Posts by mfahs

    Dann ist meine Rasenfläche ein wenig - na ja - kompliziert. Deshalb habe ich am Durchdrehen der Räder "geschraubt" und einige andere Einstellungen modifiziert.

    Hallo Rupert,


    du hattest seinerzeit geschrieben, dass Du an den Parametern für das Durchdrehen "geschraubt" hast. Ich habe bei mir im Garten das Problem, dass sich der RS625 immer mal wieder an einigen Stellen eingräbt. Durch Maulwurf/Wühlmäuse oder Regen-Sturzbäche verändert sich der Untergrund auf dem Weg in die Station bei mir immer mal wieder minimal und es entstehen Mulden, in die das Vorderrad dann plumpst. Die Hinterräder drehen dann wie wild durch und buddeln sich ein. Bei der nächsten Heimfahrt wird's dann noch schlimmer und im Endeffekt hängt er da dann komplett fest.

    Ich würde gerne dem RS625 beibringen, doch etwas schneller zu erkennen, dass er durchdreht. Also die Empfindlichkeit erhöhen. Aber ich bin mir nun nicht sicher, in welche Richtung die Werte für "Empfindlichkeit 1" und "Empfindlichkeit 2" unter "Durchdrehen" ändern muss. Ich habe nichts konkretes und eindeutiges dazu finden können. Kannst Du mir dazu einen Tipp geben?


    Danke + Gruß,

    Martin

    Noch etwas genauer - ich lege auf das Wert - : Wenn Bereit steht war er abgedreht und fährt nie von selbst los, sondern er muss wieder aufgedreht werden.

    Auch das ist klar, Erich. Das ganze Verhalten des Mähers stimmt soweit. Wenn im Menü/App alle Zonen disabled sind, fährt er nicht von alleine raus, wenn an der Powerbox "Pause" eingeschaltet wurde, fährt er nicht von alleine los. Das ist alles korrekt und genau so verhält er sich auch. Wenn er - nachdem er dann den Abgleich fertig hat - im BEREIT-Modus ist, fährt er (sofern nicht irgendetwas entsprechend geschaltet wurde, s.o.) von alleine los. Das ist soweit alles im grünen Bereich. Was mich nur so stört, ist das Verhalten, wenn er - obwohl voll geladen und "gut drauf" - mal kurz stromlos gemacht wird: Dann gleicht er sich erstmal wieder 1,5-2 Tage lang ab. Und das Verhalten a) kenne ich nicht aus den vergangenen Jahren und b) nervt es, weil der Rasen beim wachsen keine Pause macht :-)


    Und wenn er wieder einmal irgendwo in der Wiese/Rasen stehenbleibt ( warum? hast du das schon einmal live gesehen ? ) und wird dann in die Ladestation getragen, dann ist es selbstverständlich das der Akku abgeglichen wird, denn ich vermute dass er doch einige male abgleichen muss bis er wieder ganz ok ist.

    Gruß erich

    O.K. - wenn das bei Euch auch so ist, dann gebe ich Ruhe. :-)

    Er hat in der Tat im Mai sich sehr oft festgewühlt und blieb dann bis zu 1-2 Tage draußen stehen, was den Akku dann natürlich runtergerissen hat.

    Ich schaue mal, dass er nun endlich mal wieder auf Kurs kommt und beobachte ihn nochmal diese Woche weiter. Noch bin ich ja urlaubsbedingt vor Ort.

    Wenn er sich wieder auffällig verhält, melde ich mich nochmal!


    Grüße + schönen Sonntag!

    Martin

    Kleine Ergänzung, sofern nur der Schalter auf aus gestellt wird und nicht die Sicherung entfernt wird, wird der Akku trotzdem "leergesoffen". Noch eine Ergänzung: Mir ist aufgefallen dass du nie geschrieben hast, dass am Display nach langer Ladezeit einmal "Bereit" stand, kommt nur sofern der Mäher an der Powerbox abgedreht ist ( rote LED ) und ist dann das Zeichen wenn der Akku wirklich voll geladen ist. ( Oder ist dir das ohnehin bekannt ) Gruß erich

    Erich, der Akku läuft zwar leer, aber ja nicht, wenn er in der Ladestation steht, oder? Mal abgesehen davon, dass er gestern ja nur für 2 Minuten stromlos war.


