Posts by horst.w

    Da hatte ich tatsächlich Verständnisprobleme mit der Zoneneinrichtung. Auf die Idee, daß hier lediglich Startpunkte am BK definiert werden, von denen aus ins freie Feld gefahren wird, bin ich überhaupt nicht gekommen.

    Da bist Du nicht der Erste und sicher nicht der Letze, der da drauf reingefallen ist, was dieser Werbefuzzi in seinem Prospekt vor sich hin schwadroniert. K.A. von was der nachts träumt, aber seine Vorstellung, " ... wenn der Mäher nachts vorm offenen Schlafzimmerfenster doch noch zu laut ist, dann schickt man ihn einfach in eine andere Zone ... " - reine Erfindung und in keinem Punkt auch nur annähernd der Wirklichkeit entsprechend!

    Ich weiss ja nicht, ob Worx etwas Grundsätzliches an der Zoneneinrichtung geändert hat, aber bei meinem Mäher (2016) ist es so, dass diese Zone eine rein fiktive Angelegenheit sind und keinesfalls abgegrenzte Bereiche darstellen, sondern lediglich "Startpunkte" von denen aus der Mäher ins freie Feld fährt. In der Folge bewegt er sich frei übers ganze Gelände. Gedacht ist das Ganze dafür, dass bei abgelegenen Winkeln, die im Mähbetrieb normal seltener gefunden, gleich angesteuert und abgearbeitet werden.

    Wenn das immer noch so ist, kann das bei Dir nicht funktionieren und der zweite, nähere Startpunkt besagt schon gar nichts bezüglich der Heimfahrt. Bei mir muss die Reihenfolge auch aufsteigend sein, sonst tut er es nicht.
    Das ist vielmehr wie Perlen auf der Schnur, in 10% aller Fälle startet er bereits bei 4 m und in 90% aller Fälle eben bei 24 m.
    Ich hatte auch das Problem mit den Zonen, bei mir lässt sich ein Startpunkt nur einrichten, wenn es mindestens 2 Zonen sind. Deshalb habe ich 16 und 20 m eingegeben, er parkt also aus, fährt um 2 x 90°-Winkel über die Garagenzufahrt und auf der anderen Seite schert er dann auf die Wiese aus, wie es gewünscht ist. Ob er dann bei 16 m oder bei 20 m zu mähen beginnt, ist egal.


    Den Mäher kannst Du im normalen Mähbetrieb nur davon abhalten, gegen die Stempel zu rammeln, indem Du sie entweder polsterst oder besser, in eine Insel einkleidest.
    Ich habe die Garagenzufahrt beiderseits trichterartig ausgestaltet und auf der Ausgangsseite zum großen Rasenteil zusätzlich eine Insel wie einen Balken davor gelegt, damit er nicht in den Zugangskanal zurück einfährt. Da bleiben naturgemäß 2 Durchgänge übrig und er findet diese Schlupflöcher garantiert wenigstens 1x die Woche , aber manchmal 3x hintereinander. Wenn das passiert, dann rangiert er meist solange in dem schmalen Zufahrtskanal, bis er festsitzt und nicht mehr selbständig frei kommt. Pech gehabt. Aber unterm Strich war das die beste Lösung für mich, diese kleine Untugend nehme ich in Kauf.

    Zum Laden braucht man immer eine gewisse höhere Spannung als die Nennspannung des Akkus es vorzugeben scheint.

    Vergleiche das mal mit einer Fahrzeugbatterie, Nennspannung 12 V, Ladespannung bis zu 14,5 V und die Batterie ist rappelvoll bei ca. 13,2 - 13,5 V und pendelt sich nach 2 - 3 h auf 12,8 - 13,0 V ein. Und eine Fahrzeugbatterie ist schon gut teilentladen mit nur noch 12 V, bei 11,8 V fängt es an kritisch zu werden und bei 10,8 V ist Sense.

    Die Elektronik wird die 24 V nicht als Ladestrom erkennen, weil das ja schon unter der Voll-geladen-Linie liegt. An einem original Ladegerät wird kein Weg vorbei führen.


    H.


    PS: Du gehst leichtfertig mit Begriffen Spannung und Strom um. Das ist weder das gleiche noch beliebig austauschbar!

