Posts by Bari

    Der Roboter ist im Mai über Amazon direkt von Red Tools als gebraucht, 4 Wochen alt gekauft worden.

    Er sollte also den Angaben zufolge ein QVC Rückläufer aus der 2019- er Serie sein.

    Zum Kantenmähen sollte ich wohl auch mal mit RedTools reden, vielleicht gibt es da für meinen Robi ein Update.

    Das ist mal wieder seltsam.
    Ich hatte schon Sommer 2018 von Redtools die Aussage bekommen, dass alle Geräte die direkt über Redtools verkauft werden, die neue Platine/Software drauf hätten,
    Vor einigen Monaten hat man mir von Redtools meine Vermutung bestätigt, dass bei allen jüngeren Softwareversionen (also irgendwann Frühjahr/Sommer 2018) durch den Kantenmähmodus keine Programmierungen mehr gelöscht werden.
    Es klingt also sehr danach, dass man bei Deinem Robby dieses Update wohl "vergessen" hat???

    Ich würde da auf jeden Fall mal nachfragen.
    Ich kann damit leben, dass ich 1-2x pro Woche den Kantenmähmodus von Hand starte, aber wenn ich dann jedesmal die Zonenprogrammierung neu machen müsste, wäre ich vermutl. längst wahnsinnig.

    Allerdings würde ich Dir empfehlen, wenn Dir Zuverlässigkeit wichtig ist, nicht die aktuelle (per Juni/Juli 2019) aufzuspielen.
    Ich hatte da gerade ein Erlebnis der "3. Art": Neue Firmwäre gar lebensgefährlich!?


    Beim Vorderrad hingegen scheint mir die Höhenarretierung einfach zu schwach ausgelegt zu sein. Zumindest mein Fehler hängt nicht direkt mit einer eventuell zu schwachen Achse zusammen.

    Ich hatte das schon verstanden. Allerdings gibt es nach meinem Eindruck hier mehr Berichte von verbogenen Achsen als von verschobenen Anschlägen.
    Und wenn sich also bei Einigen sogar die Achse verbiegt, würde ich die Anschläge nicht unbedingt als Schwachstelle sehen.
    Die Frage ist nur, wann und wo gibt es eine so starke mechanische Belastung auf die Vorderräder, dass sich entweder die Achse verbiegt oder der Anschlag verrutscht.
    Da ich dem Redtools-Reparaturservice keinen derart unsachmässigen Umgang mit dem Robby unterstellen möchte, vermute ich, dass es sich dabei um Transportschäden handelt, weil der Robby im Original-Karton imho unzureichend gegen Schläge geschützt ist.

    Ich habe einen ziemlich glatten , dichten Rasen ,aber von angrenzenden Bäumen fällt gelegentlich mal ein größerer Apfel oder Kienapfel herunter.

    Schafft es der Robi nicht, diesen beiseite zu schieben, so schaltet er auch hier irgendwann ab und " hämmert zuvor mehrfach in der Manier eines alten Esels dagegen.

    Sowas hatte ich noch nicht. Kürzlich ist er auf BK-Fahrt mal liegen geblieben, da in einer trocken Ecke ein Tier ein Loch gescharrt hatte, und er dann in der Kuhle fest sass.
    Aber, da ich auch keine stumpfen Klingen will, schaue ich halt öfter mal, ob irgendwas auf dem Rasen rum liegt, und hatte daher solche Probleme noch nicht.
    Mich wundert aber, dass der Baricus an einem Apfel hängen bleibt, ohne ihn einfach wegzuschieben.

    Momentan könnte ich es mir nicht vorstellen, den Robi fahren zu lassen, während ich beispielsweise für 2 Wochen verreise.

