Posts by dj.tifosi

    Finde ihn auch sehr gut, vor allem bei der Saugleistung, Geschwindigkeit und Lautstärke hat sich in den letzten 11 Jahren erhebliches getan (im Vergleich zu unserem Roomba 560).


    Der Roomba machte zwar auch sauber, brauchte dafür aber die 3 bis 4 fache Zeit wegen des Chaosprinzips und des weniger starken Saugers.


    Was mir nicht so gefällt, sind die Softwareseitigen Bugs und Design-Fails, also dass er nur zwei Karten speichern kann und seine Station umfährt / nicht auf der Karte anzeigt. Damit kann ich aber leben, ist schließlich ein Sauger und keine Spielekonsole. 😋

    So, hab den O950 nun auch seit Freitag als Nachfolger zu unserem mittlerweile 11 Jahre alten Roomba 560.


    Was mich besonders beeindruckt hat, ist die geringe Lautstärke und die hohe Geschwindigkeit und Effizienz, mit der er arbeitet, aber trotzdem macht das Teil ordentlich sauber, echt Wahnsinn.


    Das Problem mit dem Verlauf hab ich auch, zwar addiert er brav die gereinigte Fläche in der App, aber bisher hat er selbst bei einer Auforeinigung noch keinen einen Eintrag dort geloggt.


    Am Anfang hatte er sich auch verhaspelt mit der Station, die er zu Beginn der Auforeinigung nicht auf der Karte eingezeichnet hatte und sie somit sogar über den Haufen gefahren hat. Am Ende hat er sie aber gefunden und sauber angedockt.


    Was ein bisschen enttäuschend ist, ist die Tatsache, dass derzeit nur 2 Karten gehen. Wieso macht man so etwas, so viel Speicherplatz kann das doch nicht kosten. Haben ein Haus, an das wir angebaut haben, mit 3 Geschossen also jeweils ein Teil im Altbau und Neubau mit einer Schwelle dazwischen. Ich bräuchte also mindestens 6 Karten um alles abspeichern zu können. Hoffe, da gibt's noch ein Update, denn das kann es doch nicht sein.


    Die Wischfunktion finde ich auch nur Deko, unser Boden wurde gestern selbst auf höchster Dossierstufe nur ganz wenig feucht. Aber dafür hab ich ja den Scooba und Braava, von daher geschenkt.


    Ein bisschen doof ist auch, dass er sich von Spiegeln so irritieren lässt und die Karte dann dort fortsetzt, wo gar kein Raum mehr ist. Schade, dass man nicht manuell Teile aus der Karte in der App entfernen kann.


    Werde demnächst mal versuchen, das Gerät ins SmartHome zu bringen.

    Lese hier interessiert mit, hab nämlich gestern auch den O950 bestellt und er kommt in ein paar Tagen. 😉


    Zur Frage bezüglich offenem API, schau mal hier: https://github.com/Ligio/ozmo


    Eventuell funktioniert das Tool auch mit dem O950.


    Würde meinen auch sehr gerne an ioBroker anbinden. Was natürlich auf jeden Fall geht, ihn per Alexa zu steuern, es gibt ja den offiziellen Skill.


    Und entsprechend kann man ihn auch über den ioBroker.Alexa2 Adapter (bespoken) steuern.


    Nachteil ist halt, man kann nur die Befehle geben, die der Alexa Skill auch bietet, Karten Auslesen wird so wohl nicht funktionieren.

    So, ein Nachtrag. Scooba und ich sind jetzt mittlerweile Freunde geworden. 😉 Aber der Reihe nach...


    Wie zuvor erwähnt habe ich unseren Fliesen mal eine manuelle Grundreinigung ganz ohne Roboter mit dem Patina-Fala Grundreiniger Spezial und eine anschließende Imprägnierung mit dem Patina-Fala Fleckschutz gegönnt.


    War schon ganzschön aufwändig, der Boden musste mit diesem Reiniger und der gleichen Menge Wasser ziemlich nass gemacht und dann nach 15 Minuten mit der Scheuerbürste kräftig durchgeschrubt werden. Anschließend habe ich mit einem Nasssauger einen Großteil des Schmutzwassers weg gesaugt und noch 3 Durchgänge mit klarem Wasser nach geputzt, um alle Reste des Reinigers wieder vom Boden zu bekommen.