    ... die Pfeiltasten "verstecken" sich in den Zifferntasten , also die 2 = nach oben, die 8 = nach unten, die 4 = nach links und die 6 = nach rechts. Alles sehr umständlich und stammt wohl noch vom Anfang des letzten Jahrhunderts :)

    Wenn Du nicht klar kommst, frag mal beim Service nach, ansonsten kann ich Dir Kopien des Handbuchs machen. Ist zwar nicht das gleiche Gerät, aber wohl die selbe Generation.


    H.

    Wenn die eingeschaltete Station leer ist UND das Führungskael i.O., dann leuchtet sie grün; Gegenprobe, einen Pol des Führungsdrahtes abklemmen, dann sollte sie rot zeigen. Was sie anzeigt, wenn die Polung nicht stimmt, weiss ich nicht, aber ich nehme an, ebenfalls rot.

    Ist das so?

    Wenn ja, stelle den abgeschalteten Mäher in die Station, wobei ich davon ausgehe, dass der Akku soweit entladen ist, dass er den Ladevorgang in Gang setzt - Kontrolllampe rot. Ist der Akku voll geladen, dann grün.

    Mit Einschalten in der Station stehend, sollte sich das nicht ändern.


    Verhält sich die Station so wie beschrieben, sollte sie i.O. sein. Das undefinierte Rangieren kann durch Wackelkontakt an den Sensoren verursacht und auch am Schaltbild im Display erkennbar sein.


    Wenn das alles nichts nützt, baue mal den Akku aus und lasse alles eine Stunde und länger liegen. Das ist mir schon passiert, Mäher spinnt total und ist zu nichts mehr zu gebrauchen; zum Einsenden auf den Buckel gedreht und gereinigt - und hinterher ist er wieder gelaufen, bis auf den heutigen Tag ohne irgendwelche Mucken.


    H.

    ... bei der alten Software muss man mindestens 2 Zonen einrichten, sonst funktioniert es nicht.

    Zone 1 hat bei mir 16 m zum Startpunkt und Zone 2 20 m.

    Mit "Zone" darf man nicht so wörtlich nehmen. Es ist ja keineswegs so, dass er dann nur dort mäht, auch wenn die Werbung das so suggeriert hat (... nachts nicht vor dem Schlafzimmerfenster .... war der Slogan) was eh ein Humbug ist / war. Es geht nur um den Startpunkt und mein Worx macht das tadellos, weil er erst die Garagenzufahrt queren muss.


    H.

    ... es gibt noch ne 3. Möglichkeit: es liegt ein Hindernis im Weg.

    Der Mäher ist ja ansonsten einigermaßen erfindungsreich, wenn es darum geht, einen Ausweg aus der Sackgasse zu finden. Aber auf dem Heimweg zeigt er sich ausgesprochen stur und unflexibel.

    Das kann ein überhängender Ast, ein Tannenzapfen oder auch ein Stuhlbein sein. Wenn er nicht schnur gerade dem Draht folgen kann, flippt er regelmäßig aus, mit der Folge, dass er stehen bleibt und sich selbst abschaltet.


    Wäre jetzt meine Vorgehensweise:

    Mäher voll geladen (damit es sich zeigt, es liegt nicht oder eben gerade am Akku), am Anfang kurz nach Ladestation mit HOME starten. Dann sollte er erst den Draht suchen und dann dem die volle Runde folgen. Da muss man ihm folgen und seine Reaktionen beobachten. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich den Draht mit einem LW-Radiochen austesten, vielleicht gibt es da ja eine Schwachstelle der Signale, warum auch immer; das Ausmessen des Widerstands kann da auch helfen. Und wenn es das dann alles nicht ist, Log auslesen - oder einschicken.


    H.

    Ich gehe davon aus, dass der Mäher ans WLan angebunden ist.

    Versuche es mal mit der angepassten Abfrage:

    http://192.168.178.24/log.html

    wobei die Anpassung die richtige IP-Adresse bedeutet.

    Damit kannst Du die letzten 100 Einträge abrufen, das sollte reichen .


    H.

    PS: USB-Stick's gibts ab 2 €, der kleinste reicht schon. Wenn Du Softwareupdates nicht über WLan aufspielen kannst, brauchst so ein Teil sowieso.

    Mich wundert, dass er da überhaupt raus kommt, mit der alten Software, die ich benutze, keine Chance, weil er nur rund 70 cm zum Ausparken rückwärts fährt.

    Meine Anordnung ist fast identisch, nur der "lange Arm" auf der Ausfahrtseite, den habe ich eben nicht. Der geht bei mir bis max 15 cm vor die Vorderkante der Station.