    Ich hätte da immer Sorge bei einem Robby und längerer Abwesenheit
    1. vor einem Unwetter, das den Robby unter Wasser setzt
    2. dass bei Sturm Aststücke auf den Rasen geweht werden
    3. mal wieder ein Tier was im Garten umgestaltet
    4. Jemand was über den Zaun wirft
    5. Eine Nachbarskatze einen toten Vogel oder Maus auf dem Rasen deponiert.
    Wenn ich mal über's WE weg bin, macht der Robby halt sicherheitshalber mal 2-3 Tage Pause, bevor mich anschliessend eine böse Überraschung erwartet.

    Aber mit der aktuellen Firmware kann ich ihn (siehe Link oben) offenbar nicht mal 5 Minuten unbeaufsichtigt fahren lassen ;(

    Könnte natürlich auch sein, dass das Innenleben verschieden ist.
    Ich war allerdings verwundert, als ich kürzlich das Mainboard getauscht habe, dass das aktuelle wirklich absolut identisch war zu dem alten von vor 1 Jahr.
    Ich habe sogar die wichtigeren Bauteile verglichen: Alles identisch.
    Vermutl. haben sie da nur ein paar SMD-Vorwiderstände o.ä. zur alten Version verändert.

    Die hochstehenden Platinen links und rechts vom Mainboard sind bei mir fürs BK...

    Also bei den mir bekannten Platinen befinden sich die 4 ( 2x frontal, 2x seitl.) Induktionsspulen für's BK vorne auf dem Mainboard.
    Und der grüne Stecker ist bei mir zu 99% für den Regensensor.
    Es steht, wenn ich mich recht entsinne, sogar dran (auf der Platine) ... aber ich habe es auch durchgemessen.

    Leider ist es beim Baricus nicht vorgesehen, die Firmware (a la Worx) mal eben selbst via USB-Stick aufzuspielen.
    Vermutl. ginge es via Laptop mit enstprechender Software. Ein USB-Anschluß im Inneren des Robbys ist vorhanden.
    Ich hatte schon mal mit dem Chef-Techniker von RedTools darüber gesprochen, aber da wusste ich noch nicht, wie dringend offenbar ein Software-Update ist.
    Ich werde die Tage nochmal anrufen.
    Vielleicht gibt es ja bald eine neue Firmware.
    Und vielleicht bekommen ja (zumindest einige von uns, die sich zutrauen, den Robby aufzuschrauben, um an den USB-Anschluß zu kommen) die Möglichkeit, sie dann selbst aufzuspielen, ohne den ganzen Robby einsenden zu müssen.

    Da ich glücklicherweise mein BK grösstenteils immer noch nicht fest (unterirdisch) verlegt habe, habe ich nun als first aid erstmal die Ecken weiter entschärft: 25 cm Diagonale ... wenn das immer noch nicht reicht, schreie ich

    Hallo,

    also ich hatte nun 1 Jahr mit der Firmware per Juni 2018 (keine Ahnung, wie viele Versionen es inzw. gibt) relativ wenig Probleme.
    Das BK war tw. sehr knapp verlegt, und in einigen Ecken hatte ich sogar rechte Winkel verlegt.
    Zugegeben ist er in solchen Ecken gelegentlich sehr lange nutzlos hin- und her gependelt, bis er wieder raus kam, aber unfallfrei.

    Gelegentliche Ausfälle gab es nur bei einer nicht ausgeinselten Lampe, die zu nah am BK stand, und wo er dann nach mehrfachem Pendeln (über Stoßsensor, wo er ja immer nur nach rechts abdreht) Lampe-BK dann gelegentlich aufgegeben hat.
    Das war nicht schön, aber ich hätte, da es nur selten passiert ist, damit leben können, und hatte auch schon überlegt, die Lampe langfristig einfach 10-20 cm von der Kante weg zu versetzen.