    Und - doch! - irgendwann nach den ganzen Abgleich-Sessions steht dann wieder BEREIT im Display und dann fährt er ja auch wieder los. Dann läuft er auch wieder einige Tage, bis eben wieder so eines der oben geschilderten Ereignisse auftritt und er kurzfristig mal keinen Strom hat. Dann gleicht er wieder endlos lange ab :-(


    Ich geh' jetzt nochmal schauen, was die Werte sagen :-)


    Gruß,

    Martin

    Ich habe am frühen Abend nochmal die Daten angesehen. Das sah eigentlich toll aus - ich habe keine Idee, warum er nicht losgebraust ist.


    Das ist der Bildschirm für die Lade-Informationen.


    Von links oben nach rechts Zeile 1:

    • Charging voltage [V] - The driven charging voltage the Power Box power supply
    • Battery Charging current [10mA] - Charging current in 10mAmp unit resolution; means 1 value equals to 10mAmp in real.
    • Charging Power Charging PWM [%]. It is the charging power usesto control the required current.
    • Charging stage - Indicates the stage of the charging process at that time (4=Stage 1; 5=Stage 2; 6=Stage 3)

    Zeile 2:

    • Battery voltage[V] - Battery voltage measured on the connector. The units displays in Volts.
    • Battery cells balancing - Battery cells balancing in the current charging cycle 0 = Not balance yet  1 = Reached to balance state
    • Charger source - 0 = Base Station; 1 = Base Station Head (out of base station); 2= Unrecognized
    • Charging time [hours] - Total charging time. This value is reset every new charging cycle

    Zeile 3:

    • Minimal cell voltageMinimal cell voltage in mV
    • Maximal cell voltageMaximal cell voltage in mVR&D use only
    • Battery temperature in Celsius degrees. No charging process if the temperature below 0 Celsius Degrees, or higher than 55 Degrees
    • Cancel automatic departure reason (from Docking Station)

    Damit ist also "Stage 3" erreicht (was auch immer das heißt - aber es hört sich nach "letzter Stufe beim Laden" an...)


    IMG_6433.png


    Und dann gibts da noch die Infos zum Batteria-Zustand - so wie erich es oben in dem Bild angegeben hat.

    Da ist der zweite Wert in der dritten Zeile, er im Servicehandbuch so beschrieben wird:

    Battery stateDisplays the battery state  0=Battery dead   1=Low battery   2=Recharge battery   3=Battery ready


    Die Batterie ist also "ready" und trotzdem fährt er nicht los.

    Was zum Geier verhindert, dass es losgeht??


    IMG_6435.png

    Hallo Erich,


    besten Dank für das Mitgefühl :-)

    Hallo Martin - armer Teufel - vorweg, Schalter auf aus ? Meinst du die Taste an der Powerbox

    Nein, ich meine den Kipp-(Haupt-)Schalter unter der Mäher-Abdeckung.


    Dann mußt du u.U. max.  2-3 Tage warten  bis der Abgleich fertig ist und am Mäher "Bereit" steht. Grundsätzlich wenn der Akku sich im Abgleich befindet und du "testest" mit ihm irgendwas, beginnt der Abgleich wieder vollkommen neu ! Wieder 1-3 Tage.

    Das ist mir klar und bekannt. Damit hätte ich auch prinzipiell kein Problem. Aber wenn der Mäher immer wieder einen Abgleich über 1-3 Tage macht (eben jedes Mal, wenn er kurz mal stromlos gemacht wird), finde ich es merkwürdig und habe das auch in den letzten beiden Jahren nie so erlebt. Beim Start in die Saison - gut, da ist das verständlich. Aber bei normalen Temepraturen und dauerhaft in der Ladestation? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Mäher nicht erkennt, dass die Akku-Zellen prima drauf sind :-)


    Kannst du ev. die AKKU Daten senden oder stimmen diese ohnehin?

    Ich war eben nochmal bei meinem Freund im Garten. Folgende Werte werden mir im Systemmenü unter "Batterie" angezeigt:


    IMG_6430.png


    Ganz passen zu Deinem Bild von Schelm passt es nicht. Wenn aber die Zeile 1 + 2 die einzelnen Zellen repräsentieren, sieht das doch alles gut aus: Die Zellen sind in etwa gleich geladen.


    Unter "Laden" finde ich diese Anzeige:


    IMG_6431.png


    Da muss ich nochmal wühlen, ob ich dazu weitere Infos finde.