    Nach dem Trocknen hab ich dann die Imprägnierung mit einem Schwammbrett gleichmäßig verteilt und nach dem Trocknen die überschüssigen Reste mit Mikrofaser aus poliert.


    Das Ergebnis ist jetzt ein perfekt sauberer und sehr glatter und glänzender Boden. Die Hochglanz Politur unserer Feinsteinzeugfliesen kommt jetzt super zur Geltung. Und auch die Fugen sind sehr sauber und wieder deutlich aufgehellt worden. Wenn ich jetzt mit den Hausschuhen drüber laufe, dann quietscht bei jedem Auftreten die Gummisohle auf dem Boden, das wird sich aber wohl wieder geben, wenn mal wieder ein wenig Staub und Dreck dazu kommt. 😉


    Zur Unterhaltsreinigung der Fliesen lasse ich nun den Scooba mit destilliertem Wasser aus dem Wäschetrockner und einem kleinen Schuss Patina-Fala Feinsteinzeug Reiniger fahren.


    Destilliertes Wasser pur funktioniert leider nicht, da der Scooba kurz nach dem Start bereits "fertig" meldete, also das Putzen beendet und das Symbol mit dem Wassertank anzeigt. Der elektrische Widerstand des destillierten Wassers scheint ihm nicht zu passen.


    Wenn ich aber nur ein bisschen Leitungswasser oder eben den Reiniger dazu gebe, funktioniert er wieder einwandfrei.


    Der Patina-Fala Feinsteinzeug Reiniger scheint aber recht gut für den Scooba geeignet zu sein, denn er schäumt nicht, bildet keine Pflegeschichten auf dem Boden und hinterlässt somit auch keine Schlieren. Außerdem wird der Boden mit dem Reiniger viel besser mit Wasser benetzt, das Wasser zieht sich nicht mehr zusammen und perlt nicht von der Oberfläche ab, sondern die Fliesen werden richtig schön vollflächig satt nass. Somit ist auch die Reinigungsleistung wesentlich besser.


    Und durch die Verwendung destillierten Wassers entstehen auch keine Kalkflecken, so dass es kein Problem ist, wenn einzelne Pfützen etwas länger zum Trocknen brauchen.


    Ich bin also zur Zeit sehr zufrieden mit dem Scooba, wobei ich es aber auch mit dem Braava bin. Letzteren verwende ich vor allem auf Laminat und auf den Fliesen auch dann, wenn nur wenig Schmutz vorhanden ist oder ich über Nacht reinigen möchte (Braava ist halt sehr leise). Der Scooba kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn auch anhaftender Dreck vorhanden ist und wenn wir das Haus oder den Raum verlassen, damit er arbeiten kann ohne uns zu stören.

    Vielleicht wäre nach der manuellen Grundreinigung (ohne Roboter) und Imprägnierung des Feinsteinzeugs dann auch destilliertes Wasser für die Unterhaltsreinigung eine interessante Alternative, dann gibt's durch die Pfützen keine Kalkränder.


    Destilliertes Wasser produzieren wir eh jeden Tag im Wäschetrockner, das könnte man ja sinnvoll verwenden.

    Hallo zusammen,


    Dankeschön für die vielen Tips. Ich hab den Scooba gestern in unserem 45 qm Wohnzimmer mit vollem Tank fahren lassen, nachdem ich bereits den Roomba durch geschickt habe.


    Zwar ist der Boden überall richtig sauber geworden, aber leider hat der Scooba Wasserflecken hinterlassen, die man bei ungünstigem Lichteinfall sehen kann. Am deutlichsten ein ausgeprägter Kreis, dort wo der Scooba nach dem Reinigen parkte.


    Also hab ich anschließend nochmal den Braava im Nasswischmodus losgeschickt und es wurde schon etwas besser mit den Wasserflecken. Und danach ein weiteres Mal mit einem trockenen Tuch im Trockenwischmodus. Leider sind auch dadurch die Flecken nicht ganz verschwunden.