    Mit der neue Platine hatte ich nun aber in kürzester Zeit gleich sieben Ausfälle, weil er in Ecken mit Schwung rückwärts deutlich über das BK hinaus geschossen ist ... sozusagen "Befreiungsschlag", um das o.g. lange Pendeln zu beenden.
    In einem Fall hat er sich dann rückwärts so gewaltsam in ein Holz-Gartentörchen reingebohrt, dass dort sogar eine Leiste abgebrochen ist.
    In einem weiteren Fall hatte er sich in der Ladestations-Ecke (wie hier: Ab und an vor dem Haus) verfangen ... weil man da das BK ja auch in der Ecke gar nicht diagonal legen kann.
    In den übrigen 5 Fällen ist er, wie in diesem Bild, dann über die Kante zur Einfahrt abgestürzt.

    absturz.jpg


    Und das, obwohl ich in den Ecken inzw. das BK in Diagonalen von >20 cm Länge verlegt habe, wodurch die Ecken beim Kantenmähen natürlich nicht mehr geschnitten werden, und ich an der Beton-Kante eine zusätzliche Reihe Pflastersteine verlegt habe (nach innen, kurz nach diesem Foto geschehen), so dass der BK-Abstand zur (Absturz-)Kante nun von vormals 18 cm auf 24 cm angestiegen ist.

    Aber jetzt kommt der Knüller:
    Gestern ist er gleich 2x während einer einzigen Ausfahrt über diese Kante abgestürzt
    ... aber während er (wie auf dem Foto) dann "normalerweise" an der Kante hängen bleibt, ist er beim zweiten Mal offenbar mit soviel Schwung über die Kante, dass er komplett auf der Einfahrt gelandet ist ...
    ... und dann ist er weiter gefahren ... 8|8|8|
    ... und zwar geradewegs die Einfahrt runter richtung Strasse =O=O=O

    Glücklicherweise hatte ich den Krach des Absturzes gehört, und sah ihn dann schnurstracks auf die Strasse zufahren.
    Ich dachte erst, nicht recht zu sehen, konnte ihn dann, nach einem kurzen Schockmoment, aber durch einen Spurt meinerseits gerade eben noch vor der Strasse zum stoppen bringen.

    Wenn ich mir vorstelle, was da hätte passieren können, wenn ich nicht in der Nähe gewesen wäre und er wirklich unbeobachtet in den Strassenverkehr eingefahren wäre ... =O=O=O

    Ich kann nur sagen:
    Die neue Firmware nur als Verschlimmbesserung zu bezeichnen, wäre arg geschönt.
    Hier geht es in Bereiche, die wirklich nicht passieren dürfen, weil im schlimmsten Fall (Strassenverkehr) Menschenleben gefährdet würden!!!!!! :thumbdown::thumbdown::thumbdown:

    Oder was sagt Ihr dazu?

    Edit: Ich habe es gerade mal probiert, und ihn auf der Einfahrt mal so zu starten versucht, aber er hat den Dienst ordnungsgemäß mit "Ausser Linie" verweigert.
    Offenbar ist da beim nachträglichen Programmieren dieses Zurücksetzens so richtig geschlampt worden. :thumbdown::thumbdown::thumbdown:

    Und wie ich die und wo ich die befestige ?

    Ich hatte da auch schon dran gedacht. Das Problem ist nur, dass sich Magnete und Regelelektronik nicht so gut vertragen.
    Wenn würde ich sie beim Baricus hinten am Tragegriff festmachen ... und viell. am besten sogar an einem kleinen "Ausleger", damit sie auch etwas vom BMS des Akku-Packs weg sind.
    Irgend eine längere Schraube/Gewindestange am Griff festmachen, und am Ende dann den Magneten.

    Der Liftsensor besteht aus 2 festgeschraubten Magneten im gelben Deckel, die mittels zwei Magnetometern, im schwarzen Deckel vor dem Display und der Schnitthöhenverstelkung befestigt, abgefragt werden.

    Die beiden vorne unter der "Nase" des Chassis lose aufgesteckten (da sind nur 2 Metallplättchen auf denen die runden Magenten nur aufgesetzt sind, kann man so abziehen) sind für den direkt hinter den beiden Ladekontakten sitzenden Stoßsensor.

