickstoff der er kriegen kann. Dass man nicht mehr Kalium und Phosphor ausbringt als nötig, ist eher eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Aber das Thema haben wir alle hinter uns gelassen, und bei den Rasendüngern funktioniert es auch nicht wirklich, weil die Preise der Dünger nicht leistungsgerecht sind. Ein Dünger kostet nicht weniger weil er etwas weniger Kalium enthält.


    In der Landwirtschaft wird deshalb auch mehr als hier auf Einzeldünger gesetzt. Damit kann man bei bedarfsgerechter Düngung bares Geld sparen, und jeder Landwirt muss auch Betriebswirt sein. Sonst geht's nicht auf.

    Sagen wir mal so, der Drufi wird mich jetzt finanziell nicht in den Ruin treiben. Aber ich will jetzt auch keinem schlechten Geld noch Gutes hinterherwerfen.


    Ich organisiere mir jetzt nochmal ein anderes Manometer, um noch einmal den statischen Druck nachzumessen. Wenn der Wassermeister und alle Nachbarn von ca. 3,3-3,5bar statischem Anschlussdruck sprechen, dann müsste ich die ja auch bei mir an der Gartenleitung sehen. Mein von Ebay erstandenes Durchflussmessgerät zeigt aber statisch bloß 2,8bar an. Vllt. misst das Teil aber auch einfach bloß Fahrkarten und das reale Druckniveau liegt vllt. 0,3-0,5bar höher. Dann noch den DFR raus und den dynamischen Druckverlust reduzieren, dann könnte das Gesamtniveau nochmal etwas besser aussehen.


    Mich würde aber nochmal eure Meinung zu der o.g. Abschätzung mit PSR30 interessieren. SAL9000 war ja der Meinung, dass das überhaupt nicht möglich wäre. top_gun_de bzw. micege habe ich jetzt mal so verstanden, dass ihr es nicht für völlig abwegig haltet, oder?

    Den Druckminderer rauszuwerfen halte ich für sehr sinnvoll. Ich habe mich im Haus auch dazu bequatschen lassen und wünschte jetzt, er wäre nicht da. Co-Selling bei der Installation des Wasserenthärters. Mein Leidensdruck ist aber kleiner als deiner, deshalb ist er noch da.

    Einen Viereckversenkregner habe ich, würde ich nicht wieder machen. Das war eine gepfuschte Lösung für eine Ecke. Nach 2 Jahren bleibt der immer 3cm aus dem Boden stecken - obwohl alle Erd- und Grasreste entfernt sind. Mit dem Fuß geht's dann in die Endposition.


    Für die Hunter Rotatoren gibt es auch einen Wert bei 2,1 Bar, wie weit kommst Du bei der Planung mit den Reichweitenangaben für 2,1 Bar?

    Bezüglich Mengen vergiss am besten die Packungsempfehlung.


    Der hat pro Kilo 150g Stickstoff. Du bringst im Jahr z.B. 24g Stickstoff pro qm aus. Wenn wir mal davon ausgehen, dass Du ab 1.4. insgesamt 6x düngst, sind das pro Düngung 4g Stickstoff je qm, entsprechend 26g Dünger. Auf 800qm gehören dann 20,8 kg, also 4/5 Sack. Nimm bitte keine Feinwaage :-)


    Jetzt noch zwei Ergänzungen:


    Bei größeren Flächen wird tendenziell weniger gedüngt, weil die Fläche weniger intensiv genutzt wird. Der Jahresstickstoffbedarf ist belastungsabhängig und liegt bei 15-25g für gängige Mischungen.


    Durch den Mulchmäher hast Du eine Stickstoffrückführung von max. 1/3. Du kannst also die kommenden Düngungen auch etwas kleiner halten, z.B. 15 statt 20kg nehmen. Die ersten Düngungen im Frühjahr würde ich nicht kürzen, denn Stickstoffrückführung hängt von Regenwürmern und Co. ab, die müssen erstmal wieder in Gang kommen.

    Die funktionieren ab 1,7 Bar, was bedeutet: Die kommen verlässlich aus der Erde und spritzen Wasser. Die Gleichmäßigkeit ist bei 2,8 Bar (Hunter) bzw. 3,1 Bar (Rainbird) gegeben. Deine 2,8 Bar vernachlässigen die Verluste durch Ventile und Leitungen, das sind bei kleinen Anlagen grob 0,5 Bar. Du brauchst also 3,3 Bar am Messpunkt, damit 2,8 Bar in die Regner kommen.