    Allerdings haben wir auch große 60x60er Feinsteinzeugfliesen, Poliert und unglasiert in unserem Wohnzimmer liegen, da ist die Reinigung eh anspruchsvoll. Manchmal erscheinen mir die Fliesen auch ein wenig speckig glänzend.


    Ich glaube ich muss mal mit einem Grundreiniger manuell ran und Fett, Pflegeschichten, Wachs, Kalk und alles was sich so angesammelt hat gründlich entfernen. Danach dann am besten gleich imprägnieren, leider hab ich das bisher nicht gemacht, obwohl es bei diesem Fliesentyp empfohlen wird, ich glaube das war auch mein Fehler.


    Werde vielleicht auch mal versuchen, den Scooba mit einem hochwertigen Feinsteinzeugreiniger wie dem von Patina-Fala zu benutzen. Der hinterlässt angeblich keine Pflegeschichten auf dem Feinsteinzeug und sollte so auch keine Schlieren hinterlassen.


    In den letzten Jahren hab ich das Feinsteinzeug eigentlich nur mit klarem Wasser und dem Braava gereinigt, alle Reiniger, die wir zuvor verwendeten (selbst Feinsteinzeug Reiniger aus dem Supermarkt) führten zu extremen Schlieren auf dem Boden.


    Doch nun erscheint mir der Boden etwas speckig glänzend, als hätten sich mit der Zeit Fettschichten in den Poren gebildet, die nun doch mal nach einer Grundreinigung verlangen.


    Zu den Fragen:


    - Ich glaube, ich habe noch die alte Bürstenversion ohne blaue Borsten (siehet man auf dem ersten Bild, das ich geposted habe). Ist die neue so viel besser? Ansonsten versuche ich vielleicht auch mal das Tuning mit Mikrofaser-Bürsten, das hier in einem anderen Thread beschrieben ist.

    - Ich hab den Tip befolgt und entnehme nun nach vollständiger Ladung den Akku, ein extra Ladegerät hab ich aber nicht vor zu kaufen. Ich bin aber vorsichtig mit dem Stecker. 😉

    - Fußbodenheizung läuft bei uns nur mit sehr geringer Vorlauftemperatur, da unser Anbau (wo wir Fußbodenheizung haben) ein gut gedämmter Neubau ist. Ich erreiche gemessene Fußbodentemperaturen von ca. 24 Grad im Bad und 22 Grad im Wohnzimmer, also nur unwesentlich wärmer als die Luft. Dennoch verdunstet das Wasser natürlich schneller als im Altbau (wo wir keine Fußbodenheizung haben). Im Neubau ist etwa nach einer halben Stunde alles trocken, im Altbau erst nach 1 1/2 Stunden.

    - Ja, die Navigation ist bei allen meinen Irobot Geräten außer dem Braava halt Chaos-Prinzip, mit allen Vor- und Nachteilen. Beim Scooba muss ich noch lernen, die Vorteile davon auszunutzen und die Nachteile zu vermeiden.

    - Leider kann ich ihn nur im Neubau auf großer Fläche fahren lassen, denn dort haben wir überall Fliesen, das heißt 45 qm Wohnzimmer mit offenem Flur + 6 qm Gästebad im 1. OG kann er am Stück machen, im EG sind wir noch am Einrichten unseres Schlafzimmers, danach haben wir dort auch etwa 30 qm Schlafzimmer + 12 qm Flur, das Bad im EG ist noch am Entstehen. 😉 Im Altbau haben wir leider nur vereinzelte Räume, die Fliesen haben (Küche, altes Bad inzwischen als Waschküche genutzt), dazwischen dann immer Räume mit Laminat. Da lasse ich lieber den Braava fahren, da der Scooba für Laminat zu nass wischt.


    Das war es erst einmal von mir, werde mich melden falls es etwas neues zu berichten gibt.


    Vielen Dank und viele Grüße,

    Marco

    Vielen Dank für die Tips, auch bezüglich des Akkus.


    Dann werde ich sie mal beherzigen und schauen, ob es in einem großen Raum besser wird mit der hinterlassenen Nässe.