    In der Aufhängung des gelben Deckels Federn/ Gummielastomere sind nirgendwo irgendwelche Sensoren vorhanden.

    Die Liftsensoren sind kleine, etwa 2EUR-Sück grosse Platinchen rechts und links am Mainboard.
    Die zu den Lift-Sensoren gehörigen Magnete sitzen vorne rechts und links in der Chassis-Aufhängung.
    Hier hat mzeer freundlicherweise Fotos davon eingestellt:
    Heute geliefert - Vorderrad defekt, kein Signal, lifting
    59759-imag7073-jpg

    Ist mit dem grünen(?) Stecker am Mainboard angeschlossen.

    Vier Kabel gehen vom Mainbard in den Deckel:
    Grün ist der Regensensor
    Gelb ist der Not-Stop
    Rot ist die Stromversorgung
    Weiß ist die Datenleitung

    Was bringt der Rasenkamm?

    Die Robbys saugen das Gras ja nicht an, wie die typischen Mäher, sondern fahren es durch das viele hin- und her ja sogar platt, so dass mir der Rasen eigentlich nur gefällt, wenn ich ihn öfters mal striegel, um die Gräser soz. aufzurichten.
    Der Kamm könnte die Gräser teilweise etwas aufrichten, so dass alles gleichmässiger geschnitten wird.
    Auch beim Kantenschnitt könnten die seitlich über die Kante wachsenden Gräser besser geschnitten werden.
    Wieviel das aber in der Praxis ausmacht, wage ich nicht abzuschätzen.
    Es könnte Wunder bewirken, aber auch praktisch kaum etwas ausmachen.

    Hallo Thomas,

    super, dass Du hier auch von Deinen (leider weniger guten :() Erfahrungen berichtest.

    Zumindest bin ich froh, ihn günstiger im Netz erstanden

    Ich frage mich, was Du da für einen Robby hast?
    Von Privat oder bei RedTools gekauft?
    Gebraucht oder Neu?


    Leider und das nervt bei mir, kann ich anschließend nicht mehr nach Betätigung der Home Taste zur Beendigung der Kantenmodus, automatisch auf den zuvor programmierten Zonenbetrieb zugreifen und muss diesen doch jedes mal wieder neu einrichten.

    Das galt nämlich m.W. nur für die allererste Serie.
    Bei meinem von Juni/Juli 2018 war das schon behoben. Kantenmähmodus muss zwar manuell gestartet (und beendet) werden, aber danach läuft alles ganz normal weiter

    Abschaltungen bei häufigerem hintereinander liegenden Anstoßen

    Dass er nach 3x Anstossen in direkter Abfolge auf Störung ging, hatte ich zwar bei dem 2018er Robby auch noch. Seit ich die 2019er Software drauf habe, hatte ich bis dato keine diesbzgl. Ausfälle mehr.

    Kabelbruch zum Akku.

    Das klingt imho sehr danach, dass da jemand dran rumgebastelt (irgendwo genickt/eingeklemmt?) hat. Normalerweise dürfte ein solches Kabel bei sachgerechtem Handling nicht brechen.
    Ich muss allerdings sagen, dass ich den Eindruck habe, dass beim Redtools-Reparaturservice nicht immer mit ausreichender Sorgfalt gearbeitet wird.

    dass bei einem der beiden Vorderräder sich die Höhenbegrenzung verabschiedet hat, wodurch es tiefer in die Halterung gerutscht ist und so leicht schleift.

    Obwohl die Vorderrad-Achsen wie bei anderen Robbys aufgebaut sind (bei neueren Huskys sind sie aber m.W. mit 6 mm Stärke 1 mm dicker, was nat. viel ausmacht), gibt es dieses Problem beim Baricus offenbar gehäuft, und wir hatten schon geunkt, dass es vom Hin- und Herschicken in einer für den heutigen Paketversand eher unzulänglichen Polsterung kommen könnte.

    Deshalb bin ich sehr froh, dass ich meine Platine selbst tauschen durfte, ohne den ganzen Robby einschicken zu müssen.