    Wenn Du einen Bodensensor hast, der was taugt, bist Du klar in den oberen 10%. Provokativ gesagt: Der durchschnittliche iobroker-Maker sieht auf Amazon die "kapazitiven" PCBs zum in den Blumentopf pieksen und sagt sich "auja, das kriege ich gelötet". Mit den Dingern kann man auf nerdige Weise sehen ob der Ficus mal Wasser bräuchte, von Rasen hält man den besser fern. Eigenversuche ergaben, dass der nur nass und trocken unterscheiden kann, dazwischen gibt es keine Werte.


    Bei mir lief im letzten Jahr ein mit Logik versehener Trübner SMT-50, den ich als Sensor sehr schätze, allerdings auch zum entsprechenden Preis. Haken: Jetzt wo ich Supina einbringen will, ist eine Watermark-Steuerung über Feuchtigkeitsschwellwerte nicht mehr geeignet. Ich bin jetzt von der Intervallsteuerung zur Mengensteuerung gewechselt. Weil mir definitiv die Lust fehlt das zu rechnen (Penman-Monteth braucht Werte die ich gar nicht habe - schlag mal einen Crop-Coefficient für Supina oder Festuca Rubra nach) ist es jetzt Hunter Hydrawise mit dem sehr komfortablen "Virtual Solarsync". Da wird eine vereinfachte Penman-Monteth-Formel mit praxistauglichen Grundannahmen benutzt, die Werte skalieren mit dem Klima auf plausible Weise.

    Puh, das ist eine Menge Dünger für 800qm. Oder kommt da noch anderes dazu? Ich brauche für ca. 550qm etwa 50kg NPK-Dünger im Jahr, und einen halben Sack Patentkali. Dabei gehe ich von ca. 20-24g Stickstoff pro qm und Jahr aus, und 20% Stickstoff im Dünger.


    Inhaltlich ist der Plan völlig korrekt. Das mit dem Ansaatjahr und Weedex ist andersrum gemeint: Du sollst Weedex nicht auf frische Jungpflanzen sprühen. Den meisten Gräsern macht nicht einmal das etwas aus, aber es soll Arten geben bei denen WeedEx die Entwicklung von Jungpflanzen stört.


    Gruß,


    Detlev

    Oder die einfache Steckdose nach eigenem Algorithmus per Smart Home steuern.


    Das setzt ein bisschen Programmierkenntnisse voraus, damit hat man dann aber alle Möglichkeiten.

    Ja, theoretisch. Ich habe selbst IOBroker im Haus und freue mich was man da so alles machen kann. Allerdings habe ich noch niemanden erlebt, der da Lust hat sich mit der recht trockenen Evapotranspirationsberechnung rumzuärgern. Aktuatoren ansteuern und schöne Weboberflächen malen tun alle gern, aber die Steuerungen die ich da bisher erlebte funktionieren alle nach dem Motto "Alle 2 Tage 45 Minuten, und pass auf den Rasenmäher auf". Smart kommt dabei ein wenig kurz.

    Ok, dann gibt es zur neuen Sorte immerhin mal einen Namen. Ich hatte das mal auf einer gegoogelten Präsentation eines Verbandstreffens gesehen, dass eine dritte Sorte in Entwicklung ist. Das ist aber schon zwei Jahre her, und ob die jetzt auf Status "läuft" oder "kurz vor Durchbruch" sind, kann man schwer abschätzen. Ich weiß aber, dass es einige Jahre dauert eine neue Sorte zur Marktreife zu bringen - davon sind einige Jahre erst einmal Zuchtversuche, Selektion und Prüfung der Beständigkeit über mehrere Generationen. Dann kommt noch der Papierkram. ;)

    Prinzipiell gehen alle Stationen, die technisch mit "Wunderground.com" funken können. Jede Station die auf Wunderground angezeigt wird, kann von dir als "deine" ausgewählt werden.


    Alternativ hat Hunter immer noch die "virtual PWS" bei der aus den offiziellen Daten auf deine Position interpoliert wird. Deren Qualität ist besser als gemeinhin empfunden.

    Wenn man mit ganz einfachen Bewässerungsstrategien zufrieden ist oder gar bloß vom Handy aus an/aus schalten will, dann , reicht eine beliebige IoT-Steckdose. Wenn Smart mehr sein soll und aktuelle Klimadaten in die Bewässerung sollen, dann muss man mehr Aufwand treiben.