Dreame Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug

Diskutiere Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug im Dreame Forum im Bereich Saugroboter und Wischroboter; Danke für die Antwort. Hast du einen Vergleich zu einem Roboter ohne 3D Hinderniserkennung? Muss man Vorhänge hochhängen, damit er drunter...
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #61
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xentox

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Kann dir nur weiterhin das sagen was ich eh schon in den thread hier geschrieben habe. Mein L10Pro funktioniert nach wie vor super zuverlässig.
Für 229 Euro glaube ich einer der bestem Roboter. Fährt exakt und vorsichtig um Gegenstände herum. Kinderspielzeug räume ich grob aber auch immer weg. Festgefahren hat er sich bislang nicht. Positionsermittlung nach wie vor zuverlässig (nicht 100% aber über 90% beim ersten Versuch nach etagenwechsel). Bislang keine krummen Karten und immer zurück zur Ladestation gefunden. Bin immer noch mehr als zufrieden
Danke für die Antwort. Hast du einen Vergleich zu einem Roboter ohne 3D Hinderniserkennung? Muss man Vorhänge hochhängen, damit er drunter durchfährt oder schiebt er die leicht zur Seite (ich vermute nein, habe aber keine Erfahrung). Als störend empfindest du die Erkennung nie, z.B. dass er Bereiche beim Säugen auslässt/nicht nah genug ran fährt?
Bin am überlegen den L10 Pro oder den D9 (für 72€ weniger) zu nehmen.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #62
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frickhelm

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3. Sofern der Burstebabstand wirklich ein Problem ist, dann geht es vermutlich nur um 0,5mm oder? Falls dem so ist, könnte man sich eine ersatzrolle bestellen oder selbst basteln, ich meine die drehbare vorn, die neue sollte dann im Durchmesser so weit schrumpfen (etwa 1mm), damit die Bürste leichten Böden Kontakt bekommt?
Alternativ, lässt sich die Aufnahme durch Passbleche oder ähnliches minimal nach unten bringen?
Beim D9 würde ich mal eher auf 3 bis 5 mm tippen, beim Z10 Pro sieht es für den Großteil der Borsten ähnlich aus (eher Richtung 3mm, hab da aber auch kein Lineal dran gehalten).
Die Bürstenaufnahme bietet auch wenig Spiel da irgendwas zu modifizieren (die schwimmende Lagerung sind "nur" ein paar Federn), aber vll findest du ja da eine Möglichkeit.

in dem Preisbereich gibt es mittlerweile auch Roboter mit einer potenziell besseren Hinderniserkennug (3D-ToF Kamera / Flash-Lidar) die anscheinend nun so langsam auf den Markt kommen (bspw. Shellbot SL60). Von Xiaomi gibt es sowas schon was länger (aber teurer).

Pro / Contra Hinderniserkennung ganz allgemein : Hinderniserkennung : tendenziell immer weniger gründlich, mehr Zeit, fehleranfällig (je nach Umsetzung mal mehr mal weniger), keine 100 % Zuverlässigkeit (man sieht immer schon wie das Ganze funktioniert, wenn HIndernisse klar offen im Raum liegen, sobald ein Hindernis (kleines Spielzeug, Kabel, whatever) aber bspw. in einer Drehbewegung angefahren wird sieht das Ganze oft schon nicht mehr so rosig aus).

Vorhänge sind für den D9 und auch den L10 ein "Problem", sowas wird generell von LDS-Robotern als Hindernis / Wand erkannt (außer die Roboter haben für sowas extra Modi, bei 360 gibt es für den s9 einen "Vorhang" Modi, der sich den Ultraschallsensor zu nutzen macht und ich glaube den s7 maxV kann man in der Hinsicht auch anlernen / trainieren (ohne Gewähr).
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #63
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xentox

