Erfahrungsbericht 1 Jahr RS625

Diskutiere Erfahrungsbericht 1 Jahr RS625 im Mähroboter Forum im Bereich Tests / Vergleiche / Erfahrungsberichte / Reviews; Hallo Zusammen, ich habe mir vor ziemlich genau einem Jahr einen Robomow RS625 zugelegt, da mir das Forum zum Anfang sehr viel weitergeholfen hat...
  • Erfahrungsbericht 1 Jahr RS625 Beitrag #1
S

skyliner905

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Hallo Zusammen,
ich habe mir vor ziemlich genau einem Jahr einen Robomow RS625 zugelegt, da mir das Forum zum Anfang sehr viel weitergeholfen hat, möchte ich hier ein paar Erfahrungen mit euch teilen, evtl. hilft dies ja den einen oder anderen.

Warum wurde es ein Robomow?
è Stabile, langlebige Messer
è Zoneneinteilung möglich
è Kantenmähen
è Modularer Geräteaufbau
è Preis

Die Mähfläche (siehe Bild)
-eine große Hauptzone mit ca. 2200m²
-eine Nebenzone mit ca. 200m²
-Fahrweg + kleiner Vorgarten (ca. 150m²)

Die Hauptzone mäht er 1x pro Woche nach Programm, i.d.R. ist er damit nach 3-4 Tagen fertig (10-18 Uhr bzw. im Sommer 9 -19Uhr).
In die Nebenzone wird er bei Bedarf manuell geschickt, wenn die Fläche gerade frei ist.
Der Weg aufs Grundstück (bzw. genaugenommen links, rechts und zwischen den Spuren) und ein kleiner Vorgarten sind komplett mit Begrenzungsdraht ausgelegt, die Fährt er im Kantenmodus komplett zu Beginn des Mähzyklus einmal ab.

Einrichtung
Als Begrenzungskabel habe ich das Genisys Kabel gewählt, bei der Verlegung gab es keine Probleme. Insgesamt habe ich rund 830m oberirdisch verlegt und dabei alle Bäume „eingeinselt“.

Bei mir aufgetretene Probleme + teilweise Lösungen
  • Mobilfunkverbindung ist nicht jederzeit möglich, 2 Austausch-Mobilfunk-Module haben keine Besserung gebracht. Vermutlich ist das O2/E-Plus Netz bei mir zu schlecht, muss ich wohl mit leben
  • 1x stehen geblieben auf dem Heimweg (mit dem Vorderrad an einer Kante hängen geblieben)
  • 1x stehen geblieben auf dem Heimweg (Grund nicht klar, ist an der Stelle nicht mehr aufgetreten)
  • mehrfach: im Kreis Fahren in der Nebenzone neben dem Begrenzungsdraht, obwohl „Nahe-Draht-Folgen“ für die Nebenzone deaktiviert ist. Ursache ist nicht klar. Das Problem tritt nur im Automatik-Modus auf (aber auch nicht immer), wenn er manuell in die NZ geschickt wird fährt er auf den Draht zurück zu LS.
  • Stecken bleiben zwischen dem Begrenzungsdraht (dort wo er im Kantenmodus den Fahrweg mähen soll), wenn er in die Nebenzone geschickt wird. Grund ist, dass er nach ca. 230m Fahren am Begrenzungsdraht seinen Startpunkt für die Nebenzone hat. Jedoch gibt es da eine Messungenauigkeit. Dadurch ist er ein paar Meter weitergefahren als bis zur ursprünglich eingespeicherten Position und hing dann zwischen den in Streifen verlegten Begrenzungsdraht fest und kam dort auch nicht wieder raus. Ich habe den Startpunkt der Nebenzone paar Meter reduziert, dadurch ist er jedoch noch manchmal in der Hauptzone und etwa 1-2 Meter vor der Einfahrt in die NZ wenn er den Mähvorgang beginnt. Zum Saisonstart muss ich daher den Übergang HZ->NZ1 verlegen.
  • Kein Laden in der Ladestation und Akku komplett leer (tiefenentladen). Lösung: Reinigen der Ladekontakte im Mäher und an der LS. Mäher in die Ladestation stellen, einmal kurz vom Strom trennen (Display geht kurz an und es piept), nach ca. 2 Stunden funktionierte der Mäher wieder.
  • Stehen bleibendes Gras am Flächenrand. Ursache: mit aktivierte SmartMove dreht er zu früh ab und lässt Gras stehen. Änderungen der Einstellungen im Service-Menü haben keinen Erfolg gebracht. Die Funktion habe ich nun ganz ausgeschalten.
  • Fahren in Schlangenlinien zurück zur LS. Lösung: die Entfernung bei „Nahe-Draht-Fahren“ war zu groß eingestellt und wurde etwas verringert.
  • Rumkurven auf der Mähfläche nach Ende des Mähvorgangs. Lösung: Inseln in der Zone ausschalten, dadurch fährt er sofort zurück zur LS. Falls er beim Suchen des Begrenzungsdrahtes auf eine Insel trifft, erkennt er dies trotzdem und fährt nach 2-3 Runden wieder von dieser weg.
Die meisten der Probleme sind in den ersten 2-3 Monaten aufgetreten. In der 2-Hälfte der Mähsaison fuhr er anstandslos J