    Zur 2. Frage : Der Akku haltet mindestens 4 -5 Jahre wenn alles ok ist, auch Einzelfälle von  weit mehr wurden hier berichtet.

    Übrigens: meiner schafft jetzt in seiner sechsten saison noch laufzeiten um die 90 minuten.


    Dann sollte der Akku tatsächlich nicht das Problem sein. Allerdings: Könnte er damals, als der Mäher im Wasser stand, einen mitbekommen haben???


    Nur mal so zur Anschauung (Oktober 2017):


    IMG_5061.png


    Der "Teich" war in 10 Jahren nur kurz für 2 Wochen da - sonst ist es dort immer knochentrocken...


    Grüße,

    Martin

    Nein, das tue ich nicht. "Ausschalten" war z. B. eben gestern mal kurz (wie beschrieben) und sonst eben auch mal, wenn der Nachbar den Mäher wieder mal aus einer Sandkuhle gerettet hat und ich nicht möchte, dass der arme Mann am nächsten Tag dasselbe nochmal machen muss. Dann hatte ich ihm in den letzten Wochen geraten, einfach den Schalter umzulegen (sofern ich nicht mehr aus der Ferne mit dem alten Handy Zugriff auf den RD bekam). Mit "Ausschalten" meine ich eben wirklich "AUS". Die Automatik per "Zonen-Ausschalten" oder an der Powerbox ausschalten nimmt er nicht krumm!


    Es ist wie verteufelt: Der Mäher steht nun geschlagene 24 Stunden in der Box und macht seinen Abgleich. Und das, obwohl er ja gestern mit vollem Akku gerade starten wollte, als ich Torfnase ihn versehentlich gestoppt habe!


    Was ich mir in diesem ganzen Zusammenhang auch nicht erklären kann: Ich habe ihn gestern (nachdem er einen Mähzyklus erfolgreich beendet hat), kurz per Fernbedienung 1m aus der Hütte gefahren, um etwas am Bumper zu prüfen. Anschließend habei ich ihn wieder in die Station fahren lassen. Er hat dann nur kurz (ca. 10 Minuten) behauptet, dass er laden würde und dann war er wieder auf 100% Ladung und glücklich. Es hat also offensichtlich nichts damit zu tun, dass man ihn irgendwie hin- und herbewegt. Solange man ihn eben nicht ausschaltet oder der Akku "leerläuft".

    Schon ein wenig zum Verzweifeln...

    Hallo zusammen!


    Schon jetzt "sorry für meinen langen Text", aber vielleicht hat zu meinen Sorgen mit meinem RS625 jemand von Euch eine gute Idee!?


    Ich muss etwas ausholen: Der RS625 ist Ende 2016 angeschafft worden und hat dann seine erste Saison in 2017 hinter sich gebracht. In Frühjahr 2017 wurde das Gerät gleich zur Reparatur gesendet (Powerbox und Mainboard getauscht), er lief danach den Sommer über problemlos, bis wir Anfang Oktober 2017 aufgrund der immensen Regenmassen plötzlich einen zweiten Teich im Garten (durch hochgedrücktes Grundwasser) hatten, in den der RS625 auch prompt hineinfuhr und darin absoff. Der Mäher fährt auf dem Rasen unseres Ferienhäuschens (~100km von unserem Wohnort entfernt), so dass ich auf dieses Problem nur durch einen freundlichen Nachbarn aufmerksam wurde. Ich habe den Mäher sofort abgeholt, zerlegt, 3 Wochen getrocknet, komplett gereinigt und wieder in Betrieb genommen - was auch einige Zeit gut lief. Plötzlich war dann wieder Feierabend (vielleicht noch verspätete Nachwehen vom unfreiwilligen Bad). Nach der erneuten Reparatur (ich hab' nicht mehr in Erinnerung, was repariert wurde - vermutlich erneuter Board-Wechsel) lief er dann in 2018 problemlos. Allerdings (aufgrund der extremen Wärme) auch deutlich weniger als im Jahr 2017.