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Beim D9 würde ich mal eher auf 3 bis 5 mm tippen, beim Z10 Pro sieht es für den Großteil der Borsten ähnlich aus (eher Richtung 3mm, hab da aber auch kein Lineal dran gehalten).
Verstehe ich das richtig die Borsten haben einen Abstand von 1,5 bis 2,5mm zum Boden, folglich kann eine Partikelgröse von 1mm oder kleiner nicht aufgekehrt werden, das macht es quasi unmöglich schwere Partikel aufzunehmen, da die Saugkraft nicht ausreicht sie "anzuheben". Das kann ich mir kaum vorstellen, das wäre ja eine riesen Fehlkonstruktion, sofern ich den Mechanismus der Schmutzaufnahme richtig verstehe.
Die Bürstenaufnahme bietet auch wenig Spiel da irgendwas zu modifizieren (die schwimmende Lagerung sind "nur" ein paar Federn), aber vll findest du ja da eine Möglichkeit.
An der vorderen Rolle etwas zu ändern hilft nicht wirklich, habe ich vorhin auf einem Bild gesehen, da die beiden Antriebsrollen unterhalb der Bürstenrotationsachse liegen, das würde also nichts am Abstand zum Boden ändern. Ich kenne den Roboter nicht, auch andere ncuht, kann mir vorstellen eine neue Aufnahme zu Drucken (3D) oder die alte zu unterlegen, sofern das überhaupt notwendig ist - ich kann mir das schlecht derart schlimm vorstellen, ich frage mich warum dann so viele zufrieden sind. Wenn es wirklich so schlimm ist, ist es natürlich fraglich ob meine Basteleien umsetzbar sind und sie Besserung bringen. Wenn Dreame das tatsächlich bei allen Robotern so macht, obwohl es bekanntermaßen ein Problem darstellt, dann kann es ja eigentlich fast nur sein, dass sie altteile verwenden wollten, die bereits produziert waren..... alles nur wilde Spekulationen. Vielelicht riskiere ich es und bilde mir selbst ein Urteil.

Bislang kenne ich nur den Xiamo Roborock V1 mit LIDAR, den hatte ich von meinem Nachbarn ein paar Tage ausgeliehen und war mit dessen Saugergebnis zufrieden, ich muss aber auch sagen dass wir anspruchslos sind und allgemein wenig säugen, da geben wir uns vielleicht mit weniger zufrieden als manch anderer....funktionieren soll der Suagroboter natürlich trotzdem, sonst ist das Geld zum Fenster rausgeworfen und der Roboter nervt nur.
in dem Preisbereich gibt es mittlerweile auch Roboter mit einer potenziell besseren Hinderniserkennug (3D-ToF Kamera / Flash-Lidar) die anscheinend nun so langsam auf den Markt kommen (bspw. Shellbot SL60). Von Xiaomi gibt es sowas schon was länger (aber teurer).
Der Shellbot klingt gar nicht so schlecht, der niedrige Einstogspreis klingt verlockend, allerdings mache ich mir um die Software sorgen, wenn da nicht dran gefeit wird, bringt die beste Hardware nichts, klingt für mich als wäre man Betauser, bei Dreame steckt Xiaomi dahinter und viele schreiben die Navigation sei gut, es gab ja auch erst kürzlich ein Firmwareupdate. Ich habe mehr Angst vor einer verbuggten Software als vor einem etwas zu großen Bürstenabstand.

Ich muss schon zugeben, dass mich beim L10 Pro der Preis lockt und die Tatsache dass viele zufrieden sind, sofern man ihnen glaubt. Dass fast alle Lügen oder es sich schön reden kann ich mir nicht vorstellen. Ich hatte erst den S7 im Auge, der kostet aber das doppelte und ist wohl auch nicht das gelbe vom Ei, keine Hinderniserkennung und die Wischfunktion ist ja auch noch nicht so gut dass sie als Vollwertiges Wischen bezeichnet werden kann, deshalb überlege ich die ca. 200€-Übergangslösung anzuschaffen.
Pro / Contra Hinderniserkennung ganz allgemein : Hinderniserkennung : tendenziell immer weniger gründlich, mehr Zeit, fehleranfällig (je nach Umsetzung mal mehr mal weniger), keine 100 % Zuverlässigkeit (man sieht immer schon wie das Ganze funktioniert, wenn HIndernisse klar offen im Raum liegen, sobald ein Hindernis (kleines Spielzeug, Kabel, whatever) aber bspw. in einer Drehbewegung angefahren wird sieht das Ganze oft schon nicht mehr so rosig aus).