    Aber das Antriebsrad-Problem würde mich interessieren:
    Wenn das Mainboard getauscht wurde, war es wohl offensichtlich nicht der Motor selbst, sondern der Motorcontroller?!
    So ein Bauteil geht ja normalerweise durch Überlastung kaputt.
    Was hat den Ausfall ausgelöst?
    Hatte er sich irgendwo eingegraben?
    Hat ggf. irgendwas das Rad blockiert?

    Mehr Kraft durch die Masse.

    Wofür brauchst Du mehr Kraft?
    Willst Du ein Kornfeld mit dicken Halmen mähen? ;)
    Ansonsten ist für den Rasen die Schärfe der Klingen wohl der entscheidende Faktor, und da schwören die Cracks hier alle auf die Testrud C-Klingen.

    Oder willst Du einfach längere Klingen, um dadurch die Schnittbreite zu erhöhen?

    Da wäre ggf. dieses Thema hochinteressant: Modifizierter Messerteller
    Ein auf den Original-Messerteller aufgesetzter Alu-Ring, an dem man eine gewünschte Anzahl Klingen anbringen kann.
    Vorteil von mehr Klingen wäre ein besseres Schnittbild und vermutl. eine Energieeinsparung, da sich der Schnittwiderstand verringert, der Verbrauch sinkt, und somit die Akku-Reichweite erhöht wird.

    Interessant beim Baricus insbes., weil man den Ring ja auch etwas grösser machen, und damit die Schnittbreite erhöhen könnte.

    Vor allen Dingen ist mir aber eines aufgefallen:
    Die Husky-Mähmotoren laufen offenbar auf ca. 2.400 U/min, während der Baricus mit 4.200 U/min (Leerlaufdrehzahl) angegeben ist.
    Und wenn ich höre, wie der Motor in die Knie geht, wenn er mal auf hohes, dichtes Gras kommt, würde ich tippen, dass das Getriebe anders übersetzt ist als bei den Huskys.
    Das könnte natürlich bedeuten, dass durch eine Verringerung des Schnittwiderstandes durch mehr Klingen, bei uns die Energieeinsparung, und damit Laufzeitverlängerung (kürzlich gedüngt, und er läuft allem Anschein nach nun ganz grob 10 min kürzer als vor dem Düngen) noch spürbarer ausfallen könnte.

    Das Gewicht sollte ja keine Rolle spielen wenn er angelaufen ist.

    Einziger Haken: Der automatische Spiralschnitt beim Baricus.
    Ich würde befürchten, dass bei mehr Masse (und ggf. mehr Klingen) es dann keinen Spiralschnitt mehr geben würde ... wäre ja nicht schlimm.
    Andererseis könnte aber ab einer bestimmten Schwungmasse der Strom beim Hochfahren des Möhmotors so hoch sein, dass er nach jedem Start erstmal direkt kurz in den Spiralschnitt geht, was nat. blöd wäre.
    Keine Ahnung, ob das eher theoretisch ist oder auch schon bei einer geringen Masseerhöhung passieren könnte?
    Was meint Ihr?

    Das ist (neben aktueller Zeitknappheit) auch, was mich davon abhält, es mal mit mehr (vermutl. 5 oder 7) Klinge zu probieren.
    Reizen würde mich das jedenfalls sehr.

    Hallo,

    die C-Klingen stehen 5 mm weiter vor, und haben insbes. 2 zusätzliche Löcher, was u.a. mehr Luftverwirbelungen verursacht, und sie dadurch lauter macht als die Originalen.
    EInige im Forum kleben deshalb die Löcher mit Klebeband ab.

    Leiser wird es auch, wenn man die Klingen fest montiert, z.B. indem man Schrauben ohne Kragen verwendet, U-Scheiben unterlegt, oder, wie ich es mache, eine passende Gummidichtung (Sanitärbereich) zwischen Klinge und Teller legt.