Fazit
Die Hardware des Mähroboters ist aus meiner Sicht sehr gut und mit dem Mähergebnis bin ich auch sehr zufrieden. Ich finde jedoch die Software nicht so richtig ausgereift (insbesondere die App) und teilweise unnötig kompliziert, z.B.:
-statt „Mähzeiten“ stellt man „Ruhezeiten“ ein
-den Startzeitpunkt des Mähzyklus kann man nicht selber wählen
-nicht alle Funktionen aus der alten App sind in der neuen App verfügbar

Würde ich wieder einen Robomow kaufen?
Ja – jedoch würde ich mit den bisherigen Erfahrungen und da das Mobilfunkmodul bei mir keinen vernünftigen Empfang hat eher zum deutlich günstigeren RS 615u greifen, den Mähzyklus auf täglich stellen und ihn von Montag bis Donnerstag fahren lassen. Die Mähzeit und damit das Mähergebnis dürften damit im Großen und Ganzen wie jetzt mit dem RS625 sein.
 
  • Erfahrungsbericht 1 Jahr RS625 Beitrag #2
C

Cargolifter

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Hallo Skyliner,
vielen Dank für deine umfangreichen Informationen. :thumbsup:
Wäre es für die Größe deiner Flächen nicht sinnvoller einen RS 635 an Stelle des von dir favorisierten RS 615?
Wir haben ähnlich strukturierte Flächen und überlegen uns den RS 635 zuzulegen.
Wie viele Bäume hast du in Summe "eingeinselt"?
 
  • Erfahrungsbericht 1 Jahr RS625 Beitrag #3
S

skyliner905

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Hallo Cargolifter,

welches Modell besser geeignet ist kommt denke ich darauf an welche Anforderungen ihr habt. Die Mähzeit ist ja immer gleich, bei uns z. B. 14 Stunden pro Zyklus. Der RS635 wird aufgrund des größeren Akkus insgesamt weniger Zeit benötigen um die 14 Stunden Mähzeit voll zu bekommen, dadurch könnte er, wenn man das möchte, auch 2 Zyklen pro Woche schaffen oder nur zu bestimmten Tageszeiten fahren wo keine Kinder etc. auf der Fläche sind.
Bei mir wird die große Hauptzone nicht genutzt und soll einfach nur kurz gehalten werden. Es gibt auch keine Kinder/Tiere die auf der Fläche sind und es gibt auch keine "Schönheitsanfoderungen" an die Fläche. Daher hat bei mir der RS625 vollkommen ausgereicht.

Ich hatte glaube ich 14 Bäume eingeinselt. Wir haben jedoch zu Herbstbeginn sehr viele Bäume am Rand und innerhalb der Fläche gefällt, daher werden es jetzt nur noch 7 sein. Ich denke das Eininseln schont den Mäher auf lange Sicht.
 
  • Erfahrungsbericht 1 Jahr RS625 Beitrag #4
D

Dirmel

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Ort
Püttlingen
Hallo skyliner 905,

du hast für deinen Rasenroboter einen sehr großes Gelände und über 800 m begrenzungsdraht ausgelegt.
Wie funktioniert das bei dir, wenn dein Roboter an einer ungünstigen Stelle auf den begrenzungsdraht trifft:
Muss er dann das komplette Grundstück einmal umrunden inklusive Einfahrt und Vorgarten, um wieder an die ladestation zu kommen?


Ich überlege nämlich eine zweite schmale Partition mitnähen zu lassen im kantenmodus, und wenn er dann auf den begrenzungsdraht vor dieser Partition trifft würde er logischerweise auch diese 300 m noch mit abfahren um zur ladestation zu gelangen was aber völlig überflüssig wäre...

Wie sieht das denn bei dir aus?

Freundliche Grüße aus dem Saarland
 
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