Vorhänge sind für den D9 und auch den L10 ein "Problem", sowas wird generell von LDS-Robotern als Hindernis / Wand erkannt (außer die Roboter haben für sowas extra Modi, bei 360 gibt es für den s9 einen "Vorhang" Modi, der sich den Ultraschallsensor zu nutzen macht und ich glaube den s7 maxV kann man in der Hinsicht auch anlernen / trainieren (ohne Gewähr).
Habe ich das Pro Übersehen? Oder siehst du es als selbsterklärend => man muss weniger aufräumen?
Ich weiß du magst beide nicht, müsstest du dich entscheiden, 167€ für den D9 (Preis ist von 156 auf 166 gestiegen) oder 230für den L10pro, Welchen würdest du nehmen? Sprich man bezahlt 63€ für die Kreuzlaser, etwas höhere Saugkraft und - laut deiner Aussage - den etwas geringerem Bürstenabstand. Oder gibt's sonst noch Unterschiede?
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #64
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frickhelm

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erstehe ich das richtig die Borsten haben einen Abstand von 1,5 bis 2,5mm zum Boden, folglich kann eine Partikelgröse von 1mm oder kleiner nicht aufgekehrt werden, das macht es quasi unmöglich schwere Partikel aufzunehmen, da die Saugkraft nicht ausreicht sie "anzuheben". Das kann ich mir kaum vorstellen, das wäre ja eine riesen Fehlkonstruktion, sofern ich den Mechanismus der Schmutzaufnahme richtig verstehe.
Sei mir nicht böse, aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust das Ganze jetzt nochmal durchzukauen (in Beitrag Nummer 4) ist ein Video verlinkt, wo das Ganze mit genormten Prüfstaub veranschaulicht worden ist. Das Design ist von Dreame so gewollt, was ich den Robotern so hingeschmissen habe wirkt sich das Design eben nachteilig bei feinem Staub (was andere Modelle schaffen), Katzenstreu und auch der Teppichreinigung negativ aus (wenn das Flor den Schmutz "festhält" und der Roboter das Flor eher durchkämmen muss).

Die Ansichten dazu sind hier ja schon ausführlich im Thread von allen Seiten beleuchtet und diskutiert worden.

Zur Hinderniserkennung, ja das Pro habe ich tatsächlich vergessen ;D Die Roboter sind halt in der Regel sehr schonend im Umgang mit Möbeln. aber da gibt es eben auch sehr sanfte Roboter ohne Hinderniserkennung, die dann vll. ab und an ein wenig mehr anticken, was mich persönlich nicht juckt, ich mache wahrscheinlich mehr "kaputt", wenn ich mal selbst mit dem Staubsauger hantiere.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #65
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leany

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Ich lasse den L10 schon seit Monaten mit der 3d Erkennung laufen. Er schafft 1qm pro Minute. Er fährt so nah es nur geht an gerade kanten und auch in die meisten Ecken so nah es geht. Evtl schaffen es manche Roboter noch nen halben cm mehr.
Das ganze läuft dann so ab: ich trage ihn runter, er finde fast immer im ersten versuch die Position. Er fährt das Erdgeschoss ab ich arbeite oben im homeoffice. Nach gut 50 Minuten ist er fertig.
Wenn ich runter gehe um Mittag zu machen lass ich ihn oben fahren. Da findet er bislang immer im ersten Versuch seine Position.
Da ich viel barfuss laufe kann ich dir sagen, das es ein großer Unterschied ist ob er gerade lief oder ob es schon länger her ist. "Bürstenabstandstheorie" hin oder her. Der Boden ist sauber an den Füßen klebt kein staub nach dem saugen.
Für 220 Euro für mich ein no brainer. Habe 270 gezahlt und der ist wesentlich zuverlässiger als mein vorheriger 700 Euro ecovcas Sauger.
Ich Räume vorher aber auch immer grob auf Sicht auf. Festgefahren hat er sich bislang noch nie und wenn er oben fährt hat er bislang zu 100% zur Station zurückgefunden. Der Roboter ist herrlich langweilig.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #66
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xentox

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Super, das liest sich gut leany , ich habe ihn mir gestern bestellt, bei 230€ gehe ich das Risiko ein, dass er etwas schlechter als andere in der Preisklasse reinigt. Mit Sicherheit ist es besser, als wenn man nur 1x in der Woche manuell staubsaugt.
Ergänzend habe ich mir noch einen Dreame V11 bestellt, der ist ebenfalls im Angebot, für 139€. Für einen Roborock S7, den ich erst im Auge hatte, hätte ich alleine schon über 450€ bezahlt. Die Kombi aus Dreame L10 Pro Roboter und Dreame V11 Handstaubsauger lag jetzt bei 370€. Der einzige Wermutstropfen den ich im vornherein sehe ist, dass der Akkuwechsel beim V11 etwas aufwendiger ist.