    Oder sprichst Du von Getriebe-/ Lagergeräuschen?

    Wäre eine Heißluft-Lötpistole (Chips löten) besser geeignet?

    Ich weiss nicht, ob es da spezielle gibt, aber normalerweise erhitzt Du damit ja flächiger. Das wäre grundverkehrt.
    Wie gesagt, geht es darum, sämtlich Hitze nur punktuell auf die Lötstelle zu bringen, und dies möglichst kurz, damit die Wärme sich möglichst wenig verteilt, und ins empfindliche Innere der Zelle gelangt.

    Fand ich auch ganz Interessant. Im Landxcape Forum gefunden einfach runterscrollen

    Modifikationen am Landxcape

    Parallelschaltung klappt eigentlich gut, aber wenn man sowas mit einem älteren Pack einer Serienschaltung macht, gibt es ein Problem:
    Typischerweise sind keine zwei Zellen gleich.
    Die schwächste wir dann aber in einer Reihenschaltung im Betrieb am stärksten belastet, und leidet/altert dadurch überproportional.
    Im Laufe der Zeit kommt es dann oft so weit, dass die schwächste Zelle wegen Dauer-Überlastung kaputt ist, während die stärkste, immer unterfordert, noch fast wie neu ist.
    Packt man dann neue Zellen parallel, verstärkt sich dieser Effekt durch die höhere Kapazität vermutl. noch, zumal die (hoffentlich vorhandene!!!) Balancing-Funktion des BMS meist eh schon zu schwach ausgeprägt ist (weiss nicht, was der Landroid balanciert), aber bei verdoppelteter Kapazität dann vermutl. keine Chance hat.

    Bei neuen Zellen kein Problem (ausser dass ein zur Kapazität passendes stärkeres Balancing schick wäre), aber gerade bei gebrauchten Zellen empfiehlt sich vorher ein Kapazitäts-Test, und dann die schwächste Zelle mit der stärksten parallel etc., so dass man zu möglichst gleichen Block-Kapazitäten kommt.

    Blei- und Lithium-Akkus sind sich in der Beziehung recht ähnlich.
    Lithium lädst Du einfach per I-U-Kennlinie (CC/CV) d.h. mit Konstantstrom bis Ladeschlusspannung, und dann bei dieser Spannung weiter mit sinkendem Strom.
    Diese Kennlinie wird auch vielfach bei Blei angewendet.

    Natürlich andere Spannungslagen:
    z.B. Blei ca. 1,75 V (leer) - 2,4 V (voll)
    z.B. Lithium-Ionen ca. 3,0 V - 4,2 V

    Ein Unterschied ist, dass man Blei immer voll laden sollte, während Lithium viel länger leben, wenn man sie nur bis 3,9 V/ 4,0 V läd.
    Beide vereint aber aber eine deutlich höhere Lebenserwartung, wenn man nur Teilzyklen "fährt", sich also bei Lithium z.B. nur in der Range von 3,3 V bis 3,9 V bewegt.

    Ich hatte schon mal dran gedacht, mir Dioden vor den Akku-Pack bei meinem Robby zu setzen, um so die Ladeschlußspannung zu reduzieren und die Entladeschlußsspannung zu erhöhen, damit die Akkus länger leben.

    Ein bisschen löten traue ich mir zu. Die Wella hat den Tausch des NiMh sehr erfolgreich überstanden. Okay der Lötkolben ist made in gdr.

    Nickel-Akkus sind weniger temperaturempfindlich als Lithium.
    Wenn löten, dann mit einem Kolben mit hoher Leistung, um die Lötzeit so kurz wie eben möglich zu halten, damit die Hitze nicht die Zeit hat, ins Innere des Akkus zu dringen.
    Entgegen der eigentlichen Logik ist hier also ein "billiger" Bastellötkolben (die haben meist höhere Leistungen) oft geeigneter als eine Elektroniker-Lötstation.
    Akku-Pole vorher anrauen und ggf. zusätzliches Flußmittel verwenden, damit es wirklich schnell geht.
    Und falls das wirklich jemand unbedingt machen will, würde ich nicht die ersten Versuche an neuen, hochwertigen Akkus machen.
    Vielleicht erstmal den alten Pack zerlegen, Zellverbinder sauber ab, und erstmal damit etwas "trainieren".