    Soweit die Vorgeschichte... In diesem Jahr habe ich ihn im März ohne Probleme wieder in Betrieb genommen. Vor einigen Wochen (Ende April glaube ich) fing es mit dem merkwürdigen Verhalten an. Leider hat sich der Mäher immer mal wieder bei der Fahrt auf dem Kabel (Heimfahrt, Kantenmähen) irgendwo festgefressen, weil der Boden bei uns immer noch extrem trocken ist und an einigen Stellen leider kein Rasen mehr wächst, so dass immer mal wieder das Vorderrad in eine Kuhle plumpst und so die Hinterrräder wild die Erde umgraben. Spätestens bei der nächsten Runde fährt er sich dort dann gerne komplett fest, was ich (durch eingebautes Kamera-Modul und mitfahrendes altes Handy) zwar mitbekomme, aber meistens ja nicht vor Ort bin, um ihn sofort zu retten. Deshalb bitte ich immer den Nachbarn, den RS in die Ladestation zu stellen und im schlimmsten Fall einfach den Schalter auf "AUS" zu stellen. Alternativ hatte ich noch ein anderes Verhalten beobachtet: Der Mäher blieb immer mal wieder mal auf der Heimfahrt plötzlich irgendwo stehen - als ob sein Akku komplett leergefahren war. Der Nachbar hat ihn in solchen Fällen einfach nur in die Station gestellt, wo er dann wieder geladen wurde.
    In beiden Fällen kommt jetzt der ärgerliche Teil: Sobald er nach diesen beiden Vorkommnissen wieder genug Strom hatte, hat er jedes Mal einen Abgleich der Zellen gemacht - aber nicht nur ein paar Minuten, sondern durchaus 1-2 Tage! Ich habe es dann auch erlebt, dass er - wenn er dann wieder losfuhr - plötzlich bereits nach 10-20 Minuten einfach stehengeblieben ist. Wieder komplett tot, als ob der Akku gar nicht vorhanden wäre. Er kam wieder in die Ladestation und dort wurden schlagartig 80% Ladung angezeigt, bei 99% hat er dann aber wieder den Abgleich begonnen :-(


    Am 31.5.2019 habe ich deswegen mit dem MTD-Support telefoniert. Der Mitarbeiter hat sich per Fernzugriff die Daten des Mähers angesehen und kam (wie ich beim Blick in das Service-Menü) zu der Erkenntnis, dass der Akku eigentlich perfekt aussieht. Bis auf eine kleinere Abweichung bei einer Zelle, waren alle anderen perfekt auf Kurs und diese Abweichung war absolut im Rahmen. Es tauchte nach diversen Rückfragen bei Kollegen dann die Idee auf, dass der Ladekopf möglicherweise ein Problem hat. Mir wurde angeboten, das Gerät einzuschicken.


    Daraufhin habe ich aber zunächst den Ladekopf nochmal eingehend gesäubert und kontrolliert. Einen Reset mit kompletter Neueinrichtung habe ich ihm auch gegönnt, dabei habe ich dann gleich den Wert für den Beginn der Heimfahrt geändert, so dass er den Akku nicht bis 35% leerfährt, bevor er nach Hause will, sondern schon bei 45% die Heimreise antritt. Einen Tag später lief der Mäher dann plötzlich gut los und nach und nach hat er mittlerweile Ausfahrten von weit mehr einer Stunde hinbekommen. Trotzdem: Jedes Mal, wenn man ihn ausgeschaltet hat, fängt er wieder an, die Zellen lange Zeit abzugleichen.


    Ganz konkret habe ich das gestern erlebt: Geplante Ausfahrt (Start des Mähzyklus) war 16:40 Uhr. Als er gerade aus der Ladestation gekrabbelt kam, habe ich dummerweise in der App die große STOP-Taste gedrückt. Er blieb also stehen und ich wollte ihn per App-Fernbedienung wieder in die Ladestation fahren. Das klappte nicht, weil die App wieder mal keine Verbindung aufbauen konnte. Diverse Versuche (Reset, Neustart der App) brachten nichts, also habe ich die Sicherung des Mähers 'rausgedreht und kurz danach wieder eingeschraubt. Anschließend konnte ich ihn wieder per App steuern - aber seitdem steht er in der Ladestation und gleicht die Zellen ab! Seit mittlerweile etwa 20 Stunden, obwohl er ja gerade mit vollem Akku losfahren wollte!


    Wer bis jetzt durchgehalten hat (sorry für diesen endlos langen Text) kann mir vielleicht einen Tipp geben: Einsenden zu MTD (die hatte ich bis in meinen jetzt laufenden Urlaub vertröstet, ich würde den RS nur ungerne überflüssiger Weise durch die Gegend schicken, es ist einfach ein Höllen-Aufwand, außerdem wächst der Rasen munter vor sich hin), oder einen neuen Akku besorgen? Einsenden wäre total blöd, wenn es tatsächlich "nur" der Akku ist (weil der schon aus der Garantie ist), einen neuen 210 EUR teuren Akku besorgen wäre andererseits auch ziemlich unschön, wenn der für die Probleme gar nicht verantwortlich ist :-(


    Was meint Ihr? Habt ihr eine Idee, was ich machen sollte?