Noch eine Frage zum L10 Pro, vielelicht ist es auch eine allgemeine Frage. Ich kenne mich Softwareseitig kaum aus und hatte mit Saugrobotern wenig zu tun, hatte nur kurzzeitig den geliehenen von meinem Nachbarn in Betrieb.
Die Frage; Welche Vor- und Nachteile bringt es (abgesehen vom Datenschutz) den Roboter zu flashen und unter Valetudo laufen zu lassen?

Ich habe gelesen, dass man nach einem Firmwareupdate des L10 pro, das einem bei Inbetriebnahme angeboten wird, keine Möglichkeit mehr hat Valetudo zu installieren, deshalb überlege ich nun, ob ich ihn überhaupt updaten soll.

Meine Gedanken dabei:
1. Valetudo ist eine eigene App oder Browseranwendung, die man dann statt der Xiaomi App nutzt. Ist das richtig?
2.Wenn man Valetudo nutzen will, kann man nicht die neuste Xiaomi App nutzen? Es ist also Eibe entweder oder Entscheidung?
3. Die Oberfläche von Veletudo ist weniger schön, benutzerfreundlich als in der Xiaomiapp?
4. Die Navigation des Roboters ist unter Valetudo anders, möglicherweise navigiert er besser oder schlechter um Hindernisse? Wenn ja, lässt sich sagen ob er besser oder schlechter, als mit der original FW laufen wird? Oder hat das gar keinen Einfluss, ob Xiaomi oder Valetudo?
5. Valetudo bieter mehr Möglichkeiten ist aber auch weniger alltagsfreundlich als die Originalapp?
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #67
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catraxx

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1. Valetudo ist eine eigene App oder Browseranwendung, die man dann statt der Xiaomi App nutzt. Ist das richtig?
Genau.
2.Wenn man Valetudo nutzen will, kann man nicht die neuste Xiaomi App nutzen? Es ist also Eibe entweder oder Entscheidung?
Richtig.
Die Frage; Welche Vor- und Nachteile bringt es (abgesehen vom Datenschutz) den Roboter zu flashen und unter Valetudo laufen zu lassen?
Der eigentliche Sinn von Valetudo ist, den Roboter ohne Cloudverbindung betreiben zu können.
Darin liegt aber auch der große Nachteil. Eine Steuerung von außerhalb des eigenen WLANs ist nicht mehr möglich.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #68
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xentox

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Danke catraxx .Mal sehen was ich noch für Gedanken habe, bis er geliefert wird, ob ich dann auf die neuste FW update oder ob mich Valetudo lockt, abgesehen vom Datenschutz habe ich bis jetzt keine Vorteile ausmachen können.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #69
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leany

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Ich habe beim L10pro noch dir Software drauf die auslieferungsseitig installiert war. Er zwingt einen zum Glück nicht die Firmware zu aktualisieren. Aber natürlich zieht er sich einmalig die aktuelle wenn man den in Betrieb nimmt (glaube ich zumindest)
Bei mir läuft die alte Firmware sehr gut und er fährt auch ganz knapp unter unser Sofa. Von daher never change a running System :)
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #70
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xentox

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Ich habe beim L10pro noch dir Software drauf die auslieferungsseitig installiert war.
Bei mir läuft die alte Firmware sehr gut und er fährt auch ganz knapp unter unser Sofa. Von daher never change a running System.
Welche Version ist das? Wenn alles läuft würde ich auch nichts ändern :)
Aber natürlich zieht er sich einmalig die aktuelle wenn man den in Betrieb nimmt (glaube ich zumindest)
Das werde ich bald sehen, ich schau mal ob es ohne Update klappt, dann bleibt die Option auf Valetudo offen.
Die Xiaomi App und Einstellungsmöglichkeiten für den L10 pro haben mit dem Update nichts zu tun, die Features sind die selben oder?
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #71
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JustAReader

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sorry frickhelm. Aber so langsam regt es mich etwas auf.
Warum sollte es dich aufregen? Es ist einfach Text in einem Forum. Das Lesen desselben sollte deinen emotionalen Zustand nicht großartig verändern. @frickhelm hat einen Test gemacht und beschreibt recht objektiv seine Messergebnisse.