    Wie gesagt: Lithium-Akkus verlöten ist imho für einen Ungeübten nach Bastelanleitung ein Nogo. Alles andere sehe ich da vergleichsweise unproblematisch.

    Jeder Hobbyelektroniker kann das. Alle Anderen sollten die Finger davon lassen. Lithium Akkus sind nicht ungefährlich - der mögliche Schaden, der durch falsche Verschaltung entstehen kann ist nicht abzuschätzen.

    Das Problem an einer von dir gewünschten Step-by-Step Anleitung wäre, selbst wenn es eine geben würde, dass sich davon dutzende Leute angesprochen fühlen würden, die blutige Anfänger sind - Denn es sieht ja alles sooo einfach aus.

    :thumbup:
    Das erste Problem für den Laien ist schon das Verbinden der Zellen.
    Mit einem Standard-Lötkolben und ohne entsprechende Erfahrung überhitzt man die Zellen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.
    Man muss sich zwar vermutl. dumm anstellen, sie so zu überhitzen, dass sie gleich in Flammen aufgehen, aber sie werden geschädigt, und das wird sich irgendwann rächen ... ggf. brennt dann halt mal der Robby ... Gras geht dann aber auch wech ;)
    Für den Laien wäre also schon mal ein Punktschweißgerät Pflicht.
    Problem ist, dass die meisten Laien sowas nicht haben, und auch keine 150 € dafür für einen einzigen Akku-Pack ausgeben wollen.

    heibeck  
    Ich glaube, Du hattest das schon richtig interpretiert.
    Ich möchte aber trotzdem sicherheitshalber noch ergänzen, dass ich dann nat. 9 Gewinde für die Schrauben in den Aluring schneiden würde.
    Das hatte ich oben vergessen.
    Und ich glaube, Aluring+Edelstahlschrauben gäbe noch mehr Kontaktkorrosion als bei verzinkten Schrauben(???), so dass die Schrauben nach einiger Zeit bombenfest im Alu sitzen dürften.

    Und wenn man dann noch selbstsichernde Muttern (die mit dem Kunststoffkragen innen) verwendet, könnte man das auch für fliegende Klingen verwenden.

    Gute Idee! :thumbup:
    Kleiner Haken ist nur, dass die Klingen dann natürlich auf dem Gewinde rotieren würden, was nat. suboptimal wäre ...:/

    Ich habe gestern beschlossen die Gewinde im Aluring mit Helicoils zu panzern .

    Eine kurze Zwischenfrage:
    Spräche eigentlich was dagegen, die Schrauben (ggf. Senkkopf) einfach von oben in den Aluring einzusetzen, so dass man einen Ring mit 9 nach unten vorstehenden Bolzen hätte, an dem man die Klingen dann mit Muttern befestigt?
    Die verzinkten Schrauben würden sich im Aluring ja via Kontaktkorrosion selbst "verschweißen", oder man könne sie mit Loctide gegen losdrehen sichern.
    Wäre nat. nur für feststehende Klingen.

    Hallo,

    ich kenne diesen Robby jetzt nicht, aber wenn der Baricus nicht automatisch nach Zeitplan starten würde, würde ich tippen, dass die Einfahrpunkte für die Zonen nicht definiert sind.
    Vielleicht dabei nicht richtig vorgegangen oder ggf. wieder gelöscht? :/

    Bei der allerersten Version des Baricus war es wohl so, dass durch einen manuellen Start die Zonenprogrammierung jedesmal komplett gelöscht wurde.
    Ein wirklich übler Bug, der dann aber schnellstens behoben wurde.
    Wäre ja gruselig, wenn man Dir 2019 noch einen Robby angedreht hat, der noch diesen Anfangs-Fehler hat.
    Aber ich will hier nichts unterstellen!!!!
    Kannst Du ja mal austesten.
    Sollte dem tatsächlich so sein, berichte hier bitte, damit eventuelle Kaufinteressenten wissen, worauf sie sich einlassen!