    Hatte ihn heute in unserer 10 qm Küche (ohne Fußbodenheizung) fahren lassen, hatte den Tank etwa zur Hälfte gefüllt. Leider war es danach ziemlich nass und erst nach etwa 1 1/2 Stunden waren die letzten Pfützen verschwunden. Es kam aber dennoch einiges an Schmutzwasser aus dem Behälter mit dem grauen Deckel.


    Ich lass ihn morgen mal in unserem 45 qm Wohnzimmer (mit Fußbodenheizung) fahren. Dam werde ichs den Frischwassertank mal komplett füllen. Bin mal gespannt, ob es dort besser wird.

    Hab seit gestern auch einen so gut wie unbenutzten Scooba 385, den ich für 70 € per Ebay Kleinanzeigen gekauft habe, konnte einen guten Schnäpper machen. 😁


    Hier mal ein paar Bilder vom einwandfreien Zustand:


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    Alle Verschleißteile sind so gut wie jungfräulich.


    Musste nur den Akku tauschen, da das Gerät jahrelang unbenutzt unter der Couch stand, der Erstbesitzer hatte Angst wegen des Parkettbodens. 😉


    Gestern mit neuem Akku in Betrieb genommen und mich darüber gefreut, dass er einwandfrei funktioniert und echt auch festsitzenden Schmutz super entfernt, kein Vergleich zu meinem Braava der nur Nebelfeucht wischt.


    Allerdings haben wir im Haus auch fast überall Fliesen was auch gut ist, da er schon ganzschön nass macht. Hatte die Luftfeuchtigkeit im kleinen Gästebad schnell auf 85 % erhöht, hatte wohl zu viel Wasser in den Tank gefüllt für den kleinen 6 qm Raum.


    Hätte eigentlich erwartet, daß er das Wasser fast vollständig wieder aufsaugt, das er auf den Boden sprüht, aber dem ist nicht so. Ist das normal oder evtl. doch eine Fehlfunktion an meinem Gerät? Im Schmutzhehälter findet sich nach der Fahrt aber doch einiges an Wasser.


    Meiner quietscht manchmal auch ein bisschen während der Fahrt. Werde das mit dem Abstreifgummi mit Pflegemittel benetzen mal ausprobieren.

    Ich weiß der Thread ist schon älter, interessiert mich aber trotzdem, da ich mir gestern einen nahezu unbenutzten Scooba 385 gebraucht gekauft habe. 😉


    Wie hast du denn die Klettstreifen an der Bürste befestigt? Sind das die selbstklebenden? Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass durch die Nässe, Zentrifugal und Zugkräfte die selbstklebenden nicht lange halten würden. Oder hast du das mit Silikon oder einem flexiblen Superkleber verklebt?

    Leider ist das Projekt gescheitert.


    Es ist mir zwar gelungen, den 6x AA Batteriehalter durch Schleifen so anzupassen, dass er gerade so ins Akkufach des Braava passt. Und auch der elektrische Anschluss inklusive Einbau des Temperatursensors war kein Problem.


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    Doch leider stört vor allem der Stecker massiv und ich bekomme den Batteriehalter nicht tief genug versenkt (selbst wenn ich den Kunststoff des Batteriehalters im Bereich des Steckers komplett wegschneide), so dass er unten ganzschön übersteht.


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    Dies war mir zwar bereits vorher bewusst und ich habe deswegen den größeren Akkudeckel designed, den ich per 3D Drucker ausgedruckt habe. Jedoch steht der Batteriehalter leider mehr über als zuvor angenommen und außerdem verdeckt er auch seitlich die Sicke, in der der Akkudeckel formschlüssig abdichten sollte, so dass man den Deckel nicht schließen kann.


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    Daher habe ich mein Modell verändert und mit einer anderen Version des Akkudeckels experimentiert. Diese würde im Prinzip passen, der vordere und seitliche Bereich um die Akkus blieben dabei aber unverschlossen. Außerdem hat der Braava mit diesem Deckel nur noch 1 mm Bodenfreiheit. Hier sind Probleme, dass er sich während der Fahrt an einer Unebenheit / Kante verhakt, vorprogrammiert.