1. In der Hauptsache geht es bei allen Robotern darum ob sie einen arbeit abnehmen und da ist Software Qualität und sonstiges ein ganz entscheidender Faktor.
Klar sollen die Roboter uns Arbeit abnehmen. Dort spielt allerdings auch Zeit einen Faktor. Wäre es zum Beispiel okay, wenn der Roboter pro Reinigungsvorgang nur 20% des Staubes aufnähme, und du ihn 5x durch das Zimmer fahren lassen musst, so dass es dann pro Zimmer über eine Stunde dauert, und die ganze Zeit Lärm gemacht wird?
Oder wäre es angenehmer, wenn der Roboter möglichst viel Staub mitnähme?
Wenn die Menge der Aufnahme egal ist, dann könnten die Hersteller ja auch einfach nur 1% aufnehmen.

Aber so ist es nicht, man möchte ja schon eine ordentliche Aufnahme haben. Und auch wenn ich den hinterbliebenen Staub nicht sehe, so wäre er ja trotzdem noch da.

2. Du sprichst von vielen anderen Mitbewerbern und deren Produkte. Wie viele in der unter 300 Euro klasse hast du denn mit dem L10 verglichen? Du beziehst dich gerne auf deutlich teurere roborocks. Fairer Vergleich?
Er spricht davon, dass andere Roboter es schaffen. Und er sagt auch, dass es sich bei dem Dreame prinzipiell um ein gutes Produkt handelt. Wenn er per Firmware-Update einfach 5% langsamer gemacht würde, und der Hersteller die Borsten wenige Millimeter länger machte, so wäre die Staubaufnahme auch beim Dreame genau so top. Der Hersteller ist in der Lage beides auf triviale Weise anzupassen, und die Kunden hätten eine bessere Staubaufnahme.
Wieso also hier über frickhelm meckern, anstatt den Hersteller zu kontaktieren?

3. Das i tüpfcheln meiner stohmann Argumentation wie du es so schön nennst (was soll der mist überhaupt heißen?)
Ein Strohman-Argument geht wie folgt:
Jemand bringt ein Argument vor. Jemand anderes antwortet, nennt nun aber ein neues Argument, welches vorher gar nicht diskutiert wurde, und wiederlegt das.

Z.B. könntest du sagen, dass dein Auto zu langsam beschleunigt. Und ich sage dann, dass viele behaupten es wären Kratzer im Lack bei dieser Auto-Marke, aber bei meinem Wagen ist es gar nicht der Fall. Das Argument stimmt also gar nicht, da sind keine Kratzer.
Damit hätte ich dann aber gegen einen Strohmann argumentiert. Ich hätte die zu langsame Beschleunigung, um die
es dir tatsächlich ging, gar nicht entkräftet.

Hier: frickhelm meint: die Borsten sind zu kurz. Du wiederlegst ihn aber, indem du sagst, dass die Software bei dir ja überhaupt nicht abgestürzt ist!


Aber deine "wussenschaftlichen" Videos hier haben einfach extrem wenig Aussagekraft über die Praxistauglichkeit
Seine Videos sind nicht wissenschaftlich. Er hat ein einzelnen Sauger, vielleicht zwei. Aber nicht 100, in verschiedenen Städten zu unterschiedlichen Jahreszeiten gekauft.

Aber für seinen einzelnen Sauger steht fest: er nimmt nicht alles auf.
Wenn es dir in der Praxis reicht, dass Brotkrümel und große Fussel aufgenommen werden, dann ist es doch gut. Wenn es dir darum geht, dass möglichst viele Staubpartikel vom Boden entfernt werden, dann wird das nicht erfüllt.

Beim Gehen in der Wohnung wirbelst du Feinstaub mechanisch auf, und dieser Gerät in die Atemluft. Zumindest solange er noch (quasi unsichtbar) auf dem Hartboden liegt. Wäre er weggesaugt, kann er nicht aufgewirbelt werden.
Ergo muss man regelmäßig den Wischlappen verwenden.
und deshalb geht es mir echt auf die Nerven wie du das hier schreibst... -> dreame saugt schlecht, Borsten zu kurz, fährt blöd um Ecken etc.
Das wurde doch nicht gesagt. Es wurde gesagt, dass er schlechtER saugt als andere.
Beispiel: zwei Personen. Person A hat 5 Millionen Euro, Person B hat 6 Millionen Euro. frickhelm behauptet nun „Person A hat weniger Geld als Person B. Person A ist ärmer als B.”.
Er hat damit aber *nicht* gesagt, dass Person A arm sei.
Bitte bring doch mal den Bezug zum praxiseinsatz mit. Warum ist das denn schlecht? Ein Roboter ist eh immer nur eine Ergänzung bzw für ne gute grundreimigung.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #72
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Ich mische mich nur insofern ein, als dass ich bestätigen kann, dass meine beiden z10 auch das Problem mit der nicht aufliegenden Bürste haben.