    Natürlich kommt es vor, dass er beim Mähen auch die Station trifft und mit ungünstigem Winkel fährt er auch gelegentlich bis hinten an die Ladezapfen. Das rappelt dann schon erbärmlich und er randaliert dabei auch rechts-links-rückwärts, aber dass er stehen bleibt, weil er nicht mehr durchblickt, kommt sehr selten vor.


    Also, vor größeren Aktionen, jetzt zum testen einfach mal die abgehende Schleife neu gestalten; dazu einfach den Draht so eng zusammen legen, dass sie so wie bei einem Inselanschluß ignoriert wird. Wenn es sich bewährt, kannst Du immer noch kürzen oder neu verlegen.

    Ob das Drehen der Hütte hilft, weiss ich nicht und glaube es auch nicht. Das ist nur ein Verlegen des Problems an einen anderen Ort. Und man braucht auch eine gewisse Distanz zur Hütte, wo der rückführende Draht in Linie zur Mitte der Station verläuft. Sicher nicht die in der Anleitung ausgewiesenen 2 m, ich habe ca 1 m und das reicht völlig, evtl sind schon 50 cm genug.


    Ich hatte da noch ein anderes Problem. Rechts seitlich der Rasenkante ist bei mir eine Art Beet, in das er bei diesem "Randalieren" rückwärts reingefahren ist und es platt gemacht hat. Dann habe ich das mit einer Diele begrenzt, aber das war nicht hoch genug, er hat das Holz nicht mit dem Hinterteil berührt, sondern das hintere rechte Rad ist dran hoch gefahren und dann hat er sich aufgehängt. Deshalb habe ich ihm per 3D-Druck tief gezogene Abweiser verpasst, die das Rad nun davor schützen, an dem Brett hoch zu steigen. Zugleich löst es eine Kollisions-Reaktion aus und er dreht dann ab. Problem gelöst.


    H.

    Ich habe meine Kabelei fast identisch verlegt, wobei mein Unterstand noch etwas "tiefer" im Gelände steht.

    Mein Problem war eher, dass er sich beim Ausfahren zur Position verrannt hat . Das schafft er jetzt regelmäßig ohne anzuecken, aber die Station treffen tut er natürlich trotzdem, aber er fährt sich da eigentlich nie fest. Kann mal vorkommen, aber absolute Ausnahme.

    Mein abgehendes Kabel liegt parallel zur Station, geschätzt 15 cm über die Eingangslinie (Vorderkante der Rampe) hinaus, zieht dann bis ca 10 cm zur Mitte hin und knickt dann fast rechtwinklig nach rechts ab. Betrachtet man die Anordnung als solches, ist die Rasen-Ecke ein rechter Winkel und die Station steht praktisch außerhalb am abgehenden Schenkel. Wenn der Mäher zurück setzt zum Ausfahren, steht er genau in dem rechtwinkligen Eck, dreht dann standardmäßig nach links, bekommt Signal von abgehenden Kabel (das er ja sucht) mit dem vorderen rechten Sensor, rangiert dann 1 - 2 mal und hats dann mittig und ab geht die Post ...

    ... wenn ich mich recht erinnere, war das ca. Version um 2.40 - also schon lange her.

    Ich hatte die nicht installiert, weil nicht davon betroffen.

    Inwieweit die Fehlerbehebungen dann in spätere Versionen übernommen wurden, weiss ich nicht, aber man hat auch nichts mehr von dem Problem gehört.

    Meine zahlreichen Inseln werden mit der 2.61 einwandfrei erkannt und richtig abgearbeitet.


    H.

    ... nun wie gesagt, die Drahtfahrerei hat eine gewisse Bandbreite und das Gerät als solches wird durch Unebenheiten durch Vorder- und auch Hinterräder immer etwas hin und her gebeutelt. An gleicher Stelle kann keine Fahrt gleich der anderen sein. Und wenn es knapp ist, besteht nun mal das Risiko, dass er falsche Signale bekommt.


    Mit der V 5.18, die Du einsetzt, bin ich raus. Die Unterschiede im Verhalten sind doch zu groß, als dass ich da mitreden könnte.
    Bei Updateüberprüfung wird mir nur die 2.66 angezeigt, werde ich bestimmt auch mal testen, aber mehr geht nicht. Mein Mäher ist von 2016.


    H.