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    Hier noch einmal der Unterschied alter Deckel zu neuer, passender Deckel:


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    Wie man sehen kann, baut der neue Deckel noch einmal deutlich weiter unter dem Boden des Braava auf, so dass am Ende kaum noch freier Raum bleibt.


    Man hätte auch eine neue, längere Schraube, zum Schließen des Akkudeckels benötigt.


    Auch gefällt mir nicht, dass der Deckel nicht einigermaßen dicht abschließt, gerade da der Braava ein Nasswischroboter ist, würde durch die offene Konstruktion eine hohe Luftfeuchtigkeit ins Innere des Batteriefachs gelangen, was eine Korrosion der Kontakte verursachen würde.


    Aus diesem Grund hab ich mein Experiment an dieser Stelle abgebrochen und erkläre es leider als gescheitert.


    Ich habe mir stattdessen für 15 € einen konventionellen Nachbauakku für den Braava gekauft, wenn der nachlässt muss halt leider wieder ein neuer her.


    Viele Grüße,

    Marco

    Hallo Henne78,


    leider ist das Projekt bei mir selbst noch im Status Work in Progress.


    Ich warte noch auf die Lieferung des 6x AA Batteriehalters, den ich am 28.12.18 bestellt habe und angeblich am 04.01.19 erhalten sollte. Dann geht das Projekt bei mir aber sofort in die finale Umsetzung, ich werde also bald berichten.


    Bislang habe ich schon einmal die theoretische Planung durchgeführt, das heißt anhand der angegebenen Maße des Batteriehalters und der Maße des Batteriefachs des Braava habe ich schon einmal ermittelt, dass es prinzipiell machbar ist, den Batteriehalter dort unter zu bringen.


    Da es dann aber vor allem mit den Kabeln sehr eng wird, habe ich das 3D-Modell eines modifizierten Batteriedeckels für den Braava designed, der für ein wenig mehr Freiheit sorgt.


    Dieses Modell habe ich auch schon erfolgreich ausgedruckt und an dem Braava montiert, passt perfekt. Allerdings nutze ich derzeit noch den original Akku.


    Daher kann ich aus der Praxis noch nichts zur Laufzeit oder Langlebigkeit der Eneloop-Akkus in Kombination mit dem Braava sagen.


    Allerdings hab ich bereits aus einem anderen Projekt praktische Erfahrungen mit Eneloops sammeln können. Und zwar besitzt meine Schwiegergroßmutter so einen Handstaubsauger, der sich mit einem Stab verlängern lässt, so dass er wie ein vollwertiger Staubsauger genutzt werden kann.


    Leider machten vor etwa 4 Jahren die Akkus dieses Staubsaugers schlapp und meine Schwiegergroßmutter war zutiefst betrübt, dass es ein solches Modell gar nicht mehr in neu zu kaufen gibt. Also versprach ich ihr, den Staubsauger mal anzusehen, ob ich ihn nicht reparieren kann.


    Und als ich das Gehäuse geöffnet habe kam zu meiner Freude ein Akkupack bestehend aus 10x AA Zellen, deren Kontakte miteinander in Reihenschaltung verlötet waren, zum Vorschein. Also bestellte ich 10 AA Eneloop-Zellen, die bereits ab Werk mit Lötfahnen ausgestattet waren und ersetzte so den original Akkupack mit ein bisschen Lötarbeit durch einen neuen, aus Eneloops bestehenden.


    Das Ergebnis war beeindruckend, in so einer hohen Drehzahl hörte meine Schwiegergroßmutter den Motor ihres Saugers nicht mal zum Zeitpunkt des Kaufes drehen. 😉


    Und ich habe mich demletzt erkundigt, ob der Sauger noch funktioniert und habe ein positives Feedback erhalten, also die Akkus funktionieren schon mal an einem Staubsauger auch nach 4 Jahren noch exzellent. Ich gehe daher davon aus, dass dies beim Braava nicht viel anders sein wird.


    Der Vorteil an dem Mod ist halt auch, man kann von Zeit zu Zeit Akkupflege betreiben, einfach mal die Akkus entnehmen und in einem ordentlichen Ladegerät mit Mikrocontroller gesteuerter Einzelschachtüberwachung komplett entladen und neu laden. Gute Ladegeräte liefern dann auch gleich die Restkapazität der Akkus als Information aus.