Meine Meinung: macht sich im Alltag nicht bemerkbar.
Im Alltag sieht man Feinstaub aber auch nicht, und dennoch befindet er sich in der Atemluft. Das ist ja das Gemeine am Feinstaub: er ist ja gerade oftmals nicht sichtbar. Kein Sauger kann allen Feinstaub aufnehmen, letztlich muss feucht gewischt werden, damit der Staub mechanisch so aufgenommen wird, und nicht über den Umweg von Überdruck.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #73
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Und genau darauf kommt es an - die Geräte müssen in der Praxis überzeugen - nicht im Labor oder sonst wo.
Das sehe ich leicht differenzierter.
Auf dem Fußboden befinden sich Millionen von Feinstaub-Partikeln. Mit zunehmender Größe werden die Partikel ausgedünnt, sprich seltener. Der Dyson-V15-Sauger enthält einen Partikelzähler. Dieser fehlt quasi allen Heimanwendern. Sie wissen also einfach nicht, wieviel Feinstaub vorhanden ist.

Was wir hier machen könnten ist, dass wir mit einem V15 nochmal nachsaugen, nachdem ein Roboter den Boden gereinigt hat. Dann können wir sehen, wo größere Mengen Staub hinterbleiben. Und ich bin sicher: sobald der Feinstaub für Menschen erstmal sichtbar gemacht wird und sie sich dessen bewusst sind, fängt es an sie zu interessieren.

Die Geräte überzeugen also in der Praxis, weil die meisten Nutzer sich nicht bewusst sind, dass Schmutz zurückgelassen wird.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #74
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Verstehe ich das richtig die Borsten haben einen Abstand von 1,5 bis 2,5mm zum Boden, folglich kann eine Partikelgröse von 1mm oder kleiner nicht aufgekehrt werden, das macht es quasi unmöglich schwere Partikel aufzunehmen, da die Saugkraft nicht ausreicht sie "anzuheben". Das kann ich mir kaum vorstellen, das wäre ja eine riesen Fehlkonstruktion, sofern ich den Mechanismus der Schmutzaufnahme richtig verstehe.
Größere Partikel könnten auch ohne Bürste aufgenommen werden. Hier reicht es, dass sich im Sauger eine kleine Öffnung mit weniger Luftdruck befindet. Eine gigantische Anzahl an Gaspartikeln (i.e. Atemluft) bewegt sich mit über Schallgeschwindigkeit und prasselt auf Staub und Krümel ein, überträgt kinetische Energie und hebt sie quasi an, bis sie im Staubauffangbehältnis landen und der Druck wieder ausgeglichen ist.
Das Problem bei Feinstaub sind elektrostatische Kräfte und die Van-der-Vaals-Kraft. Diese Kräfte übertreffen die Energie in Gaspartikeln der Luft und somit gelingt es nicht den Feinstaub vom Boden abzulösen. Vielleicht würde es gelingen, wenn man die Raumtemperatur erhöht. Aber eventuell müsste es hunderte Grad wärmer werden, was ja in der Praxis nicht als angenehm empfunden werden dürfte.