    Viele Grüße,

    Martin (der hofft, dass der RS jetzt endlich mal wieder losfährt...)

    Moin!


    "Ladekopf durchpusten" war ein komplettes Zerlegen (die beiden langen Schrauben des Gehäusedeckels lösen, dann die beiden Schrauben rausdrehen, mit denen die Ladestifte an der Platine befestigt sind und zum Schluss die Platine rausnehmen), alle Teile säubern, begutachten und wieder zusammenschrauben. Dabei habe ich natürlich auch die Anschlüsse des Begrenzungskabels kontrolliert und neu abisoliert und verschraubt.


    Im Winter nehme ich den Kopf ab und lasse nur den Boden der Station und die 20m Verlängerung draußen.


    Bitte auch dran denken, dass ich ein Modell von 2016 im Einsatz habe! Da sieht der Ladekopf anders aus, denn eine LED gibt es am Ladekopf wohl erst seit Modelljahr 2019 (oder 18?). Du wirst ja auch keine Power-Box mehr haben...


    Viel Erfolg bei der Fehlersuche und -behebung!


    Martin

    Hallo!


    Ich bin mir nicht sicher, ob es passt, aber ich hatte ebenfalls in den letzten Wochen das Problem, dass sich der RS625 sehr merkwürdig verhielt: Es fing damit an, dass er, sobald er mal für einige Minuten (!) aus der Ladestation 'rausgenommen wurde, immer wieder die Zellen stundenlang ausbalancieren musste (obwohl er schon seit Ende März im Einsatz ist und das "erste" Ausbalancieren schon längst hinter sich hatte).

    Dann kam der Effekt dazu, dass er seinen Weg nicht mehr nach Hause schaffte: Er blieb auf dem Rückweg plötzlich einfach stehen - Display aus, Akku komplett tot. In der Ladestation dann erst wieder 1,5 Tage "ausbalancieren", dann wieder losfahren, teilweise schon nach ein paar Metern "Ende". Ich habe mir alle Einstellungen angesehen, habe einen Werksreset gemacht - nichts hat geholfen. Ich habe dann eine Session mit dem Support gemacht, der sich das ansah und ebenfalls nichts fand, und danach die Vermutung äußerte, dass es vielleicht am Ladekopf liegt. Ich bekomme nun wohl einen neuen zugeschickt, ich konnte mir allerdings nicht verkneifen, meinen Ladekopf mal aufzumachen und durchzupusten und optisch zu kontrollieren.

    Und ich weiß nicht, ob ich goldene Händchen hatte oder es Zufall ist: Seit dem Wochenende zieht der RS625 gandenlos zuverlässig seine Bahnen. Er fährt alle 3 Zonen brav nacheinander ab, findet erstaunlicherweise immer perfekt wieder nach Hause, ist nirgendwo hängen geblieben und die Zellen wurden seit dem nicht mehr ausbalanciert. Er fährt in die Station, sagt sofort "Laden..." und fährt nach etwa 1,5 Stunden wieder los - ich bin völlig irritiert :-)

    (Ich geben aber auch zu: Ich habe bei ihm eingestellt, dass er nicht erst bei 35%, sondern schon bei etwa 40%-43% mit der Fahrt nach Hause beginnen soll.


    Im Zuge der Kontrolle des Ladekopfes habe ich auch den Berenzungsdraht mal neu abisoliert und an der Klemme festgeschraubt - vielleicht habe ich irgendwo im Ladekopf einen Wackler gehabt, der nun weg ist und das Aufladen wieder einwandfrei funktioniert?


    Wer weiß - vielleicht ist bei Dir ja auch was mit dem Ladekopf?