    Das Problem am Braava ist halt, die Akkus befinden sich erzwungenermaßen in einer Reihenschaltung und in dieser werden sie sowohl entladen als auch geladen. Da bestimmt eben die schlechteste Zelle die Lebensdauer des gesamten Akkupacks, denn wenn eine Zelle in die Knie geht, verringert sich nicht nur die Kapazität, sondern es kommt auch zu einem erheblichen Spannungseinbruch.


    Ich melde mich wieder, sobald ich das Projekt abgeschlossen habe und lade dann auch mal ein paar Bilder hoch und teile meine ersten Erfahrungen hinsichtlich der Laufzeit in unserem 45 qm Wohnzimmer.


    Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

    Marco

    Nach etwa 15 Monaten Nutzung neigt sich die Lebensdauer des Akkupacks unseres Braava 390t langsam Richtung Ende. Der Braava schafft mit Mühe noch eine Laufzeit von 30 Minuten im Trockenwischmodus.


    Leider sind Ersatzakkus sehr teuer und qualitativ nicht sehr hochwertig. Der Original-Akku kostet 59,99 € im iRobot-Shop und Nachbau-Akkus kosten auch mindestens 15 € und halten teilweise nur 10 Monate, bis sie deutlich an Leistung verlieren.


    Daher hatte ich die Idee, das Akkufach des Braavas so zu modifizieren, dass ein herkömmlicher Batteriehalter für 6x AA Zellen hinein passt. Der Vorteil ist, dass man in diesen Batteriehalter günstige und hochwertige Akkus einsetzen und diese bei Bedarf jederzeit tauschen kann.


    Heraus gekommen ist ein Modell eines modifizierten Akkudeckels, welcher einen Teil der Bodenfreiheit unter dem Chassis des Braava ausnutzt und so mehr Volumen für die Akkus bietet.


    Das 3D-Modell des modifizierten Akkudeckels sowie die genaue Beschreibung des Mods findet ihr auf https://www.thingiverse.com/thing:3319380


    Und nun viel Spaß bei der Umsetzung und ich würde mich über Feedback freuen.


    Viele Grüße,

    Marco

    Noch ein Zusatz den ich vergessen habe zu sagen (leider kann ich meinen Beitrag nicht mehr editieren):


    Ich bin der festen Überzeugung, dass ein gutes Mikrofasertuch alleine mit reinem Wasser (ohne chemische Reiniger) schon ausreicht, um Fett- und sogar Kalkflecken zu entfernen (siehe auch http://reinhard-flick.homepage…e%20Reinigungsmittel.html). Hier die Gründe zusammengefasst:



    • Da die Fasern so klein und dünn sind, passen erheblich mehr auf die Fläche. Dadurch wird die Schmutzaufnahmefläche größer im Vergleich zu Baumwolltüchern.
    • Mikrofasertücher bestehen zu einem gewissen Anteil aus künstlicher Fasern wie Polyamid und Polyester, diese sind also auf Rohölbasis. Dadurch benetzen sich diese Fasern auch gut mit Ölen, da die Fasern chemisch verwandt mit Fett ist. Ganz im Gegensatz zu einem Baumwolltuch, das eher Wasser aufnimmt.
    • Die vielen feinen Fasern führen zu einem Kapillareffekt, wodurch Wasser in den kleinen Zwischenräumen aufsteigt. Mit diesem Kapillareffekt nimmt das Mikrofasertuch viel Wasser auf. Beim Wischen über eine Fläche presst man etwas Wasser aus den Zwischenräumen heraus. Dieses löst den Schmutz an und wird gleich wieder aufgesogen: Es steigt die feinen Kanäle zwischen den Fasern hoch und reißt den Schmutz mit sich.

    Vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung.


    Wir besitzen seit nun etwa einem Jahr den Braava 390T und reinigen damit auch die Feinsteinzeugfliesen in unserem 40 qm Wohnzimmer, dem Badezimmer, der Küche und dem Hausflur. Alle Feinsteinzeugfliesen sind unglasiert und die im Wohnzimmer, der Küche und im Flur sind poliert. Die Fliesen im Bad sind matt.


