Posts by JvB

    Unter Laborbedingungen (Topfebener Boden, Schnurgerades Kabel und ohne äußere Einflüsse) ist es bestimmt möglich, den Roboter auf 0,5 - 1 cm an die Wand zu bringen. Auf einer Rasenfläche aber wird es immer Veränderungen und unebenheiten geben, die ihn eben nicht schnurgerade fahren lassen.

    Der Landroid S hat keine Sensoren die ihm sagen, wie weit er von der Wand weg ist. Er hat nur das Kabel zur Orientierung und weiß nichts von der Wand. Wenn du wissen willst, was bei 22, oder 21 cm passiert, dann probiere es aus. Da kann es keine Standartantworten geben, weil die Voraussetzungen bei jedem anders sind. Was bei User A klappt, muss bei User B noch lange nicht funktionieren.

    Nein der Logfile geht nicht zu löschen.


    Zumindest nicht von User... Bleibt nur die Frage, ob Worx/der Improteur Vorführer "nullt" um sie als neue zu verkaufen. Wirklich wundern würde es mich nicht. In der heutigen Zeit geht´s schon lange nicht mehr darum, wem man noch vertrauen kann, sondern darum, wer dich am wenigsten besch***. Siehe VW/Audi usw...

    Das mit den Zonen ist so nicht wirklich richtig und auch etwas irreführend. Es gibt keine "Zonen" die du einrichten kannst, sondern nur Startpunkte, von denen aus der Roboter den Draht verlässt. Er fährt aus der Station und folgt dann dem Draht XX Meter, bevor er in die Rasenfläche abbiegt. Alles danach kommt passiert wieder nach dem Zufallsprinzip.
    Bei dir ist das besonders blöd, weil die enge Fläche kurz VOR der Ladestation liegt. Der Roboter müsste also immer erst fast den ganzen Draht abfahren, bis er an den Startpunkt kommt.
    Das die Ränder in der Engstelle gemäht sind, dürfte am ausgewählten Kantenmähmodus liegen. Ansonsten trifft er die Engstelle einfach nicht. Richtig?

    Ich versuche es mal ohne Bilder.
    Zu 1+2: Am einfachsten tut sich der Roboter, wenn er in einem Quadrat, ohne jegliche Hindernisse fahren würde. So einen (langweiligen) Garten haben aber nur die wenigsten. Jeder zusätzliche Winkel, oder Insel im BK macht die Sache für den Roboter komplizierter. Wenn es dich nicht stört, das er über das Pflaster fährt, dann spare dir den Begrenzungsdraht. Je kürzer, desto besser und einfacher für den Roboter.
    Echte Zonen gibt es beim S nicht. Du kannst ihm nur sagen, ab wie vielen Metern er den Draht verlassen soll um in die Rasenfläche abzubiegen. Alles was danach kommt, ist wieder blanker Zufall.


    Zu 3: Reserven legst du so ähnlich, wie an der Ladestation an. Du führst das Kabel Parallel aus dem Mähbereich und wickelst es dort zu einer Schleife. Ich selbst würde aber eher keine Reserven anlegen und im Fall der Fälle lieber das Kabel trennen und mit Lötkolben+Schrumpfschlauch verlängern.

    Trampolin: Entweder die Füße eingraben, oder mit Latten sichern, so das der Roboter dagegen und nicht darauf fahren kann.
    Spielgerüst: Aus allen inneren Winkeln (Schaukel/Leiter) durch Keile, oder Latten zu rechten Winkel machen, damit sich
    der Roboter hier nicht einklemmen kann.
    Deine dünnen Pflanzen (Buchsbaum zb) würde ich entfernen, oder mit Quadraten aus Dachlatten schützen. Inseln sind da zu klein.

    An der Programmierung ist nix falsch. Die Kante hebt ihn so weit an, das er glaubt nirgends an zu stoßen.
    Entwendender du verlegst das Kabel das wenig weiter in Richtung Rasen, oder du hebst die Rasenkante ein wenig an.
    Letzteres geht recht einfach, wenn du dort über 1-2 Monate immer mal wieder etwas Erde hin kippst. So wächst das Gras
    einfach durch.

    Also muss es irgendwo an der Insel liegen. Erst mal weiß der Robi ja nicht, ob er an der Insel, oder am eigentlichen Draht nach hause fährt. Erst wenn er durch "mitzählen" der Rechtskurven bemerkt das er im Kreis fährt, dreht er links ab. So gesehen könnte er genau so gut am Draht verhungern, wenn er den Draht kurz nach der LS findet und dann den ganzen weg heim muss.
    -Wie alt / wie viele Ladezyklen hat der Akku schon hinter sich?
    -Wie lang ist dein Begrenzungskabel insgesamt?