    Ich habe schon direkt nach dem ersten Satz Originalklingen auf die hier im Forum überall empfohlenen C-Klingen (Ersatzklingen für Ceranfeld-Schaber) gewechselt, und bin damit super zufrieden:

    - die haben 43 mm
    - sind sauscharf und geben dadurch einen super Schnitt
    - sind zudem spottbillig (10 Stk. zu 1,50€, aber ohne Schrauben)

    Der grosse Vorteil dieser Klingen beim Baricus ist noch, dass sie dort problemlos passen, und man nicht, wie viele Gardena- und Husky-Besitzer die Vorderräder verbiegen oder den Messerschutz absägen/aufweiten muss, und man dann, ohne jede Modifikation, eine Schnittbreite von 21,8 cm hat ... und es gingen (man sieht auf dem Foto, dass noch ca. 5mm Abstand da sind) vermutl. sogar noch 47er-Klingen, aber die sind eher rar.

    klingen.jpg


    Einziger Nachteil ist, dass sie sich scheinbar leichter (kann es aber nicht mit Sicherheit sagen, wie es bei den Original-Klingen war, da ich die letztes Jahr ja nur kurz drauf hatte) durch Grasreste feststellen.
    Da viele Profis hier im Forum die Klingen aber sowieso fest anschrauben (mit normalen metrischen Schrauben ohne Kragen), habe ich nun vor einiger Zeit den Zwischenweg gewählt:
    Ich verwende die Orginalschrauben, lege aber eine Gummischeibe (Dichtung aus dem Sanitärbereich) unter, wodurch die Klingen auch fixiert sind, aber ggf. bei einem direkten Aufprall auf einen Stein o.ä. ggf. doch noch zurückfedern/ausweichen, anstatt zu brechen.

    Manche berichten noch, dass das Mähgeräusch durch die zusätzlichen Löcher lauter ist, und kleben die Löcher deshalb tw. ab.
    Mir ist das nicht so gross aufgefallen, dass ich mir diesbzgl. einen Kopf gemacht hätte.

    Wichtig zu wissen ist noch, dass scheinbar nicht alle C-Klingen taugen, sondern einige (insbes. die nur 0,2 mm dünnen) hin und wieder mal brechen.
    Ich habe nur die die hier im Forum immer wieder empfohlenen 0,5 mm starken Klingen von "Testrut" verwendet, und bei mir ist bisher in einem Jahr noch keine zerbrochen ... trotz Betonkanten-Kontakt

    Also die Fälle mit defekten (verbogen oder verrutschter Anschlag) Vorderradachsen scheinen sich ja zu häufen.
    Bei meinem ersten war das ja auch.
    Dass ich den aber letztes Jahr als Neuware gekauft hatte, schliesst zumind. bei mir ja einen Vorbesitzer als Ursache aus.

    Ob das auch vom (Paketdienst-)Transport kommen könnte????? :/
    Um die Vorderräder war zwar ein Schaumstoff-Formteil, allerdings ein relativ weiches Material, und deshalb (in dieser Form)
    ggf. nicht ausreichend, wirkliche Schläge auf die Vorderräder abzupuffern?!

    Super !!!!:target:
    Dann herzlichen Glückwunsch! :tea:
    Und danke auch für die Bilder! Bei mir war das ja nur Theorie. Ein bebilderter Erfahrungsbericht ist 1000x mehr wert!!

    Bleibt die Frage, ob das, wie oben vermutet, vom Transport gekommen sein könnte?

    Und natürlich: Was nun mehr Spass macht:
    Rasenmähen oder dem Robbe zusehen? :P