    Unsere Erfahrungen mit dem Braava sind durchweg positiv, er reinigt gründlich und hinterlässt dabei keine Streifen, Schlieren oder Wolken auf den Fliesen. Mit dem Wischmop, den wir zuvor nutzen, war das noch anders, denn hier hatten wir stets Schlieren, die man vor allem bei schrägem Sonnenlichteinfall deutlich sehen konnte.


    Zunächst saugen wir unseren Raum mit dem Roomba erst einmal gründlich durch, so dass der grobe Schmutz wie Krümel und Staub schon einmal verschwinden.


    Danach übernimmt dann der Braava. Wir befüllen den Tank für die Reinigung der Fliesen ausschließlich mit reinem, lauwarmen Wasser und setzen keine Reinigungsmittel zu.


    An Stellen mit stark anhaftenden, fertigen Verschmutzungen sprühen wir einfach ein bisschen Glasreiniger auf die Fliesen, dieser ist auf Alkoholbasis (basisch) und löst daher die Fette gut an. Nach der Einwirkzeit lassen sie sich sehr leicht mit der Mikrofaser des Braava abwischen.


    Wir sind sehr zufrieden mit dem Reinigungsergebnis und haben seit wir den Braava besitzen kein einziges Mal mehr zum Wischmop greifen müssen.


    Wohl gemerkt, wir sind ein 4 Personen-Haushalt mit 2 Kindern, da fällt auch schon mal etwas mehr Dreck an.


    Einen Filmbelag, der dazu führt, dass sich Wasserperlen auf dem Boden bilden (wie auf den Bildern zu sehen), haben wir nicht und das obwohl wir mit reinem Wasser reinigen.

    Habe meinen 560er seit dem 28.04.2008, also mittlerweile seit 8 1/2 Jahren. War sogar zum Zeitpunkt des Kaufs schon ein Vorführmodell von http://www.germanrobotics.de, einem ehemaligen Roboter-Shop aus Koblenz. Das heißt, eventuell hat er seinen 9. Geburtstag schon erlebt. ;-)


    Bisher wurde einmal auf Garantie das Bürstenmodul getauscht (von rot auf grün), seitdem keine Probleme mehr mit dem Bürstenlager.


    Außerdem hatte er vor etwa 5 Jahren das Circle Dance Problem, aber dank dieser Anleitung hier mit einer neuen Lichtschranke im Wert von ein paar Euro leicht selbst zu zu beheben: http://www.schneordesign.com/Avi/irobot/roomba_mod2.htm


    Ansonsten hat er mittlerweile seinen vierten Akku bekommen. Der Originalakku hielt gerade mal 14 Monate, der zweite ein NI-MH 3300 mAh Nachbau aus den USA importiert 33 Monate, der dritte ein 3500 mAh Nachbau sogar ganze 54 Monate. Mein vierter, ein 4500 mAh Nachbau ist nun seit Januar drin, bin mal gespannt wie lange dieser hält. Komme mit dem neuen wieder auf eine Laufzeit von 150 Minuten, echt super zufrieden.


    Allgemein finde ich es toll, wie langlebig und einfach wartbar / reparierbar die Geräte von iRobot">">"> sind. Nach fast 9 Jahren hätte schon so mancher herkömmliche Marken-Staubsauger schon längst aufgegeben. Und die Wartungskosten halten sich wirklich auf einem Minimum. Ich glaube, meine Bürsten sind auch schon mindestens 6 Jahre alt, ohne dass ich sie tauschen musste. Und er reinigt immer noch 1A, was will man mehr?

    Hallo,


    wie es scheint, hat sich das Problem an meinem Roomba nach ein paar Ladezyklen mit dem neuen Akku von selbst erledigt.


    Hab ihn heute mal in mehreren Räumen nacheinander ohne Zwischenladung saugen lassen und komme mit meinem neuen 4500 mAh NI-MH Akku in Summe auf eine Laufzeit von 150 Minuten (Laminat- und Fliesenboden). Um das erreichen zu können, muss der Akku ja zu Beginn des Saugvorgangs schon ziemlich voll geladen gewesen sein.