    Als erstes würde ich jetzt mal die Mähzeit verkürzen und sehen, wie er dann nach Hause fährt. Stoppe die Zeit, bis er von selbst nach hause möchte und ziehe davon 15 min ab. Diese Zeit gibst du ihm dann als Mähzeit. Dann hat er genug Saft um die Insel zu erkennen und nach hause zu kommen.

    Erste Klärung: Hat das verlassen der Insel bis jetzt immer geklappt? Nicht das er bis jetzt nur immer den Außendraht getroffen hat.


    Stelle den Robi an die Insel und schicke ihn nach Hause. Beobachte wie er um die Insel fährt. Muss er einmal links lenken, oder rangieren, ist es für ihn keine Runde mehr.
    Ruhig 4-5mal machen, damit du eventuelle Schwachstellen erkennen kannst.

    Die Ladestation würde ich entweder neben das Haus (da wo jetzt die Leiter steht), oder hinter das Haus stellen. Hauptsache er steht so gut wie möglich vor neugierigen blicken und dem Wetter halbwegs geschützt. Da er nach dem Zufallsprinzip mäht, ist es relativ egal, ob die Station in der Mitte steht. Heim fährt er eh am Draht entlang, bis er die Station hat.


    Fall es möglich ist, würde ich den Weg nicht, oder nur teilweise ausgrenzen und ihn so anlegen, dass der Robi einfach drüber fahren kann. Je weniger Draht, desto einfacher für den Robi. An deinem "Nadelöhr" muss er ja eh über den Weg. Des weiteren kannst du dir so eine Zonenreglung sparen und ihn einfach machen lassen.
    Wenn, würde ich Vorschlag "grün" favorisieren, weil bei "orange" ein Spitzer Winkel drin ist, in dem er sich festfahren könnte.


    Drahtverlegung.jpg


    Edit: Lösch das, ich habe das erste Bild nicht richtig angesehen und bin von Bild#2 ausgegangen. Da sieht das wesentlich flacher aus.
    Versuche dem Robi so viel Platz wie möglich zum durchfahren zu geben.

    Problem:
    Geht der Akku zur neige, wird er sich am Rand tot fahren, weil er dort keine Station findet. Nur wenn er zufällig als erstes die Insel findet, wird er in Station fahren und laden.


    Soll die Station unbedingt an die Insel, muss er sie auch am Draht entlang finden können. Dir bleibt nichts anderes übrig, als aus der Insel einen "Rand" zu machen und die Drähte auseinander zu legen.
    Ich würde allerdings die kurze Verbindung (nach oben hin) nehmen. Vom Mähbild her ist das relativ egal. Er kehrt nur mitten auf dem Rasen um und mäht in die andere Richtung weiter. Alles andere kannst du mit 2-3mal die Woche Kantenmähen in den Griff bekommen.
    Lege einfach ein paar verschiedene Startpunkte fest, von denen er aus in den Garten fährt.


    26-05-_2018_16-06-42.jpg

    Genau so gut könnten die Kinder den Roboter auch gleich aus der Ladestation ziehen, umdrehen und sich an den Messern verletzen.
    Der beste Schutz: Aufpassen und "NEIN, FINGER WEG!!" :nono:

    Die Chance, dass dies passiert ist wie ein Sechser im Lotto. Machr euch net wegen ein wenig Gewitter in die Hosen.


    Erzähl das mal meinem Vater. Der hatte in den letzten 5 Jahren schon zweimal Überspannungsschäden durch Blitzeinschläge in der nähe des Hauses.
    Beim ersten mal waren es "nur" mehrere Elektronikgeräte, beim letzten (vor einem Jahr) wurde zusätzlich noch die Regelung der fast
    neuen Heizung in´s jenseits geschickt. Insgesamt fast 5000€ Schaden.
    In erster Linie ist das auch sehr davon abhängig, wo man wohnt. Mein Vater auf dem Berg ist da natürlich gefährdeter, als ich unten im Tal.
    Auf den "Sechser im Lotto" würde ich mich trotzdem nicht blind verlassen.

    So gesehen wäre es eigentlich noch besser, wenn er bei Gewitter weder im Garten, noch in der Ladestation steht. Die Chance durch Überspannung (wegen einem Blitzschlag in´s Stromnetz) in der LS zu sterben, ist erheblich größer als durch direkten Blitzschlag in den Roboter.

    Von wie vielen Quadratmeter reden wir hier eigentlich? Gerade bei größeren Gärten die an die Flächenempfehlung von Worx ran kommen, kann es schon mal vorkommen, das ab und an kleinere Inseln mit etwas höherem Gras ein wenig länger stehen bleiben. Das Zufallsprinzip kann auch heißen, das er zufällig eine Ecke erst nach 4-5 Tagen trifft. :cool: