Posts by CarstenF

    Bei den Berechnungen / m²-Angaben zur Leistung möchte ich noch zu bedenken geben, dass die auch mit der Gartenform und Hindernissituation schwanken können. Wenn der Mäher oft halten und wenden muss, geht die natürlich runter.


    Ihr mögt lachen, aber ich habe hier einen 450X auf ca. 300 m² fahren, allerdings ist diese Fläche auch ziemlich komplex (schlauchartig und in drei Abschnitte unterteilt, die mit kurzen Passagen miteinander verbunden sind (ca. 2 m lang, 1,30 m breit, die durchfährt er auch schonmal durch Zufall im normalen Mähbetrieb). Den hatte ich bis vor einer Woche täglich zwei mal 90 Minuten fahren mit 1 Stunde Pause dazwischen, um unterschiedliche Ausfahrten nach dem Zufallsprinzip zu erzwingen. Und ich kann euch versichern: Wenn nur halb so akribisch gedüngt und gewässert wird wie hier im Forum beschrieben, reicht das nicht. =O8o


    Zum Lärmpegel: dB-Werte habe ich gerade keine parat, wäre aber sehr überrascht, wenn meine Nachbarn den 450X und den 310 (auf einem anderen Grundstück) überhaupt hören könnten…

    Ich dachte ich könnte den Mäher so programmieren, dass er Fläche A zu 66% und Fläche B zu 33% mähen soll.

    Schon, aber es bedeutet, dass er bei der Ausfahrt mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 % die Fläche A anfährt und mit einer Wahrscheinlichkeit von 33 % die Fläche B.

    Wenn er also ohnehin 2 Ausfahrten benötigt, würde ja auch ein Mäher mit einer geringeren Flächenleistung reichen.

    Ja, genau.

    Ist der 430x vielleicht in der Lage dank GPS Unterstützung in einem Mähzyklus von Bereich A nach B zu wechseln?

    Leider nicht. Das GPS setzt nur Schwerpunktbereiche, in denen gemäht werden soll. Gedacht ist das für große Flächen, in denen sich der Mäher eine Weile bevorzugt aufhalten soll. Viele, einschließlich mir selbst, haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass diese Funktion oft nicht sehr zufriedenstellend funktioniert. Gerade für kleinere Flächen oder solche mit vielen Hindernissen klappt es besser, wenn man diese Funktion ganz aus lässt.

    Mein Alter Mäher (AL-KO) ist damit gut zurecht gekommen, die Kabel liegen derzeit noch mit nem Abstand von 30cm, AL-KO verwendet aber auch ein anderes System.

    Schau diesbzgl. auch mal in meine FAQ unten…


    Und wenn du dir das ganze Rechnen sparen willst: Außer dem 430X und 440 kommt natürlich auch noch der 450X in Frage. Der schafft das auf jeden Fall! :-)


    Aber:

    Durch die schmale Passage wirst du ein SK brauchen. Entlang des SK fahren die Mäher aber nur auf der Ein- und Ausfahrt in/aus der LS.

    D.h. um zwei Bereiche anzufahren, die durch eine schmale Passage getrennt sind, brauchst du mindestens zwei Ausfahrten/Mähzyklen, einfach weil das selbstständige Wechseln von einer auf die andere Fläche nicht mittendrin von selbst erfolgt.


    Zwei kürzere Mähzyklen von z.B. jeweils 1,5 Stunden kannst du aber durch die Timerprogrammierung erzwingen. Dazwischen wird er allerdings eine Weile Laden.

    Hatten zudem sehr viele "Probleme" mit Wühlmäusen und ggf Maulwürfen. Der Techniker meinte, es braucht ein Kabel nur "angeknabbert" sein, die Oxidation tut ihr übriges. Würde Sinn machen, da das Problem nach und nach wuchs.

    Ja, das hört sich zutreffend an. Da bleibt tatsächlich nur eine sorgfältige Untersuchung des Kabels (schau auch mal in meine FAQ unten). Wenn es alt genug ist und viele Stellen fehlerhaft, kann es auch sinnvoll sein, ein neues zu verlegen.


    Deine Sensoren sollten trotz der abweichenden Werte in Ordnung sein, aber grundsätzlich stimme ich ghecker zu: normalerweise liefern die in etwas gleiche Werte. Halte einfach ein Auge drauf.

    Ich denke mal, wer den Mäher selbst lagert, wird dies i.d.R. auch innerhalb des Geofence tun.


    Wer ihn zum Service bringt, sollte zumindest den Geofence ausschalten, damit der Händler beim Einschalten keine böse Überraschung erlebt und man selbst einen Alarm in der App.


    Das Connect Modul würde ich auch nicht ganz aktivieren.

    Genau. Das dürfte dann auch Insedere gefallen. ;-)


    Allerdings würde ich nur ungern über das gesamte Grundstück verteilt Funkstationen festschrauben und andauernd deren Batterien wechseln müssen. Und mit Hindernissen wie Häusern müsste diese Technik ja auch klarkommen. Ideal wäre, wenn die Referenzstationen passiv sein könnten… :/

    Ich hatte mir früher auch vorgestellt, genau wie von ghecker beschrieben, dass man einfach zwei Handys nehmen könnte (mit baugleichem GPS Empfängerchip), eins auf den Grenzstein mit bekannten Koordinaten legen könnte und dann mit dem zweiten Handy umherlaufen. Per Internet die Positionen abgleichen, sodass man die Differenz bilden kann, diese auf den bekannte Position des Grenzsteins addieren – fertig. Aber wie Dreffi schon beschrieben hat, klappt das wohl nicht (gut). Die genaue Argumentation habe ich vergessen bzw. nie wirklich verstanden, aber es war schlüssig genug, sodass ich es erst gar nicht mehr probiert habe.


    Mir ist nicht ganz klar, weswegen ihr gegenüber MEMS so skeptisch seid. Um gleich mehreren von euch zu widersprechen ;-) , siehe z.B. Garmins G5 für eine genaue und zuverlässige Anwendung.


    Ich glaube allerdings auch, dass GPS entweder durch andere Verfahren ergänzt werden muss oder diese Verfahren es gleich ersetzten können, da viel geeigneter. Siehe z.B. den Abschnitt Lasernavigation unter FTS Navigation. (Schon klar, das ist auch nicht für jeden Privatanwender geeignet.)

    Du denkst an mal kurz 20m verschoben weil ein Militärschlag erwägt wird?

    Jepp. ;-)

    Aber weniger wegen einem Militärschlag, sondern einfach weil etwas nicht passt. Das Systeme sind noch ganz neu und nicht verbreitet im Einsatz und dass es selbst bei Technologie, die als ausgereift gilt, Ausfälle geben kann, die eigentlich nicht sein können, gab's ja schon öfters (z.B. Mäher merkt erst viel zu spät, dass er den Arbeitsbereich verlassen hat, Fehlbedienung, Missverständnis, umgekippter oder versetzter Referenzgeber, …).

    Hintergrund meiner Frage, war die Situation mit dem SK.

    Elektrisch gesehen dürfte es funktionieren.

    Jein: Du führst auch das elektromagnetisch Feld des SK aus dem Arbeitsbereich heraus. Zumindest hast du damit eine (meines Wissens nach) undefinierte Situation geschaffen. Deswegen hatte ich meinen Beitrag in #8 so formuliert: vielleicht geht es, aber wenn möglich würde ich es vermeiden, d.h. auch das SK passend umschalten.

    Wenn die Ausgrenzung aktiv ist, führt dein SK aus dem Mähbereich heraus. Ich weiß nicht, ob das trotzdem funktioniert, da hilft am ehesten ausprobieren. Selber würde ich allerdings Wert darauf legen, auch das SK passend umzuschalten.

    Wer hat denn Erfahrung im direkten Vergleich Buga 2 und Kiepenkerl Majestic Active.

    Ich habe schon im letzten Jahr auf einer Testfläche mit Kiepenkerl Majestic Royal übersät und vor ca. vier Wochen mit Buga 2 auf einer anderen.

    So richtig traue ich mir kein abschließendes Urteil zu, weil es nur Übersaaten waren, die ich zwar sorgfältig gemacht habe, aber zum einen den Majestic Royal Bestandsrasen über Sommer nicht wirklich wässern wollte/konnte und zum anderen der Buga 2 noch zu jung ist. So genau schaue ich auch nicht hin, ich bin eher in der „Hauptsach' grün“ Fraktion.

    Aber aktuell gefällt mir der Buga 2 vom Bild der besser und wird sich sicherlich auch bei Trockenheit besser schlagen, sodass ich zukünftig wahrscheinlich nur noch damit arbeiten werde.

    Okay, danke dir! :-)

    Ich hatte einige Zeit auf das Thema verwendet, aber eher aus Interesse und Spaß als aus Notwendigkeit.

    Die Koordinaten von drei benachbarten Grenzsteinen hatte ich und in UTM kann man ja auch gut rechnen, aber nur einer war brauchbar, einer in Hanglage schief und einer gar nicht mehr auffindbar. Es hatte trotzdem ganz gut geklappt und mittlerweile haben wir auch von einem Vermesser die Nägel exakt gesetzt bekommen.