    Anschließend hab ich ihn mit rot leuchtender Clean-Taste ans Ladegerät gestöpselt und siehe da, er hat wieder etwa 3 Stunden lang geladen mit orange pulsierender Clean-Taste, bis sie schließlich grün wurde. Werde dennoch mal ein Auge drauf behalten, wie es sich in zukunft verhält.


    Um noch auf deine Fragen einzugehen:


    Nach langer Recherche ist wohl der alte Softwarestand "02" am ERR07 schuld und kann mit dem Li-Ion daher nichts anfangen. :(
    Leider hab ich auch nirgends eine Möglichkeit gefunden mit Hilfe eines OSMO die Firmware upzugraden. Roomba hat die auch nicht mehr :.(
    Bin dann auf NiMH 4500 und bisher alles ok.


    Die Firmware-Version hatte ich demletzt auch mal ausgelesen, doch leider hab ich mir nur die Jahreszahl des Release-Dates gemerkt: 2008
    Vielleicht hat meiner dieselbe Version wie deiner.


    Kurzum versuch erstmal die Kontakte etwas hochzubiegen.


    Welche Kontakte meinst du denn genau, die am Roomba oder an der Ladestation? Hab nämlich leider auch öfters Kontaktprobleme, wenn der Roomba an der Ladestation hängt. Oft braucht er mehrere Versuche um erfolgreich anzudocken und dabei auch tatsächlich aufzuladen. Manchmal zittert auch die Lade-Leuchtdiode. Reinige die Kontakte bereits öfters mit Alkohol doch leider bisher ohne Erfolg.


    Auf unseren glatten Feinsteinzeugfliesen hab ich auch das Problem, dass der Roomba beim Losfahren die Ladestation mit nach hinten zieht, da die mit Moosgummi beschichtete Unterseite der Ladestation wenig Grip auf dem glatten Boden bietet. Der Moosgummi ist mittlerweile auch schon 9 oder 10 Jahre alt und sicherlich auch etwas "runtergerockt". Ich werde den vielleicht bald mal abscharben und gegen solche selbstklebenden Antirutsch-Matten aus dem Baumarkt tauschen, in der Hoffnung dass diese griffiger sind.


    Gibt es sonst Fehlercodes oder hast du sonst noch was geändert???


    Ich hab mal diese Diagnose hier https://www.youtube.com/watch?v=Thomnr6lqng an meinem gemacht und leider sind einige Tests fehlgeschlagen: Test 5 Outer Light Touch Sensors, Test 6 Inner Light Touch Sensors, Test 7 Center Light Touch Sensors, Test 15 Stasis Test, Test 23 Charger Watchdog Test


    Vor allem der letzte Fehlercode könnte für mein beschriebenes Symptom ursächlich gewesen sein.


    Dass die Light Touch Sensors tatsächlich nicht funktionieren, kann ich ehrlich gesagt nicht glauben, da der Roomba noch immer seine Geschwindigkeit reduziert, bevor er gegen ein Hindernis fährt. Von daher hat vielleicht auch die Test-Engine ein Problem.


    Modifikationen habe ich keine an meinem Roomba. Es wurde mal vom Service auf Garantie die Bürsteneinheit getauscht aufgrund eines Lagerschadens (alt: rot gegen neu: grün). Seitdem seit mittlerweile 8 Jahren keine Probleme mehr mit der Bürsteneinheit.


    Außerdem musste ich vor etwa 5 Jahren mal die Lichtschranke des Bumper-Sensors tauschen, da mein Roomba das Circle dance Problem hatte. Aber dank dieser Anleitung hier kein Problem http://www.schneordesign.com/Avi/irobot/roomba_mod2.htm


    Ich sehe gerade in deiner Signatur, dass du deinen 560er mit 700er Bürstenmodul (grau) und modifizierten Staubbehälter umgerüstet hast. Wie sind deine Erfahrungen mit diesen Mods? Hat sich etwas an der Gründlichkeit und Lautstärke verändert? Und verwickeln sich an dem grauen Bürstenmodul noch Haare?