    Grüße,

    Martin

    So. Nun endlich! Hier ein paar Fotos, in denen zu erkennen ist, wie ich mir die 5V für Handy und Kamera-Modul "abzwacke":


    Hier der Zwischenstecker mit dem Abzweig, den ich mir gebastelt habe:

    IMG_6313.png


    Dies ist das, was dann an den Abzweig angeschlossen wird und was mir aus den ~30V dann 2x 5V mit Micros-USB-Stecker macht. In der kleinen schwarzen Box ist ein einfacher Step-Down-Wandler, der mir die 5V zaubert):


    IMG_6314.png


    Hier ist der Zwischenstecker in den Anschluss des Akkus eingehängt. Aber ACHTUNG: Die Stecker, die ich mir bei AliExpress besorgt hatte, passen (obwohl sie exakt so aussehen!) nicht auf die, die Robomow verbaut! Ich musste also die Original-Stecker noch durch die "AliExpress-Stecker" ersetzen. War etwas nervig, ging aber.


    IMG_6322.png


    Den Abzweig (das lange Kabel) führe ich von unten durch das hier markierte Loch in der Abdeckung des RS625:


    IMG_6317.png


    Und hier zu guter Letzt der Blick auf das komplette Innenleben. Darin sieht man das Kabel, was dann über den Step-Down-Wandler und die beiden 5V-Micro-USB-Anschlüsse zu Kameramodul (das kleine schwarze Schächtelchen oben rechts) und dem Handy (in der Plastiktüte) geht. Deckel geht zu, gut ist!


    IMG_6323.png


    Ich habe an diesem Wochenende fürchterlich mit meinem RS625 zu kämpfen gehabt: Wie mir scheint, ist mein Ladekopf "ein bischen" hinüber - das vermutete auch der Robomow-Supporter, der das weiter an die Technik gegeben hat. Ich werde das nochmal in einem anderen Thread genauer erläutern, aber sollte hier jemand mitlesen, der zufällig noch einen funktionierenden und für den RS625 geeigneten Ladekopf liegen hat, wäre ich super dankbar, wenn er mir den leihweise (!) zur Verfügung stellen könnte. Leihweise, weil ich noch in der Garantiezeit bin. Ich befürchte, dass die Techniker von Robomow es nicht schaffen werden, bis Freitag nächster Woche einen Ladekopf vorab raus zuschicken. Aber da der Mäher bei mir im Ferienhaus steht, bräuchte ich den dringend noch in der nächsten Woche, dennn nächstes Wochenende bin ich wieder vor Ort, danach erst mal 2 Wochen nicht mehr. Und dann müsste ich vermutlich wieder mit dem Benziner mähen, wie am letzten Freitag: 2,5 Stunden - nachdem der Rasen 2,5 Wochen Zeit hatte, monströs zu wachsen ||

    Oh Gott, war ich genervt!


    Wenn mir also jemand mir einen Ladekopf leihweise zum Testen zur Verfügung stellen würde, wär' mir das - neben dem Porto - durchaus eine "Dankespauschale" wert :saint: Einzige Bedingung: Der Kopf müsste bis Ende der kommenden Woche hier bei mir eintrudeln....


    Ich hoffe aber, dass ich mit den Fotos weiterhelfen konnte!?


    Vielen Dank und viele Grüße,

    Martin

    Sorry, da muss ich etwas widersprechen. Es reicht EIN Schalter! Das habe ich bei mir an mehreren Stellen so umgesetzt:


    Unbenannt.png


    Das rote Kästchen ist ein ganz normaler Umschalter, der den von rechts kommenden Draht entweder auf die normale ("lange") Strecke oder auf die Abkürzung umschaltet. Ich habe meine Schalter auf einen kleinen Holzpflock geschraubt und diesen dann an etwas regengeschützter Stelle in den Boden gerammt. Damit grenze ich im Frühjahr u. a. zwei "Narzissen-Inseln" aus.


    Man muss nur auf zwei Dinge achten:

    1.) Durch die Abkürzung ist die Fahrstrecke auf dem Draht natürlich entsprechend verkürzt. Wenn man Nebenzonen eingerichtet hat, muss man sicherstellen, dass deren Einstiegspunkte trotz der Abkürzung(en) noch in der Nebenzone liegen! Dabei muss man bei mehreren Schaltern auch auf die "minimale" Drahtlänge achten (wenn alle Abkürzungen eingeschaltet sind).

    2.) Der Schalter muss (das war bei mir zu Beginn nicht so) natürlich so angebracht werden, dass der Mäher ihn nicht erreicht und versehentlich selbst umschaltet. Ich hatte meine kleinen Holzpflöcke zunächst nicht weit entfernt genug in den Boden gehauen, da kam der Bumper dann immer kurz vorbei und hat selbst umgeschaltet :(


    Ansonsten funktioniert das prima. Da ja die Signale auf Drähten, die dicht nebeneinanderliegen, sich gegenseitig neutralisieren, kann man den Schalter theoretisch auch ins Haus/Schuppen oder sonstwohin verlagern. Man kann auch einen Schaltkontakt in eine Pforte basteln (das war hier irgendwo auch schon mal beschrieben...).


    Grüße,

    Martin

    Das ist ja interessant. Ich habe da noch keine thermischen Spuren entdeckt. Normalerweise entstehen Schmorstellen an nicht richtig befestigten Verbindungen. Wo war das bei dir?

    Der gesamte Zwischenstecker (diese knapp 10 cm) ist weggeschmolzen. Ich habe keine Idee, warum. In den Tests vorher war alles gut. Dann zusammengebaut, gestartet. Nach 30 Minuten stand er in der Gegend rum und in der mainboard-Box war alles schwarz. Ich habe dann mit viel liebe und Ehrfurcht alles gereinigt, zum Glück hatte das Biard keinen mitbekommen...

    Keine Ahnung, was bei mir da schief gegangen ist. Wenn es bei dir problemlos funktioniert, ist es ja gut. Vermutlich habe ich da tatsächlich irgendwas falsch gemacht :rolleyes:.

    Das ist ein altes LG Handy (LG-D160 - damals für 40 € in der Bucht besorgt). Habe ich problemlos rooten können.

    Untergebracht habe ich das ganze Geraffel unter der Klappe des Mähers - da, wo man die original Fernbedienung reinlegen soll.

    Remote drauf zugreifen geht prima mit Airdroid. Wenn man sich in die Benutzung eingefuchst hat, kann man das gut nutzen!

    Das Handy ist ausschließlich im WLAN eingebunden - dafür reicht die Abdeckung erfreulicherweise...

    Fotos kann ich gerne noch machen, das dauert aber noch etwas. Ich bin erst in 1,5 Wochen wieder vor Ort. Bis dahin muss der Knabe alleine zurechtkommen (was er auch gerade tut, wie die eingebaute Kamera beweist - s. Bild :))


    9CC7AF4B-37C1-4582-8FC0-4B84B6502306.jpeg

    Moin!

    Nachdem ich in meinem RS625 Strom zuerst in der Mainboard-Box (mit so einem von schnagga weiter oben beschriebenen Zwischenstecker) abgegriffen hatte, habe ich ihn fast damit abgefackelt. Zum Glück habe ich es noch rechtzeitig gemerkt, dass das Kabel am kokeln war - da scheint extreme Last drauf zu liegen...

    Daraufhin habe ich dann den Strom direkt vorne an den Ladekontakten abgegriffen. War auch nicht richtig toll, weil ja nur Strom anlag, wenn der RS in der Station stand.

    Seit letztem Jahr hole ich mir den Strom direkt am Akku (habe mir dazu selbst einen Zwischenstecker gebastelt) und reduziere mit einem step-down-wandler auf 5v. Das klappt nun endlich zuverlässig und mitfahrendes Handy und das montierte kleine Kameramodul erlauben mir weitestgehend die komplette Steuerung des RS im Ferienhaus übers Internet. Aber wenn er sich mal wieder im Sand eines Maulwurfshügels festgefahren hat, hilft leider nur noch der Nachbar :-(


    Grüße,

    Martin

    Herzlich willkommen hier im Forum!


    Was dein Problem betrifft: Du hast aber in den Einstellungen auch die Option für das Speichern der Karte nach der ersten Reinigung gesetzt? (Roboter-Einstellungen -> Karte speichern)


    Grüße

    Martin

    Warum deine CCC Version (falls vorhanden) nicht mehr auf dem China Server läuft, ist mir allerdings ein Rätsel.

    Das hat mir ja nun doch keine Ruhe gelassen und ich habe mir gestern spät abends noch einen Versuch gegönnt, wieder auf China Mainland umzustellen. Prompt wusste ich auch wieder, warum das seinerzeit nicht funktionieren wollte: die notwendige Neueinrichtung des WLANs hatte bei mir seinerzeit mit dem China-Server nicht funktioniert - da waren wohl die Server damals überlastet. Gestern allerdings hat es funktioniert und ich hatte sofort die neue Firmware drauf :-)

    Also: China Mainland klappt - alles gut...

    Vielen Dank für den Anstoß!

    Martin