Daher muss man auf einen mechanischen Abrieb setzen. Der Feinstaub muss von einer Gruppe Molekülen angehoben werden. Ist er erstmal in der Luft so ist sein Schicksal besiegelt. Nun ist es extrem leicht für die Raumluft den Feinstaub in den Schlund des Saugers zu befördern.
Ich muss schon zugeben, dass mich beim L10 Pro der Preis lockt und die Tatsache dass viele zufrieden sind, sofern man ihnen glaubt. Dass fast alle Lügen oder es sich schön reden kann ich mir nicht vorstellen.
Es lügt keiner. Der L10 Pro und der Z10 Pro werden vermutlich den Großteil aller mit dem Auge klar erkennbaren Schmutzteile aufnehmen. Willst du den feineren Staub loswerden, so ist der Putzlappen erforderlich.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #75
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catraxx

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  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #76
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Die Diskussion ist doch schon seit Monaten eingeschlafen.
Muss sie jetzt wirklich und noch dazu wieder auf persönlicher Ebene aufgeweckt werden? 🤔
Ich habe mir gerade einen Z10 Pro bestellt und dieser kommt in Bälde an.
Das ist schon sehr interessant, dass hier diese Thematik beleuchtet wird.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #77
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JustAReader

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@frickhelm:

Mir scheint es so, als wenn der Hersteller oder irgendjemand anderes (ein findiger Bastler) einfach eine alternative Bürste anböte. Eine solche, die ausschließlich für Hartböden geeignet ist. Ein Aufsatz, bei der weiche Mikrofasern permanent in Bodenkontakt sind. Die Feinstaub-Aufnahme würde vermutlich dicht an 100% ranlangen.

Natürlich nur praktikabel für Haushalte ohne Teppiche.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #78
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catraxx

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Das ist schon sehr interessant, dass hier diese Thematik beleuchtet wird.
Ich persönlich meine ja, die Thematik ist mittlerweile klar.
Laut einer Aussage des Dreame-Supports liegt die Hauptbürste bei vielen Dreame-Modellen tatsächlich nicht vollständig auf dem Boden auf.
Dies soll sich jedoch nicht negativ auf die Reinigungsleistung auswirken.

Ob man dieser Aussage nun glauben möchte oder nicht und wie wichtig einem die ganze Thematik überhaupt ist, muss jeder Anwender für sich selbst entscheiden.

Mir persönlich ist bewusst, dass ein Saugroboter keine 100%ige Sauberkeit herbeiführen kann - alleine schon wegen den unerreichbaren Ecken.
Wenn der Roboter regelmäßig fährt, stellt sich aber eine gewisse Grundsauberkeit ein.
Und genau das ist das Ziel dieser Geräte.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #79
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JustAReader

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Ich persönlich meine ja, die Thematik ist mittlerweile klar.
Laut einer Aussage des Dreame-Supports liegt die Hauptbürste bei vielen Dreame-Modellen tatsächlich nicht vollständig auf dem Boden auf.
Dies soll sich jedoch nicht negativ auf die Reinigungsleistung auswirken.

Ob man dieser Aussage nun glauben möchte oder nicht und wie wichtig einem die ganze Thematik überhaupt ist, muss jeder Anwender für sich selbst entscheiden.

Mir persönlich ist bewusst, dass ein Saugroboter keine 100%ige Sauberkeit herbeiführen kann - alleine schon wegen den unerreichbaren Ecken.
Wenn der Roboter regelmäßig fährt, stellt sich aber eine gewisse Grundsauberkeit ein.
Und genau das ist das Ziel dieser Geräte.
Da stimme ich zu – wer es sauber haben möchte muss von Hand reinigen.
Das Unschöne ist allerdings, dass nur ein kleiner Teil des Schmutzes sichtbar ist. Krümel vom Brot, ein Papierschnipsel, ein Faden von der Kleidung, große Fasern, etc.
Die Masse dieses Schmutzes macht auch sicherlich das Gros aus.

Doch: der Großteil des Schmutzes ist nicht sichtbar. Er mag nicht so viel Masse haben, ist aber breit gefächert. Dieser Schmutz kann nur durch Bodenkontakt entfernt werden.

Mein Z10 Pro wird wohl so gut wie alle sichtbaren Partikel entfernen können. Aber wenn ich die Wischfunktion nicht nutze, dann wird evtl. ein größerer Teil (quantitativ) liegen bleiben.
Der Hersteller könnte hier eine optionale Walze anbieten.
 
  • Dreame Z10 Pro, Dreame D9 und andere? - Bürstenlücke, Navigations- und Reinigungsbug Beitrag #80
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frickhelm
Nette Strohmann Argumentation. Es geht hier hauptsächlich um die Reinigungsleistung die objektiv eben schlechter ist (reines Saugen) als bei...
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ChrisMarkos
Ich mische mich nur insofern ein, als dass ich bestätigen kann, dass meine beiden z10 auch das Problem mit der nicht aufliegenden Bürste haben...
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